Polizei-Nachrichten für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 13.12.2016

Freilaufende Kühe verursachen Verkehrsunfälle auf B469 – Zwei Tiere tot – Eine Autofahrerin verletzt

NIEDERNBERG, LKR. MILTENBERG. Freilaufende Kühe haben am Dienstagabend gleich mehrere Verkehrsunfälle auf der B469 und einer angrenzenden Kreisstraße verursacht. Ein Tier verstarb aufgrund einer Kollision, ein weiteres wurde von einem Jäger vom Leiden erlöst. Eine Autofahrerin kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus.

 

Ab etwa 16.30 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken mehrere Mitteilungen über freilaufende Kühe bei Niedernberg ein. Sofort machten sich mehrere Streifenbesatzungen der Obernburger Polizei auf den Weg zum Einsatzort. Noch während sich die Beamten auf der Anfahrt befanden, kam es zu mehreren Verkehrsunfällen mit insgesamt vier beteiligten Fahrzeugen.

Der erste Verkehrsunfall ereignete sich auf der Kreisstraße von Niedernberg in Richtung Großostheim. Eine Opelfahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und erfasste ein Tier. Am Fahrzeug entstand erheblicher Schaden. Die Frau am Steuer kam mit dem Schrecken davon.

Nur kurze Zeit später kam es auf der B469 zu weiteren Unfällen. Ein Volvo war auf der rechten Spur in Richtung Miltenberg unterwegs, als er frontal gleich gegen zwei Kühe stieß. Der Fahrer blieb unverletzt. Sein Fahrzeug wurde ebenfalls schwer beschädigt.

Etwa zeitgleich erfasste in der Gegenrichtung ein Audi eine Kuh frontal. Ein nachfolgender Mercedes überrollte dann noch den auf der Fahrbahn liegenden Tierkadaver. Am Steuer des Audis saß eine junge Frau aus dem Landkreis Miltenberg, die sich dem Sachstand nach leichte Verletzungen zuzog. Sie kam nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus. Der Mercedesfahrer blieb unverletzt.

Alle vier beteiligten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Bei den Verkehrsunfällen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro. Ein Tier verendete direkt an der Unfallstelle. Ein weiteres wurde so schwer verletzt, dass es von einem Jäger vom Leiden erlöst werden musste.

Im Einsatz befanden sich neben der Polizeiinspektion Obernburg auch zwei Diensthundeführer der Operativen Ergänzungsdienste Aschaffenburg, der Rettungsdienst sowie die Freiwilligen Feuerwehren aus Großwallstadt und Niedernberg. Für die Dauer der erforderlichen Bergungs- und Aufräumarbeiten war die B469 zwischen Großostheim-Mitte und Niedernberg komplett gesperrt. Der Verkehr wurde von den Einsatzkräften abgeleitet. Aufgrund des Berufsverkehrs kam es in beide Fahrtrichtungen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Autofahrer fährt in den Gegenverkehr – Unfallverursacher verletzt im Krankenhaus – Alkohol im Spiel

WÜRZBURG / ROTTENBAUER. Ein Autofahrer, der offenbar unter Alkoholeinfluss stand, hat am Montagabend einen Verkehrsunfall verursacht, danach seine Fahrt noch fortgesetzt und anschließend ein geparktes Fahrzeug gerammt. Eine Augenzeugin reagierte blitzschnell, nahm dem Unfallfahrer den Autoschlüssel ab und beendete somit die Irrfahrt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 8.000 Euro.

Kurz nach 17.00 Uhr war der 50-Jährige mit seinem Honda in der Akaziensteige unterwegs. Hierbei fuhr der Mann mit seinem Fahrzeug in der Mitte der Fahrbahn und rammte frontal einen entgegenkommenden Ford. Ohne auszusteigen setzte der 50-Jährige seine Fahrt fort und prallte ein paar Meter weiter in einen geparkten Ford Transit.

Eine Zeugin reagierte vorbildlich, indem sie dem Unfallverursacher die Fahrzeugschlüssel abnahm und die Polizei informierte. Die Polizeibeamten stellten bei der Unfallaufnahme fest, dass der 50-jährige Würzburger nach Alkohol roch. Ein anschließend durchgeführter Atemalkoholtest ergab auch dann das Ergebnis von über 2,3 Promille. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde der Honda-Fahrer mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Eine weitere Recherche der Beamten ergab, dass der Würzburger auch nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Der Ford-Fahrer wurde bei dem Zusammenprall glücklicherweise nicht verletzt.

Gegen den Honda-Fahrer wurde nun ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Wohnungseinbrecher erbeuten Schmuckstücke – Zeugen gesucht!

HÖCHBERG, LKR. WÜRZBURG. Bereits am vergangenen Freitagabend sind Unbekannte gewaltsam in ein Wohnhaus eingedrungen. Die Täter entwendeten Goldschmuck und entkamen mit ihrer Beute unerkannt. Die Kripo Würzburg hat inzwischen die weiteren Ermittlungen übernommen.

Im Zeitraum zwischen 18.00 Uhr und 18.30 Uhr öffneten die Täter an der rückwärtigen Gebäudeseite gewaltsam eine Terrassentür, um ins Innere des Wohnhauses in der Finkenstraße zu gelangen. Auf ihrer Suche nach Wertgegenständen fielen den Einbrechern einige Schmuckstücke in die Hände. Nach ersten Schätzungen dürfte der Beuteschaden im vierstelligen Eurobereich liegen. Zudem hinterließen die Täter einen Sachschaden in Höhe von geschätzten 500 Euro.

Wer am Freitagabend in der Finkenstraße verdächtige Personen oder ein verdächtiges Fahrzeug festgestellt hat oder sonst sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Durch Fenster in Wohnhaus eingestiegen – Wer hat Verdächtiges beobachtet?

MARKTHEIDENFELD, LKR. MAIN-SPESSART. Am Montagabend ist ein Unbekannter durch ein Fenster in ein Wohnhaus eingestiegen. Der Täter entwendete unter anderem eine Geldbörse und entkam mit seiner Beute unerkannt. Die Kripo Würzburg nimmt im Rahmen ihrer Ermittlungen auch Zeugenhinweise entgegen.

 

Nach vorliegenden Erkenntnissen muss sich der Einbruch in der Sedelbauerstraße im Zeitraum zwischen 17.20 und 17.30 Uhr ereignet haben. Der Täter brach ein Fenster auf und gelangte so in die Wohnräume, wo er unter anderem eine Geldbörse ohne Inhalt entwendete. Der Beuteschaden hält sich insgesamt in Grenzen. Am Fenster entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 200 Euro.

 

Wer am Montagabend in der Sedelbauerstraße etwas Verdächtiges beobachtet hat, das mit dem Einbruch im Zusammenhang stehen könnte, wird gebeten, sich bei der Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

Einbruchsversuch fehlgeschlagen – Terrassentür hält stand

STADTLAURINGEN OT BIRNFELD, LKR. SCHWEINFURT. Zwischen Samstag und Montag hat ein Unbekannter offenbar versucht, die Terrassentür eines Wohnhauses aufzubrechen. Der Täter scheiterte jedoch und flüchtete ohne Beute. Die Ermittlungen in diesem Fall werden von der Kripo Schweinfurt geführt.

 

Dem Sachstand nach muss sich der Einbruchsversuch „An der Linde“ im Zeitraum zwischen Samstagnachmittag, 14.00 Uhr, und Montagnachmittag, 15.00 Uhr, ereignet haben. Die Hauseigentümerin hatte die Beschädigungen an ihrer Terrassentür bemerkt und daraufhin die Polizei verständigt. Der Täter gelangte nicht ins Innere. Er hinterließ einen Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro.

 

Wer sachdienliche Hinweise geben kann, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten, wird gebeten, sich bei der Kripo Schweinfurt unter Tel. 09721/202-1731 zu melden.

Einbruch in Einfamilienhaus – Täter erbeutet Schmuckstücke

STADTPROZELTEN, LKR. MILTENBERG. Am vergangenen Samstag hat ein Einbrecher aus einem Einfamilienhaus Schmuck im Wert von mehreren hundert Euro entwendet. Vom Täter fehlt bislang jede Spur. Die Kripo Aschaffenburg ermittelt und nimmt auch Zeugenhinweise entgegen.

 

Der Einbruch in der Straße „Am Wieselsgraben“ muss sich nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen am Samstag in der Zeit zwischen 15.45 Uhr und 19.50 Uhr ereignet haben. Der Täter öffnete gewaltsam eine Terrassentür und gelangte so in die Wohnräume, wo er sich auf die Suche nach Wertgegenständen machte. Ihm gelang es, mit mehreren Schmuckstücken unerkannt zu entkommen. Der entstandene Sachschaden an der Tür wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt.

 

Wer am Samstag Am Wieselsgraben etwas Verdächtiges beobachtet hat, das mit dem Einbruch im Zusammenhang stehen könnte, wird gebeten, sich mit der Kripo Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-1732 in Verbindung zu setzen.

 

Einbruchsversuch in Wohnhaus – Fenster hält stand

KLEINKAHL OT KLEINLAUDENBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. Im Laufe des Montags hat ein Unbekannter offenbar versucht, in ein Wohnhaus einzubrechen. Das Fenster hielt jedoch stand und der Täter gelangte nicht ins Innere. Er hinterließ einen Sachschaden in Höhe von einigen hundert Euro.

 

Nach vorliegenden Erkenntnissen muss sich der Einbruchsversuch im Heinrichsthaler Weg im Zeitraum zwischen 07.30 Uhr und 18.15 Uhr ereignet haben. Eine Hauseigentümerin hatte an einem Fenster im Erdgeschoss ihres Wohnanwesens Aufbruchsspuren entdeckt und daraufhin die Polizei verständigt. Vom Täter fehlt bislang jede Spur.

 

Wer im fraglichen Zeitraum im Heinrichsthaler Weg verdächtige Personen oder ein verdächtiges Fahrzeug festgestellt hat, wird gebeten, sich mit der Kripo Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-1732 in Verbindung zu setzen.

 

Einbruch in Einfamilienhaus – Täter entkommt unerkannt

ERLENBACH AM MAIN, LKR. MILTENBERG. Am frühen Montagmorgen ist ein Unbekannter in ein Wohnhaus eingebrochen. Möglicherweise wurde der Täter von der Hauseigentümerin überrascht, die aufgrund verdächtiger Geräusche wach geworden war. Ob etwas entwendet wurde, ist noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

 

Gegen 04.00 Uhr wurde die Hauseigentümerin wach und stellte daraufhin fest, dass ein Unbekannter gewaltsam durch ein Fenster in ihre Wohnräume eingedrungen war. In verschiedenen Räumen waren Schränke und Schubladen durchwühlt. Es konnte bislang noch nicht geklärt werden, ob auch Gegenstände fehlen. Dem Täter gelang es, unerkannt zu entkommen. Er hinterließ einen Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro.

 

Wer am Montagmorgen in der Straße „Am Hang“ etwas Verdächtiges beobachtet hat, das mit dem Einbruch in das Einfamilienhaus im Zusammenhang stehen könnte, wird gebeten, sich mit der Kripo Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-1732 in Verbindung zu setzen.

 

Vermisster wieder aufgetaucht

ASCHAFFENBURG. Der seit Sonntagabend aus dem Sozialzentrum Am Rosensee Abgängige ist am Montag in den Abendstunden zurückgekehrt.

 

Er war mutmaßlich mit Bekannten unterwegs und hat seinen Rückweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln angetreten.

Die Polizeiinspektion Aschaffenburg bedankt sich bei der Bevölkerung für die ergangenen Hinweise zu diesem Vermisstenfall.

Kleintransporter fährt auf Stauende – Fahrer verstirbt noch an der Unfallstelle

HELMSTADT, LKR. WÜRZBURG. Zu einem tödlichen Verkehrsunfall ist es am Dienstagmorgen auf der A 3 kurz nach der Anschlussstelle Helmstadt in Fahrtrichtung Frankfurt gekommen. Der Fahrer eines Kleintransporters übersah das Stauende und prallte frontal in einen bereits stehenden Lkw. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

Der Renault-Fahrer befuhr gegen 05:30 Uhr mit einem Kleintransporter die A 3 in Richtung Frankfurt. Kurz nach dem Parkplatz Fronberg, im Bereich der Baustelle, hatte sich ein Rückstau gebildet, welchen der Fahrer offensichtlich übersehen hatte. Er prallte dem derzeitigen Sachstand nach frontal mit seinem Renault in den Auflieger eines bereits auf dem rechten Fahrstreifen stehenden Sattelzuges. Dabei erlitt er so schwere Verletzungen, dass er trotz des sofort alarmierten Rettungsdienstes noch an der Unfallstelle verstarb. Der Fahrer des Lastkraftwagens erlitt lediglich leichte Schürfwunden, welche vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt wurden.

Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried, unterstützt durch einen Sachverständigen, welcher auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg hinzugezogen wurde. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge durch einen Abschleppdienst musste die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt komplett gesperrt werden. Dadurch bildete sich zwischenzeitlich ein Rückstau bis zum Dreieck Würzburg-West. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Helmstadt durch die Autobahnmeisterei auf die B 8 abgeleitet. Außerdem befanden sich die örtliche Feuerwehr, der Rettungsdienst sowie ein Notarzt an der Unfallstelle.

PP Unterfranken