Polizei-News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 07.08.2016

DominikSchraudolf / Pixabay Polizei

Minenfund auf Baustelle – Entschärfung im Laufe der Nacht geplant – Wohngebiet vorsorglich geräumt

SCHWEINFURT. Bereits am Freitag haben Arbeiter auf einer Baustelle im Stadtteil Oberndorf eine mutmaßliche Tellermine ausgegraben. Der Bauherr hatte den Sprengkörper am Sonntagmorgen entdeckt und am Abend die Polizei verständigt. Angrenzende Häuser wurden vorsorglich geräumt. Die Entschärfung ist im Laufe der Nacht geplant.

Bei dem Fundort handelt es sich um eine Baustelle in der der Straße „Am Feldtor“. Nach einer ersten Begutachtung des mutmaßlichen Sprengkörpers dürfte es sich vermutlich um eine Tellermine handeln. Der Kampfmittelräumdienst wurde inzwischen angefordert und befindet sich auf der Anfahrt. Als reine Sicherheitsmaßnahme wurde der Straßenzug zwischen der Wilhelm-Georg-Straße und der Kettelerstraße vorsorglich geräumt. Etwa 30 Anwohner sind von den bisherigen Räumungsmaßnahmen betroffen. Alle Betroffenen sind bis auf weiteres privat untergekommen. Bis Entwarnung geben kann, wird der Bereich auch für Fußgänger und den Verkehr gesperrt bleiben.

Im Einsatz befinden sich aktuell mehrere Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Schweinfurt. Vorsorglich sind auch der Rettungsdienst und die Feuerwehr vor Ort.

Verkehrsunfall mit Traktor – Zwei Motorradfahrer schwer verletzt

MASSBACH, LKR. BAD KISSINGEN. Bein einem Verkehrsunfall mit einem Traktor sind am späten Sonntagnachmittag zwei Motorradfahrer schwer verletzt worden. Die beiden Männer wurden mit einem Rettungswagen und einem Rettungshubschrauber in Krankenhäuser gebracht. Die Unfallaufnahme erfolgte durch eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Bad Kissingen.

 

Dem Sachstand nach war ein 17-Jähriger aus dem Landkreis Bad Kissingen mit einem Traktor samt Anhänger auf der Kreisstraße von Maßbach in Richtung Rannungen unterwegs. Als zwei Motorradfahrer im Alter von 45 und 47 Jahren das Gespann überholen wollten, bog der Traktor nach links auf einen Feldweg ab. Der 45-Jährige aus dem Landkreis Schweinfurt bremste sofort stark ab, allerdings konnte der dahinterfahrende Biker aus dem Landkreis Bad Kissingen nicht mehr rechtzeitig reagieren und fuhr auf Die KTM seines Vordermannes auf. Beide Motorradfahrer prallten daraufhin gegen die linke Seite des Traktors und zogen sich dabei schwere Verletzungen zu. Der 17-Jährige am Steuer des Traktors kam mit dem Schrecken davon.

Die Verletzungen der Motorradfahrer sind nach derzeitigen Erkenntnissen nicht lebensbedrohlich. Während der 45-Jährige mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren wurde, flog ein Rettungshubschrauber den zwei Jahre älteren Verletzten in eine Klinik. An den beiden Motorrädern entstand ein Gesamtschaden, der sich nach ersten Schätzungen auf etwa 8.000 Euro belaufen dürfte.

Die Ermittlungen hinsichtlich des exakten Unfallhergangs werden von der Bad Kissinger Polizei geführt. Auch die Freiwillige Feuerwehr Maßbach war bei dem Verkehrsunfall im Einsatz. Für die Dauer der Unfallaufnahme und den erforderlichen Bergungsmaßnahmen war die Kreisstraße zwischen Maßbach und Rannungen gut eineinhalb Stunden lang komplett gesperrt. Der Verkehr wurde durch die Einsatzkräfte vor Ort umgeleitet.

Massive Gewalteinwirkung bei sexuellem Übergriff – Würzburger Kripo nimmt Zeugenhinweise entgegen

Gemeinsame Presseerklärung des PP Unterfranken und der StA Würzburg vom 07.08.2016

MARKTHEIDENFELD, LKR. MAIN-SPESSART. Am frühen Samstagmorgen ist es im Stadtgebiet Marktheidenfeld zu einem sexuellen Übergriff zum Nachteil einer 29-Jährigen gekommen. Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Würzburg ermitteln inzwischen unter anderem wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Der Täter ist bislang noch unbekannt. Daher nimmt die Polizei auch Zeugenhinweise aus der Bevölkerung entgegen.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen hat sich der Übergriff am Samstagmorgen, gegen 05.00 Uhr, ereignet. Die 29-Jährige war nach einem Aufenthalt in der Innenstadt zu Fuß in der Friedenstraße unterwegs, als sie im Bereich des Geschäftes „Intakt“ von einem Fremden überrascht wurde. Der Unbekannte brachte die Frau zu Boden und zwang sie zur Duldung sexueller Handlungen. Bei der Tatausführung kam es dem Sachstand nach auch zu massiven Gewalteinwirkungen des Täters, die den Anfangsverdacht eines versuchten Tötungsdelikts begründen. Nach der Tat flüchtete der Täter in unbekannte Richtung. Erst am Samstagvormittag war die Tat bei der Polizei bekannt geworden.

Von dem Täter liegt folgende Personenbeschreibung vor:

  • Ca. 25 Jahre alt
  • Etwa 170 cm groß
  • Dunkle kurze Haare

Die 29-Jährige erlitt bei dem Übergriff nicht unerhebliche Verletzungen, die noch am Samstag in einem Krankenhaus ärztlich versorgt wurden. Sie konnte jedoch nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden.

Die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts und der Vergewaltigung werden von der Kriminalpolizei Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg geführt.

Bei der Aufklärung der Tat richten die Ermittler nun insbesondere folgende Fragen an die Bevölkerung:

  • Wer hat am Samstagmorgen in der Friedenstraße etwas Verdächtiges beobachtet oder wahrgenommen, das mit der Tat im Zusammenhang stehen könnte?
  • Wer hat in diesem Bereich möglicherweise eine verdächtige Person festgestellt, auf die die Personenbeschreibung des Täters passt?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten?

Mögliche Zeugen werden dringend gebeten, sich mit der Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 in Verbindung zu setzen.

Audiodatei

Pkw prallt gegen Baum – Fahrer lebensbedrohlich verletzt

CASTELL, LKR. KITZINGEN. Bei einem Verkehrsunfall ist am Sonntagvormittag ein 22-jähriger Autofahrer lebensbedrohlich verletzt worden. Er kam mit seinem Pkw alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Die Unfallaufnahme erfolgt durch eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Kitzingen.

 

Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen war der 22-Jährige kurz nach 10.30 Uhr mit seinem Opel von Castell in Richtung Wiesenbronn unterwegs. Offenbar geriet der Pkw kurz vor Trautberg in einer langgezogenen Linkskurve nach rechts ins Bankett. Dabei verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet ins Schleudern und kam in der Folge nach links von der Fahrbahn ab. Dort prallte der Opel mit der Beifahrerseite gegen einen Baum.

Der 22-Jährige am Steuer erlitt bei dem Verkehrsunfall schwerste Verletzungen. Verkehrsteilnehmer befreiten ihn aus dem Fahrzeugwrack und setzten den Notruf ab. Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde der Verletzte mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Die Ermittlungen hinsichtlich des exakten Unfallhergangs werden von der Polizeiinspektion Kitzingen geführt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde auch ein Sachverständiger eingeschaltet. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsmaßnahmen bleibt die Straße zwischen Castell und Wiesenbronn in beide Richtungen gesperrt. Der Verkehr wird durch die Einsatzkräfte vor Ort umgeleitet.

Neben Polizei und Rettungsdienst befinden sich auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Castell und Wiesenbronn im Einsatz.

Lkw-Fahrer stört Amtshandlungen und leistet Widerstand – Nach Suizidandrohung in Bezirkskrankenhaus eingewiesen

WEIBERSBRUNN, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Samstagabend ist es auf der Rastanlage Spessart-Süd zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Ein stark alkoholisierter Lkw-Fahrer wurde in Gewahrsam genommen, nachdem er polizeiliche Amtshandlungen massiv gestört hatte. Dabei leistete der Mann Widerstand. Nachdem er Suizidabsichten geäußert hatte, wurde er in einem Bezirkskrankenhaus untergebracht.

Aufgrund der Ferienreiseverordnung mussten zwei Lkw-Fahrer aus Osteuropa am Samstag auf der Rastanlage an der A3 eine Pause einlegen. Offenbar nutzen die Männer im Alter von 37 und 55 Jahren die Zeit, um reichlich Alkohol zu trinken. Gegen 18.15 Uhr war der Ältere offenbar alkoholbedingt aus seinem Führerhaus gestürzt. Dabei zog er sich eine Kopfplatzwunde hinzu, die vom Rettungsdienst behandelt werden sollte.

Der 55-Jährige war jedoch völlig unzugänglich und verweigerte eine ärztliche Behandlung. Diese war jedoch aufgrund seines gesundheitlichen Allgemeinzustandes zwingend erforderlich, weshalb der Rettungsdienst eine Polizeistreife zur Unterstützung anforderte. Als die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach vor Ort eintrafen, befand sich der Mann wieder in seinem Führerhaus. Mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Weibersbrunn wurde er krampfend und mit Herzbeschwerden aus dem Fahrzeug heraus und anschließend in den Rettungswagen gebracht.

Während des Rettungseinsatzes störte der 37-Jährige die Einsatzkräfte massiv. Er war ebenfalls erheblich alkoholisiert und aggressiv. Mehrere Platzverweise, die ihm von den Polizisten ausgesprochen wurden, befolgte er nicht. Als er rückwärts auf die Durchgangsfahrbahn der Rastanlage torkelte, musste ein Pkw-Fahrer ausweichen, um den Mann nicht zu erfassen. Bei der folgenden Gewahrsamnahme leistete er erheblichen Widerstand. Auf der Dienststelle, wurde er nach einer Blutentnahme in eine Arrestzelle gebracht.

In der Zelle drohte der 37-Jährige in der Folge, sich das Leben nehmen zu wollen. Er hatte bereits sein T-Shirt zerrissen, um sich damit eigenen Angaben zufolge zu erdrosseln. Aufgrund der Selbstgefährdung wurde der Mann, bei dem ein Alkotest einen Wert von über 1,6 Promille gezeigt hatte, in ein Bezirkskrankenhaus eingewiesen.

Die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach ermittelt gegen en 37-Jährigen jetzt wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Kind mit Stein auf Kopf geschlagen – Ermittlungen wegen Gefährlicher Körperverletzung

ASCHAFFENBURG. Am Samstagabend soll ein 29-Jähriger in einer Asylbewerberunterkunft einem Kind mit einem Stein auf den Kopf geschlagen haben. Ein Rettungswagen brachte den Jungen mit einer Kopflatzwunde in ein Krankenhaus. Gegen den Tatverdächtigen wird jetzt wegen Gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Gegen 20.30 Uhr hat sich der Vorfall in der Asylbewerberunterkunft in der Schweinfurter Straße laut Zeugenangaben ereignet. Offenbar war es im Vorfeld der Tat zu einem Streit zwischen dem Sohn des 29-jährigen Bewohners und dem verletzten Jungen gekommen. Ob dieser Streit den Beschuldigten zu der Tat veranlasst hatte, ist nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde der 8-Jährige in eine Kinderklinik gebracht. Der Tatverdächtige musste die Beamten zur Dienststelle begleiten. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.

Die weiteren Ermittlungen wegen des dringenden Verdachts der Gefährlichen Körperverletzung werden von der Polizeiinspektion Aschaffenburg geführt

Einbrecher von Zeugen überrascht – Täter flüchten mit hochwertigen Uhren

ASCHAFFENBURG. Zwei Unbekannte sind am Samstagabend in eine Wohnung eingebrochen. Zeugen ertappten die Männer auf frischer Tat, woraufhin diese mit ihrer Beute im Wert von mehreren tausend Euro türmten. Eine Fahndung nach den Flüchtigen verlief negativ. Die Kripo Aschaffenburg hat die Ermittlungen übernommen und nimmt auch Zeugenhinweise entgegen.

Nach vorliegenden Erkenntnissen muss sich der Einbruch in der Lindenallee im Zeitraum zwischen 18.30 Uhr und 20.00 Uhr ereignet haben. Die Täter drangen gewaltsam durch die Terrassentüre in die Wohnung im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses ein und durchsuchten im Anschluss sämtliche Räume nach Wertgegenständen. Offenbar fielen ihnen dabei einige hochwertige Uhren im Gesamtwert von mehreren tausend Euro in die Hände.

Zwei aufmerksame Zeugen wurden offenbar gegen 20.00 Uhr auf die Einbrecher aufmerksam, die daraufhin in Richtung Würzburger Straße flüchteten. Die Zeugen nahmen noch die Verfolgung auf, verloren die Täter jedoch im Schönthal aus den Augen.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:

  • Ca. 20 Jahre alt, schwarze Haare, Drei-Tage-Bart, trug lange Jeans, rotes T-Shirt, Sportschuhe und dunklen Rucksack
  • Ca. 20 Jahre alt, schwarze Haare, Drei-Tage-Bart, trug lange Jeans, schwarzes T-Shirt und Sportschuhe

Die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken leitete unmittelbar nach Bekanntwerden der Tat eine Fahndung nach den Flüchtigen ein, die jedoch negativ verlief. Die weiteren Ermittlungen übernahm in der Folge die Kriminalpolizei Aschaffenburg.

Wer im Zusammenhang mit dem Einbruch sachdienliche Hinweise geben kann oder wer die Täter möglicherweise während ihrer Flucht in Richtung Würzburger Straße beobachtet hat, wird gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

 

 

PP Unterfranken