Polizei-Meldungen für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 04.11.2016

Bargeld aus Pkw entwendet – Polizei bittet um Zeugenhinweise

WÜRZBURG / FRAUENLAND. Zwischen Freitag und Donnerstag entwendete ein Unbekannter aus einem geparkten Pkw Bargeld und flüchtete anschließend. Die Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei Würzburg geführt.

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Ein Unbekannter öffnete auf noch ungeklärte Weise im Zeitraum von Freitag, 10:00 Uhr, bis Donnerstag, 09:00 Uhr, einen in der Trautenauer Straße abgestellten VW Golf. Aus dem Fahrzeuginneren entwendete er Bargeld und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung.

 

Die Kriminalpolizei Würzburg bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Mutmaßliches Diebesgut sichergestellt – Polizei sucht rechtmäßige Eigentümer

WÜRZBURG. Nach der Festnahme einer Tatverdächtigen im Zusammenhang mit einem Einbruch in ein Schulgebäude hat die Polizei bei einer Wohnungsdurchsuchung weiteres mutmaßliches Diebesgut sichergestellt. Es handelt sich um Schmuckstücke und Schmuckkästchen, die offenbar aus Straftaten stammen und deren rechtmäßige Eigentümer bislang noch unbekannt sind.

 

Wie bereits berichtet, hatte der Hausmeister der Wirtschaftsschule in der Königsberger Straße am 07.10.2016, gegen 21.30 Uhr, eine 25-Jährige überrascht. Die Frau war offenbar durch ein Fenster in das Gebäude eingedrungen und hatte sich bereits Diebesgut bereitgelegt. Sie war durch Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt vorläufig festgenommen und später auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt worden. Dieser hatte Untersuchungshaftbefehl erlassen, woraufhin die 25-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert worden war.

Die Kriminalpolizei Würzburg ist nun auf der Suche nach den rechtmäßigen Eigentümern von Gegenständen, die bei der Durchsuchung der Wohnräume der Tatverdächtigen sichergestellt worden waren. Insbesondere eine Taschenuhr, eine goldene Brosche, ein silberner Ohrring, ein Schmuckkästchen sowie ein Kästchen mit einem schwarzen Stein konnten bislang noch keinen Straftaten zugeordnet werden.

Kästchen mit SteinBroscheOhrring 1Ohrring 2

SchmuckkästchenTaschenuhr Fotos : Polizei

Mit der Veröffentlichung von Fotos der sichergestellten Gegenstände erhoffen sich die Kripobeamten nun, dass sich die rechtmäßigen Eigentümer unter Tel. 0931/457-1732 melden.

Nach Rauchentwicklung – größerer Einsatz an Umspannwerk

MAINASCHAFF, LKR. ASCHAFFENBURG. Zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei ist es am Freitagmorgen am Umspannwerk der Deutschen Bahn im Schneidweg gekommen.

 

Gegen 05.45 Uhr war ein Spaziergänger auf den Brand aufmerksam geworden und hatte Polizei und Feuerwehr alarmiert. Rasch war neben einer Streife der Polizeiinspektion Aschaffenburg auch die Freiwillige Feuerwehr aus Mainaschaff vor Ort. Wie sich herausstellte, war es wohl auf dem Gelände des Umspannwerks zu dem Brand eines Transformators gekommen.

Aufgrund der Hochspannung ist es derzeit ist es aus Sicherheitsgründen noch nicht möglich, den kleineren Brand zu löschen. Experten kümmern sich allerdings bereits darum, den Strom abzuschalten. Die Polizei hat das Gelände abgesperrt.

Über negative Auswirkungen auf die Stromversorgung ist derzeit nichts bekannt. Auch der Schienenverkehr ist wohl nicht beeinträchtigt.

 

Nachtragsmeldung 13:00 Uhr

 

Die Löscharbeiten waren gegen 09.45 Uhr beendet. Zur Brandursache können wir sagen, dass es sich um einen technischen Defekt gehandelt haben muss. Was die Höhe des Sachschadens anbelangt, so dürfte sich dieser im Bereich von mehreren zehntausend Euro bewegen.

Pkw-Fahrer von Laserpointer geblendet

BÜRGSTADT, LKR. MILTENBERG. Am Donnerstag fuhr ein Pkw-Fahrer die Staatsstraße 2310 von Bürgstadt in Richtung Freudenberg, als er plötzlich von einem grellen roten Licht geblendet wurde.

Der Sachlage nach ist davon auszugehen, dass der Fahrer gezielt gegen 22.30 Uhr mit einem sogenannten Laserpointer geblendet wurde. Die Lichtquelle dürfte vom Mainufer, etwa auf der Höhe der Straße Josef-Ullrich-Straße ausgegangen sein. Hier weisst die Polizei ausdrücklich darauf hin, dass solche verantwortungslose „Spielereien“ ganz schnell für das geblendete Opfer und ggf. für andere Verkehrsteilnehmer gefährlich werden können. Bei Ermittlung des Täters muss er sich wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten was mit Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder Geldstrafen geahndet werden kann.

Hinweise auf den Verursacher bitte an die Miltenberger Polizei unter Tel. 09371/9450.

 

Pannenfahrzeuge auf A 3 verursachen langen Stau – Lkw prallen aufeinander

GEISELWIND, KLEINLANGHEIM, LKR. KITZINGEN UND THEILHEIM, LKR. WÜRZBURG. Am Donnerstagmorgen hatte sich wegen mehrerer Pannenfahrzeuge auf der A 3 der Verkehr in Richtung Nürnberg aufgestaut. Am Ende des Staus krachten zwei Laster aufeinander. Zum Glück wurde dabei niemand verletzt. Die Fahrzeugkolonnen stauten sich dann aber fast bis zum Biebelrieder Kreuz zurück. Der Sachschaden wird auf etwa 35.000 Euro geschätzt.

 

Lkw
Foto: Polizei

Begonnen hatte alles gegen 06:30 Uhr. Ein Pkw mit britischer Zulassung war etwa zwei Kilometer nach der Anschlussstelle Geiselwind mit einem Defekt liegen geblieben. Der Fahrer kümmerte sich zwar sofort selbst um einen Pannendienst. Es dauerte aber einige Zeit, bis der auf dem rechten der beiden Fahrstreifen im dortigen Baustellenbereich stehende Wagen abgeschleppt werden konnte. Während dessen waren die Laster dahinter zum Stehen gekommen. Zehn Minuten später meldete ein Verkehrsteilnehmer ein weiteres Pannenfahrzeug: Ein Sattelzug, der kurz vor der Anschlussstelle im Stau stand, konnte nicht mehr weiterfahren. Ein Abschleppdienst wurde bestellt. Der Verkehr nahm zu, der Stau wurde noch länger.

Gegen 08:30 Uhr standen die Kolonnen schon bis zur Rastanlage Haidt. Dann fuhr ein Lkw-Fahrer aus der Slowakei am Stauende auf einen Sattelzug auf. Die beiden Fahrer blieben zum Glück unverletzt. Die schweren Fahrzeuge verkeilten sich aber miteinander. Beide Fahrstreifen waren blockiert. Der Verkehr quälte sich zunächst auf dem Standstreifen vorbei.
Für die Bergung der stark deformierten Laster, die mehrere Stunden dauerte, leitete die Autobahnpolizei – unterstützt von der Autobahnmeisterei Geiselwind – den Verkehr an der Anschlussstelle Kitzingen ab. Am späten Vormittag war die Unfallstelle geräumt.

Fast gleichzeitig passierte der nächste Unfall mit zwei Sattelzügen in Richtung Frankfurt. Die Folgen: Eine leichte verletzte Person, Sachschaden in Höhe von etwa 70.000 Euro. Ein 41-jähriger Kraftfahrer aus Ungarn hatte gegen 08.40 Uhr das Stauende kurz nach dem Biebelrieder Kreuz übersehen und war mit seinem Sattelzug auf einen 40-Tonner geprallt. Sowohl er als auch sein ein Jahr älterer Kollege blieben unverletzt. Die 41 Jahre alte Beifahrerin im vorderen Fahrzeug verletzte sich aber leicht an der Schulter und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Beamte der Autobahnpolizei sperrten zunächst zwei der drei Fahrstreifen bis der eine Sattelzug auf dem mittleren Fahrstreifen abgeschleppt worden war. Während das zweite Fahrzeug geborgen und sich um ausgelaufene Betriebsstoffe gekümmert wurde, sicherte die Autobahnmeisterei Kist die Unfallstelle ab. Dazu musste dann nur noch der rechte Fahrstreifen gesperrt werden.

Roastbeef-Deal geplatzt – Ermittlungen wegen Diebstahls und Hehlerei

SCHWEINFURT. Ein 60-Jähriger steht im dringenden Verdacht, über einen längeren Zeitraum hinweg größere Mengen Roastbeef aus einem Großmarkt entwendet zu haben. Bei einem erneuten Diebstahl am vergangenen Mittwoch klickten bei dem Mann die Handschellen. Einen Tag später nahm die Polizei auch den mutmaßlichen Abnehmer vorläufig fest. Gegen den 48-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der Hehlerei ermittelt.

 

Symbolbild

Am Mittwochnachmittag, kurz vor 16.30 Uhr, bezahlte der 60-jährige Landkreisbewohner an der Kasse des Großmarktes in der Sven-Wingquist-Straße einige Waren, darunter auch einen Karton Pommes. Wie sich allerdings herausstellte, hatte der Kunde in dem Karton zuvor hochwertiges Fleisch im Wert von knapp 250 Euro deponiert. Nach Eingang der Mitteilung bei der Polizei wurde der mutmaßliche Ladendieb vorläufig festgenommen. Im Zuge der Ermittlungen, die von der Polizeiinspektion Schweinfurt geführt werden, stellte sich schließlich heraus, dass der Tatverdächtige offenbar noch für mindestens 15 gleichgelagerte Diebstahlsfälle im selben Markt in Frage kommt. Entwendet wurden dabei insgesamt etwa 370 Kilogramm Rindfleisch im Gesamtwert von rund 5.500 Euro brutto.

Nachdem der Festgenommene angab, das gestohlene Fleisch stets weiterverkauft zu haben, stellte sich heraus, dass auch für den Folgetag ein Roastbeef-Geschäft geplant war. Offenbar waren die Deals in der Vergangenheit so abgelaufen, dass sich der 60-Jährige mit seinem Abnehmer an einer Schweinfurter Tankstelle traf und dort das entwendete Fleisch für 10 Euro pro Kilo weiterverkaufte.

Als mutmaßlicher Abnehmer kristallisierte sich schließlich ein 48-Jähriger heraus, der aus Schweinfurt stammt. Er wurde wegen des Verdachts der Hehlerei am Donnerstag vor seiner Arbeitsstätte in Schweinfurt vorläufig festgenommen. Nachdem die Beamten im Fahrzeug des Mannes eine Wanne mit Fleisch entdeckten, stellte sich heraus, dass er auch an seinem Arbeitsplatz größere Mengen Fleisch deponiert hatte. Gegenüber den Ordnungshütern räumte der mutmaßliche Hehler letztendlich ein, seit geraumer Zeit Roastbeef von dem 60-Jährigen günstig erworben und weiterverkauft zu haben.

Beide Festgenommenen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen gegen den 60-Jährigen wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls und gegen den mutmaßlichen Abnehmer des Fleisches wegen des Verdachts der Hehlerei dauern an.

 

Audiodatei

Auffahrunfall mit einer Leichtverletzten

KREUZWERTHEIM, LKR. MAIN-SPESSART. Eine leicht verletzte Autofahrerin sowie 6.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz eines Auffahrunfalls am Donnerstag.

 

Die Fahrerin eines Ford Fiesta fuhr kurz nach 15.00 Uhr auf der Staatsstraße 2315 von Oberwittbach kommend in Richtung Kreuzwertheim und wollte an der ersten Abzweigung in Richtung Unterwittbach auf Höhe Heidelberger Zement nach links in die Ortsmitte abbiegen. Verkehrsbedingt musste sie anhalten und setzte den Blinker. Die nachfolgende Fahrerin eines Hondas erkannte aus Unachtsamkeit die Situation zu spät, versuchte noch zu bremsen, prallte jedoch in das Heck des wartenden Fahrzeugs. Durch den Aufprall erlitt die Fordfahrerin einen Schock sowie vermutlich ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule. Sie wurde ins Krankenhaus Marktheidenfeld eingeliefert. Da beide Autos nicht mehr fahrbereit waren, mussten sie von Abschleppunternehmen geborgen werden.

Schwertransport festgefahren – Bergungsarbeiten im Gange

MARTINSHEIM, LKR. KITZINGEN. In der Nacht zum Freitag hat sich ein Schwertransport, der mit Stahlträgern beladen ist, im Ortsteil Enheim festgefahren. Die Bergungsarbeiten dauern zur Stunde vor Ort an.

Gegen 22.30 Uhr übernahm eine Streife der Kitzinger Polizei den genehmigten Schwertransport von der Anschlussstelle Marktbreit an der A3 mit Ziel Anschlussstelle Bad Windsheim. Im Ortskern von Enheim konnte der 29-jährige Fahrer kurz vor Mitternacht aufgrund seiner Überbreite die nach rechts abknickende Vorfahrtsstraße (Staatsstraße 2271) in Richtung der B13 nicht passieren und stieß mit einem Teil der geladenen Stahlkonstruktion gegen die Ecke einer Hauswand.

In der Folge gelang es dem Fahrer nicht mehr, seinen Sattelzug aus der misslichen Lage hinauszumanövrieren. Die Kitzinger Polizei kümmerte sich um die Unfallaufnahme und verständigte die zuständige Straßenmeisterei. Diese führte die erforderlichen Straßensperrungen durch.

Zur Stunde (10.15 Uhr) laufen die seitens der Transportfirma eingeleiteten Bergungsmaßnahmen des Transporters. Der Sachschaden an dem Wohnhaus dürfte sich auf mehrere hundert Euro belaufen.

PP Unterfranken