Polizei-Nachrichten für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 03.12.2016

aaw / Pixabay

70-jährige Renate Bambach vermisst – Wer kann Hinweise zum Aufenthaltsort geben?

KITZINGEN. Seit Donnerstag wird die 70-jährige Renate Bambach aus Kitzingen vermisst. Eine Überprüfung der Wohnanschrift und des Umfeldes durch die Polizei blieb bislang ergebnislos. Es ist möglich, dass sie sich in einem hilflosen Zustand befindet.

 

Die Vermisstenmeldung ging am frühen Freitagabend bei der Polizeiinspektion Kitzingen ein. Am Dienstag hatte eine Bekannte die jetzt vermisste Frau Bambach zuletzt persönlich gesehen. Am Donnerstag hatte die allein lebende Frau offenbar letztmalig ihren Briefkasten geleert. Da es nicht auszuschließen ist, dass sich Frau Bambach in einer hilflosen Lage befindet, überprüften Angehörige zunächst die Wohnung der Dame in der Moltkestraße, konnten sie jedoch nicht antreffen. Auch die Überprüfung von Krankenhäusern und bekannten Anlaufadressen durch die Polizei verlief bislang ohne Erfolg.

Ersten Hinweisen zur Folge wurde Frau Bambach nochmals am Freitag gegen 09:15 Uhr in der Mainbernheimer Straße in Kitzingen-Etwashausen gesehen. Ein Taxifahrer berichtete zudem, er habe gegen 16:00 Uhr eine Dame in der Kitzinger Kaiserstraße gesehen, zu der die Beschreibung passen könnte. Derzeit gibt es keine gesicherten Hinweise auf den Aufenthaltsort der Vermissten.

Die Polizeiinspektion Kitzingen hat derzeit keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass Frau Bambach Opfer einer Straftat geworden sein könnte. Insbesondere auf Grund der sehr kalten Temperaturen und der Gefahr, dass sie sich in einem hilflosen Zustand befinden könnte, bittet die Kitzinger Polizei dringend um Hinweise.

 

Wer Hinweise zum derzeitigen Aufenthaltsort von Renate Bambach geben kann oder eine Person gesehen hat, auf die die untenstehende Beschreibung passt, wird gebeten, sich unter Tel. 09321/141-130 bei der Polizei zu melden.

 

Verkehrsunfall auf der Rhönautobahn mit Folgeunfall – zwei Personen leicht verletzt

BAD BRÜCKENAU. Bei Verkehrsunfällen auf der A7 sind am Freitagabend zwei Personen leicht verletzt worden. Insgesamt waren zwei Pkw und zwei Lkw beteiligt. Der Gesamtsachschaden dürfte sich auf etwa 30.000,– Euro belaufen.


Gegen 18.45 Uhr wollte ein 44-jähriger Lkw-Fahrer, zwischen den Anschlussstellen Bad Brückenau/Volkers und Bad Brückenau/Wildflecken, einen Lkw überholen. Ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten, fuhr er mit seinem Lkw vom rechten auf den linken Fahrstreifen. Bei dem Überholvorgang kam es zu einer Kollision mit einem auf der linken Fahrspur fahrenden 19-jährigen Ford-Fahrer. Dieser wurde durch den unachtsamen Fahrstreifenwechsel gegen die Mittelschutzplanke gedrängt und schrammte dort entlang. Der stark beschädigte Pkw kam schließlich auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Glücklicherweise wurde bei diesem Unfall niemand verletzt.

Unmittelbar danach näherte sich ein 32-jähriger Pkw-Fahrer der Unfallstelle. Er erkannte die Unfallsituation zu spät und eine gefahrlose Anhaltung war wegen der zu hohen Geschwindigkeit nicht mehr möglich. Deshalb wich er mit seinem Mercedes nach rechts aus und schleuderte danach mit seinem Fahrzeug gegen den Unterfahrschutz eines Sattelaufliegers. Hierbei wurde der Pkw total beschädigt. Der Fahrzeugführer zog sich durch den Unfall eine Verletzung an der linken Hand zu. Seine 25-jährige Beifahrerin wurde ebenfalls leicht verletzt.

Wegen der Reinigungsarbeiten an der Unfallstelle musste die Richtungsfahrbahn Ulm kurzfristig gesperrt werden.

57-Jähriger zeigt Zivilcourage – 17-Jähriger leistet Widerstand nach Körperverletzung

ASCHAFFENBURG. Ein 57-Jähriger Radfahrer verfolgte am Freitagabend gleich zweimal eine Gruppe jugendlicher Täter, die zuvor einen 17-Jährigen geschlagen hatten. Der Polizei gelang durch das engagierte Einschreiten des Mannes die Festnahme des Haupttäters.

Opfer eines Körperverletzungsdelikts wurde am Freitag gegen 21:30 Uhr ein 17-Jähriger aus dem Landkreis Miltenberg. Dieser hielt sich zusammen mit mehreren anderen jungen Männern in Aschaffenburg auf und traf in der Friedrichstraße auf eine Gruppe anderer Männer. Aus bislang unbekannten Gründen kam es zu einem Streit, in dessen Verlauf die Gruppe auf den jungen Mann eingeschlagen hatte. Nachdem dieser von seinen Freunden vom Geschehen weggezogen werden konnte, entfernten sich seine Widersacher über die Luitpoldstraße und Treibgasse zum Wolfsthalplatz. Ein 57-jähriger Zeuge verfolgte die aggressive Gruppe mit seinem Fahrrad und konnte die später eingetroffenen Streifenbesatzungen der PI Aschaffenburg zu den Tätern führen. Diese ergriffen beim Erblicken der Einsatzkräfte sofort die Flucht. Erneut trat der unbeteiligte Fahrradfahrer auf den Plan, verfolgte den ebenfalls 17-jährigen Haupttäter und schnitt diesem den Weg ab, sodass er kehrt machen musste und den zu Fuß hinterhereilenden Beamten direkt in die Arme lief. Bei seiner Festnahme leistete der 17-Jährige heftigen Widerstand, sodass die diese nur mit Zwangsmaßnahmen durchzusetzen war. Nachdem die Staatsanwaltschaft direkt im Anschluss über die bisherigen Erkenntnisse informiert worden war, wurde bei dem 17-Jährigen eine Blutentnahme durchgeführt. Anschließend wurde er die Obhut seiner Eltern gegeben.

Die Polizeiinspektion Aschaffenburg führt nun Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Zeugen die Angaben zu der Tat und insbesondere zu der Zusammensetzung der tatverdächtigen Personengruppe machen können, werden gebeten sich unter Tel. 06021/857-0 mit der Polizei in Aschaffenburg in Verbindung zu setzen.

 

Alkoholisierter Autofahrer verursacht hohen Schaden

ERLENBACH, LKR. MILTENBERG. Über 50.000,- Euro Schaden entstand am Freitag kurz vor 21.00 Uhr, als ein 31jähriger Opel-Fahrer aus Erlenbach in Mechenhard einen Unfall verursachte. Er stand unter Alkoholeinfluss.

 

Zunächst befuhr der junge Mann die Schulstraße und wollte offenbar nach rechts in die Weinbergstraße abbiegen. Hierbei geriet sein Fahrzeug ins Schleudern und prallte mit der linken Fahrzeugseite gegen einen geparkten Audi und die Hausecke eines Wohnhauses. Hierbei beschädigte er eine Straßenlaterne, die Regenrinne des Hauses und einen Briefkasten der Post. Da bei dem Mann Alkohol wahrgenommen werden konnte, wurde ein entsprechender Test durchgeführt, welcher einen Alkoholwert von über 1,3 Promille ergab. Nachdem der Mann im Krankenhaus ärztlich behandelt worden war, musste er eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und seinen Führerschein bei der Polizei abgeben. Das Auto war so stark beschädigt, dass es von einem Abschleppdienst abgeholt werden musste.

Versuchter Einbruch in Schweinfurt – Täter gelangten offenbar nicht ins Haus

SCHWEINFURT. An mehreren Stellen haben Unbekannte versucht in ein Einfamilienhaus in Schweinfurt einzudringen. Offenbar scheiterten sie, hinterließen jedoch erheblichen Sachschaden an den Fenstern. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Mehrere nach oben geschobene Rollos und Hebelspuren an drei Fenstern stellte am Freitag die Bewohnerin eines Hauses im Saaleweg fest. Unbekannte Täter hatten offenbar versucht in das Haus einzudringen, scheiterten jedoch. Mit Ästen hatten sie die nach oben geschobenen Rollos fixiert und versucht mit einem Werkzeug die Fenster aufzubrechen. Die Einbruchsversuche dürften im Zeitraum vom 27.11.2016 bis zum 02.12.2016 stattgefunden haben. Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf über 1.000 Euro belaufen.

Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter Tel. 09721/202-1731 mit der Kripo Schweinfurt in Verbindung zu setzen.

 

Einbruch in Bad Königshofen

BAD KÖNIGSHOFEN IM GRABFELD, LKR. RHÖN-GRABFELD. Unbekannte sind im Laufe des Freitags in ein Wohnhaus in Bad Königshofen eingedrungen. Nach aktuellem Erkenntnisstand haben sie das Haus jedoch ohne Beute verlassen. Die Kriminalpolizei ermittelt.

 

Der Eigentümer eines Einfamilienhauses in der Straße Zur Rothöhe hatte das Anwesen gegen 8:30 Uhr verlassen. Als er gegen 17:30 Uhr zurückkehrte stellte er fest, dass in der Zwischenzeit unbekannte Täter in seinem Haus gewesen sein müssen. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand haben die Täter ein Fenster an der Terrasse mit einem Werkzeug aufgehebelt, das Haus jedoch wohl ohne Beute durch eine Türe in den Garten wieder verlassen. Nach einer ersten Sichtung fehlt nichts. Eventuell wurden die Unbekannten bei der Tatausführung gestört.

 

Zeugen, die im angegebenen Zeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter Tel. 09721/202-1731 zu melden.

 

Pkw von Firmengelände entwendet – Möglicherweise mit gestohlenen Kennzeichen unterwegs

WÜRZBURG. Im Zeitraum von Donnerstagabend bis Freitagnachmittag wurde vom Gelände eines Würzburger Autohauses ein neuer Geländewagen entwendet. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

Am Donnerstag gegen 19:30 Uhr hatten Mitarbeiter eines Würzburger Autohauses in der Nürnberger Straße den Neuwagen zuletzt auf dem hinter dem Gebäude liegenden Parkplatz gesehen. Am Freitag gegen 16:00 Uhr wurde das Fehlen des Subaru festgestellt. Die Originalschlüssel befinden sich noch im Besitz des Autohauses. Abgestellt war der Pkw ohne Kennzeichen. Bei dem von unbekannten Tätern gestohlenen Fahrzeug handelt es sich um einen Geländewagen vom Typ Subaru Forester 2.0 XT Sport in der Farbe weiß.

Möglicherweise steht die aktuelle Tat auch im Zusammenhang mit einem weiteren Diebstahl auf dem gleichen Firmengelände im Zeitraum von Dienstag, 15:00 Uhr, bis Mittwoch, 08:00 Uhr. Entwendet wurden hier die Kennzeichen von einem anderen Fahrzeug. Eventuell ist das jetzt entwendete Fahrzeug mit den zuvor gestohlenen Kennzeichen WÜ-RP1114 unterwegs.

 

Zeugen, die im Bereich des Autohauses verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, die mit den genannten Taten in Verbindung stehen könnten oder das beschriebene Fahrzeug gesehen haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 bei der Kriminalpolizei zu melden.

 

In zwei Häuser eingebrochen – Täter wurden offenbar gestört

KREUZWERTHEIM, LKR MAIN-SPESSART. Gleich zwei Häuser in Kreuzwertheim wurden am frühen Freitagabend Ziel von Einbrechern. In beiden Fällen drangen sie über Fenster in die Wohnräume ein. Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen übernommen.

 

Um 19:15 Uhr stellte die Bewohnerin eines Einfamilienhauses in der Straße In den Steinmauern bei ihrer Heimkehr fest, dass Unbekannte im Haus gewesen sein müssen. Sie überprüfte gemeinsam mit Nachbarn, ob sich noch eine Person im Haus befindet und verständigte die Polizei. Über ein Fenster an der Terrasse waren die Täter offenbar in das Gebäude eingedrungen, wurden nach ersten Einschätzungen der Beamten aber bei der Tat gestört und haben das Anwesen durch ein Kellerfenster wieder verlassen. Als Tatzeit kommt der Zeitraum von ca. 18:30 Uhr bis 19:15 Uhr in Frage.

Bei der Überprüfung der Nachbarhäuser wurde festgestellt dass auch in ein zweites Anwesen In den Steinmauern, in direkter Nähe zum ersten Tatort, eingebrochen worden war. Hier war ein Kellerfenster aufgehebelt und ebenfalls die Wohnräume durchsucht worden. Der mögliche Tatzeitraum erstreckt sich hier von 16:30 Uhr bis 19:45 Uhr.

In beiden Fällen steht noch nicht abschließend fest, ob die unbekannten Täter etwas entwendet haben. Der entstandene Sachschaden dürfte zusammen bei über 1.000 Euro liegen.

 

Die Kriminalpolizei Würzburg bittet Zeugen, die in Kreuzwertheim in den genannten Zeiträumen Beobachtungen gemacht haben, die mit den Taten in Zusammenhang stehen könnten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Drei Einbrüche in Reichenberg – Beuteschaden noch unklar

REICHENBERG, LKR. WÜRZBURG. In gleich drei benachbarte Häuser sind unbekannte Täter am Freitagabend in Reichenberg eingedrungen. Sie hebelten jeweils Terrassen- und Balkontüren auf und durchsuchten die Anwesen. Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen um Hinweise.

 

Gegen 21:45 Uhr kehrte die Bewohnerin eines Einfamilienhauses in der Straße Am Höchberg zu ihrem Anwesen zurück, konnte jedoch die Eingangstüre nicht öffnen. Offenbar war diese von innen blockiert. Auf der Rückseite des Gebäudes stellte die Frau schließlich eine aufgehebelte Terrassentüre fest, durch die sich unbekannte Täter Zutritt zum Haus verschafft hatten. Sofort verständigte sie die Polizei. Da nicht auszuschließen war, dass sich die Täter noch im Haus befinden könnten, umstellten die ersteintreffenden Streifen das Gebäude und leiteten eine Großfahndung im Umfeld des Tatortes ein. Im Inneren des Hauses konnten keine Personen mehr festgestellt werden und auch die Fahndung verlief ohne Ergebnis. Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand erbeuteten die Täter eine geringe Menge Bargeld und den Schlüssel zu einem vor dem Gebäude abgestellten Pkw. Dieser befand sich jedoch noch vor der Garage.

Auch in zwei benachbarte Wohnhäuser drangen die unbekannten Täter ein. In einem Fall hebelten sie ebenfalls eine Terrassentüre auf. In dem anderen Fall stiegen sie mit einer Leiter, die sie an einem der Tatorte aufgefunden hatten auf einen Balkon im ersten Obergeschoss und brachen dort die Balkontüre auf. Ob bei diesen Einbrüchen etwas entwendet wurde, steht derzeit noch nicht fest.

Insgesamt entstand ein Sachschaden von über 1.000 Euro.

 

Die Kriminalpolizei Würzburg bittet Zeugen, die zwischen 18:00 Uhr und 21:45 Uhr im Bereich der Straße Am Höchberg verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder Personen und Fahrzeuge gesehen haben, die mit den Taten in Verbindung stehen könnten, sich unter Tel. 0931 / 457-1732 zu melden.

 

PP Unterfranken