Polizei-Nachrichten für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 16.10.2016

aaw / Pixabay

Mädchengruppe verhindert Handtaschenraub – Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Gemeinsame Presseerklärung des PP Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg
WÜRZBURG / INNENSTADT. In der Nacht von Samstag auf Sonntag hatte ein Mann wenig Glück bei dem Versuch, einer 19-Jährigen die Handtasche zu rauben. Ihre Freundinnen schlugen den Unbekannten in die Flucht und verhinderten so die Tat. Die Würzburger Polizei nahm noch in der Nacht einen Tatverdächtigen fest. Der 36-Jährige sitzt nach Entscheidung des Ermittlungsrichters mittlerweile in Untersuchungshaft.

 

Die 19-Jährige war um 23.15 Uhr mit vier weiteren jungen Frauen gemeinsam vom Hauptbahnhof in Richtung Innenstadt unterwegs. Als die Frauen im Alter von 18 bis 20 Jahre in die Kaiserstraße einbogen, attackierte ein zunächst Unbekannter die Geschädigte. Der Mann griff der jungen Frau an den Hals und versuchte zeitgleich, ihr die Handtasche zu entreißen. Die Begleiterinnen und weitere Zeugen griffen beherzt ein und so konnte sich die 19-Jährige losreißen und gemeinsam mit ihren Freundinnen in die Juliuspromenade flüchten. Dort verständigten die jungen Damen die Würzburger Polizei. Die 19-Jährige wurde bei dem Angriff glücklicherweise nicht verletzt.

Im Verlauf der sofort eingeleiteten Fahndung nach dem Räuber konnte eine Streife der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt gemeinsam mit den Zeuginnen einen Tatverdächtigen im Bereich der Haugerpfarrgasse ausfindig machen. Die Beamten nahmen den 36-Jährigen vorläufig fest und mit zur Dienststelle, wo die Kriminalpolizei Würzburg schließlich die Sachbearbeitung übernahm.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, bei denen der Tatverdächtige aggressives Verhalten gegenüber den Kriminalbeamten zeigte, musste er die Nacht in der Arrestzelle verbringen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde der Beschuldigte, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, am Sonntagvormittag dann dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der erließ einen Untersuchungshaftbefehl und der 36-Jährige wurde im Anschluss direkt in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Hebelspuren an der Tür – Hundegebell schlug Einbrecher in die Flucht – Polizei sucht weitere Zeugen

UNTERPLEICHFELD, LKR. WÜRZBURG. Am frühen Sonntagmorgen hatten aufmerksame Zeugen beobachtet, wie Unbekannte um ein Wohnhaus geschlichen waren. Die verständigte Polizeiinspektion Würzburg-Land leitete sofort Suchmaßnahmen ein, die Spur der Täter verlief sich allerdings im Bereich der Hauptstraße. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Gegen 01.30 Uhr hatten zwei Zeugen von ihrem Balkon aus gesehen, wie Personen um das gegenüberliegende Anwesen in der Straße Am Wasserturm schlichen. Die Mitteiler verständigten über Notruf die Unterfränkische Polizei als sie zudem auch noch verdächtige Geräusche wahrnehmen konnten. Anschließend beobachteten sie weiter, wie die Unbekannten sich schleunigst entfernten, nachdem Hunde im betroffenen Gebäude angefangen haben zu Bellen. Als die Streifen der Polizeiinspektion Würzburg-Land vor Ort eintrafen, bestätigte sich der Verdacht. An der Haustüre fanden die Polizisten frische Hebelspuren. Bei einer Fahndung nach den mutmaßlichen Einbrechern konnten keine Personen festgestellt werden.

Die Ermittler hoffen nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung insbesondere zu folgenden Fragen:

  • Wer hat möglicherweise in der Tatnacht die Unbekannten auf der Flucht in Richtung
  • Wem ist ein verdächtiges Fahrzeug zur Tatzeit aufgefallen?
  • Wer kann sonst sachdienliche Angaben zu dem Einbruchsversuch machen?

Hinweise werden von der Polizeiinspektion Würzburg-Land unter Tel. 0931/457-1630 entgegen genommen.

 

Einbruchsversuch am Samstagmorgen – Wer kann Hinweise geben?

KITZINGEN. Durch die Hintertüre hat ein Einbrecher am Samstag probiert, in ein Gebäude einzusteigen. Der Geschädigte fand Hebelspuren an der Türe vor und verständigte die Kitzinger Polizei. Die ermittelt nun wegen versuchten Einbruchs.

 

In der Zeit von 05.00 Uhr bis 11.00 Uhr hat ein Unbekannter versucht, in ein Anwesen in der Mainbernheimer Straße einzudringen, in dem sich ein Café befindet. Der Täter hatte die eine Eingangstüre im Hinterhof aufgehebelt, schaffte es allerdings nicht ins Innere des Gebäudes vorzudringen, da hinter der Türe Möbel standen. So entstand lediglich Sachschaden in Höhe von einigen hundert Euro.

 

Die Ermittler der Kitzinger Polizei nehmen unter Tel. 09321/141-0 Hinweise von Zeugen entgegen.

 

Einbruch in Feldscheune – Zeugen überraschen Täter – Unbekannte zu Fuß flüchtig

KIRCHHEIM OT GAUBÜTTELBRUNN, LKR. WÜRZBURG. Bei einem Einbruch in eine Feldscheune in der Nacht von Samstag auf Sonntag haben Diebe versucht, Werkzeug zu stehlen. Zwei Zeugen hatten die Täter dabei zufällig überrascht und die Polizei verständigt. Den Unbekannten gelang jedoch vor Eintreffen der Streifen die Flucht. Die Kripo Würzburg nimmt Zeugenhinweise entgegen.

 

Der Mitteiler fuhr gegen 23.00 Uhr mit einem Bekannten zu dessen Feldscheune nahe Gaubüttelbrunn. Die beiden Männer bemerken von Weitem schon, dass vor der Scheune ein weißer Kastenwagen mit offenen Türen geparkt war und neben dem Fahrzeug offenbar Diebesgut zum Abtransport bereitgestellt wurde. Die Zeugen entfernten sich vom Tatort, verständigten sofort über Notruf die Würzburger Polizei und stellten sich einige hundert Meter entfernt an der Kreisstraße 34 mit ihrem BMW auf.

Sofort machten sich mehrere Streifen der Polizeiinspektion Würzburg-Land auf den Weg zum Tatort. Bei deren Eintreffen konnten keine Personen mehr festgestellt werden. Die Diebe hatten sich offenbar eiligst zu Fuß in Richtung Gaubüttelbrunn entfernt und dabei den Kastenwagen samt Diebesgut zurückgelassen. Werkzeug und Maschinen im Wert von mehreren tausend Euro hatten die Täter bereit gelegt. In die Feldscheune waren sie über das Tor gelangt, der Schaden an der aufgehebelten Türe beläuft sich auf etwa 300 Euro. Trotz Fahndungsmaßnahmen in der Nacht, in die neben einem Polizeihubschrauber auch die Spürnase eines Polizeihundes eingebunden war, fehlt von den Tätern bislang jede Spur.

 

Die Würzburger Kripo hat die Ermittlungen bereits aufgenommen und hofft nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wem vor der Tat ein weißer Ford Transit im Bereich Kirchheim aufgefallen ist, wer die Täter auf ihrer Flucht möglicherweise beobachtet hat oder wer sonst sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Bedrohung unter Familienmitgliedern – Polizei fahndet am Abend nach tatverdächtigem 38-Jährigen

RIENECK, LKR. MAIN-SPESSART. Nach einem Streit innerhalb einer syrischen Familie am Freitag war ein 38-Jähriger am Samstag zum Wohnhaus seiner Verwandten gekommen, hatte dort einen gleichaltrigen Mann bedroht und sich dann entfernt. Die Fahndungsmaßnahmen der Gemündener Polizei nach dem Beschuldigten verliefen ohne Ergebnis. Bei dem Streit und der Bedrohung wurden keine Personen verletzt.

 

Zunächst hatte es am Freitag gegen 03.00 Uhr einen Streit innerhalb einer syrischen Familie gegeben. Eine 24-Jährige hatte daraufhin den Cousin ihres Ehemannes, der aus Berlin zu Besuch war, gebeten, das Haus zu verlassen. Die Beamten der Polizei in Lohr am Main, die zu dem lautstarken Streit hinzugerufen worden waren, konnten vermitteln und der 38-Jährige entfernte sich zunächst. Am Samstagabend um 21.00 Uhr war der 38 Jahre alte Syrer erneut zum Anwesen seiner Familie zurückgekehrt und hatte dort laut Angaben der Geschädigten durch die verschlossene Haustüre die Bewohner bedroht und angeblich auch ein Messer bei sich geführt. Als die Familie ankündigte die Polizei zu verständigen, flüchtete der Beschuldigte in Richtung Sportplatz. Da es zu keinem direkten Kontakt zwischen dem 38-Jährigen und den übrigen Beteiligten gekommen war, wurde niemand verletzt.

Die alarmierte Unterfränkische Polizei leitete sofort umfassende Fahndungsmaßnahmen ein, in die auch ein Polizeihund eingebunden war. Der Gesuchte konnte im Großraum Rieneck nicht mehr angetroffen werden. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Bedrohung; die Ermittlungen führt die Gemündener Polizei.

Frontalzusammenstoß auf B 469 – Zehn Verletzte und großes Trümmerfeld

KLEINHEUBACH, LKR. MILTENBERG. Bei einem folgenschweren Verkehrsunfall am Samstagabend sind insgesamt zehn Personen verletzt worden, zwei davon schwer. Der genaue Hergang des Abbiegeunfalls beschäftigt derzeit die Miltenberger Polizei, die mit der Verkehrsunfallaufnahme betraut ist. Die Aufräumarbeiten an der Unfallstelle dauern zur Stunde noch an, während die Verletzten bereits in Kliniken versorgt werden.

Um 20.55 Uhr war der Fahrer eines Mitsubishi von Aschaffenburg kommend auf der B 469 in Richtung Miltenberg unterwegs. Mit dem Fahrer befanden sich vier weitere Personen im Fahrzeug. An der Einmündung nach Kleinheubach bog der 20-Jährige aus dem Landkreis Miltenberg offenbar nach links ab, ohne auf den entgegenkommenden Verkehr zu achten. Dabei prallte das Fahrzeug in ein aus Richtung Miltenberg kommenden Mercedes Benz, in dem insgesamt drei Personen saßen. Der 19 Jahre alte Führer des Wagens stammt ebenfalls aus dem Landkreis Miltenberg.

Nach dem heftigen Frontalzusammenstoß kamen beide Fahrzeuge massiv beschädigt im Einmündungsbereich zum Stehen. Zwei weitere Fahrzeuge wurden durch umherfliegende Teile beschädigt. Die acht Insassen der beiden verunfallten Fahrzeuge wurden allesamt verletzt, zwei davon erlitten schwere Verletzungen. Zudem sind zwei schockverletzte Unfallzeugen zu vermelden. Einen der Schwerverletzten flog ein Rettungshubschrauber in eine naheliegende Klinik. Für dessen Start und Landung musste die Fahrbahn kurzzeitig komplett gesperrt werden. Auch die übrigen Verletzten brachte der Rettungsdienst in Krankenhäuser.

Neben einem Seelsorger und dem Rettungsdienst, der mit über 40 Kräften im Einsatz war, war auch die Freiwillige Feuerwehr aus Kleinheubach zahlreich vertreten und unterstützte die Miltenberger Polizei unter anderem bei Umleitungsmaßnahmen. An dem Mitsubishi und dem Mercedes entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Die B 469 war während der Unfallaufnahme nur noch einseitig befahrbar. Die Reinigungsarbeiten an der Fahrbahn dauern noch an und die Fahrbahn wird voraussichtlich erst gegen 0:10 Uhr wieder komplett frei gegeben (Stand 23:45 Uhr).

Audiodatei

74-Jähriger bei Schiffsunglück schwer verletzt – Wasserschutzpolizei ermittelt

STOCKSTADT AM MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. Auf der Fahrt eines Passagierschiffes mainabwärts in Richtung Kleinostheim ist es in der Nacht von Freitag auf Samstag offenbar zu einem Schiffsunglück gekommen. Dabei hatte ein älterer Mann schwere Verletzungen am Kopf erlitten. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, sollen nun die Ermittlungen der Aschaffenburger Wasserschutzpolizei klären.

 

Ein Matrose des Schiffes fand den 74-Jahre alten Passagier um 23.30 Uhr mit schweren Kopfverletzungen auf dem Aussichtsdeck liegend vor. Der aus Kanada stammende Senior hat sich nach aktuellem Ermittlungsstand die Verletzungen offenbar bei der Durchfahrt des Schiffes unter einer Eisenbahnbrücke zugezogen. Der Schwerverletzte wurde nach der Erstversorgung auf dem Wasserfahrzeug zur weiteren Behandlung in eine Aschaffenburger Klinik gebracht.

Der genaue Hergang des Unfalles ist noch unklar und nun Gegenstand der Ermittlungen der Aschaffenburger Wasserschutzpolizei, die die Sachbearbeitung des Falles noch in der Nacht von der Aschaffenburger Polizei übernommen hat.

PP Unterfranken