Polizei-Meldungen für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 15.12.2016

Brand in Fitnesscenter – Technischer Defekt ursächlich

ALZENAU, LKR. ASCHAFFENBURG. Nachdem am frühen Mittwochmorgen in einem Fitnesscenter ein Feuer ausgebrochen war, liegen der Kripo Aschaffenburg inzwischen Erkenntnisse zur Brandursache vor. Demnach dürfte das Feuer aufgrund eines technischen Defekts im Saunabereich entstanden sein. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung fanden sich nicht.

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Wie bereits berichtet, hatte eine Reinigungskraft gegen 03.00 Uhr den Brand in der Junkersstraße bemerkt und daraufhin den Notruf gewählt. Der Brand konnte in der Folge im ersten Stock des Gebäudes lokalisiert werden. Die örtliche Freiwillige Feuerwehr hatte das Feuer schnell im Griff, sodass ein Ausbreiten der Flammen verhindert werden konnte.

Noch am Mittwoch hat die Kriminalpolizei Aschaffenburg die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Die Beamten stellten fest, dass das Feuer offenbar im Bereich eines Saunaofens ausgebrochen ist. Vermutlich kam es aufgrund eines technischen Defekts zu dem Schwelbrand, bei dem ein Gesamtschaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro entstand.

Millionenschaden nach Brand in Heizkraftwerk – Technischer Defekt offenbar ursächlich

BURGPREPPACH OT HOHNHAUSEN, LKR. HASSBERGE. Nach dem Brand im Heizkraftwerk einer Biogasanlage steht inzwischen fest, dass das Feuer offenbar aufgrund eines technischen Defekts entstanden ist. Zudem gibt es erste Erkenntnisse zur Schadenshöhe. Diese dürfte sich nach ersten Schätzungen auf mindestens eine Million Euro belaufen.

Wie bereits berichtet, war der Betreiber der Biogasanlage am Mittwochmorgen, gegen 06.45 Uhr, auf eine Rauchentwicklung im Heizkraftwerk aufmerksam. Er setzte den Notruf ab, woraufhin sich ein Großaufgebot der örtlichen Feuerwehren auf den Weg zum Einsatzort machte. Die Löschmannschaften bekamen den Brand schnell in den Griff. So konnte auch bezüglich der Rauchwolke, die in Richtung Hohnhausen zog, Entwarnung gegeben werden.

Die Ermittlungen zur Brandursache hat noch am Mittwoch die Kriminalpolizei Schweinfurt übernommen. Dabei stellte sich heraus, dass das Feuer offenbar durch einen technischen Defekt an einer Schaltanlage des Blockheizkraftwerks entstanden ist. Die exakte Schadenshöhe kann derzeit noch nicht beziffert werden, allerdings dürfte sich diese auf mindestens eine Million Euro belaufen.

Dreijährige bei Fahrradunfall schwer verletzt

ASCHAFFENBURG. Eine 53-jährige Mercedes-Fahrerin tastete sich am Mittwochnachmittag um 15:45 Uhr langsam aus einer Grundstücksausfahrt im Stadtteil Damm in die Schillerstraße hinein, um anschließend nach rechts abzubiegen.

Zur gleichen Zeit befuhr ein 28-Jähriger mit seinem Fahrrad die Schillerstraße aus Richtung Dyroffstraße kommend. In einem Fahrradsitz auf dem Gepäckträger befand sich seine dreijährige Tochter. Die Mercedes-Fahrerin übersah den Radfahrer beim Ausfahren, weshalb dieser mit seinem Zweirad gegen die rechte Seite des Pkws prallte. Der 28-Jährige stürzte samt Fahrrad zu Boden. Seine Tochter fiel aus dem Kindersitz und schlug mit dem Kopf auf dem Gehweg auf. Der junge Mann blieb unverletzt, die Dreijährige musste mit schweren Kopfverletzungen ins Klinikum Aschaffenburg eingeliefert werden. Beide trugen keinen Schutzhelm. Am Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 50 Euro.

„Wasserableser“ bringt Senior um einen Teil seines Ersparten

DITTELBRUNN, LKR. SCHWEINFURT. Einem betrügerischen Wasserableser ist am Mittwochnachmittag ein älterer Herr auf den Leim gegangen. Der Unbekannte erbeutete nach bisherigen Erkenntnissen mehrere hundert Euro. Vom Täter ist lediglich bekannt, dass er gebrochen Deutsch gesprochen haben soll. Die Schweinfurter Polizei ermittelt und warnt vor der Masche.

Das Ereignis begann damit, dass gegen 18.30 Uhr eine Frau in der Strohgasse auf der Straße vor ihrer Haustüre einige Formulare auffand. Auf einigen stand der Name des Opfers in der Waldstraße, welchen sie daraufhin sogleich kontaktierte. Jetzt erst kam ans Tageslicht, dass im Haus des Rentners Stunden zuvor eine Straftat verübt worden ist.

Bei der anschließenden polizeilichen Befragung gab der Senior an, dass am Nachmittag eine männliche Person an seiner Haustür geklingelt hat. Der Unbekannte gab vor, den Wasserdruck am Wasserzähler ablesen zu müssen. Der Rentner ließ den Mann gutgläubig ins Haus und ging sogleich mit ihm in den Keller zur Wasseruhr.
Unter dem Vorwand, jetzt einige Wasserhähne im Haus aufdrehen zu müssen, begab sich der Betrüger kurz darauf alleine in die oberen Stockwerke. Das Opfer wartete auf Grund einer Weisung an der Wasseruhr.

Als der „betrügerische Wasserdruckableser“ über einen längeren Zeitraum nicht mehr im Keller erschienen ist, wurde der Rentner schließlich doch misstrauisch und ging ebenfalls nach oben. Der Betrüger war jedoch bereits aus dem Haus getürmt. Später stellte das Opfer fest, dass sich der Täter im Haus umgesehen hat und aus einem unverschlossenen Safe eine Geldtasche mit Bargeld und diverse Formulare verschwunden waren. Denkbar ist auch noch, dass der Gesuchte eventuell eine weitere Person unbemerkt ins Haus gelassen hat und beide anschließend die Räumlichkeiten nach Geld und Wertgegenständen durchforstet haben.

Wer Hinweise zu dem Betrüger abgeben kann oder eventuell dem Gesuchten ebenfalls zum Opfer gefallen ist, möge sich bitte umgehend mit der Schweinfurter Polizei unter Tel. 09721/202-0 in Verbindung setzen. Eventuell sind jemandem am Nachmittag auch fremde Personen aufgefallen, die sich zum Ausbaldowern ihrer Straftat in Tatortnähe herumgetrieben haben.

 

Vollbrand einer Recyclingfirma – Feuer entstand durch Funkenflug bei Schweißarbeiten

MASSBACH, LKR. BAD KISSINGEN. Nachdem am Mittwochnachmittag auf dem Gelände einer Recyclingfirma ein Feuer ausgebrochen war, gibt es inzwischen Erkenntnisse zur Ursache. Demnach ist der Brand offenbar durch Funkenflug bei Schweißarbeiten entstanden. Dies ergaben die Ermittlungen, die von der Kripo Schweinfurt geführt werden.

 

Wie bereits berichtet, war bei der Rettungsleitstelle gegen 14.00 Uhr die erste Mitteilung über den Brand im Industriegebiet „Am Heidig“ eingegangen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen das Bürogebäude und die Werkstatt der dortigen Recyclingfirma bereits komplett in Flammen. Auch neben den Gebäuden gelagerte Schrottfahrzeuge hatten bereits Feuer gefangen.

Das Feuer wurde von einem Großaufgebot der örtlichen Feuerwehren bekämpft. Die aufwendigen Löscharbeiten dauerten bis zum Donnerstagmorgen an. Der entstandene Sachschaden dürfte sich nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen auf mehrere hunderttausend Euro belaufen.

Noch am Mittwoch hat die Kriminalpolizei Schweinfurt die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Die Beamten stellten fest, dass das Feuer offenbar bei Schweißarbeiten in der Werkstatthalle entstanden ist. Von dort aus griffen die Flammen auf die gesamte Recyclinganlage über. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung ergaben sich somit nicht.

Zeuge ertappt Langfinger bei Diebstahl – Täter flüchtet – Polizei sucht weitere Zeugen

WIESENBRONN, LKR. KITZINGEN. Ein bislang Unbekannter hat sich am Mittwochabend offenbar Zugang in die Wohnung eines Seniors verschafft. Als ein Zeuge den Fremden auf frischer Tat ertappte, türmte er zu Fuß in Richtung Rüdenhausen. Die Kripo Würzburg ermittelt nun wegen Räuberischen Diebstahls und nimmt auch Zeugenhinweise entgegen.

Kurz nach 19.00 Uhr wurde der Zeuge auf verdächtige Geräusche in dem Haus in der Hauptstraße aufmerksam. Er machte sich auf die Suche und traf kurze Zeit später auf den Fremden, der sich offenbar unberechtigt in der Wohnung des abwesenden Seniors aufhielt. Der Zeuge versuchte noch, den „Eindringling“ festzuhalten. Der konnte sich jedoch losreißen und ins Freie flüchten. Erst später wurde festgestellt, dass aus der Wohnung des Seniors mehrere hundert Euro Bargeld fehlen.

Ein Anwohner in der Straße sah den Täter noch in Richtung Rüdenhausen davonlaufen. Als der Flüchtige einen am Straßenrand geparkten, weinroten BMW passierte, fuhr dieser los und dem Mann hinterher. Inwieweit dieses Fahrzeug mit der Tat im Zusammenhang steht, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Der Täter kann wie folgt beschrieben werden:

  • Männlich
  • Ca. 25 bis 30 Jahre alt, etwa 185 cm groß
  • Athletische, kräftige Statur
  • Fränkische Mundart
  • Trug Jeanshose und helle Steppjacke

Im Rahmen ihrer Ermittlungen hofft die Kripo Würzburg nun auf weitere Hinweise aus der Bevölkerung:

  • Wer hat am Mittwochabend in der Hauptstraße etwas Verdächtiges beobachtet, das mit der Tat im Zusammenhang stehen könnte?
  • Wer ist möglicherweise auf den flüchtenden Täter aufmerksam geworden und kann vielleicht nähere Hinweise zu seiner Person geben?
  • Wer kann Angaben zu dem weinroten BMW machen, der am Straßenrand in der Hauptstr. geparkt war und losfuhr, als der Täter davonrannte?

Mögliche Zeugen werden gebeten, sich mit der Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 in Verbindung zu setzen.

 

Technischer Defekt ursächlich für Scheunenbrand – Keine Hinweise auf Brandstiftung

WIESTHAL, LKR. MAIN-SPESSART. Nachdem am 12. November bei einem Scheunenbrand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro entstanden war, gibt es inzwischen Erkenntnisse zur Brandursache. Demnach dürfte das Feuer aufgrund eines technischen Defekts entstanden sein.

 

Wie bereits berichtet hatte ein Bürger am 12. November, kurz nach 23.00 Uhr, zunächst eine starke Rauchentwicklung wahrgenommen und sofort die Feuerwehr alarmiert. Kurze Zeit später stand eine Scheune in der Grundstraße im Vollbrand. Die örtlichen Feuerwehren hatten das Feuer schnell unter Kontrolle. Sie konnten jedoch nicht mehr verhindern, dass das Gebäude bis auf die Grundmauern niederbrannte.

Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizei Würzburg übernommen. Die Ausbruchstelle des Feuers konnte im separaten Werkstattbereich des Gebäudes lokalisiert werden. Offenbar war der Brand aufgrund eines technischen Defekts im Bereich der dortigen Absaug- bzw. Holzbearbeitungsmaschinen ausgebrochen. Hinweise auf eine Brandstiftung ergaben sich im Zuge der Ermittlungen nicht.

Schwerer Verkehrsunfall – 39-Jähriger verstirbt an der Unfallstelle

KARLSTADT, LKR. MAIN-SPESSART. In den frühen Morgenstunden hat sich auf der Staatsstraße 2435 zwischen Wiesenfeld und Karlstadt ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Lkw und einem Pkw ereignet, bei dem der Pkw-Fahrer getötet wurde. Die Ursache ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Staatsstraße war während der Unfallaufnahme zeitweise komplett gesperrt.

Gegen 05:45 Uhr wollte ein 45-jähriger Lkw-Fahrer mit einem mit Langholz beladenen Gliederzug aus einem Flurbereinigungsweg auf die St2435 in Richtung Karlstadt einfahren. Noch während des Abbiegevorgangs nach links kam aus Richtung Karlstadt ein 39-jähriger Skoda-Fahrer. Ihm gelang es offenbar nicht mehr sein Fahrzeug noch vor dem Lkw zum Stehen zu bringen. Der Mann aus dem Landkreis Main-Spessart geriet von der Seite unter den Anhänger des Gespanns, wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und verstarb kurze Zeit später an der Unfallstelle.

Die Ermittlungen zu Unfallursache und –hergang führt die Polizeiinspektion Karlstadt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde auch ein Sachverständiger hinzugezogen.

Die Staatsstraße 2435 war während der Unfallaufnahme komplett gesperrt. Neben den Beamten der Polizeiinspektion Karlstadt befanden sich auch die Feuerwehren aus Karlstadt, Karlburg, Steinbach und Wiesenfeld mit insgesamt 40 Mann sowie der Rettungsdienst und ein Notarzt im Einsatz.

PP Unterfranken