Polizei-Meldungen für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 18.07.2016

DominikSchraudolf / Pixabay Polizei

Betriebsunfall auf Kiliani – Schausteller-Mitarbeiter schwer verletzt

WÜRZBURG / ZELLERAU. Bei einem Betriebsunfall auf dem Kiliani-Festplatz ist am späten Sonntagabend ein 38-Jähriger schwer verletzt worden. Ein Rettungswagen brachte den Mann nach einer Erstversorgung in ein Würzburger Krankenhaus. Die Ermittlungen hinsichtlich des exakten Unfallhergangs werden von der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt geführt.

 

Kurz vor 23.00 Uhr fand der Betreiber eines „Fun-Houses“ seinen schwer verletzten Mitarbeiter, der an der rückwärtigen Seite des Gebäudes auf dem Boden lag. Möglicherweise war der 38-Jährige vom Geländer einer Stahltreppe am Kopf getroffen worden. Mit lebensbedrohlichen Verletzungen wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht. Nach aktuellen Erkenntnissen ist sein Gesundheitszustand nach wie vor kritisch.

Wie es zu dem Betriebsunfall kommen konnte, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen, in die auch die Berufsgenossenschaft und das Gewerbeaufsichtsamt eingebunden sind.

Einbruchsversuch in Wohnung – Haustür hält stand

WÜRZBURG / FRAUENLAND. Im Laufe des Sonntagnachmittags hat ein Unbekannter offenbar versucht, in ein Wohnhaus einzubrechen. Die Haustüre hielt den Aufbruchsversuchen jedoch stand. Die Kripo Würzburg hat inzwischen die weiteren Ermittlungen übernommen und nimmt auch Hinweise von möglichen Zeugen entgegen.

 

Nach vorliegenden Erkenntnissen hat sich der Einbruchsversuch in das Wohnhaus in der Franz-Liszt-Straße im Zeitraum zwischen 13.00 Uhr und 16.00 Uhr ereignet. Der Täter entkam unerkannt, nachdem er vergeblich versucht hatte, die Eingangstür aufzubrechen. Er hinterließ einen Sachschaden, der sich nach ersten Schätzungen auf etwa 150 Euro belaufen dürfte.

 

Wer am Sonntagnachmittag im Bereich der Franz-Liszt-Straße etwas Verdächtiges beobachtet hat, das mit dem Einbruchsversuch im Zusammenhang stehen könnte, wird gebeten, sich bei der Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

Auseinandersetzung in Asylbewerberunterkunft – Ermittlungen wegen Körperverletzungsdelikten

SCHWEINFURT. Am Sonntagabend ist es in einer Asylbewerberunterkunft zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen Bewohnern gekommen. Unter anderem soll ein 23-Jähriger einem Kind eine brennende Zigarette in den Mund gesteckt haben. Gegen den Mann wird jetzt wegen Körperverletzung und Gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Nach vorliegenden Erkenntnissen war der 23-Jährige gegen 17.45 Uhr mit einem zehn Jahre jüngeren Mitbewohner in Streit geraten. Nach vorangegangen Provokationen soll der Mann dem Jungen mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Der 13-Jährige erlitt glücklicherweise keine schwerwiegenden Verletzungen. Bei der Auseinandersetzung war auch der vierjährige Bruder des Geschädigten zugegen, dem der 23-Jährige in der Folge des Streits die brennende Zigarette in den Mund gesteckt haben soll. Der Bub erlitt dabei starke Schmerzen, Verletzungen konnten in seinem Mundraum aber nicht festgestellt werden.

Die Ermittlungen wegen Körperverletzung und Gefährlicher Körperverletzung werden von der Polizeiinspektion Schweinfurt geführt. Der Tatverdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Geschoss im Schlafzimmer – Polizei bittet um Hinweise

ESSELBACH, OT STEINMARK, LKR. MAIN-SPESSART. Eine merkwürdige Entdeckung machten Bewohner eines Mehrfamilienhauses im Schleifweg, als sie am Sonntagmittag aus dem Urlaub zurückkamen.

Beim Betreten ihres Schlafzimmers, fanden sie auf dem Bett ein 9mm-Geschoss. Wie sich herausstellte, war es von außerhalb der Wohnung abgefeuert worden, hatte die Außenmauer (26er Ytong-Wand), welche beidseitig verputzt ist, voll durchschlagen und in die gegenüberliegenden Wand des Schlafzimmers noch ein Loch von 1,5 cm getrieben. Anschließend fiel das Geschoss dann auf das darunter stehende Bett. Ob die Schussabgabe absichtlich oder versehentlich passierte, ist nicht bekannt.

Wie die Polizei feststellen konnte, war die Schussabgabe von einer erhöhten Position (vermutlich aus einer Entfernung von 150 bis 200 Metern) erfolgt, wobei das Nachbargrundstück aufgrund des Schusswinkels ausscheidet.

Wer hat in diesem Zusammenhang sachdienliche Beobachtungen gemacht? Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Marktheidenfeld unter Tel. 09391/9841-0.

 

PP Unterfranken