Polizei-Nachrichten für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 15.09.2016

Flächenbrand unterhalb der Steinburg – Feuer bereits gelöscht – Keine Verletzten

WÜRZBURG. Aus bislang noch ungeklärter Ursache ist am Donnerstagabend im Bereich der Weinberge unterhalb der Steinburg ein größerer Flächenbrand entstanden. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt hat die ersten Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Gegen 20.20 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken fast im Sekundentakt Mitteilungen über ein Feuer im Bereich der Weinberge ein, welches sich offenbar rasch ausbreitete. Rebstöcke waren von dem Brand jedoch nicht betroffen. Es brannte eine Wiese auf einer Fläche von geschätzten 200 Quadratmetern. Die Freiwillige Feuerwehr Unterdürrbach hatte die Flammen schnell im Griff. Als weitere Löschmannschaften gegen 21.00 Uhr vor Ort eintrafen, war der Brand bereits gelöscht.

Neben der Brandursache ist auch die Höhe des entstandenen Sachschadens Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Nach Großeinsatz in der Nacht zum Donnerstag – Richtigstellung der Begrifflichkeiten

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und des Landratsamtes Main-Spessart vom 15.09.2016

MARKTHEIDENFELD, LKR. MAIN-SPESSART. Bereits seit dem späten Mittwochnachmittag hatten knapp 200 Feuerwehrleute aus der gesamten Umgebung einen Brand in Marktheidenfeld bekämpft, der in einem Mehrfamilienhaus ausgebrochen war. Auf Grund der starken Rauchentwicklung sowie wegen erhöhter Kohlenmonoxid-Werte waren insgesamt 20 Personen leicht verletzt worden. Wegen der von den Rauchgasen ausgehenden Gefährdung hat der örtliche Einsatzleiter Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung getroffen.

 

Wie bereits berichtet, war gegen 16.45 Uhr der Brand in der Sudetenstraße der Polizei über Notruf gemeldet worden. Die Bewohner des Mehrfamilienhauses hatten sich unverletzt ins Freie retten können, jedoch erlitten zunächst zwei Feuerwehrmänner im Zusammenhang mit der starken Rauchentwicklung leichte Verletzungen. Am Abend meldeten sich dann mehrere Anwohner und Einsatzkräfte, die über gesundheitliche Probleme klagten. Medizinische Untersuchungen ergaben in einigen Fällen eine erhöhte Kohlenmonoxid-Konzentration im Blut der Betroffenen. Insgesamt 20 Personen mussten infolgedessen behandelt werden.

Da es zu diesem Zeitpunkt möglich schien, dass eine hohe Anzahl von Verletzten mit derartigen Beschwerden zu beklagen sein könnte, bestätigte das Landratsamt Main-Spessart gemäß Art. 15 des Bayerischen Katastrophenschutzgesetzes (BayKSG) den Örtlichen Einsatzleiter (ÖEL) Bertram Werrlein. Die genannte Vorschrift ermöglicht die Koordination vieler Einsatzkräfte durch den ÖEL in Schadensfällen, die ein in hohem Maß geordnetes Zusammenwirken der beteiligten Hilfsorganisationen erfordern.

Es handelt sich dabei zwar um eine Regelung aus dem BayKSG, also dem Bereich des Katastrophenschutzes, jedoch ist das Einsetzen des ÖEL nicht mit der Feststellung des Katastrophenfalles nach Art. 4 BayKSG gleichzusetzen. Auf Grund eines Kommunikationsfehlers an der Einsatzstelle zur Nachtzeit war es in der Pressemeldung des Polizeipräsidiums Unterfranken dahingehend zu einer missverständlichen Darstellung gekommen. Richtig ist, dass durch das Landratsamt Main-Spessart nicht der Katastrophenfall ausgerufen, sondern stattdessen die o. g. Maßnahme nach Art. 15 BayKSG in die Wege geleitet wurde.

Die Bewohner der umliegenden Häuser konnten zwischenzeitlich wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Sie wurden darauf hingewiesen, dass die Räume gut gelüftet werden sollten und bei unklaren Beschwerden medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden sollte. Die Stadt Marktheidenfeld beauftragt eine Fachfirma, die zur Sicherheit in den nächsten Tagen Messungen vornehmen wird, um zu überprüfen, ob noch Rückstände in den Wohnräumen vorliegen.

Zur Ermittlung der Brandursache hat die Würzburger Kriminalpolizei mit mehreren fachkundigen Beamtinnen und Beamten noch in der Nacht die Arbeit vor Ort aufgenommen. Die Auswertung der Spurenlage dauert an.

Einbruch in Wohnhaus – Täter offenbar von Bewohnerin überrascht

SENNFELD, LKR. SCHWEINFURT. Am Mittwochmittag ist ein unbekannter Einbrecher offenbar während der Anwesenheit einer Bewohnerin in ein Einfamilienhaus eingestiegen. Möglicherweise wurde der Täter von der Zeugin überrascht und machte sich daraufhin ohne Beute aus dem Staub. Die Kripo Schweinfurt ermittelt und nimmt auch Zeugenhinweise entgegen.

Nach vorliegenden Erkenntnissen muss sich der Einbruch in der Hauptstraße im Zeitraum zwischen 12.00 Uhr und 13.30 Uhr ereignet haben. Nachdem die Bewohnerin während eines Telefonats verdächtige Geräusche gehört hatte, stellte sich heraus, dass ein Unbekannter offenbar gewaltsam durch ein Fenster in die Erdgeschosswohnung eingedrungen war. Es ist nicht auszuschließen, dass der Täter von der Anwesenheit der Zeugin überrascht war und möglicherweise deshalb ohne Beute flüchtete.

Wer im Zusammenhang mit dem Einbruch etwas Verdächtiges beobachtet hat oder vielleicht Hinweise zum Täter geben kann, wird gebeten, sich bei der Kripo Schweinfurt unter Tel. 09721/202-1731 zu melden.

 

Erfolgreiche Kontrolle der Polizei – Kiloweise Rauschgift sichergestellt – Tatverdächtiger in U-Haft

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt vom 15.09.2016

SCHWEINFURT. Die Schweinfurter Polizei hat am Dienstagnachmittag bei einer Personenkontrolle eine größere Menge Rauschgift sichergestellt. Bei der folgenden Wohnungsdurchsuchung entdeckten die Beamten unter anderem noch kiloweise Haschisch und mehrere hundert Gramm Amphetamin. Ein Tatverdächtiger im Alter von 55 Jahren befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.

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Kiloweise Rauschgift sichergestellt Foto : Polizei

Kurz vor 15.00 Uhr kontrollierte eine zivile Streifenbesatzung den 55-Jährigen in der Schweinfurter Stadtknechtsgasse. Der Mann versuchte noch zu Fuß zu flüchten, konnte jedoch von den Beamten gestoppt und durchsucht werden. Der mutmaßliche Grund für den Fluchtversuch war in der Folge schnell klar. Die Beamten stellten bei dem 55-Jährigen mehr als 150 Gramm Haschisch und ein Döschen mit Methadon sicher.

Im weiteren Verlauf der Kontrolle zeigte sich der Tatverdächtige kooperativ und räumte ein, in seiner Wohnung noch weitere Betäubungsmittel aufzubewahren. Bei der Durchsuchung der Wohnräume im Landkreis Schweinfurt entdeckten die Polizisten letztlich noch etwa zweieinhalb Kilogramm Haschisch, rund 700 Gramm Amphetamin sowie eine geringe Menge Heroin.

Die weiteren Ermittlungen übernahm in der Folge die Kriminalpolizei Schweinfurt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der 55-Jährige am Mittwoch dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht vorgeführt. Dieser erließ gegen den Tatverdächtigen Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Nach der Eröffnung des Haftbefehls wurde der 55-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

„Wechselfallenbetrüger“ in Bäckerei – Unbekannte erbeuten Bargeld

SCHWEINFURT. Am späten Mittwochnachmittag hat ein unbekanntes Paar in einer Bäckerei mit der sogenannten „Wechselfalle“ einen zweistelligen Geldbetrag erbeutet. Der Fehlbetrag wurde erst nach Ladenschluss bemerkt. Die Ermittlungen werden von der Kripo Schweinfurt geführt, die auch Zeugenhinweise entgegennimmt.

Zwischen 15.00 Uhr und 17.30 Uhr betrat das Paar die Selbstbedienungsbäckerei in der Hadergasse. Als die Beiden an der Kasse eine Kleinigkeit bezahlten, lenkten sie die Kassiererin geschickt ab. Auf diese Weise gelang es ihnen, viel zu viel Wechselgeld ausgehändigt zu bekommen. Erst nachdem die Angestellte den Fehlbetrag nach Ladenschluss festgestellt hatte, war klar, dass sie Opfer einer dreisten Betrugsmasche geworden war.

Lediglich von dem fremden Mann liegt eine Personenbeschreibung vor:

  • Ca. 45 Jahre alt
  • Ungefähr 170 cm groß
  • Schlanke Figur, Oberlippenbart
  • Südländisches Erscheinungsbild
  • Unterhielt sich mit seiner Begleiterin in fremder Sprache

Es ist nicht auszuschließen, dass die Unbekannten auch in anderen Geschäften aktiv waren. Wer im Zusammenhang mit der Tat sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit der Kripo Schweinfurt unter Tel. 09721/202-1731 in Verbindung zu setzen.

 

 

Einbruch in Supermarkt – Täter erbeuten Zigaretten – Hoher Schaden

STOCKSTADT AM MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. Am späten Dienstagabend sind Unbekannte in einen Supermarkt eingebrochen. Die Täter erbeuteten Zigaretten im Wert von über 20.000 Euro und entkamen mit ihrer Beute unerkannt. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat die Ermittlungen übernommen und setzt nun auch auf Zeugenhinweise.

 

Nach vorliegenden Erkenntnissen muss sich der Einbruch in den Supermarkt in der Taunusstraße in den Abendstunden, noch vor Mitternacht, ereignet haben. Nachdem gegen 23.30 Uhr die Alarmanlage des Marktes ausgelöst hatte, eilten sofort mehrere Streifenbesatzungen der Aschaffenburger Polizei zum Einsatzort. Die Beamten umstellten das Gebäude und stellten fest, dass eine Scheibe im Bereich des Haupteingangs eingeschlagen war.

Bei der folgenden Durchsuchung der Verkaufsräume konnten keine Personen mehr im Inneren des Supermarktes festgestellt werden. Offenbar waren die Täter vor Eintreffen der Einsatzkräfte geflüchtet. Es stellte sich heraus, dass mehrere Stangen Zigaretten entwendet worden waren. Außerdem hatten die Täter durch zum Teil brachiale Vorgehensweise einen Sachschaden von geschätzten 8.000 Euro angerichtet.

Im Zuge der ersten Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf zwei verdächtige Fahrzeuge, die offenbar mit dem Einbruch im Zusammenhang stehen. Bei einem handelt es sich um einen dunklen Kombi.

 

Der Sachbearbeiter der Kripo Aschaffenburg richtet nun folgende Fragen an die Bevölkerung:

  • Wer hat am Dienstagabend im Bereich des Supermarktes etwas Verdächtiges beobachtet?
  • Wer hat in diesem Bereich möglicherweise verdächtige Fahrzeuge (evtl. einen dunklen Kombi) gesehen und kann diese näher beschreiben?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten?

 

Mögliche Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

 

PP Unterfranken