Polizei News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 03/04.07.2016

DominikSchraudolf / Pixabay Polizei

Strafgefangener bei Arztbesuch entwichen – Polizei fahndet nach 42-Jährigem – keine Gefahr für die Bevölkerung

WÜRZBURG / INNENSTADT. Im Rahmen eines Arztbesuchs ist es einem Strafgefangenen am Montagnachmittag gelungen, vor dem ihn begleitenden Justizvollzugsbeamten zu flüchten. Der 42-Jährige setzte das Pfefferspray des Beamten gegen ihn ein und nutzte dann die Situation zur Flucht. Die Polizei fahndet nun nach dem Gefangenen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

 

Der Beamte der Justizvollzugsanstalt Würzburg hatte den 42-jährigen Häftling gegen 13.15 Uhr zu einem Arzttermin in der Eichhornstraße begleitet. Im Anschluss an den Besuch in der Praxis gelang es dem 42-Jährigen, vor dem Beamten weg zu laufen. Als dieser den Gefangenen wenige Meter entfernt in einem Hauseingang stellte und ihm mit dem Einsatz von Pfefferspray drohte, trat der 42-Jährige auf ihn zu, drehte das Spray in der Hand des Beamten und sprühte ihm damit ins Gesicht. Anschließend nahm er das Pfefferspray an sich und flüchtete in Richtung Herzogenstraße.

Ein Mann, der sich dem Flüchtenden noch in den Weg stellen wollte, konnte ihn nicht mehr aufhalten. Der Justizvollzugsbeamte erlitt Verletzungen im Bereich der Augen und wird in einer Klinik behandelt. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen der Würzburger Polizei mit Unterstützung der Operativen Ergänzungsdienste Würzburg verliefen bislang ohne Ergebnis.

Von dem Gefangenen, der bis Januar 2017 eine Haftstrafe wegen Eigentumsdelikten abzusitzen hat, geht keine Gefahr aus. Der Mann kann wie folgt beschrieben werden:

• Etwa 1,75 m groß, schlanke Figur
• bekleidet mit weißem Hemd, grauer Hose und schwarzen Schuhen
• trägt Brille und Glatze
• hat am Oberkörper zahlreiche Tätowierungen und Piercings, auffällig ist eine auf dem
Hinterkopf tätowierte große Spinne

 

Zeugen, denen der Mann aufgefallen ist oder die Hinweise auf dessen Aufenthaltsort geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-2230 zu melden.

 

Medizinischer Notfall – Polizeibeamte und Arzt leisten Erste Hilfe – 53-Jähriger auf dem Weg der Besserung

SCHWEINFURT. Polizeibeamte sind am Freitagnachmittag im Rahmen der Streifenfahrt zu einem medizinischen Notfall hinzugekommen. Sofort leisteten die Beamten Erste Hilfe und führten bei dem Betroffenen Reanimationsmaßnahmen durch. Diese wurden erfolgreich von einem Arzt und einem Rettungsassistenten fortgesetzt, die zufällig am Einsatzort vorbeikamen.

 

Gegen 13.40 Uhr befand sich die uniformierte Streifenbesatzung der Operativen Ergänzungsdienste Schweinfurt in der Würzburger Straße auf Streifenfahrt, als sie von einer Autofahrerin gestoppt wurden. Die Frau machte die Beamten auf ihren Ehemann aufmerksam, der krampfend im auf dem Beifahrersitz saß und bereits blau angelaufen war. Sofort brachten die Polizisten den Mann aus dem Fahrzeug. Da er nicht mehr ansprechbar war, ergriffen die Ordnungshüter unverzüglich Maßnahmen der Ersten Hilfe.

Während der Wiederbelebungsmaßnahmen kamen zufällig ein Arzt und später noch ein Rettungsassistent am Einsatzort vorbei, die die Reanimation des Mannes übernahmen. Ein alarmierter Rettungswagen brachte den 53-Jährigen anschließend in ein Krankenhaus. Nach aktuellen Erkenntnissen ist sein Gesundheitszustand, auch dank der erfolgreichen Erste-Hilfe-Maßnahmen, mittlerweile stabil.

Pkw auf Kiliani-Parkplatz aufgebrochen – Rund 500 Euro Sachschaden

WÜRZBURG / ZELLERAU. Von Samstag auf Sonntag hat ein Unbekannter auf dem Kiliani-Parkplatz einen Pkw aufgebrochen. Entwendet wurde nach bisherigen Erkenntnissen nichts. Der Täter entkam unerkannt und hinterließ einen Schaden in Höhe von etwa 500 Euro.

Nach vorliegenden Erkenntnissen muss sich der Pkw-Aufbruch auf dem Parkplatz „Mainwiesen“ im Zeitraum zwischen Samstagabend, 20.30 Uhr, und Sonntagvormittag, 11.40 Uhr, ereignet haben. Als die Besitzerin zu ihrem weißen Audi A1 zurückkam, stellte sie fest, dass eine Scheibe eingeschlagen war. Offenbar hatte sich der Täter im Fahrzeuginneren auf die Suche nach Wertgegenständen gemacht, war dabei jedoch erfolglos geblieben.

Wer im Zusammenhang mit dem Pkw-Aufbruch etwas Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

 

Fußgänger angegriffen und verletzt – Kripo sucht Zeugen

WÜRZBURG / HEUCHELHOF. Am frühen Sonntagmorgen ist ein 22-Jähriger von zwei unbekannten Männern angegriffen und verletzt worden. Ein Taxifahrer wurde auf den blutenden Mann aufmerksam und verständigte daraufhin die Polizei. Eine Fahndung nach den flüchtigen Tätern verlief ergebnislos. Inzwischen hat die Kriminalpolizei Würzburg die weiteren Ermittlungen übernommen.

 

Gegen 01.30 Uhr war der Taxifahrer am Straßburger Ring auf den Verletzten aufmerksam geworden, der an der Stirn blutete und angab, auf dem Rückweg von der Rastanlage Würzburg-Süd von zwei Männern angegriffen worden zu sein. Zunächst hätten die Täter den 22-Jährigen nach Geld gefragt. Anschließend sei er mit einem abgebrochenen Flaschenhals angegriffen und an der Stirn verletzt worden. Nachdem der Geschädigte zu Boden gegangen war, sollen die Täter noch auf ihn eingetreten haben. Der Verletzte wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Dieses konnte er jedoch nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen.

 

Unmittelbar nach Eingang der Mitteilung leitete die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken eine Fahndung nach den flüchtigen Tätern ein, die jedoch negativ verlief. Von den beiden liegen folgende Personenbeschreibungen vor:

  • Männlich, ca. 180 cm groß, komplett schwarz gekleidet, trug schwarze Handschuhe
  • Männlich, ca. 160 cm groß und ebenfalls komplett schwarz gekleidet.

 

Laut Angaben des 22-Jährigen sprachen beide Täter Englisch und gebrochenes Deutsch.

 

Wer am Sonntagfrüh im Bereich des Verbindungsweges zwischen der Rastanlage Würzburg-Süd und des Straßburger Rings eine Auseinandersetzung beobachtet hat oder sonst sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

Beschädigungen an Agentur für Arbeit – Hoher Sachschaden

WÜRZBURG / SANDERAU. Mit Farbe und Pflastersteinen haben Unbekannte am Montagmorgen den Eingangsbereich der Agentur für Arbeit beschädigt. Den Tätern gelang es, unerkannt zu entkommen. Sie hinterließen einen Schaden von mehreren tausend Euro. Die Kripo Würzburg nimmt im Rahmen ihrer Ermittlungen auch Zeugenhinweise entgegen.

 

Gegen 03.15 Uhr war ein Zeuge auf drei Maskierte aufmerksam geworden, die sich auf Höhe der Agentur für Arbeit in der Schießhausstraße hinter einem geparkten Pkw versteckt hatten. Aufgrund der verdächtigen Wahrnehmung verständigte der Zeuge die Polizei. Als die Beamten der Polizeiinspektion vor Ort eintrafen, waren die Unbekannten bereits verschwunden. Im Eingangsbereich des Amtsgebäudes stellten die Polizisten Beschädigungen fest, die offenbar durch Pflastersteinwürfe und Farbe verursacht worden waren. Zudem hatten die Täter an der Außenfassade mehrere Graffitis mit linksgerichtetem Inhalt angebracht. Die Gesamtschadenshöhe dürfte nach ersten Schätzungen etwa 5.000 Euro betragen.

Eine Fahndung im Umfeld des Tatortes nach den verdächtigen Personen verlief negativ. Diese waren laut Zeugenangaben dunkel gekleidet und mit Sturmhauben maskiert. Die weiteren Ermittlungen hat inzwischen die Kriminalpolizei Würzburg übernommen und der Sachbearbeiter setzt bei der Aufklärung der Tat nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

 

Wer im Zusammenhang mit der Sachbeschädigung etwas Verdächtiges beobachtet hat oder eventuell Hinweise zu den Tätern geben kann, wird gebeten, sich bei der Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Alkoholisierter Pkw-Fahrer flüchtet zu Fuß vor Verkehrskontrolle

SCHWEINFURT. Ein Pkw-Fahrer versuchte sich am Sonntagabend zu Fuß einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Seine Flucht endete in einem angrenzenden Hinterhof als er zu Sturz kam. Die Ermittlungen werden durch die Polizeiinspektion Schweinfurt geführt.

 

Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Schweinfurt beabsichtigte am Sonntagabend gegen 21.00 Uhr in der Nähe des Hauptbahnhofs den Fahrer eines Pkw einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Als der 28-jährige Fahrzeugführer seinen Pkw angehalten hatte, stieg er aus und flüchtete in den Hinterhof eines Wohnanwesens. Beim Versuch, einen etwa 1,20 Meter hohen Zaun zu überwinden, stürzte er jedoch und kam auf dem Asphalt auf. Nachdem ihm durch die Beamten Handfesseln angelegt wurden, stand der Grund seiner Flucht schnell fest. Der Mann war stark alkoholisiert und stand unter dem Einfluss berauschender Substanzen, außerdem war er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. In seiner Hosentasche fanden die Beamten zudem ein verbotenes Springmesser auf.

Der Pkw-Fahrer zog sich durch den Sturz Verletzungen am Kopf zu und wurde zunächst durch den hinzugerufenen Rettungsdienst erstversorgt und anschließend zur ambulanten Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.

Nach der ärztlichen Versorgung wurde der Beschuldigte zur Polizeiinspektion Schweinfurt transportiert. Nach der Durchführung einer Blutentnahme wurde der Mann bis zum Folgetag in Gewahrsam genommen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis und wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz.

Verkehrsunfall zwischen Motorrad und Pkw – 51-Jähriger Kradfahrer schwer verletzt

NEUSTADT AM MAIN, LKR. MAIN-SPESSART. Am Sonntagvormittag ist es zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Motorrad gekommen. Der Motorradfahrer musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Polizeiinspektion Lohr.

Nach derzeitigen Erkenntnissen zum Unfallhergang befuhr ein 51-jähriger Kradfahrer aus dem Landkreis Aschaffenburg die Staatsstraße 2315 von Lohr in Richtung Rothenfels. Kurz nach dem Campingplatz bei Neustadt am Main fuhr er aus noch ungeklärter Ursache auf einen rechts abbiegenden Pkw auf und stürzte.

Der Motorradfahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Er wurde nach einer Erstbehandlung durch den Notarzt mit lebensbedrohenden Verletzungen durch einen Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Am Motorrad des 51-Jährigen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Der Pkw des anderen Unfallbeteiligten wurde am Heck beschädigt. Der Gesamtsachschaden liegt bei etwa 5.000 Euro.

Die Staatsstraße musste für die Dauer der Bergung komplett gesperrt werden. Die Polizeiinspektion Lohr wurde bei der Unfallaufnahme durch die Feuerwehr Neustadt am Main unterstützt.

PP Unterfranken