Polizei-Nachrichten für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 26.01.2017

Wohnungseinbrecher erbeutet Schmuckstücke – Wer hat Verdächtiges beobachtet?

ELSENFELD, LKR. MILTENBERG. Im Laufe des Dienstagabends ist ein Unbekannter über die Terrassentür in ein Wohnhaus eingebrochen. Der Täter entwendete Schmuck im Wert von mehreren hundert Euro und entkam mit seiner Beute unerkannt. Die Ermittlungen hat inzwischen die Kripo Aschaffenburg übernommen, die auch Hinweise aus der Bevölkerung entgegennimmt.

 

Nach den bisherigen Erkenntnissen muss sich der Einbruch am Forstweg in der Zeit zwischen 17.30 Uhr und 19.30 Uhr ereignet haben. Der Täter öffnete gewaltsam die Terrassentür an der rückwärtigen Gebäudeseite und gelangte so in die Wohnräume des Einfamilienhauses. Dem Einbrecher fielen bei seiner Suche nach Wertgegenständen mehrere Schmuckstücke in die Hände, mit denen er sich unerkannt aus dem Staub machte. Die Schadenshöhe an der Terrassentür dürfte sich nach ersten Schätzungen auf etwa 500 Euro belaufen.

Im Zuge der ersten Ermittlungen wurde bekannt, dass eine Zeugin gegen 19.30 Uhr einen Fremden im Bereich des Tatortanwesens beobachtet hatte. Der Mann war auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu Fuß in Richtung Ulmenstraße unterwegs. Ob er mit dem Einbruch im Zusammenhang steht, ist derzeit noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen.

Die Person wird wie folgt beschrieben:

  • Männlich
  • Ca. 180 Zentimeter groß
  • Bekleidet mit Jeans und grauem Kapuzenpulli
  • Kapuze über den Kopf gezogen

 

Wer am Dienstagabend etwas Verdächtiges beobachtet hat, das mit dem Einbruch im Zusammenhang stehen könnte oder wer sonst sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit der Kripo Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-1732 in Verbindung zu setzen.

 

Körperverletzung vor Diskothek – unbekannte Angreifer flüchtig

WÜRZBURG. Am frühen Donnerstagmorgen kam es vor einer Diskothek in der Gattingerstraße zuerst zu einer verbalen Streitigkeit zwischen zwei jungen Männer und einer etwa zwei bis dreiköpfigen Personengruppe, welche dann in einer körperlichen Auseinandersetzung endete.

 

Nach Zeugenaussagen wurde dabei einer der beiden Männer von einem Unbekannten gegen 04.00 Uhr zu Boden geschlagen. Als sein 25-jähriger Begleiter, dem am Boden Liegenden helfen wollte, wurde dieser unvermittelt ebenfalls von einem unbekannten Täter ins Gesicht geschlagen. Dieser ging ebenfalls zu Boden und verlor daraufhin kurzzeitig das Bewusstsein. Anschließend entfernten sich die Angreifer in unbekannte Richtung. Die beiden Männer wurden leicht verletzt und kamen nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Würzburger Krankenhaus.

Nun sucht die Polizei Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und Hinweise zu den Tätern geben können. Einer der Unbekannten war ca. 1,75 m groß, etwa 25 Jahre alt und hatte eine kräftige Figur. Er soll deutsch mit ausländischem Akzent gesprochen haben. Die gesuchten Angreifer sollen mit einem schwarzen Opel Omega die Tatörtlichkeit verlassen haben.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt unter Tel. 0931/457-2230 in Verbindung zu setzen.

Einbruch in Veranstaltungshalle – Täter scheiterten an Tresoren

WÜRZBURG. Unbekannte Täter haben in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch die Räume einer Veranstaltungshalle heimgesucht. Sie durchsuchten unter anderem die Büroräume, versuchten Tresore zu öffnen und entwendeten schließlich größere Mengen von Getränken. Die Kriminalpolizei ermittelt.

 

Am Dienstag zwischen 01:30 Uhr und 04:45 Uhr müssen die Unbekannten in die Räumlichkeiten am Würzburger Bahnhof eingedrungen sein. Wie dies genau gelang, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. In einem Büro durchwühlten sie Schränke und Schubladen und versuchten auch Tresore zu öffnen. Nachdem dies nicht gelang, griffen die Täter in die Bar. Hier entwendeten sie nach dem aktuellen Kenntnisstand ca. 20 Flaschen hochprozentige Alkoholika, eine Kiste Bier und zwei Paletten eines Energy-Drinks. Diese Beute müssen sie über einen Ausgang zur Bismarckstraße hinausgetragen und aller Wahrscheinlichkeit nach in ein Fahrzeug verladen haben.

Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden. Besonders interessant sind für die Ermittler mögliche Beobachtungen aus der Bismarckstraße zu Personen, die in der angegebenen Zeit Getränkekisten zu einem Fahrzeug getragen haben.

 

Enkeltrickserie in Unterfranken – Täter in zwei Fällen erfolgreich

UNTERFRANKEN / SCHWEBHEIM, LKR. SCHWEINFURT. Bei vielen Senioren in den Bereichen Mainfranken und Main-Rhön klingelten am Dienstag die Telefone. Dreiste Betrüger gaben sich dabei als Angehörige aus und baten die Angerufenen um finanzielle Unterstützung für Immobilien- oder Fahrzeugkäufe. In zwei Fällen in Schwebheim waren die Täter erfolgreich. Die Kriminalpolizei ermittelt.

 

Insgesamt 13 Fälle dieses sogenannten „Enkeltricks“ wurden der Polizei in Unterfranken im Laufe des Tages gemeldet. Die Mitteilungen kamen dabei aus den Landkreisen Würzburg, Main-Spessart und Schweinfurt sowie dem Stadtgebiet Würzburg. Eine besondere Häufung war mit fünf Anrufen in Schwebheim feststellbar. Während die meisten Senioren richtig reagierten, die Gespräche beendeten und Angehörige und Polizei verständigten, gelang es den Tätern zwei Opfer in Schwebheim zu täuschen.

Die beiden Seniorinnen übergaben nach mehreren Telefonaten mit einem akzent- und dialektfrei sprechenden Mann jeweils mehrere tausend Euro an einen Geldabholer, der die Summe wortlos auf der Straße vor den Häusern entgegennahm und wieder verschwand.

Der Abholer in Schwebheim wird dabei als Mann von ungefähr 1,75 Meter Größe beschrieben. Bekleidet gewesen sein soll er mit einer wattierten Jacke. In der Hand trug er eine Aktentasche und führte ein weißes Handy mit, das er den Geschädigten zur weiteren Absprache mit dem vermeintlichen Enkel übergab.

Die Kriminalpolizei Schweinfurt hat die Sachbearbeitung übernommen und bittet Zeugen, die im Ortsbereich Schwebheim verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, die mit der Tat und den Geldübergaben im Zusammenhang stehen könnten, sich unter Tel. 09721/202-1731 bei der Polizei zu melden.

 

Einbruch in Wohnhaus – Schmuck entwendet

BAD KISSINGEN OT WINKELS, LKR. BAD KISSINGEN. Im Laufe des Mittwochs ist ein Unbekannter gewaltsam in ein Wohnhaus eingedrungen. Der Einbrecher entwendete Schmuckstücke im Wert von einigen tausend Euro und entkam mit seiner Beute unerkannt. Die Kripo Schweinfurt nimmt im Rahmen ihrer Ermittlungen auch Zeugenhinweise entgegen.

 

Dem Sachstand nach muss sich der Einbruch in das Einfamilienhaus in der Münnerstädter Straße im Zeitraum zwischen 07.30 Uhr und 14.45 Uhr ereignet haben. Der Täter öffnete zunächst gewaltsam ein Kellerfenster, um ins Innere des Wohnhauses zu gelangen. Im Anschluss durchsuchte er mehrere Räume nach Wertgegenständen. Der Einbrecher türmte mit seiner Beute in unbekannte Richtung. Er hinterließ einen Sachschaden in Höhe von geschätzten 800 Euro.

Wer am Mittwoch in Winkels verdächtige Personen, ein verdächtiges Fahrzeug oder sonst etwas Verdächtiges festgestellt hat, das mit dem Einbruch im Zusammenhang stehen könnte, wird gebeten, sich bei der Kripo Schweinfurt unter Tel. 09721/202-1731 zu melden.

 

Einbruch in Bekleidungsgeschäft – Täter entkommt unerkannt

WÜRZBURG / INNENSTADT. Am frühen Donnerstagmorgen ist ein Unbekannter in ein Bekleidungsgeschäft eingebrochen. Der Täter entkam mit Waren im Gesamtwert von mehreren hundert Euro unerkannt. Die Kripo Würzburg hat inzwischen die weiteren Ermittlungen übernommen und nimmt auch Zeugenhinweise entgegen.

 

Nach vorliegenden Erkenntnissen muss sich der Einbruch in das Geschäft am Ulmer Hof gegen 03.30 Uhr ereignet haben. Der Täter öffnete gewaltsam die Hintereingangstür und gelangte so in den Laden. Entwendet wurde neben Verkaufsartikeln auch etwas Bargeld. Der Einbrecher hinterließ zudem einen Sachschaden in Höhe von etwa 200 Euro.

Wer am Donnerstagmorgen am Ulmer Hof etwas Verdächtiges beobachtet hat, das mit dem Einbruch im Zusammenhang stehen könnte, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 in Verbindung zu setzen.

 

Autotransporter fängt Feuer – Vollsperrung auf der A3 – 15 Kilometer Rückstau

MARKTHEIDENFELD, LKR. MAIN-SPESSART. Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts hat am Donnerstagmorgen ein Autotransporter auf der A3 Feuer gefangen. Der Fahrer konnte sich rechtzeitig ins Freie retten und blieb unverletzt. Die Autobahn war etwa zweieinhalb Stunden komplett gesperrt. Es bildete sich ein Rückstau auf eine Länge von etwa 15 Kilometer.

 

Lkw
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Gegen 04.40 Uhr war bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die Mitteilung über einen brennenden Lkw zwischen den Anschlussstellen Marktheidenfeld und Rohrbrunn in Fahrtrichtung Frankfurt eingegangen. Als die erste Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach vor Ort eintraf, brannte das Führerhaus des auf dem Standstreifen stehenden Autotransporters mit litauischer Zulassung lichterloh. Die Flammen hatten auch bereits auf einige der insgesamt neun geladenen Pkw übergriffen.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Marktheidenfeld, Kreuzwertheim und Altfeld waren rasch vor Ort. Die Löschmannschaften hatten das Feuer schnell im Griff, konnten jedoch nicht mehr verhindern, dass neben dem Führerhaus mindestens drei geladene Neufahrzeuge komplett zerstört wurden. Die Gesamtschadenshöhe dürfte sich nach ersten Schätzungen auf etwa 200.000 Euro belaufen.

Für die Dauer der Löscharbeiten und der erforderlichen Reinigungsarbeiten durch die Autobahnmeisterei war die A3 in Richtung Frankfurt gut zweieinhalb Stunden komplett gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Marktheidenfeld ausgeleitet. Insbesondere aufgrund des Berufsverkehrs kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Kurz nach 07.00 Uhr wurde die Vollsperrung aufgehoben und der linke Fahrstreifen für den Verkehr wieder freigegeben.

Wie das Feuer entstanden ist, ist nun Gegenstand der Ermittlungen, die von der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach geführt werden. Aktuell deutet vieles darauf hin, dass das Feuer aufgrund eines technischen Defekts im Bereich des Führerhauses ausgebrochen ist.

PP Unterfranken