Polizei-Meldungen für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 09.09.2016

JuergenGER / Pixabay Archivbild Polizeihubschrauber im Einsatz

Rollerfahrer kollidiert mit Streifenwagen

GROSSOSTHEIM, LKR. ASCHAFFENBURG. Ein Rollerfahrer ist am Donnerstagabend mit einem Streifenwagen kollidiert. Der 18-Jährige war ohne Kennzeichen und Fahrerlaubnis unterwegs und wurde leicht verletzt. Die Unfallermittlungen führt die Obernburger Polizei.

 

Gegen 20.45 Uhr ging die Mitteilung bei der Polizei ein, dass im Bereich der Welzbachhalle ein Rollerfahrer ohne Kennzeichen unterwegs sei. Eine Streife der Polizeiinspektion Aschaffenburg überprüfte die Örtlichkeit und sichtete das Zweirad in der Lessingstraße. Nach dem Erblicken des Streifenwagens fuhr der 18-Jährige über die Kreuzung zur Straße An der Welzbachhalle ohne auf den Verkehr zu achten und weiter über eine Bushaltestelle in Richtung der Halle.

Beim Wiedereinfahren auf die Fahrbahn touchierte er den Streifenwagen, der mit eingeschaltetem Blaulicht unterwegs war, am linken Heck. Einige Meter später im Bereich des dortigen Wendehammers stürzte der junge Mann schließlich von seinem Zweirad und verletzte sich dabei leicht. Der insgesamt entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 2.200 Euro.

Die Beamten stellten den Roller sicher. Die Ermittlungen laufen jetzt u.a. wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Zum Unfallhergang ermittelt die Obernburger Polizei.

Autobahnfahnder stellen 71.000 Zigaretten sicher

HAUSEN, LKR. WÜRZBURG. Den richtigen Riecher haben Zivilfahnder der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck am Freitagvormittag auf der A7 bewiesen. Bei der Kontrolle eines Pkw aus Frankreich stellten sie rund 3.500 Päckchen unverzollte Zigaretten sicher.

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sichergestellte Zigaretten
Foto: Polizei

Gegen 08.30h waren die Beamten auf den Renault Berlingo mit französischer Zulassung aufmerksam geworden, der die A7 in Richtung Ulm befuhr. Die Zivilfahnder hielten das mit drei Männern und einer Frau besetzte Fahrzeug an der Tank- und Rastanlage Riedener Wald auf der Westseite an. Im Zuge der sich anschließenden genaueren Kontrolle des Wagens stießen die Ordnungshüter auf 3561 Packungen unverzollte Zigaretten. Diese wurden sichergestellt. Bei den Fahrzeuginsassen klickten die Handschellen und sie mussten die Beamten zur weiteren Sachbearbeitung zur Dienststelle begleiten.

Im Rahmen der sich dort anschließenden Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Fahrer des Berlingo die Zigaretten illegaler Weise über Polen eingeführt hatte. Alleine wegen des entstandenen Steuerschadens ist eine Nachzahlung von über 11.600 Euro nötig. Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung werden durch das Zollfahndungsamt München und die zuständige Staatsanwaltschaft Würzburg geführt.

Nach schwerem Verkehrsunfall in Uettingen – Polizei bittet erneut um Zeugenhinweise

UETTINGEN, LKR. WÜRZBURG. Nach einem Verkehrsunfall am vergangenen Freitagnachmittag, bei dem ein 18-jähriger schwer verletzt worden ist, dauern die Ermittlungen an. Insbesondere bittet die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried deshalb jetzt erneut um Zeugenhinweise.

Wie bereits berichtet, ist es am Freitagnachmittag, 02.09.2016, auf der Staatsstraße 2310 zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 18-Jähriger war schwer verletzt worden. Der mutmaßliche Unfallverursacher war davon gefahren. Der 18-Jährige befindet sich weiterhin in einem Krankenhaus.

Seitdem laufen die Ermittlungen der Verkehrspolizei auf Hochtouren. Im Zuge dessen haben sich folgende Fragestellungen für die Beamten ergeben:

  • Wer fuhr am 02.09.2016, zwischen 19:00 und 19:10 Uhr zwischen Uettingen und Holzkirchen und kann Angaben über entgegenkommende bzw. dort fahrende Fahrzeuge machen.
  • Wer war am 02.09.2016, ebenfalls zwischen 19:00 und 19:10 Uhr in Holzkirchen im Siedlungsgebiet im Bereich „Alte Straße, Sonnenstraße“ sowie entlang der Ortsdurchfahrtsstraße von Uettingen kommend unterwegs und kann hier Angaben zu Fahrzeugen machen
  • Wer hat im genannten Zeitraum in Uettingen im Bereich „Wertheimer Straße“ Beobachtungen gemacht und kann Hinweise geben

In diesem Zusammenhang wird als wichtiger Zeuge, der Fahrer/-in eines weißen Kleintransporters der Marke Mercedes, Typ Citan, gesucht, welcher im Zeitraum 19:00 bis 19:10 Uhr im Siedlungsgebiet Alte Straße unterwegs war.

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried unter Tel. 09302/910-0 in Verbindung zu setzen.

 

 

Einbruch in Wohnhaus – Tresor gestohlen

KITZINGEN. Bei einem Einbruch in eine Wohnung haben Unbekannte im Laufe des Donnerstags einen Tresor samt Inhalt gestohlen. Die Kripo Würzburg ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.

 

In der Zeit von 07.00 Uhr bis 18.00 Uhr verschafften sich die Täter gewaltsam über die Eingangstüre Zutritt zu der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Liegnitzer Straße. In der Folge durchsuchten sie die komplette Wohnung und ließen einen Möbeltresor mitgehen. Darin befand sich eine größere Summe an Bargeld. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf circa 500 Euro.

 

Die Kripo Würzburg hat die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernommen und bittet jetzt um Hinweise von Zeugen. Wem im Laufe des Tages verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Liegnitzer Straße aufgefallen sind, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/ 457-1732 zu melden.

 

Pkw fährt gegen Metallzaun – Fahrer unter Einfluss von Betäubungsmitteln – Größere Menge Crystal Meth sichergestellt

WÜRZBURG / GROMBÜHL. Am Mittwochabend hat sich im Stadtteil Grombühl ein außergewöhnlicher Verkehrsunfall ereignet. Bei dem Fahrer des Unfallfahrzeugs, der unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurde eine größere Menge der gefährlichen Droge Crystal Meth sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei Würzburg geführt.

 

Gegen 17:00 Uhr war ein 26¬-jähriger Würzburger zusammen mit seiner Lebensgefährtin im Würzburger Stadtteil Grombühl unterwegs. Auf Grund eines Defekts an seinem Fahrzeug tauschte er kurzzeitig seinen Pkw gegen den einer Bekannten. Auf der weiteren Fahrt hatte der 26-Jährige offensichtlich plötzlich extreme, drogenbedingte Ausfallerscheinungen und beschleunigte sein Fahrzeug in einem Kurvenbereich so stark, dass er gegen einen Metallzaun fuhr.

Anschließend rannte er von seinem Fahrzeug aus in Richtung der naheliegenden Weinberge und lies seine Lebensgefährtin am Fahrzeug zurück. Er lief hierbei durch mehrere Grundstücke einer Kleingartenanlage und beschädigte dort auch eines der Gartenhäuschen. Anschließend kehrte er zu seinem Fahrzeug zurück, an welchem er durch eine bereits eingetroffene Streife der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt in Empfang genommen werden konnte.

Der Mann stand sichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und musste durch den Rettungsdienst nach einer Erstversorgung zur weiteren Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus verbracht werden.

Der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Würzburg ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme an. Der Führerschein des 26-Jährigen wurde beschlagnahmt.

Bei der Durchsuchung des Mannes konnte eine größere Menge Betäubungsmittel – eine größere Menge Chrystal Meth – aufgefunden werden. Im Fahrzeug befand sich zudem ein verbotener Elektroschocker.

Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizeiinspektion Würzburg geführt. Den 26-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Trunkenheit im Verkehr, Sachbeschädigung, Unerlaubten Entfernen vom Unfallort, Besitz von Betäubungsmitteln, sowie eines Verstoßes nach dem Waffengesetz.

Call-ID-Spoofing mit Behördennummern – Mitarbeiter der „Einwanderungsbehörde“ fordert 45.000 Dollar

LKR. ASCHAFFENBURG. Der Bandbreite unterschiedlicher Maschen von Telefonbetrügern scheint vom falschen Enkel über den Neffen bis hin zum angeblichen Polizeibeamten offenbar keine Grenze gesetzt.

Am Montagnachmittag läutete im Landkreis Aschaffenburg das Telefon bei einer Frau mit südasiatischen Wurzeln. Mehrere wechselnde Gesprächspartner gaben sich in dem folgenden Telefonat in englischer Sprache als Mitarbeiter der „Einwanderungsbehörde“ aus. Wegen angeblich fehlender Formulare oder Verstößen gegen Bestimmungen drohe der Angerufenen die Abschiebung. Es sei denn, sie bezahle 45.000 Dollar.

Die Frau reagierte absolut richtig, legte auf und informierte die Polizei. Um die Echtheit des Anrufs noch zu bekräftigen, hatten die Täter mittels Call-ID-Spoofing die Rufnummer des BAMF in Nürnberg eingeblendet. Dortige Behörde warnt auf ihrer Internetseite ebenfalls vor den Telefonbetrügern.

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PP Unterfranken