Polizei-Nachrichten für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 04.05.2017

saschasfotografien / Pixabay Polizei

Einbruchserie in Gartenhäuser und Angelgeschäft aufgeklärt – zwei Brüder geständig

GEROLZHOFEN / DINGOLSHAUSEN, LKR. SCHWEINFURT. Nach einer Einbruchserie in mehrere Gartenhäuser, eine Garage und ein Angelgeschäft, konnten nun zwei Tatverdächtige ermittelt werden. Es handelt sich um zwei Brüder die Diebesgut im Wert von über 5.000 Euro entwendeten und Sachschäden von etwa 4.000 Euro anrichteten.

 

Die Polizeiinspektion Gerolzhofen führte Ermittlungen, da es in der Nacht vom 21. auf 22.02.17 zum Aufbruch von acht Gartenhäusern am Ortsrand von Gerolzhofen gekommen war (wie bereits von der Inspektion berichtet). Hierbei gingen die Täter teilweise leer aus, erbeuteten aber auch ein paar Flaschen Wodka, Ferngläser und einen Bolzenschneider.

Die Täter suchten in derselben Nacht auch ein Angelgeschäft in Gerolzhofen auf und gelangten dort über eine aufgehebelte Tür in den Laden. Dort entwendeten sie mehrere Angelruten und diverses Angelzubehör im Wert von mehreren tausend Euro sowie einen kleineren Bargeldbetrag.

Die Einbrecher setzten ihre Tour fort und verschafften sich Zugang zu einer Anglerhütte an einem nahegelegenen See bei Dingolshausen. Hier konnten sie wiederum zahlreiche Angeln mit Zubehör im Wert von über 1.000 Euro erbeuten.

Von den Tätern fehlte vorerst jede Spur, bis eine uniformierte Streife der Polizeiinspektion Gerolzhofen am 19.03.17 eine Gruppe, bestehend aus zwei Brüdern (20 und 26 Jahre alt) sowie einem Jugendlichen beim Schwarzangeln an einem See bei Gerolzhofen feststellte. Beim näheren Hinsehen entpuppte sich das benutzte Angelgerät als Diebesgut aus den Einbrüchen. Weiterhin konnte den Männern vor Ort ein Fahrrad zugewiesen werden, das Anfang März diesen Jahres in Donnersdorf gestohlen wurde.

Das Diebesgut wurde sichergestellt und unmittelbar im Anschluss eine staatsanwaltschaftlich angeordnete Wohnungsdurchsuchung bei dem 26-jährigen Tatverdächtigen durchgeführt. Dies zeigte Erfolg und ein Großteil der gesamten Beute kam zum Vorschein. Weiterhin fanden die Beamten gestohlenes Angelzubehör aus einem zurückliegenden Garagendiebstahl in Sulzheim Anfang März – Wert über 1.000 Euro.

Durch die Ermittlungen konnte den beiden Brüdern letztlich auch eine Sachbeschädigung an Gebäuden einer Fischzuchtanlage in Gerolzhofen mit ca. 2.000 Euro Schaden zugewiesen werden, die sich ebenfalls Anfang März ereignete.

Die beiden Brüder aus dem Landkreis Schweinfurt legten ein umfangreiches Geständnis ab und müssen sich nun den Konsequenzen des Strafverfahrens stellen. Die Ermittlungen ergaben, dass der beim Schwarzangeln mitwirkende Jugendliche bei keinem der Eigentums- oder Sachbeschädigungsdelikte beteiligt war.

Einbruchserie in Gartenhäuser und Angelgeschäft aufgeklärt – zwei Brüder geständig

GEROLZHOFEN / DINGOLSHAUSEN, LKR. SCHWEINFURT. Nach einer Einbruchserie in mehrere Gartenhäuser, eine Garage und ein Angelgeschäft, konnten nun zwei Tatverdächtige ermittelt werden. Es handelt sich um zwei Brüder die Diebesgut im Wert von über 5.000 Euro entwendeten und Sachschäden von etwa 4.000 Euro anrichteten.

Die Polizeiinspektion Gerolzhofen führte Ermittlungen, da es in der Nacht vom 21. auf 22.02.17 zum Aufbruch von acht Gartenhäusern am Ortsrand von Gerolzhofen gekommen war (wie bereits von der Inspektion berichtet). Hierbei gingen die Täter teilweise leer aus, erbeuteten aber auch ein paar Flaschen Wodka, Ferngläser und einen Bolzenschneider.

Die Täter suchten in derselben Nacht auch ein Angelgeschäft in Gerolzhofen auf und gelangten dort über eine aufgehebelte Tür in den Laden. Dort entwendeten sie mehrere Angelruten und diverses Angelzubehör im Wert von mehreren tausend Euro sowie einen kleineren Bargeldbetrag.

Die Einbrecher setzten ihre Tour fort und verschafften sich Zugang zu einer Anglerhütte an einem nahegelegenen See bei Dingolshausen. Hier konnten sie wiederum zahlreiche Angeln mit Zubehör im Wert von über 1.000 Euro erbeuten.

Von den Tätern fehlte vorerst jede Spur, bis eine uniformierte Streife der Polizeiinspektion Gerolzhofen am 19.03.17 eine Gruppe, bestehend aus zwei Brüdern (20 und 26 Jahre alt) sowie einem Jugendlichen beim Schwarzangeln an einem See bei Gerolzhofen feststellte. Beim näheren Hinsehen entpuppte sich das benutzte Angelgerät als Diebesgut aus den Einbrüchen. Weiterhin konnte den Männern vor Ort ein Fahrrad zugewiesen werden, das Anfang März diesen Jahres in Donnersdorf gestohlen wurde.

Das Diebesgut wurde sichergestellt und unmittelbar im Anschluss eine staatsanwaltschaftlich angeordnete Wohnungsdurchsuchung bei dem 26-jährigen Tatverdächtigen durchgeführt. Dies zeigte Erfolg und ein Großteil der gesamten Beute kam zum Vorschein. Weiterhin fanden die Beamten gestohlenes Angelzubehör aus einem zurückliegenden Garagendiebstahl in Sulzheim Anfang März – Wert über 1.000 Euro.

Durch die Ermittlungen konnte den beiden Brüdern letztlich auch eine Sachbeschädigung an Gebäuden einer Fischzuchtanlage in Gerolzhofen mit ca. 2.000 Euro Schaden zugewiesen werden, die sich ebenfalls Anfang März ereignete.

Die beiden Brüder aus dem Landkreis Schweinfurt legten ein umfangreiches Geständnis ab und müssen sich nun den Konsequenzen des Strafverfahrens stellen. Die Ermittlungen ergaben, dass der beim Schwarzangeln mitwirkende Jugendliche bei keinem der Eigentums- oder Sachbeschädigungsdelikte beteiligt war.

Vor falschen Microsoft-Mitarbeitern wird gewarnt – Verhaltenstipps der Polizei

LANDKREIS MAIN-SPESSART. Am vergangenen Dienstag bekam eine 52-jährige Frau eine Virus-Warnmeldung auf den Bildschirm ihres PCs. Zeitgleich erhielt die Dame einen Anruf von einer angeblichen Mitarbeiterin der Firma Microsoft. In der Folge überwies die Dame 508 Euro Bargeld.

Am Dienstag bekam eine 52-Jährige nach einer Warnmeldung auf ihrem PC zeitgleich einen Anruf einer angeblichen Microsoft-Mitarbeiterin. Diese gab an, dass aktuell ein Hacker-Angriff auf ihren PC laufe und sie ihr helfen wolle. Danach wurde die Dame mit einem Mitarbeiter verbunden.

Der Mitarbeiter verlangte einen Fernzugriff auf ihren PC, welchem die Frau zustimmte. Danach gingen diverse Diagramme und Fenster auf ihrem PC auf. Der Mitarbeiter täuschte vor, den Hacker am PC zu verfolgen und den PC zu schützen. Dabei habe er festgestellt, dass der Microsoft-Zertifizierungscode ebenfalls gehackt wurde. Zur Freischaltung sollte die Frau lediglich 5 Euro bezahlen.

Nachdem eine Online-Zahlung nicht möglich war, verständigte man sich auf Bezahlung mittels Kreditkarte. Entsprechende Daten der Kreditkarte wurden dann abgefragt. In der Folge wiesen die Täter dann mit den Kreditkartendaten eine Überweisung in Höhe von 508 Euro an, die nicht mehr storniert werden konnte.

Neben der allgemeingültigen Warnung, keine persönlichen Daten oder Kreditkartendaten sorglos weiterzugeben, sollte jeder User unbedingt folgende Hinweise beachten:

  • Halten Sie Ihr Betriebssystem, den Browser und die sonstigen Programme aktuell. Nutzen Sie automatische Update-Möglichkeiten.
  • Installieren Sie eine Virenschutzsoftware auf Ihrem Rechner und aktualisieren Sie diese regelmäßig und nutzen Sie dabei automatische Update-Möglichkeiten.
  • Verwenden Sie eine Firewall.
  • Öffnen Sie nie ungeprüfte Anhänge in E-Mails, insbesondere von unbekannten Absendern.
  • Seien Sie besonders vorsichtig bei Programm-Dateien mit den Endungen exe, bat, com oder vbs.
  • Zahlen Sie im Falle einer Sperrung Ihres Computers niemals die geforderte Summe und kommen Sie nicht den Aufforderungen nach.
  • Wenn Sie Opfer geworden sind, fertigen Sie ein Digitalfoto der Bildschirmanzeige und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
  • Achten Sie darauf, dass Sie nicht mit Administratorenrechten im Internet unterwegs sind. Legen Sie sich einen „Benutzer” mit Standardbenutzerrechten an und nutzten Sie diesen für das Surfen im Internet.
  • Sichern Sie Ihre Daten regelmäßig auf einem externen Medium, um Datenverluste möglichst gering zu halten.

31-Jähriger entzieht sich Verkehrskontrolle zu Fuß – Zwei Polizeibeamte bei Widerstand leicht verletzt

STOCKSTADT A. MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hat sich ein 31-Jähriger zu Fuß einer Verkehrskontrolle entzogen. Als zwei Beamte der Polizeiinspektion Aschaffenburg den Mann nach kurzer Verfolgung stellten, setze sich der Mann massiv zur Wehr. Die beiden Polizisten erlitten hierdurch leichte Verletzungen.

 

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, etwa gegen 02:00 Uhr, versuchte ein 31-Jähriger sich einer geplanten Verkehrskontrolle in der Adalbert-Stifter-Straße zu entziehen. Noch bevor die Beamten ihr Fahrzeug zum Stillstand gebracht haben, stieg der Fahrer aus seinem Fahrzeug aus und entfernte sich zu Fuß vor der Streife. Als die Beamten ihn eingeholt haben und dessen Identität feststellen wollten, sträubte sich der Mann gegen die Maßnahmen und versuchte erneut zu Fuß in Richtung Danzinger Straße zu flüchten.

Die Streife konnte den 31-Jährigen jedoch nach kurzer Verfolgung erneut stellen. Hierbei setzte dieser sich massiv zur Wehr und schlug mit beiden Fäusten zwei Mal auf den Oberkörper eines der beiden Beamten ein. Die Streife konnte ihn jedoch unter Kontrolle bringen und legten ihm Handfesseln an.

Der Grund für die Flucht des Pkw-Fahrers konnte schnell ermittelt werden. Zunächst wurden im Fahrzeug acht Gramm Marihuana sowie ein verbotenes Einhandmesser aufgefunden. Zudem stellte sich heraus, dass der 31-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und der Verdacht bestand, dass er sein Fahrzeug unter dem Einfluss berauschender Mittel geführt hat.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wurde bei dem Mann im Klinikum Aschaffenburg eine Blutentnahme durchgeführt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder entlassen.

Die beiden Polizeibeamten wurden durch die Widerstandshandlungen leicht verletzt, konnten ihren Dienst nach einer ambulanten Behandlung jedoch fortsetzen.

Den 31-Jährigen erwarten nun Strafverfahren wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Besitz von Betäubungsmitteln, eines Verstoßes nach dem Waffengesetz sowie einer Verkehrsordnungswidrigkeit wegen dem Führen eines Fahrzeuges unter dem Einfluss berauschender Mittel.

Erste blaue Uniformen in unterfränkischen Polizeidienststellen

WÜRZBURG / KARLSTADT, LKR. MAIN-SPESSART. Im Rahmen der bayernweiten Umstellung der Polizeiuniformen von grün auf blau sind nun auch in Unterfranken die ersten Dienststellen neu eingekleidet worden. Den Anfang machten die Polizeiinspektionen Karlstadt und Würzburg-Land.

Ende April haben rund 140 Beamtinnen und Beamte der unterfränkischen Polizei die Pakete mit ihren neuen Uniformen erhalten. Das Erscheinungsbild der Polizisten der Inspektionen Karlstadt und Würzburg-Land wandelt sich damit von grün zu blau. Einzelne Beamtinnen und Beamte in Unterfranken tragen die blaue Uniform bereits seit einigen Monaten. Dabei handelt es sich um die Teilnehmer des Trageversuchs und die Einstellungsberater, die bereits zu Beginn der Auslieferung die neue Uniform erhalten haben.

Die blaue Uniform wird derzeit in ganz Bayern dienststellenweise eingeführt. Nach dem aktuellen Planungsstand sind in Unterfranken in den kommenden Wochen die Inspektionen in Kitzingen und Ochsenfurt vorgesehen. Die flächendeckende Umstellung der Uniformen in ganz Bayern wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2018 abgeschlossen sein.

Nach intensiver Fahndung – Flüchtiger 56-Jähriger in Spanien festgenommen

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Bamberg

LANDKREIS HASSBERGE. Im April 2015 lagen der Kriminalpolizei Schweinfurt Hinweise vor, dass im Raum Rauhenebrach ein damals 53-Jähriger schwunghaften Handel mit Betäubungsmitteln betreiben würde. Der Mann war seitdem flüchtig und wurde mit Haftbefehl gesucht. Er konnte nach langwieriger und komplexer Fahndung im April in Spanien festgenommen werden.

Ähnliche belastende Erkenntnisse lagen auch gegen zwei Frauen im Alter von 40 Jahren aus einer weiteren Gemeinde aus dem Landkreis Hassberge vor. Mitte April erfolgten schließlich Durchsuchungen an den beiden Wohnanschriften der drei Tatverdächtigen.

Hierbei konnten im Anwesen des Mannes 180.000 Euro Drogengeld sowie 3 kg Haschisch beschlagnahmt werden. Der Tatverdächtige selbst war während der Durchsuchung nicht anwesend. In der Wohnung der beiden 40-Jährigen konnten über 104 Haschischplatten mit einem Gesamtgewicht von gut 20 Kilogramm aufgefunden werden. Die beiden Frauen wurden mittlerweile rechtskräftig zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.

Der Tatverdächtige konnte trotz intensiven Fahndungsmaßnahmen nicht festgenommen werden und wurde seitdem mit europäischem Haftbefehl gesucht. Nach langwieriger und komplexer Fahndungsarbeit durch Zielfahnder der Kriminalpolizei Würzburg konnte der Mann im spanischen Malaga lokalisiert werden und dort schließlich im April 2017 festgenommen werden.

Der Mann hatte sein Aussehen komplett geändert und führte einen echten Bundespersonalausweis mit sich, der auf eine existente, andere Person aus dem Raum Schweinfurt ausgestellt war.

Der mittlerweile 56-Jährige wurde zwischenzeitlich durch die spanischen Behörden überstellt und Ende April beim Amtsgericht Bamberg vorgeführt. Er sitzt nun in Untersuchungshaft.

Während Arbeiten im Gleisbereich – 54-Jähriger von Güterzug erfasst und tödlich verletzt

MARKT EINERSHEIM, LKR. KITZINGEN. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hat sich auf der Bahnstrecke zwischen Neustadt/Aisch und Würzburg ein tragischer Unfall ereignet. Ein 54-jähriger Bauarbeiter wurde bei nächtlichen Gleisarbeiten von einem Zug erfasst und hierbei tödlich verletzt.

Etwa gegen 00:10 Uhr ging ein Notruf bei der Integrierten Leitstelle ein, dass im Bereich Markt Einersheim soeben eine Person von einem Güterzug erfasst worden ist. Neben dem Rettungsdienst und einer Streife der Bundespolizei begaben sich ebenfalls mehrere Streifen der örtlichen Polizei aus Kitzingen zum Unfallort.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war ein 54-Jähriger aus dem Landkreis Main-Spessart mit mehreren Kollegen mit Arbeiten im Gleisbereich beschäftigt. Aus noch ungeklärter Ursache wurde der Mann von einem Güterzug erfasst und erlitt hierbei tödliche Verletzungen.

Der Bahnverkehr musste in der Folge komplett gesperrt werden. Auf Grund der Nachtzeit kam es zu keinen größeren Behinderungen. Die weiteren vor Ort anwesenden Arbeiter mussten durch einen Notfallseelsorger betreut werden.

Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache werden durch die Kriminalpolizei Würzburg geführt.

PP Unterfranken