Polizei Nachrichten für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 07.07.2016

DominikSchraudolf / Pixabay Polizei

Lkw unter Bahnbrücke festgefahren – Fahrer verletzt – Hoher Sachschaden

WINTERHAUSEN, LKR. WÜRZBURG. Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagnachmittag hat sich ein Lkw mit Kranaufbau unter einer Bahnbrücke festgefahren. Offenbar erlitt der Fahrer keine schwerwiegenden Verletzungen. Insgesamt entstand ein hoher Sachschaden, der noch nicht genau beziffert werden kann. Durch den Unfall kommt es auch zu Beeinträchtigungen im Bahnverkehr.

 

Kurz vor 13.15 Uhr hat sich der Verkehrsunfall ereignet. Dem Sachstand nach war ein 50-Jähriger mit dem Lkw von Winterhausen in Richtung Fuchsstadt unterwegs, als er mit einem Teil des Krans an der Bahnbrücke hängenblieb. Der Fahrer war zunächst im Führerhaus eingeklemmt, er konnte jedoch von Passanten aus dem Fahrzeug befreit werden. Der 50-Jährige aus Würzburg erlitt eine Kopfverletzung. Ein Rettungswagen brachte den Mann nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus.

Die Polizeiinspektion Ochsenfurt wurde bei der Unfallaufnahme von der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried unterstützt. Im Einsatz befinden sich außerdem Beamte der Bundespolizeiinspektion Würzburg, die Freiwilligen Feuerwehren Winterhausen, Sommerhausen und Goßmannsdorf sowie die Straßenmeisterei Ochsenfurt. Zur Begutachtung des entstandenen Schadens an der Brücke befinden sich auch ein Sachverständiger und ein Notfallmanager der Bahn vor Ort.

Der betroffene Streckenabschnitt wurde vorsorglich für den Bahnverkehr gesperrt. Wann die Brücke für den Zugverkehr wieder freigegeben werden kann, ist von den Begutachtungen des Sachverständigen abhängig.

Für den allgemeinen Verkehr bleibt für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsarbeiten auch die Fuchsstadter Straße im Bereich der Unfallstelle komplett gesperrt.

Allein die Schadenshöhe am Lkw dürfte nach ersten Schätzungen mehr als 100.000 Euro betragen. Zum Schaden an der Brücke liegen aktuell noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.

17-Jähriger nach dem Konsum einer unbekannten Substanz bewusstlos – Sicherheitswacht findet Pärchen und leistet Erste Hilfe

SCHWEINFURT. Nach dem Konsum einer unbekannten Substanz ist ein 17-Jähriger bewusstlos zusammengebrochen. Seine zwei Jahre ältere Begleiterin hatte ebenfalls etwas von der Substanz konsumiert und war nicht mehr in der Lage eine genaue Standortbeschreibung zu geben. Durch die Sicherheitswacht konnte das Pärchen aufgefunden werden. Neben der Alarmierung des Rettungsdienstes leistete die Sicherheitswacht Erste Hilfe.

Am Mittwochabend hielt sich das Pärchen in der Parkanlage am Philosophengang auf. Nachdem die 19-Jährige an der Zigarette ihres Begleiters gezogen hatte, ging es ihr gesundheitlich immer schlechter. Aus diesem Grund rief sie gegen 19:15 Uhr ihre Mutter an und teilte ihr mit, dass es ihr sehr schlecht gehen würde. Als Aufenthaltsort konnte sie lediglich den Main benennen. Die Mutter begab sich sofort an den Main, um im Bereich der Wehranlagen nach ihrer Tochter zu suchen. Dabei traf sie am Stadtstrand auf ein Team der Sicherheitswacht, schilderte ihnen den Vorfall und zeigte ein Foto ihrer Tochter auf dem Handy. Auf dem Handybild erkannten die Mitarbeiter der Sicherheitswacht das Mädchen, welches sie gegen 17:20 Uhr im Bereich des Entensees gesehen hatten, wieder und begaben sich sofort dorthin zurück. Das Pärchen hielt sich immer noch im Bereich des Entensees auf, jedoch war der 17-Jährige bereits bewusstlos zusammengebrochen, die 19-Jährige befand sich in einem desorientierten Zustand und krampfte am gesamten Körper. Nach der Alarmierung des Rettungsdienstes leisteten die beiden Mitarbeiter der Sicherheitswacht sofort Erste Hilfe und bewahrten somit das Pärchen vor weiteren negativen gesundheitlichen Folgen. Der Rettungsdienst brachte die Jugendlichen, nach der medizinischen Erstversorgung, in ein Krankenhaus. Die Gesamtumstände sprechen den ersten Ermittlungen nach für den Konsum von sogenannten Legal Highs.

Die Art der konsumierten Substanz ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen, welche die Polizeiinspektion Schweinfurt führt.

Streit in Flüchtlingsunterkunft – 19-Jährige verletzt in Krankenhaus

SCHWEINFURT. Am frühen Donnerstagmorgen ist ein Streit in einer Gemeinschaftsunterkunft eskaliert. Dabei ging zunächst eine Tür zu Bruch und der Beschuldigte stieß seine Ehefrau derart heftig gegen einen Türstock, dass sie mit Kopfverletzungen in eine Klinik eingeliefert werden musste. Die Polizei nahm den 18-Jährigen, den nun ein Strafverfahren erwartet, über Nacht in Gewahrsam.

Das Ehepaar war gegen 01:40 Uhr in Streit geraten. Der 18-Jährige beschädigte zunächst eine Glastür in der gemeinsamen Wohnung. Anschließend schlug er die ein Jahr ältere Geschädigte gegen einen Türstock. Die 19 Jahre alte Frau zog sich dabei eine Kopfverletzung zu und der Rettungsdienst brachte sie zur Behandlung und Beobachtung in eine Schweinfurter Klinik.

Der 18-Jährige wurde von der Schweinfurter Polizei mit zur Dienststelle genommen. Ein Alko-Test ergab ein Ergebnis von 1,4 Promille. Um weitere Straftaten zu verhüten, blieb der Mann über Nacht in polizeilichen Gewahrsam. Die Ermittlungen wegen Körperverletzung führt die Schweinfurter Polizei.

Widerstand bei Platzverweis aus Flüchtlingsunterkunft – 36-Jährige verletzt zwei Polizeibeamtinnen

ASCHAFFENBURG. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hatte sich eine 36-Jährige zum widerholten Mal unberechtigt in einer Flüchtlingsunterkunft aufgehalten. Die Aschaffenburger Polizei brachte die alkoholisierte Frau aus der Unterkunft und nahm sie mit zur Dienststelle. Währenddessen leistete die Beschuldigte heftigen Widerstand und verletzte zwei Beamtinnen durch Tritte und Schläge.

Gegen 0.30 Uhr hatte die Wache der Flüchtlingsunterkunft in der Schweinfurter Straße der Aschaffenburger Polizei telefonisch mitgeteilt, dass eine Frau sich unberechtigter Weise in der Unterkunft aufhalten würde. Eine Streife fand die aus dem Landkreis Miltenberg stammende Frau schließlich in einem Zimmer zweier Bewohner. Die 36-Jährige wurde von den Beamten mehrfach aufgefordert, das Gebäude zu verlassen. Die Frau verhielt sich jedoch uneinsichtig und wurde aggressiv gegenüber der Streifenbesatzung. Die Ordnungshüter mussten der Frau Handschellen anlegen, um den zuvor für das Gelände ausgesprochenen Platzverweis durchzusetzen. Als die Beamten die Frau nach draußen begleiteten, wehrte sie sich heftig, beleidigte die Polizisten und trat zudem nach ihnen.

Die offensichtlich stark alkoholisierte Frau wurde zur Polizeiinspektion Aschaffenburg gebracht. Dort trat sie einer Beamtin in den Unterleib und schlug einer zweiten Polizistin ins Gesicht und verletzte sie am Auge. Die beiden Beamtinnen mussten anschließend den Dienst abbrechen und sich in medizinische Behandlung begeben. Die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg ordnete eine Blutentnahme bei der Beschuldigten an. Anschließend verbrachte die Frau den Rest der Nacht zur Ausnüchterung in der Haftzelle. Sie erwartet nun unter anderem ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch, Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Brand in Sauna eines Einfamilienhauses – 57-Jährige erlitt leichte Verletzungen

OCHSENFURT, OT KLEINOCHSENFURT, LKR. WÜRZBURG. Am späten Mittwochabend ist es zu einem Brand in einer Sauna gekommen. Eine 57-jährige Hausbewohnerin erlitt durch eine Rauchgasintoxikation leichte Verletzungen. Die weitere Sachbearbeitung übernahm noch in der Nacht die Kriminalpolizei Würzburg.

Über die Integrierte Rettungsleitstelle ist der Polizei gegen 23:00 Uhr ein Brand in einem Einfamilienhaus im Wartweg mitgeteilt worden. Den ersten Ermittlungen nach, kam es offenbar zu einem Brand in einer Sauna im Keller des Hauses. Die 57-jährige Hausbewohnerin erlitt eine leichte Rauchgasintoxikation und konnte nach kurzer ambulanter Behandlung durch den Notarzt und Rettungsdienst vor Ort aus der medizinischen Betreuung entlassen werden. Die Brandursache ist momentan noch unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. An der Sauna und dem Haus entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden in fünfstelliger Höhe.

Zur Brandbekämpfung befanden sich die Feuerwehren aus Ochsenfurt, Kleinochsenfurt, Frickenhausen und Großmannsdorf vor Ort. Die Ermittlungen zur Brandursache führt die Würzburger Kriminalpolizei.

PP Unterfranken