Polizei-Nachrichten für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 12.12.2016

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Weitere Einbrüche im Landkreis Miltenberg – Täter brechen in Wohnhäuser und Büroräume ein

STADTPROZELTEN / FAULBACH, LKR. MILTENBERG. Im Laufe des Sonntags wurden der Polizeiinspektion Miltenberg mehrere Einbrüche im Landkreis mitgeteilt. Die Kriminalpolizei hat zwischenzeitlich die Ermittlungen übernommen und prüft Zusammenhänge zwischen den Taten.

 

Wie bereits berichtet, waren Unbekannte am Samstagabend in ein Einfamilienhaus im Faulbacher Ortsteil Breitenbrunn eingebrochen. Nun wurden der Polizei drei weitere Einbrüche mitgeteilt, die mit der bereits genannten Tat in Verbindung stehen könnten.

Ebenfalls in Faulbach hebelten die Täter zwischen Samstag, 18:30 Uhr, und Sonntag, 11:30 Uhr, eine Türe zu den Büroräumen einer Waschanlage im Triebweg auf und entwendeten Bargeld und einen Laptop.

In Stadtprozelten brachen Unbekannte am Samstag zwischen 13:45 Uhr und 19:50 Uhr in zwei Einfamilienhäuser in der Straße Am Wieselsgraben ein. In beiden Fällen wurden Terrassentüren aufgehebelt, die Wohnräume durchsucht und teilweise auch Schränke aufgebrochen. Die Täter entwendeten Schmuck, Bargeld und Wertgegenstände.

Der Beuteschaden beläuft sich insgesamt auf mehr als zehntausend Euro, der Sachschaden auf mehrere tausend Euro.

In der Nähe des Tatortes in Stadtprozelten beobachteten Zeugen einen ca. 185 cm großen, dunkel gekleideten Mann, der mit den Einbrüchen in Verbindung stehen könnte. Auffällig war ein auf der Rückseite seiner Jacke angebrachter, reflektierender Streifen über die gesamte Breite.

 

Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, die mit den geschilderten Taten in Verbindung stehen könnten, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

 

Pkw kollidieren frontal – zwei Insassen verstorben

BAD KÖNIGSHOFEN IM GRABFELD, LKR. RHÖN-GRABFELD. Am frühen Montagabend sind auf der Staatsstraße zwischen Aub und Gabolshausen zwei Autoinsassen ums Leben gekommen. Die Wagen waren frontal kollidiert, einer fing Feuer. Die Unfallermittlungen führt die Polizeistation Bad Königshofen.

 

Nach ersten Erkenntnissen zum Unfallhergang war eine 22-Jährige aus dem Landkreis Bad Kissingen gegen 18.20 Uhr mit ihrem Opel auf der Staatsstraße 2275 zwischen Aub und Gabolshausen unterwegs. Aus bislang unklarer Ursache geriet sie im Bereich einer langgezogenen Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Corsa. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser in den Straßengraben abgewiesen und fing dort Feuer. Für die 54-Jährige am Steuer und ihre drei Jahre ältere Beifahrerin aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld kam jede Hilfe zu spät. Die 22-jährige Opelfahrerin wurde schwerverletzt in eine Klinik eingeliefert.

Neben einer Streife der Polizeistation Bad Königshofen waren auch die örtliche Freiwillige Feuerwehr und der Rettungsdienst samt Notarzt sowie drei Rettungswagen vor Ort. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt kam auch ein Sachverständiger an die Unfallstelle. Von seinen Begutachtungen erhoffen sich die Beamten jetzt weitere Erkenntnisse zur Unfallursache und zum genauen Hergang. Die Fahrzeuge wurden sichergestellt. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungs- und Aufräumarbeiten war die Staatsstraße komplett gesperrt.

 

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O-Ton Pressesprecher Michael Zimmer

Hoher Sachschaden bei Einbruch in Büroräume

WÜRZBURG. Unbekannte Täter haben sich auf rabiate Weise Zutritt zu den Büroräumen eines Würzburger Berufsbildungswerkes verschafft. Ob sie auch Beute machten, ist bislang noch unklar. Die Kriminalpolizei ermittelt.

 

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, zwischen 22:00 Uhr und 05:00 Uhr, haben Unbekannte die Türe zu den Geschäftsräumen eines Berufsbildungswerkes im ersten Stock eines Wohn- und Bürohauses in der Weißenburgstraße eingetreten. Auch im Inneren wüteten der oder die Täter weiter. Offenbar durchsuchten sie die Räume und traten dabei auch noch eine weitere Türe ein. Ob die Täter etwas entwendet haben, ist bislang noch nicht klar. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.000 Euro.

 

Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die in der angegebenen Zeit verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, die mit der Tat in Verbindung stehen könnten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Für Prüflinge Ersatzpersonen mit gefälschten Dokumenten organisiert – 31-jähriger Iraker in Untersuchungshaft

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 12.12.2016

WÜRZBURG. Seit vergangener Woche sitzt ein 31-jähriger, irakischer Staatsangehöriger in Untersuchungshaft. Er steht im dringenden Verdacht, für Prüfungsabsolventen Ersatzpersonen mit zum Teil gefälschten Dokumenten organisiert zu haben. Im Rahmen umfangreicher Ermittlungen, die von der Kripo Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft geführt werden, ergaben sich Hinweise auf eine banden- und gewerbsmäßige Begehung.

 

Bereits im Juli 2015 sollte ein 39-jähriger Zuwanderer, der in Würzburg wohnhaft ist, an der Sprachakademie einen Deutschtest für die Einbürgerung absolvieren. Anstelle des Absolventen erschien zur Prüfung jedoch eine andere Person, die wohl über bessere Deutschkenntnisse verfügte und sich unter Vorlage eines gefälschten Ausweisdokuments als der 39-Jährige ausgab. Offenbar sollte auf diese Art und Weise für das Bestehen der Prüfung gesorgt werden. Durch die eingehende Identitätsprüfung flog der Schwindel jedoch auf. Es wurde festgestellt, dass der rechtmäßige Prüfling und der tatsächliche Absolvent nicht identisch waren. Nach der Erstaufnahme des Sachverhalts durch die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt übernahm in der Folge die Kriminalpolizei Würzburg die weitere Sachbearbeitung.

Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen, die in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft geführt wurden, ergaben sich schließlich Hinweise auf den 31-jährigen Iraker, der im Verdacht steht, als „Kopf“ einer Bande agiert zu haben. Er soll in mehreren Fällen für Zuwanderer, die zum Bestehen von Deutsch- oder Führerscheinprüfungen nicht über die notwendigen Deutschkenntnisse verfügen, Ersatzprüflinge organisiert und diese mit entsprechenden Ausweisdokumenten ausgestattet haben. Dafür soll der 31-Jährige über ein Netzwerk von Personen verfügt haben, die jeweils nach Geschlecht, Alter und Aussehen die Prüfungen anstelle der angemeldeten Prüflinge absolvieren konnten.

Dem Sachstand nach soll der 31-Jährige zum Beispiel für die gesamte Organisation und Durchführung einer theoretischen Führerscheinprüfung von dem Führerscheinaspiranten pauschal 2.300 Euro verlangt haben. Aufgrund der Vielzahl der durchgeführten Prüfungen ist davon auszugehen, dass sich der Tatverdächtige auf diese Art und Weise eine auf Dauer angelegte, nicht unerhebliche Einnahmequelle verschaffte.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde gegen den 31-Jährigen am 1. Dezember 2016 Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts der banden- und gewerbsmäßigen Urkundenfälschung in acht Fällen und der Anstiftung zur banden- und gewerbsmäßigen Fälschung beweiserheblicher Daten in Tateinheit mit Missbrauchs von Ausweispapieren in zwei Fällen erlassen. Der Vollzug des Haftbefehls erfolgte im Rahmen einer groß angelegten Durchsuchungsaktion am vergangenen Mittwoch an der Wohnadresse des 31-Jährigen in Heilbronn. Zeitgleich wurden neben der Wohnung des Tatverdächtigen noch 13 weitere Objekte in Heilbronn, Neckarsulm, Pforzheim (alle Baden-Württemberg), Ahlen (Nordrhein-Westfalen) und Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz) durchsucht. Bei den Durchsuchungsmaßnahmen wurde umfangreiches Beweismaterial, insbesondere auch gefälschte Pässe und Bargeld, sichergestellt.

Die weiteren Ermittlungen, insbesondere hinsichtlich weiterer Hintermänner, werden von der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Würzburg geführt und dauern noch an.

 

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Verstoß gegen das Waffengesetz – Potentieller Anhänger der sogenannten „Reichsbürgerbewegung“ in Haft

Gemeinsame Presseerklärung des PP Unterfranken, der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg und des Landratsamts Aschaffenburg vom 12.12.2016

LANDKREIS ASCHAFFENBURG. Die Aschaffenburger Polizei hat am Montagvormittag (05.12.2016) einen 58-Jährigen verhaftet und seine Wohnräume durchsucht. Der Mann, der das Gedankengut der sogenannten „Reichsbürgerbewegung“ vertritt, steht im dringenden Verdacht, u.a. Verstöße gegen das Waffengesetz begangen zu haben. Die Ermittlungen werden in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg und dem Landratsamt geführt.

 

Der 58-Jährige war bereits seit Ende der 1970er Jahre im Besitz einer Waffenbesitzkarte. Im Jahr 2015 hatte das Landratsamt Aschaffenburg seine Waffenbesitzkarten wegen fehlender Zuverlässigkeit widerrufen und die Sicherstellung seiner Waffen nebst Munition angeordnet. Eine damalige Durchsuchung seiner Wohnung nach den -zunächst berechtigt erworbenen- Waffen verlief erfolglos. Es konnten lediglich der Verschluss einer Repetierbüchse, Munition, ein verbotenes Fallmesser und eine abgelaufene Sprengstofferlaubnis des Mannes gemäß dem Sprengstoffgesetz sichergestellt werden. Wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz wurde gegen den 58-Jährigen eine Geldstrafe verhängt, die er allerdings nicht bezahlte, sodass ein Vollstreckungshaftbefehl gegen ihn erging. Der 58-Jährige wurde daraufhin erneut aufgefordert, u.a. die weiteren für ihn noch registrierten drei Pistolen sowie eine Einzellader Büchse abzugeben bzw. unbrauchbar zu machen. Auch dieser Aufforderung kam der Mann nicht nach, so dass gegen ihn ein weiterer richterlicher Durchsuchungsbeschluss erging.

Dieser, ein zivilrechtlicher Haftbefehl sowie der Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wegen oben genannter Verstöße gegen das Waffengesetz wurden am 05.12.2016 durch Beamte der Polizeiinspektion Aschaffenburg und des Operativen Ergänzungsdienstes vollstreckt. Der 58-Jährige wurde widerstandslos verhaftet und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Bei der Durchsuchung stellte die Polizei insgesamt knapp 3 Kilogramm erlaubnispflichtiges Nitrozellulosepulver zum Herstellen von Patronenmunition sicher, welches der Mann sich bereits beschafft haben dürfte, als er die hierfür erforderliche Erlaubnis noch besaß. Gleiches gilt für knapp 70 sogenannte erlaubnispflichtige Zündhütchen. Daneben wurden mehrere erlaubnisfreie Schusswaffen (u.a. zwei Luftpistolen, vier Luftgewehre samt Munition) bei ihm aufgefunden und in polizeiliche Verwahrung genommen.

Bei der Durchsuchung stellten die Beamten zudem verschiedene offenbar selbst hergestellte Identitätskarten der Republik Tschad sicher.

Der 58-Jährige wurde auf Antrag der Aschaffenburger Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Aschaffenburg vorgeführt. Dieser ordnete wegen des dringenden Verdachts von Verstößen gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz sowie der Urkundenfälschung aufgrund von Fluchtgefahr die Untersuchungshaft an.

Die weiteren Ermittlungen der Polizei, die in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg und dem Landratsamt geführt werden, dauern weiterhin an.

Rauchwolke im Baumarkt – Ursache bislang unbekannt

OERLENBACH, LKR. BAD KISSINGEN. Eine aus bislang ungeklärter Ursache entstandene Rauchwolke hat am Samstagvormittag zur Räumung eines Baumarktes geführt. Mehrere Mitarbeiter und Kunden klagten über Reizungen der Atemwege, vier Personen wurden vorsorglich in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken ist gegen 10:40 Uhr von einem Mitarbeiter eine Rauchwolke in dem Baumarkt in der Heglerstraße mitgeteilt worden. Gleichzeitig klagten mehrere Kunden und Mitarbeiter über Atemwegsprobleme. Aufgrund der unklaren Einsatzsituation entsandte die Einsatzzentrale mehrere Streifen der Polizei Bad Kissingen und Schweinfurt an die Örtlichkeit. Zusätzlich wurden die Feuerwehren aus Oerlenbach und Ebenhausen sowie der Rettungsdienst alarmiert.

Die Ursache für die kurzfristig entstandene Rauchwolke und die Atemwegsreizungen konnte bislang noch nicht durch die Polizei Bad Kissingen ermittelt werden. Erste Überprüfungen der technischen Anlagen verliefen ergebnislos. Zwischenzeitlich konnten die von der Atemwegsreizung Betroffenen die Krankenhäuser wieder verlassen. Die weiteren Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Bad Kissingen in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeaufsichtsamt.

50-jähriger Michael Schmidt vermisst

ASCHAFFENBURG. Seit Sonntagabend wir der 50-jährige Michael Schmidt vermisst.

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Foto : Privat (PP Unterfranken)

Der Mann, welcher im Sozialzentrum Am Rosensee wohnt, ist 1,93 Meter groß, kräftig und hat graue, kurze, lockige Haare sowie einen leichten Gehfehler. Er spricht deutsch mit russischem Akzent. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens war er wie folgt bekleidet: graue Jeans, schwarzer Pullover, schwarze Daunenjacke mit Kapuze und dunkle Winterstiefel. Herr Schmidt wird als lebensfroh eingeschätzt, benötigt keine Medikamente, allerdings fehlt ihm eine örtliche Orientierung.

Sämtliche Überprüfungen und Kontaktadressen verliefen bisher negativ.

Die gesuchte Person war zuletzt im April dieses Jahres abgängig und wurde später in Heimbuchenthal aufgrund der Öffentlichkeitsfahndung auf einer Parkbank sitzend aufgefunden.

Personen, die den Vermissten seit seinem Verschwinden am Sonntagabend gesehen haben oder Hinweise auf den möglichen Aufenthaltsort geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06021/857-2230 mit der Polizeiinspektion Aschaffenburg in Verbindung zu setzen.

 

Einbruch in Fahrradgeschäft – Täter machen keine Beute – Bitte um Hinweise

WÜRZBURG. In der Nacht zum Montag sind Unbekannte in ein Fahrradgeschäft im Stadtteil Heidingsfeld eingestiegen. Vermutlich wurden sie bei der Tatausführung gestört und machten letztlich keine Beute. Die Kripo Würzburg ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.

 

Nach bisherigen Erkenntnissen verschafften sich die Täter gegen 02.45 Uhr gewaltsam über eine Dachluke Zutritt zu dem Geschäft in der Winterhäuser Straße. Sie stellten in der Folge zumindest ein Fahrrad zum Abtransport bereit, wurden dann jedoch wohl gestört, so dass sie leer ausgingen. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf einige tausend Euro.

Die Würzburger Polizei leitete unmittelbar nach Bekanntwerden der Tat eine Fahndung nach den Einbrechern ein. Dabei kamen mehrere Streifen und auch ein Diensthundeführer zum Einsatz. Letztlich dürften die Täter über die rückwärtige Seite über mehrere andere Firmengrundstücke in Richtung der Bahngleise geflüchtet sein. Die weiteren Ermittlungen übernahm noch in der Nacht die Kripo Würzburg.

 

Wem im Laufe der Nacht verdächtige Personen, Geräusche oder Lichtschein im Bereich der Firma aufgefallen sind, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden. Insbesondere dürften die Täter ihre Flucht auch mit einem Fahrzeug fortgesetzt haben. Wer diesbezüglich, vor allem im Bereich der Bahngleise, Feststellungen gemacht hat, möge sich ebenfalls bitte bei den Ermittlern melden.

 

Alkoholisierter Autofahrer kollidiert mit Reisebus in Auffahrt zur A 3 – Über 1,8 Promille Atemalkohol

BIEBELRIED, LKR. KITZINGEN. Am Sonntagmorgen ist ein alkoholisierter Audi-Fahrer an der Anschlussstelle Rottendorf in der Auffahrt zur A 3 mit einem entgegenkommenden Reisebus zusammen gestoßen. Verletzt wurde zum Glück niemand. Der Sachschaden wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.

 

Felge
Foto: Polizei

Gegen 07:30 Uhr wollte der 22-jährige Pkw-Fahrer auf die A 3 in Richtung Nürnberg auffahren. In der Rechtskurve verlor der junge Mann aber die Kontrolle über seinen über 230 PS starken Audi und kam zu weit nach links. Just in diesem Moment kam ihm ein 58-Jähriger mit einem Reisebus entgegen, der dort die Autobahn verlassen wollte. Beide Fahrzeuge kollidierten seitlich miteinander. Der Bus blieb fahrbereit. Am Pkw wurde die linke Fahrzeugseite stark lädiert und dabei die Alufelge des linken Vorderrades völlig zerstört. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.

Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten der Autobahnpolizei bei dem Audi-Fahrer eine deutliche Alkoholfahne und führten einen Test durch. Dieser ergab einen Wert von über 1,8 Promille Alkohol in seiner Atemluft. Eine Blutentnahme folgte. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Zur Unfallaufnahme und zur Bergung des Pkw waren sowohl die Aus- als auch Einfahrt von und zur A 3 für kurze Zeit gesperrt.

Brand in Mehrfamilienhaus – 79-jähriger Bewohner verstorben

UNTERPLEICHFELD, LKR. WÜRZBURG. In der Nacht von Sonntag auf Montag ist in der Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses ein Brand ausgebrochen. Für einen 79-jährigen Bewohner kam jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an Ort und Stelle. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei Würzburg geführt.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen ist etwa gegen 01:00 Uhr in der Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses in der Futtergasse aus noch ungeklärter Ursache ein Brand ausgebrochen. Ein weiterer Bewohner des Hauses wurde durch einen ausgelösten Rauchmelder auf den Brand aufmerksam.

Noch vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte versuchten Anwohner den Brand mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen, mussten dies jedoch auf Grund der starken Rauchentwicklung abbrechen. Ein 42-Jähriger zog sich hierbei eine Rauchgasvergiftung zu und kam zur Behandlung in ein naheliegendes Krankenhaus.

Nachdem die ersten Kräfte der Feuerwehr Unterpleichfeld am Einsatzort eingetroffen waren, kam immer noch starker Rauch aus dem Dachgeschossfenster. Im Inneren der Wohnung konnte schließlich der 79-jährige Bewohner leblos aufgefunden werden. Ein hinzugezogener Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Am Brandort waren die Feuerwehren aus Unterpleichfeld, Burggrumbach, Bergtheim sowie die Berufsfeuerwehr Würzburg mit 65 Mann im Einsatz. Diese konnten den Brand nach kurzer Zeit unter Kontrolle bringen.

Die genaue Ermittlung der Brandursache ist nun Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei Würzburg.

PP Unterfranken