Polizei-Meldungen für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 15.02.2017

Ammoniakaustritt in Werkhalle – 12 Arbeiter leicht verletzt ins Krankenhaus

SCHWEINFURT. Beim Austritt von Ammoniak in der Werkshalle einer Firma im Schweinfurter Hafen sind am Mittwochnachmittag insgesamt 12 Arbeiter leicht verletzt worden. Die Schweinfurter Polizei ermittelt zur Ursache.

 

Gegen 15.45 Uhr war es aus bislang unklaren Gründen in der Werkshalle zum Austritt des Gases gekommen. Unverzüglich kümmerte sich die Werksfeuerwehr um die erforderlichen Erstmaßnahmen. In der Folge rückten auch die Schweinfurter Feuerwehr und der Rettungsdienst mit zwei Notärzten, zehn Krankentransportwagen, elf Rettungswagen sowie die Schweinfurter Polizei an.

Letztlich wurden 12 Arbeiter leicht verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Weitere 75 Arbeiter wurden vom Rettungsdienst gesichtet. Der Gasaustritt war auf die Werkshalle begrenzt. Eine Gefahr für Anwohner hatte zu keinem Zeitpunkt bestanden.

Die Ursache für den Austritt ist derzeit noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen der Schweinfurter Polizei.

Einbruch in Gaststätte – Tresor mit Tageseinnahmen entwendet

ASCHAFFENBURG / GAILBACH. Ein bislang unbekannter Täter ist in der Nacht von Sonntag auf Montag gewaltsam in eine Gaststätte eingestiegen und entwendete einen Tresor mit den Tageseinnahmen und Wechselgeld. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Aschaffenburger Kripo und bittet um Zeugenhinweise.

In der Zeit von 23:30 bis 05:00 Uhr drang der Täter vermutlich von der Bavaria Passage aus gewaltsam in die Gaststätte in der Weißenburger Straße ein. Aus dem Gastraum entwendete er neben einem Möbeltresor mit den Tageseinnahmen und dem Wechselgeld auch noch das Münzgeld aus einer Kassenschublade. Dem Unbekannten gelang es mit dem Tresor unerkannt zu entkommen. Insgesamt erbeutete der Täter Bargeld im mittleren, vierstelligen Bereich.

Zur Aufklärung der Tat ist die Aschaffenburger Kripo auch auf die Mithilfe aus der Bevölkerung angewiesen.

  • Wer hat in der Nacht von Sonntag auf Montag in Gailbach etwas Verdächtiges beobachtet oder wahrgenommen, das mit dem Einbruch im Zusammenhang stehen könnte?
  • Wurden in der Zeit von 23:30 bis 05:00 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Weißenburger Straße bzw. der Bavaria Passage gesehen?
  • Wer kann Angaben zum Verbleib des Möbeltresors machen oder hat zur Tatzeit eine Person mit Tresor beobachtet?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung beitragen könnten?

Hinweise nimmt die Kripo Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-1731 entgegen.

 

Nach tätlicher Auseinandersetzung in Asylbewerberunterkunft – Ermittlungen wegen versuchten Tötungsdelikts

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt vom 15.02.2017

SCHWEINFURT. Am späten Montagnachmittag ist es auf dem Gelände einer Asylbewerberunterkunft zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Bewohnern gekommen. Dabei soll ein 38-Jähriger seinen Kontrahenten mit einem spitzen Gegenstand am Kopf verletzt haben. Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Schweinfurt ermitteln nun unter anderem wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts.

 

Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand soll der 38-Jährige im Rahmen eines Streits zu einem spitzen Gegenstand gegriffen und damit seinem 20-jährigen Kontrahenten eine Stichwunde am Hinterkopf zugefügt haben. Im Zuge der Auseinandersetzung, die sich gegen 16.00 Uhr ereignet hat, wurde auch der 38-Jährige durch einen Faustschlag im Gesicht verletzt.

Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes trennten die Parteien und wählten den Notruf. Mehrere Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Schweinfurt machten sich sofort auf den Weg zu der Asylbewerberunterkunft im Kasernenweg. Auch der Rettungsdienst und ein Notarzt waren schnell vor Ort. Beide Verletzte kamen nach einer Erstversorgung in ein Krankenhaus, konnten jedoch nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden.

Der 38-Jährige verbrachte die Nacht zum Dienstag in einer Arrestzelle der Polizei. Er wurde am Nachmittag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Schweinfurt vorgeführt. Dieser erließ gegen den dringend Tatverdächtigen Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Nach der Eröffnung des Haftbefehls wurde der 38-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die weiteren Ermittlungen werden von der Kripo Schweinfurt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft geführt.

Versammlungsgeschehen am 18. Februar – Polizei und Sicherheitsbehörden gut vorbereitet – „Ja“ zur Meinungs- und Versammlungsfreiheit – „Nein“ zu Gewalt

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Stadt Würzburg vom 15.02.2017

WÜRZBURG. Nach den bei der Stadt Würzburg angezeigten Versammlungen am 18.02.2017 haben sich Polizei und Sicherheitsbehörden intensiv und akribisch vorbereitet. Das Einsatzkonzept des Polizeipräsidiums Unterfranken hat dabei zum vorrangigen Ziel, einen störungsfreien Verlauf der Versammlungen sicher zu stellen und die ungehinderte Ausübung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit zu gewährleisten.

Unter dem Motto „Gewaltfreier Protest ist gelebte Demokratie“ appellieren Polizei und Sicherheitsbehörden im Vorfeld an alle Versammlungsteilnehmer, von jeglicher Form von Gewalt Abstand zu nehmen und friedlich vom Versammlungsrecht Gebrauch zu machen.

Die Aufzugswege der angezeigten Versammlungen führen durch große Teile des Innenstadtbereichs. Auch sind jeweils Auftakt- und Schlusskundgebungen vorgesehen. Was die Teilnehmeranzahl anbelangt, rechnet die Polizei mit etwa 150 Teilnehmern der Versammlung unter dem Motto „Ein Licht für Dresden – in Gedenken an die Opfer des Bombenterrors“ (Veranstalter: „Der III.Weg“).

Seitens des Bündnisses „Würzburg lebt Respekt – Kein Platz für Rassismus“ (Veranstalter: verschiedene Parteien und Organisationen) wird mit einer vierstelligen Anzahl an Teilnehmern gerechnet.

Aufgrund polizeilicher Erkenntnisse sind auch Gewalttätigkeiten durch z.B. autonome Straftäter nicht auszuschließen.

Die Unterfränkische Polizei wird am Samstag u.a. von der Bundespolizeiinspektion Würzburg unterstützt. Daneben sind Einheiten der Bayerischen Bereitschaftspolizei und Kolleginnen und Kollegen anderer Bundesländer im Einsatz.

Auch werden speziell geschulte Kommunikationsteams der Unterfränkischen Polizei aufzugsbegleitend vor Ort sein und für Verständnis, friedliches Verhalten und die neutrale Rolle der Polizei werben.

Bereits im Vorfeld bedanken sich Polizei und Sicherheitsbehörden bei den Würzburgerinnen und Würzburgern für die Akzeptanz der notwendigen Einschränkungen im Innenstadtbereich. Bereits ab Samstagvormittag und bis in die Abendstunden ist vor allem mit Verkehrsbeeinträchtigungen durch erforderliche Absperrungen zu rechnen. Nicht wenige Bürgerinnen und Bürger werden im Straßenverkehr, beim Besuch der Innenstadt oder beim Benutzen der öffentlichen Verkehrsmittel einige Abstriche machen müssen. Um mögliche Abschleppungen zu vermeiden, bitten wir Anwohner und Innenstadtbesucher dringend, die im Aufzugsbereich auf das unbedingt notwendige Maß beschränkten Halteverbote für Kfz zu beachten.

44-Jähriger bedroht 21-Jährigen mit Messer – Dieser rettet sich durch einen Sprung aus dem Fenster

SCHWEINFURT. Zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 44-Jährigen und einem 21-Jährigen ist es am Dienstagnachmittag gekommen. Da der Wohnungsinhaber die Tür versperrte und mit einem Messer drohte, blieb dem 21-Jährigen nur die Flucht aus dem Fenster. Durch den Angriff erlitt der junge Mann leichte Verletzungen, welche ambulant behandelt werden mussten.

Als der 44-Jährige gegen 15:00 Uhr von der Arbeit nach Hause kam, traf er in der Wohnung die Tochter seiner Lebensgefährtin und ihren Freund an. Innerhalb kürzester Zeit eskalierte der Streit in der Ludwig-Krug-Straße offenbar zu einem tätlichen Angriff gegen den jungen Schweinfurter. Nach mehreren Schlägen konnte sich der 21-Jährige aus der Umklammerung lösen und wollte fliehen, der Tatverdächtige versperrte jedoch die Wohnungstür und drohte mit einem Messer. Somit blieb nur die Flucht durch das Fenster im ersten Stockwerk. Von einem benachbarten Bekleidungsgeschäft aus informierte der junge Mann dann die Polizei.

Aufgrund der anfänglich unklaren Einsatzsituation begaben sich mehrere Streifen der Schweinfurter Polizei und des Einsatzzuges zum Tatort. In der Wohnung nahmen die Beamten den Tatverdächtigen widerstandslos fest. Durch die Schläge und die Umklammerung erlitt der junge Mann oberflächliche Verletzungen, welche ambulant behandelt wurden.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der vorläufig Festgenommene wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Schweinfurt.

Bei Einbruch Schmuck entwendet – Polizei bittet um Zeugenhinweise

GEROLZHOFEN, LKR. SCHWEINFURT. Am Dienstagabend ist ein Unbekannter gewaltsam in ein Einfamilienhaus eingebrochen. Der Täter erbeutete Schmuck und flüchtete unerkannt. Die Kripo Schweinfurt führt die Ermittlungen.

Die Abwesenheit der Bewohner nutzte ein Unbekannter am Dienstagabend zwischen 17:00 Uhr und 22:00 Uhr und drang über die Gebäuderückseite gewaltsam in ein Einfamilienhaus in der Schwarzenbergstraße ein. Der Täter durchwühlte mehrere Räume und konnte Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro entwenden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 300 Euro.

Die Kriminalpolizei Schweinfurt bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter Tel. 09721/202-1731 zu melden.

 

Ehepaar tot aufgefunden – Kripo und Staatsanwaltschaft ermitteln

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 15.02.2017

IPHOFEN, LKR. KITZINGEN. Ein Sohn hat am Dienstagabend seine Eltern tot in ihrem Wohnanwesen aufgefunden. Bei den Verstorbenen handelt es sich um einen 51-jährigen Mann und seine 50-jährige Ehefrau. Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft ermitteln nun insbesondere wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts.

 

Gegen 19.20 Uhr hatte der volljährige Sohn seine Mutter und seinen Vater tot in dem Anwesen aufgefunden und daraufhin den Notruf gewählt. Die Kriminalpolizei Würzburg und die Staatsanwaltschaft haben noch am Abend vor Ort die Ermittlungen übernommen. Bei der 50-Jährigen stellten die Kripobeamten massive Verletzungen fest, die auf eine Gewalteinwirkung hindeuten. Ihr Ehemann wurde erhängt in einem am Wohnhaus angrenzenden Schuppen aufgefunden.

Die Hintergründe, die zum Tod der Eheleute geführt haben, sind nun Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen, die in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft geführt werden.

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PP Unterfranken