Polizei-News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 04.08.2016

DominikSchraudolf / Pixabay Polizei

Kind nach Zusammenstoß mit Pkw weggerannt – Polizei sucht womöglich verletztes Kind

WÜRZBURG. Am Mittwochnachmittag kam es im Stadtteil Versbach zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Kind und einem Fahrzeug. Nach dem Zusammenstoß stand das unbekannte Kind auf und rannte davon. Nun sucht die Polizei das womöglich verletzte Kind bzw. Zeugen, die etwas beobachtet haben und Hinweise geben können.

 

Gegen 15.00 Uhr fuhr die 33-Jährige mit ihrem schwarzen VW in der Estenfelder Straße stadtauswärts. Nach Zeugenangaben rannte ein etwa 10-Jahre altes Kind vor das Fahrzeug der 33-Jährigen. Die Frau führte sofort eine Vollbremsung durch, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Das Kind stand nach der Kollision sofort wieder auf und entfernte sich in unbekannte Richtung. Eine sofortige eingeleitete Suchaktion der Polizei verlief ohne Erfolg. Am VW entstand ein Schaden an der Motorhaube in Höhe von etwa 100 Euro.

 

Das Kind kann wie folgt beschreiben werden: es war ca. 130 Zentimeter groß, etwa 10 Jahre alt, hatte eine schlanke Figur und trug ein orangefarbenes T-Shirt. Ob es sich um ein Mädchen oder einen Jungen handelt, ist nicht bekannt. Hinweise zu dem Vorfall nimmt die Würzburger Polizei unter Tel. 0931/457-2230 entgegen.

 

Erfolgreiche Personenkontrolle – Größere Menge Rauschgift sichergestellt

WÜRZBURG / ZELLERAU. Am Dienstagabend hat eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt bei einer Personenkontrolle eine größere Menge Rauschgift sichergestellt. Die Ermittlungen gegen den Tatverdächtigen im Alter von 27 Jahren hat inzwischen die Kriminalpolizei Würzburg übernommen.

 

Gegen 21.00 Uhr war die uniformierte Streifenbesatzung in der Frankfurter Straße unterwegs, als sie im Bereich einer Straßenbahnhaltestelle auf den 27-Jährigen aufmerksam wurde. Die Beamten nahmen den auffällig nervösen Mann genauer unter die Lupe und unterzogen ihn einer Personenkontrolle. Bei der folgenden Durchsuchung der Person und deren mitgeführten Gegenstände stellten die Ordnungshüter in einem vermeintlich guten Versteck neben knapp 30 Gramm Amphetamin auch einige Ecstasy-Tabletten sowie geringe Mengen Haschisch und Marihuana sicher.

Der Tatverdächtige, der aktuell ohne festen Wohnsitz ist, wurde zur Dienststelle gebracht, wo die Würzburger Kripo die weiteren Ermittlungen übernahm. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam der 27-Jährige auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wieder auf freien Fuß. Gegen ihn läuft jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz.

Unbekannter beschädigt Fensterscheibe – Kripo ermittelt weiterhin wegen Sachbeschädigungsserie

WÜRZBURG / ZELLERAU. Ein Fenster im 2. Obergeschoss einer Halle war am vergangenen Freitag offenbar Ziel eines Unbekannten. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hat ein Geschoss ein Loch in der äußeren Scheibe der Doppelverglasung verursacht. Die Würzburger Kripo sucht Zeugen, denen rund um den Tatort möglicherweise Verdächtiges aufgefallen ist.

Wie jetzt bekannt wurde, hat ein Unbekannter offenbar am vergangenen Freitag in der Zeit von morgens, 01.00 Uhr, bis abends, 20.30 Uhr, eine Fensterscheibe eines staatlichen Gebäudes in der Weißenburgstraße beschossen. Vieles spricht dafür, dass die äußere Scheibe der Doppelverglasung durch ein Geschoss beschädigt wurde, die innere der beiden Scheiben blieb unversehrt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 1.000 Euro.

Der Sachbearbeiter der Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft derzeit auch, ob der Fall in die Sachbeschädigungsserie an Fenstern von Gebäuden in der Würzburger Innenstadt anzusiedeln ist. Zeugen, die verdächtige Personen beobachtet haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 bei der Kripo Würzburg zu melden.

 

Verdacht der sexuellen Beleidigung – Polizei bittet um Hinweise

EBERN, LKR. HASSBERGE. Die Eberner Polizei ermittelt nach dem Altstadtfest in zwei wohl unabhängig voneinander stattgefundenen Verdachtsfällen der sexuellen Beleidigung. Dem Sachstand nach sollen eine 19-Jährige und eine zwei Jahre Jüngere von jeweils einem Unbekannten unsittlich berührt worden sein.

 

Die bisherigen Ermittlungen der Eberner Polizei führten nicht zu einer Identifizierung von Tatverdächtigen. Deshalb bitten die Ermittler jetzt um Hinweise aus der Bevölkerung. Sie fragen:

 

  • Wer hat die beiden Taten am Samstagabend, 23.07.2016, gegen 21.00 Uhr, am Festplatz im Bereich eines Schuhgeschäftes bzw. am Sonntagabend, gegen 23.50 Uhr, auf einer Party im Finanzamtshof beobachtet?
  • Wer kann sachdienliche Hinweise zur Identität der Unbekannten geben?

 

Im Falle des Festplatzes soll es sich um einen etwa 25-Jährigen handeln, ca. 170 Zentimeter groß, dunkler Teint, Kinnbart, Haare an den Seiten abrasiert und in der Mitte zu einem Zopf gebunden, bekleidet mit weißem T-Shirt, heller Jeans und einem auffälligen Ring am kleinen Finger.

Im Falle des Finanzamthofs werden zwei etwa 20 Jahre alte Männer mit dunklem Teint gesucht. Einer von ihnen war 180 Zentimeter groß, der zweite knapp 170 Zentimeter. Beide sprachen gebrochenes Deutsch und Englisch.

 

Anrufe nimmt die Eberner Polizei unter Tel. 09531/9240 entgegen.

 

Selbstgebaute Sprengvorrichtungen sichergestellt – 38-Jähriger in Bezirkskrankenhaus eingewiesen – keine Hinweise auf extremistische Motivation

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg vom 04.08.2016

ERLENBACH A.MAIN, LKR. MILTENBERG. Im Zuge eines Polizeieinsatzes haben Beamte der Obernburger Inspektion am Dienstagnachmittag in der Wohnung eines 38-Jährigen u.a. zwei offensichtlich selbstgebaute Sprengvorrichtungen sichergestellt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg erging am Mittwoch ein Unterbringungsbefehl gegen den offenbar psychisch Belasteten. Hinweise auf eine mögliche extremistische Motivation des 38-Jährigen liegen derzeit nicht vor.

 

Gegen 14.00 Uhr hatten sich Zeugen bei der Obernburger Polizei gemeldet, nachdem der 38-Jährige mit einer Zwille Geldmünzen aus seiner Wohnung heraus auf die Straße geschossen hatte. Die Passanten wurden jedoch nicht getroffen und blieben somit unverletzt. Nachdem der Beschuldigte den Ordnungshütern daraufhin den Zutritt zu seiner Wohnung verweigerte, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss erwirkt.

Mit diesem ausgestattet trafen die Beamten im Treppenhaus auf den Tatverdächtigen, der nach der Eröffnung des Durchsuchungsbeschlusses die Flucht ergriff. Er konnte in der Folge überwältigt und in einem Haftraum untergebracht werden. Bei der sich anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung stießen die Ordnungshüter auf zwei offensichtlich selbstgebaute Sprengvorrichtungen. Außerdem stellten sie mehrere Chemikalien, Zwillen sowie eine Schreckschusswaffe sicher.

Sprengstoffexperten der Technischen Sondergruppe des Bayerischen Landeskriminalamtes kamen noch am Dienstag vor Ort. Sie kümmerten sich um die beiden u.a. mit Schwarzpulver befüllten Behälter, die durchaus als gefährlich eingestuft werden mussten.

Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung sowie Vergehen nach dem Sprengstoffgesetz werden von der Kripo Aschaffenburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft geführt.

Hinweise darauf, dass der 38-jährige deutsche Staatsangehörige aus einer extremistischen Motivation heraus gehandelt hat, liegen derzeit nicht vor. Auf Anordnung der Aschaffenburger Staatsanwaltschaft wurde der Tatverdächtige am Mittwochnachmittag der Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Aschaffenburg vorgeführt. Diese erließ einen Unterbringungsbefehl und die Beamten brachten den offenbar psychisch belasteten Mann in ein Bezirkskrankenhaus.

 

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Pkw gerät in Gegenverkehr und kollidiert mit Lastwagen – zwei Schwerverletzte

LKR. ASCHAFFENBURG. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B26 zwischen einem Pkw und einem Lastwagen sind am Mittwochmittag zwei Autoinsassen schwer verletzt worden. Die Bundesstraße war zeitweise komplett gesperrt. Die Unfallermittlungen führt der Unfalldienst der Polizeiinspektion Aschaffenburg.

 

Unfallstelle
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Nach ersten Erkenntnissen zum Unfallhergang war der 71-jährige Fahrer eines Opels aus dem Raum Bad Kissingen gegen 13.25 Uhr auf der B26 zwischen Laufach in Richtung der Sieben Wege Kreuzung unterwegs. Aus bislang noch unklarer Ursache geriet der Mann auf gerader Strecke auf die Gegenfahrbahn. Dort näherte sich zeitgleich ein mit Schotter beladener Lastwagen und es kam zum Frontalzusammenstoß.

Durch die Wucht des Aufpralls kippte der Lastwagen um, seine Ladung verteilte sich auf der Fahrbahn. Von dem schleudernden Opel wurde auch noch ein nachfolgender Mitsubishi erfasst. Der Fahrer im Opel war zunächst eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr aus Laufach befreit werden. Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst kam er in ein Krankenhaus.

Die 67-jährige Beifahrerin im Opel wurde ebenfalls schwerverletzt und von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der Lkw-Fahrer im Alter von 59 Jahren aus dem Landkreis Main-Spessart und die 42-jährige Fahrerin des Mitsubishis blieben unverletzt. Der insgesamt entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro.

Zur Klärung des genauen Unfallhergangs und der Ursache kam auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auch ein Sachverständiger zur Unfallstelle. Die Bergungsarbeiten dürften sich bis in die frühen Abendstunden hinziehen. Die polizeilichen Verkehrslenkungsmaßnahmen wurden von den Feuerwehren aus Sailauf und Rothenbuch unterstützt.

 

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Erfolgreiche Autobahnfahnder – Marihuana und Haschisch sichergestellt

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg vom 03.08.2016

ASCHAFFENBURG. Am Sonntagnachmittag ist ein Ford auf der A3 ins Visier von Autobahnfahndern der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach geraten. Letztlich konnten die Ermittler rund 350 Gramm Marihuana, circa 70 Gramm Haschisch und mutmaßliches Drogengeld sicherstellen. Gegen den 29-Jährigen wird jetzt wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Cannabis ermittelt.

 

Gegen 15.00 Uhr überprüften die Ordnungshüter auf der A3 bei Aschaffenburg im Rahmen der Schleierfahndung einen Ford aus dem Hohenlohekreis. Im Zuge der Kontrolle fielen den Beamten, u.a. im Kofferraum des Wagens versteckt, zunächst knapp 40 Gramm Haschisch, 30 Gramm Marihuana und Utensilien, die auf einen Handel mit Betäubungsmitteln schließen lassen, in die Hände.

Auf Antrag der Aschaffenburger Staatsanwaltschaft wurde daraufhin wegen des dringenden Tatverdachts des illegalen Handeltreibens mit Cannabis ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 29-Jährigen erlassen. Der Verdacht bestätigte sich, nachdem der Beschuldigte in seiner Wohnung weitere rund 320 Gramm Marihuana, 30 Gramm Haschisch und circa 2.400 Euro mutmaßliches Drogengeld aufbewahrt hatte.

Noch am Sonntag übernahm die Kripo Aschaffenburg die weiteren Ermittlungen in dem Fall. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg kam der Beschuldigte, der einen festen Wohnsitz hat, nach Beendigung der kriminalpolizeilichen Maßnahmen bereits am Montag wieder auf freien Fuß.

PP Unterfranken