Polizei-News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 02.12.2016

Einbruch in Bäckerei – Zeugen gesucht

KLEINOSTHEIM, LKR. ASCHAFFENBURG. In der Nacht zum Freitag sind Unbekannte in eine Bäckerei in der Aschaffenburger Straße eingestiegen. Dem Sachstand nach erbeuteten sie mehrere Münzen. Der Sachschaden geht allerdings in die Tausende. Die Kripo ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.

 

Zwischen Donnerstagabend, 18.40 Uhr, und Freitagnacht, 00.30 Uhr, verschafften sich die Täter auf noch unbekannte Art und Weise zunächst Zutritt zu dem Gebäude. Sie hebelten in der Folge mehrere Türen auf und entwendeten einige Münzen. Der insgesamt entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 3.000 Euro.

 

Die Kripo Aschaffenburg bittet um Hinweise von Zeugen, denen vor allem im Verlauf der ersten Nachthälfte verdächtige Personen, Fahrzeuge, Geräusche oder Lichtschein in dem Bäckereigebäude aufgefallen sind. Anrufe bitte unter Tel. 06021/857-1732.

 

Zwei Einbruchsversuche im Landkreis – Terrassentüren halten stand

SCHÖLLKRIPPEN / MÖMBRIS, LKR. ASCHAFFENBURG. Zu einem versuchten Wohnungseinbruch ist es am gestrigen Donnerstagabend in Schöllkrippen gekommen. Der Wohnungseigentümer störte dabei offenbar den Täter, der dann die Flucht ergriff. Bereits im Zeitraum vom Montagabend bis Dienstagmittag hatte ein Unbekannter erfolglos versucht, in Mömbris die Türe eines Einfamilienhauses aufzuhebeln. In beiden Fällen ermittelt die Kriminalpolizei.

 

Gegen 18:00 Uhr kam der Eigentümer eines Einfamilienhauses im Schöllkrippener Ortsteil Hofstädten nach Hause und wurde im Inneren seines Anwesens auf ungewöhnliche Geräusche aufmerksam. Als er daraufhin nach seiner Tochter rief, vertrieb er offenbar einen Einbrecher, der bereits die Türe zum Wintergarten überwunden hatte und gerade versuchte, die Zwischentüre zum Wohnhaus aufzuhebeln. Trotz mehrerer Ansätze hielt die Türe jedoch stand. Erst später wurden die Aufbruchspuren bemerkt und mit den Geräuschen in Verbindung gebracht.

Zwischen Montagabend um 20:00 Uhr und Dienstag, 12:00 Uhr, hatte bereits ein Unbekannter versucht, in ein Wohnhaus in der Hauptstraße von Mömbris einzudringen. Er benutzte dafür ein Beil, dass er aus einem Gartenschuppen vor Ort entnommen hatte. Damit versuchte er die Terrassentüre aufzuhebeln, was ihm jedoch misslang.

 

Wer verdächtigte Wahrnehmungen gemacht hat, die mit den oben beschriebenen Taten in Verbindung stehen könnten, wird gebeten sich unter Tel. 06021/857-1732 bei der Kriminalpolizei Aschaffenburg zu melden.

 

Einbruchsversuch am helllichten Tag – Nachbar wird auf Täter aufmerksam

WÜRZBURG. Ein unbekannter Täter versuchte am Donnerstagnachmittag in ein Anwesen im Steinbachtal einzubrechen. Ein Nachbar wurde auf die Tat aufmerksam und verständigte die Polizei. Diese suchte mit großem Aufwand nach dem Täter. Die Kriminalpolizei Würzburg führt die Ermittlungen.

 

Kurz nach 13:00 Uhr wurde der Nachbar eines Einfamilienhauses in der Gertraud-Rostosky-Straße auf eine verdächtige Person aufmerksam, die sich offensichtlich unberechtigt auf dem Grundstück aufhielt. Die Person soll sich im Bereich der Terassentüre bewegt und einen langen Gegenstand mitgeführt haben. Sofort verständigte er die Polizei. Offenbar hatte der Täter seine Entdeckung bemerkt, denn er brach den Einbruchsversuch ab und flüchtete unerkannt.

Die Würzburger Polizei fahndete mit einem Großaufgebot nach dem Flüchtigen und setzte dabei auch einen Hubschrauber und einen Diensthund ein. Dennoch verlief die Fahndung ergebnislos. Bei dem unbekannten Täter handelt es sich nach Zeugenangaben um einen ca. 180 cm großen, kräftigen Mann, der mit einer beigen Winterjacke, einer dunklen Hose sowie Handschuhen und einer schwarzen Mütze bekleidet gewesen sein soll. Er hatte an mehreren Fenstern Hebelversuche unternommen, brach sein Vorhaben jedoch ab ohne ins Innere des Hauses gelangt zu sein. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach Schätzungen auf über 1.000 Euro.

 

Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen im Bereich der Gertraud-Rostosky-Straße oder des angrenzenden Waldstückes gemacht haben oder die oben beschriebene Person gesehen haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 bei der Kriminalpolizei Würzburg zu melden.

 

22-Jährigen mit Messer verletzt und Geldbörse geraubt – Kripo sucht Zeugen

GRETTSTADT, LKR. SCHWEINFURT. Am späten Donnerstagabend haben zwei Unbekannte einen 22-Jährigen mit einem Messer verletzt und ihm die Geldbörse geraubt. Die Täter ließen den leicht Verletzten auf einem Feldweg zurück und flüchteten mit einem Pkw. Die Ermittlungen hat inzwischen die Kripo Schweinfurt übernommen, die auch Zeugenhinweise entgegennimmt.

 

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen hatte sich der 22-Jährige vor der Tat mit zwei flüchtigen Bekannten am „Bergl“ in Schweinfurt getroffen. Alle drei seien in der Folge in einen Pkw gestiegen, um zu einem Schnellrestaurant zu fahren. Auf der Flur zwischen den Ortschaften Dürrfeld und Kleinrheinfeld hätten die Männer plötzlich angehalten. Auf einem dortigen Feldweg sei es zwischen 23.00 Uhr und Mitternacht zur Tatausführung gekommen.

Der 22-Jährige gibt an, von den Männern zunächst zu Boden gebracht worden zu sein. Ein Täter habe ihn anschließend mit einem Messer oberflächlich an der Wange verletzt. Die Täter hätten im Anschluss die Geldbörse geraubt, in der sich nur ein geringer Geldbetrag befand. Daraufhin seien sie mit ihrem Pkw in unbekannte Richtung geflüchtet.

Als eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Gerolzhofen den Geschädigten zwischen Dürrfeld und Kleinrheinfeld ausfindig machten konnte, fehlte von den Tätern und dem Fluchtfahrzeug bereits jede Spur. Den Pkw konnte der 22-Jährige nicht näher beschreiben. Er konnte auch die Namen der Täter nicht benennen, da er sie eigenen Angaben zufolge nur vom Sehen her kenne.

 

Die Täter werden wie folgt beschrieben:

  • 1) Männlich, ca. 170 cm groß, knapp 30 Jahre alt, dick, trug dunkelblaue Winterjacke, saß am Steuer des Pkw
  • 2) Männlich, ca. 180 cm groß, etwa 25 Jahre alt, hagere Figur, sprach deutsch mit ausländischem Akzent, trug schwarze Jacke und schwarze Hose

 

Der Sachbearbeiter der Kripo Schweinfurt richtet nun folgende Fragen an die Bevölkerung:

  • Wer hat am Donnerstagabend zwischen Dürrfeld und Kleinrheinfeld eine Auseinandersetzung beobachtet?
  • Wer hat auf einem Feldweg in diesem Bereich einen Pkw gesehen und kann diesen evtl. näher beschreiben?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten?

 

Mögliche Zeugen werden dringend gebeten, sich mit der Kripo Schweinfurt unter Tel. 09721/202-1731 in Verbindung zu setzen.

 

Einbruch in Einfamilienhaus – Beuteschaden noch unklar

SCHWEINFURT / DEUTSCHHOF. Zwischen Montag und Donnerstag ist ein Unbekannter in ein Einfamilienhaus eingestiegen. Offenbar hatte es der Täter insbesondere auf Schmuckstücke abgesehen. Was genau entwendet wurde, ist noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen, die inzwischen die Kriminalpolizei Schweinfurt übernommen hat.

 

Zwischen Montagfrüh, 06.00 Uhr, und Donnerstagnachmittag, 15.15 Uhr, muss sich der Einbruch im Saaleweg nach vorliegenden Erkenntnissen ereignet haben. Offenbar drang der Täter an der rückwärtigen Seite des Einfamilienhauses durch ein Fenster in die Wohnräume ein. Im Inneren durchsuchte er Schränke und Kommoden nach Wertgegenständen. Dem Einbrecher gelang es, mit bislang noch unbekannter Beute unerkannt zu entkommen. Er hinterließ einen Sachschaden in Höhe von einigen hundert Euro.

 

Wer im fraglichen Zeitraum im Saaleweg etwas Verdächtiges beobachtet hat, das mit dem Einbruch im Zusammenhang stehen könnte, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter Tel. 09721/202-1731 in Verbindung zu setzen.

Feueralarm grundlos ausgelöst – Ermittlungen wegen Missbrauchs von Notrufen

SCHWEINFURT. Am frühen Freitagmorgen hat ein Bewohner in einer Asylbewerberunterkunft grundlos den Feueralarm betätigt und dadurch einen Einsatz für Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Ein 24-jähriger Tatverdächtiger wurde in Gewahrsam genommen. Gegen ihn wird jetzt unter anderem wegen Missbrauchs von Notrufen ermittelt.

 

Zwischen 02.45 Uhr und 03.15 Uhr soll der 24-Jährige in der Unterkunft am Kasernenweg gleich zweimal den Feueralarm betätigt haben. Im Gang des Gebäudes trafen die Beamten der Polizeiinspektion Schweinfurt auf den augenscheinlich alkoholisierten und laut grölenden Tatverdächtigen. Er verhielt sich zunehmend aggressiv, warf Stühle um und trat gegen verschiedenstes Mobiliar.

Die Ordnungshüter nahmen den Mann in Gewahrsam und brachten ihn zur Dienststelle, wo er den Rest der Nacht in einem Haftraum verbringen musste. Während der Gewahrsamnahme beleidigte der 24-Jährige die eingesetzten Beamten. Gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Missbrauchs von Notrufen und Beleidigung eingeleitet.

Zimmerbrände halten Einsatzkräfte auf Trab

ASCHAFFENBURG. Zwei Zimmerbrände in kurzer Zeit beschäftigten die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr am Donnerstagabend. Beide Feuer konnten gelöscht werden, bevor Schlimmeres geschah.

Der erste Brand wurde gegen 22.30 Uhr in der Hanauer Straße gemeldet. Hinter dem Erdgeschossfenster eines Zweifamilienhauses wurde eine starke Rauchentwicklung festgestellt. Der Wohnungsinhaber war zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise nicht zu Hause. Die Feuerwehreinsatzkräfte hatten das Feuer schnell unter Kontrolle. Die Brandursache ist noch unklar. Der Schaden beträgt mindestens 10.000 Euro.

Die zweite Brandmeldung lief um 22.39 Uhr auf. Hier brannte es in einem Wohnzimmer im Goldregenweg. Auch hier konnte die Feuerwehr das Feuer schnell ablöschen. Die Brandstelle lag im Bereich eines Ofens. Die Wohnungsinhaber, ein Mann und eine Frau, wurden durch die Rauchgase leicht verletzt; er erlitt bei Löschversuchen leichte Verbrennungen. Der Schaden liegt über 10.000 Euro.

Gefährlicher Spaß – Zugführer mit Laserpointer geblendet

ALZENAU, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Donnerstagabend wurde ein Zugführer der „Bembel“ im Bereich des Bahnhofs Michelbach mit einem Laserpointer geblendet.

Der Geschädigte verständigte daraufhin gegen 18.30 Uhr sofort die Alzenauer Polizei, die die Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufnahm. Schließlich gelang es, zwei schuldunfähige Kinder im Alter von 10 und 13 Jahren als Verursacher zu ermitteln. Die beiden Kinder konnten im Beisein der Eltern vernommen und belehrt werden. Der Laserpointer wurde sichergestellt. Hier nochmals ein Hinweis der Polizei: Blendattacken mit einem Laserpointer sind weder ein Spaß noch ein Kavaliersdelikt, sondern stellen erhebliche Straftatbestände dar und werden insofern auch strafrechtlich verfolgt.

PP Unterfranken