Polizei-News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 07.12.2016

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Vorfahrt missachtet – Pkw kollidieren in Kreuzungsbereich

DONNERSDORF, LKR. SCHWEINFURT. Dem Sachstand nach relativ glimpflich ist der Zusammenstoß zweier Pkw an der Kreuzung der Kreisstraße 54 mit der Staatsstraße 2275 ausgegangen. Die beiden beteiligten VW haben allerdings nur noch Schrottwert. Die Unfallermittlungen führt die Polizeiinspektion Gerolzhofen.

 

Nach ersten Erkenntnissen zum Unfallhergang war eine 40-jährige Landkreisbewohnerin gegen 16.30 Uhr mit ihrem Golf auf der Kreisstraße von Kleinrinderfeld kommend in Richtung Traustadt unterwegs. An der Kreuzung mit der Staatstraße wollte sie diese überqueren, übersah dabei allerdings einen von rechts in Richtung Donnersdorf fahrenden VW.

In der Folge prallte der Golf mit seiner Front in die linke Fahrzeugseite des VW, an dessen Steuer eine 36-Jährige aus dem Landkreis Haßberge saß. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der VW in den rechten Straßengraben abgewiesen und kam dort zum Stehen. Rasch waren neben einer Streife der Gerolzhofener Polizei auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Donnersdorf und Gerolzhofen vor Ort und konnten die zunächst in ihrem Pkw eingeklemmte Frau zügig befreien. Der Rettungsdienst übernahm vor Ort ihre medizinische Betreuung, bis sie – wohl leicht verletzt – in eine Klinik eingeliefert wurde. Die Fahrerin im Golf blieb dem Sachstand nach unverletzt.

Den insgesamt entstandenen Blechschaden schätzt die Polizei auf rund 12.000 Euro. Bei beiden Wagen dürfte es sich um wirtschaftliche Totalschäden handeln. Die Fahrbahn war für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungs- und Aufräumarbeiten zeitweise komplett gesperrt. Letztere übernahm die örtliche Straßenmeisterei in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr.

Einsatz gegen Rauschgifthändler – Elf Personen festgenommen

Gemeinsame Presseerklärung des PP Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg vom 07.12.2016:

ASCHAFFENBURG U. ERLENBACH, LKR. MILTENBERG. Insgesamt zehn Wohnungen in Aschaffenburg und im Landkreis Miltenberg hat die Polizei unter der Leitung der Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Aschaffenburg am Montag durchsucht. Bei der konzertierten Aktion wurden Waffen und eine große Menge Rauschgift aufgefunden und elf Tatverdächtige festgenommen.

Mehr als zwei Monate hatten die Beamten der Kriminalpolizei Aschaffenburg in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft unter anderem gegen den 27-jährigen Hauptverdächtigen aus Erlenbach am Main wegen des Verdachts des Handels mit Rauschgift in nicht-geringer Menge ermittelt. In diesem Zusammenhang rückten weitere zehn Personen in den Fokus der Ermittler, die als Helfer und Unterstützer fungiert hatten oder Abnehmer der Dealer gewesen sein sollen. Am Montagnachmittag durchsuchten die Aschaffenburger Kriminalbeamten, unterstützt von Einsatzkräften des Rauschgift-Einsatzkommandos Nordbayern, des Unterstützungskommandos des Polizeipräsidiums Mittelfranken, des Einsatzzuges Aschaffenburg, der Polizeiinspektion Obernburg sowie weiteren Kriminalbeamten aus Unterfranken, insgesamt zehn Wohnungen in Aschaffenburg und im Landkreis Miltenberg. Hierbei wurden alle elf Tatverdächtigen vorläufig festgenommen. Bei den auf Antrag der Staatsanwaltschaft richterlich angeordneten Durchsuchungen fanden die Beamten neben drei Kilogramm Haschisch, ein Kilogramm Amphetamin, 450 Gramm Kokain, 20 Extasytabletten und 100 Gramm Marihuana auch Gaspistolen, einen Schlagring und weitere verbotene Gegenstände.

Der 27-jährige Hauptverdächtige wurde bereits am Dienstag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl. Am Mittwoch folgte die Vorführung eines 28-jährigen Mannes aus dem Landkreis Miltenberg, der im Verdacht steht, zum engeren Kreis der Dealer zu gehören. Auch gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen. Beide Männer wurden in getrennte Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Die neun weiteren Männer aus Aschaffenburg und dem Landkreis Miltenberg wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz führt die Kriminalpolizei Aschaffenburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg.

Mehrere Einbrüche in Häuser – Polizei bittet um Zeugenhinweise

LKR. ASCHAFFENBURG. Im Laufe des Dienstagnachmittags sind bislang unbekannte Täter in insgesamt drei Häuser im östlichen Landkreis eingebrochen. Sie entwendeten überwiegend Schmuck und Bargeld. Die Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei Aschaffenburg geführt.

Bessenbach, OT Straßenbessenbach:
Im Zeitraum zwischen 15:10 Uhr und 20:00 Uhr ist ein Unbekannter gewaltsam in ein Einfamilienhaus in der Wendelinstraße eingestiegen. Er durchwühlte sämtliche Räume und erbeute Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren hundert Euro. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa tausend Euro.

Goldbach:
Zwischen 15:45 Uhr und 20:15 Uhr verschaffte sich ein Unbekannter über eine Balkontür Zugang zu einem Einfamilienhaus „Am Mattes“. Er durchwühlte im Inneren einen Büroraum und flüchtete anschließend ohne Tatbeute. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 500 Euro.

Hösbach:
Über eine rückwärtige Terrassentür ist ein Unbekannter zwischen 14:45 Uhr und 18:00 Uhr in ein Einfamilienhaus in der Afferbachstraße eingestiegen. Er durchwühlte sämtliche Räumlichkeiten im Haus und entwendete Schmuck in noch unbekannter Höhe. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 500 Euro.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass bei den Einbrüchen ein Tatzusammenhang besteht. Zeugen, die im Bereich der Tatorte verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 bei der Kriminalpolizei Aschaffenburg zu melden.

 

57-Jähriger bei Betriebsunfall verstorben – Keine Hinweise auf Fremdverschulden

SCHWEINFURT. Bei einem Betriebsunfall auf dem Gelände des städtischen Bauhofs ist am Mittwochmorgen ein 57-jähriger Angestellter verstorben. Der Mann war in die Presse eines Müllfahrzeugs geraten und hatte sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang hat inzwischen die Kriminalpolizei Schweinfurt übernommen.

 

Im Zeitraum zwischen 05.30 Uhr und 06.00 Uhr war der 57-Jährige auf dem Gelände am Sennfelder Bahnhof mit Reinigungsarbeiten an seinem Müllfahrzeug beschäftigt. Aus bislang noch ungeklärter Ursache geriet er dabei in die laufende Müllpresse des Lkw. Der Mann zog sich dabei so schwere Verletzungen zu, dass für ihn jede Hilfe zu spät kam.

Die Ermittlungen hinsichtlich des exakten Unfallhergangs werden von der Kriminalpolizei Schweinfurt geführt. Auch das Gewerbeaufsichtsamt und die Berufsgenossenschaft sind in die Ermittlungen mit eingebunden.

Serie von BMW-Aufbrüchen – Lenkräder ausgebaut und entwendet

KITZINGEN. In der Nacht zum Dienstag haben Unbekannte im Stadtgebiet insgesamt fünf BMW aufgebrochen. Offenbar hatten es die Täter hauptsächlich auf Lenkräder abgesehen. Der Gesamtbeuteschaden dürfte sich auf mehrere tausend Euro belaufen. Die Kripo Würzburg nimmt im Rahmen ihrer Ermittlungen auch Zeugenhinweise entgegen.

Bei vier aufgebrochenen Fahrzeugen handelt es sich um BMW der 1er-Reihe, die im Frankenweg, in der Alemannenstraße und in der Keltenstraße abgestellt waren. Die Täter schlugen jeweils Seitenscheiben ein und machten sich anschließend an den Sportlenkrädern zu schaffen. Diese wurden fachmännisch ausgebaut und entwendet. In einem weiteren Fall öffnete ein Unbekannter sogar gewaltsam ein Garagentor im Muldenweg, um anschließend den darin abgestellten 5er BMW aufzubrechen. In diesem Fall wurde neben dem Lenkrad auch das fest eingebaute Navigationsgerät entwendet.

Es ist davon auszugehen, dass die fünf Pkw-Aufbrüche im Zusammenhang stehen und von derselben Tätergruppierung begangen wurden. Aus diesem Grund hat inzwischen die Kriminalpolizei Würzburg die weiteren Ermittlungen übernommen.

Wer im Zeitraum von Montagabend, 17.00 Uhr, bis Dienstagmorgen, 09.15 Uhr, etwas Verdächtiges beobachtet hat, das mit den Pkw-Aufbrüchen im Zusammenhang stehen könnte, wird dringend gebeten, sich bei der Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

PP Unterfranken