Polizei News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 08.04.2016

geralt / Pixabay

Qualmender Abfalleimer in Gemeinschaftsunterkunft – keine Verletzten

EBERN / JESSERNDORF, LKR. HASSBERGE. Am Freitagnachmittag hat aus noch ungeklärter Ursache der Inhalt eines offenen Papiereimers in einem Toilettenraum einer Flüchtlingsunterkunft gequalmt. Verletzt wurde niemand. Abgesehen von dem leicht angekokelten Eimer ist kein Sachschaden entstanden.

 

Gegen 15.20 Uhr hatte ein Zeuge Rauch in dem als Gemeinschaftsunterkunft genutzten, ehemaligen Gasthof am Dorfplatz festgestellt. Der Mann schickte sofort sicherheitshalber alle Bewohner aus dem Gebäude und setzte dann den Notruf ab. Sofort rückten neben den Beamten der Polizeiinspektion Ebern auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Ebern, Jesserndorf, Unterpreppach, Bramberg an. Zunächst wurde versucht, die Quelle des Rauches zu lokalisieren und schließlich der qualmende Eimer in dem Toilettenraum festgestellt. Sachschaden am Gebäude ist nicht entstanden.

Die Kriminalpolizei Schweinfurt war gemeinsam mit den Beamten der Polizeiinspektion Ebern vor Ort. Es haben sich keine Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund ergeben.

Betrüger am Telefon aktiv – Falscher Staatsanwalt ruft an

LKR. SCHWEINFURT UND LKR. MAIN-SPESSART. Der Unterfränkischen Polizei sind zwei neue Fälle des Telefontrickbetrugs zwischen Ende März und Donnerstag bekannt geworden. Ein falscher Staatsanwalt forderte in beiden Fällen Überweisungen im Zusammenhang mit angeglichen Gewinnspielen. Das Polizeipräsidium Unterfranken warnt weiter vor der dreisten Masche.

Wie der Bad Kissinger Polizei aktuell bekannt wurde, hatten die Betrüger am Donnerstag, den 31. März eine Seniorin aus dem Landkreis Schweinfurt angerufen. Zuerst meldete sich ein angeblicher Mitarbeiter der Landesbank Frankfurt. Der erzählte, dass bei der Staatsanwaltschaft München ein Verfahren gegen die Rentnerin im Zusammenhang mit der Teilnahme an Gewinnspielen anhängig sei. Der falsche Bankmitarbeiter forderte die Geschädigte auf, sich telefonisch mit dem sachbearbeitenden Staatsanwalt in Verbindung zu setzen. Die Seniorin schenkte der erfundenen Geschichte leider Glauben und telefonierte mit dem zweiten Betrüger. Der bestätigte den Sachverhalt und forderte die Frau auf, zur Erledigung 1.000 Euro zu überweisen, was sie letztlich auch tat.

Am Donnerstag, gegen 12:30 Uhr, kam es mit einer ähnlichen Masche zu einem weiteren Betrugsversuch im Landkreis Main-Spessart. Eine Frau, die angab von der Staatsanwaltschaft Berlin zu sein, rief einen Rentner an. Die Betrügerin gab an, dass auf den Senioren ein Geldgewinn in Höhe von 46.000 Euro warten würde. Um diesen zu erhalten, forderte die Täterin eine Vorab-Überweisung in Höhe von 2.135 Euro. Glücklicherweise schenkte der Rentner der Geschichte keinen Glauben und forderte einen schriftlichen Bescheid der Behörde. Danach war das Telefonat beendet.

Das Polizeipräsidium Unterfranken warnt vor solchen perfiden Maschen und rät:

  • Bewahren Sie Ruhe und lassen Sie sich nicht zeitlich unter Druck setzen.
  • Die Staatsanwaltschaft oder die Polizei fordert ohne schriftliche Bescheide niemanden auf, Geld zu überweisen.
  • Tätigen Sie keine Geldgeschäfte oder Überweisungen nach einem Telefonanruf von Unbekannten.
  • Falls Ihnen Anrufe verdächtig vorkommen, dann verständigen Sie die Polizei.

 

Nach Fund von Leichnam in Wald – Identität des Mannes weiterhin ungeklärt

Rekonstruktion
Quelle: Polizei

BIEBELRIED, LKR. KITZINGEN. Nachdem Ende Dezember der Leichnam eines Mannes in einem Waldstück gefunden worden war, dauern die Ermittlungen der Kripo Würzburg noch immer an. Die Identität des Mannes, der dem Sachstand nach ohne Fremdeinwirkung zu Tode gekommen ist, ist weiterhin ungeklärt. Nun veröffentlicht die Kripo Würzburg weitere Details und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.

 

Wie bereits berichtet, hatte ein Jäger am 29. Dezember 2015 zur Mittagszeit eine leblose Person in einem Waldstück südlich des Mainfrankenparks gefunden. Der Zeuge alarmierte sofort den Rettungsdienst, der nur noch den Tod des Mannes feststellen konnte. Im Anschluss nahm die Würzburger Kripo die Ermittlungen auf. Dabei haben sich keinerlei Hinweise auf eine Art von Fremdeinwirkung, die mit dem Ableben des Unbekannten in Verbindung stehen könnte, ergeben. Die Kriminalbeamten gehen davon aus, dass der Mann bereits mehrere Tage vor der Entdeckung an Ort und Stelle zu Tode kam.

Auch die auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg angeordnete Obduktion brachte keine näheren Hinweise, die zur Klärung der Identität des Unbekannten hätten führen können. Der Sachbearbeiter der Kripo Würzburg hofft nun mit der Veröffentlichung des Lichtbildes einer Rekonstruktion des Gesichtes des Verstorbenen sowie weiteren Fotos zur Bekleidung auf Hinweise aus der Bevölkerung.

 

Der Tote kann wie folgt beschrieben werden:

  • 30 bis 60 Jahre alt und ca. 170 cm groß
  • schlanke Figur und graumelierte Haare
  • auffälliges Gebiss mit mehreren Goldzähnen und fehlenden Zähnen im Unterkiefer
  • er trug eine blaue Schirm-Mütze mit einer Werbeaufschrift
  • als Oberbekleidung trug er ein rot/schwarz-kariertes Hemd, einen Strickpullover (blau) mit weiß/roten gewellten Streifen und eine blau-grüne Adidas Sportjacke mit der Aufschrift „Bernd Kramer Bauunternehmung“
  • über der Sportjacke trug er eine olivgrüne Weste
  • weiter war er bekleidet mit einer Blue-Jeans und rotbraunen Lederschuhen

 

Quelle: Polizei

 

Der Verstorbene führte außerdem ein gestohlenes weinrotes Damenfahrrad der Marke Schwalbe bei sich. Der Besitzer des Fahrrades wurde bereits ermittelt.

 

Hinweise zur Identität der Person werden von der Kriminalpolizei Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 entgegengenommen.

 

 

Einbruch in Bediensteten-Wohnheim – Bargeld und Schmuck entwendet

WEIBERSBRUNN OT ROHRBRUNN, LKR. ASCHAFFENBURG. Im Laufe des Donnerstags ist ein Unbekannter im Bediensteten-Wohnheim eines Rasthauses in ein Zimmer eingedrungen. Dem Täter gelang es, mit Bargeld und Schmuck unerkannt zu entkommen. Die Ermittlungen in diesem Fall werden von der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach geführt.

Nach vorliegenden Erkenntnissen hat sich der Einbruch am Autobahn-Rasthaus Süd im Zeitraum zwischen 07.40 Uhr und 16.40 Uhr ereignet. Wie sich vor Ort herausstellte, hatte der Täter die Zugangstüre zu dem Wohnraum gewaltsam geöffnet. Der Beuteschaden dürfte insgesamt einige tausend Euro betragen.

Wer im Zusammenhang mit der Tat etwas Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten, sich mit der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach, Tel. 06021/857-2530, in Verbindung zu setzen.

 

Einbruchsversuch in Wohnhaus – Täter entkommt unerkannt

STOCKSTADT AM MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Donnerstagnachmittag hat ein Unbekannter offenbar versucht, die Eingangstüre zu einem Wohnhaus aufzubrechen. Der Täter scheiterte jedoch und machte sich ohne Beute aus dem Staub. Im Rahmen ihrer Ermittlungen setzt die Polizei nun auch auf Zeugenhinweise.

 

Nach vorliegenden Erkenntnissen dürfte sich der Einbruchsversuch in das Wohnhaus in der Straße „Landhäuser am Main“ gegen 14.30 Uhr ereignet haben. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich laut Zeugenangaben zwei verdächtige Männer an dem Anwesen, die möglicherweise mit einem unbekannten Fahrzeug davonfuhren. Eine Beschreibung der Verdächtigen liegt bislang allerdings nicht vor.

An der Zugangstüre des Wohnhauses stellten die Polizeibeamten Spuren fest, die auf einen Einbruchsversuch hindeuten. Die Schadenshöhe dürfte nach ersten Schätzungen etwa 200 Euro betragen.

 

Wer in diesem Zusammenhang etwas Verdächtiges beobachtet hat oder nähere Hinweise zu den beiden Verdächtigen geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-2230 in Verbindung zu setzen.

 

Streit unter Jugendlichen – 17-Jähriger zur Behandlung im Krankenhaus

WÜRZBURG / HEUCHELHOF. Am Donnerstagnachmittag ist es zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen zwei Bewohnern einer Flüchtlingsunterkunft gekommen. Einer der Jugendlichen fiel nachdem er Schläge einstecken musste gegen eine Wand und später zu Boden. Er wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

 

Aus bislang unbekannter Ursache sind ein 16-Jähriger und ein 17-Jähriger in Streit geraten. Die beiden Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft in der Goerdelerstraße mussten von Zeugen getrennt werden. Zuvor hatte der Jüngere dem Älteren ins Gesicht geschlagen und ihm einen Kopfstoß verpasst. In der Folge taumelte der 17-Jährige gegen eine Wand und stürzte zu Boden.

Da er sich dabei unter anderem Verletzungen im Gesicht zugezogen hatte, brachte der alarmierte Rettungsdienst den Jugendlichen anschließend in eine Würzburger Klinik. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt ermittelt wegen Körperverletzung.

 

Nach Feuer im Dachstuhl eines Wohnhauses – Kripo ermittelt Brandursache

MÖMBRIS OT MENSENGESÄSS, LKR. ASCHAFFENBURG. Nachdem es am Mittwochabend zu einem Feuer im zweigeteilten Dachstuhl eines Wohnhauses gekommen war, haben die Brandexperten der Kripo nun die Ursache des Feuers ermitteln können. Sowohl bei der Brand im Dachgeschoss, als auch das Feuer in einer Gartenhütte wenige Tage zuvor, wurde durch einen technischen Defekt ausgelöst.

 

Wie bereits berichtet, hatten die Kinder der Familie das Feuer im zweigeteilten Dachstuhl des Anwesens in der Hüttenberger Straße bemerkt. Schnell hatten sie ihren Großvater verständigt und dann gemeinsam die Feuerwehr gerufen. Ein 42-Jähriger Verwandter hatte noch versucht, den Brand selbst zu löschen, diese Aufgaben dann aber den rund 60 Einsatzkräften der Feuerwehr überlassen. Der Mann erlitt leichte Verletzungen, die durch den Rettungsdienst vor Ort behandelt wurden.

Die Kripo Aschaffenburg hat die Ermittlungen noch am Mittwochabend von der Alzenauer Polizei übernommen. Auch die Hintergründe zu dem Feuer in einer Hütte, die im Garten der Familie steht, am vergangenen Samstag wurden beleuchtet. Nun steht fest: Bei beiden Bränden ist das Feuer auf einen technischen Defekt zurück zu führen. Die Hütte schlägt mit 500 Euro Schaden zu Buche, der Sachschaden am Dachstuhl beläuft sich weiterhin auf 80.000 Euro.

Durchsuchung in WG – Rauschgift, Schusswaffe und Munition sichergestellt

WÜRZBURG / INNENSTADT. Bei der Durchsuchung einer WG in der Würzburger Innenstadt hat die Polizei am Donnerstagabend Rauschgift, eine scharfe Pistole und Munition sichergestellt. Gegen insgesamt drei Bewohner im Alter zwischen 32 und 33 Jahren wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

 

Gegen 19.00 Uhr war der geparkte Pkw eines WG-Bewohners bei einem Verkehrsunfall beschädigt worden. Die Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt machte sich daraufhin auf den Weg zur Halteradresse, um den Eigentümer des beschädigten Fahrzeuges zu verständigen.

Der 33-Jährige öffnete daraufhin die Wohnungstüre. Dabei stieg den Beamten starker Marihuana-Geruch in die Nase. Bei der folgenden Durchsuchung der Wohnräume stellten die Polizisten bei einem gleichaltrigen Mitbewohner mehr als 50 Gramm Marihuana und geringe Mengen Crystal Meth und Amphetamin sicher. Außerdem entdeckten die Ordnungshüter in dem Zimmer des Mitbewohners einige Patronen, für deren Besitz es eine waffenrechtliche Erlaubnis bedarf. Diese konnte der Mann allerdings nicht vorweisen.

Bei dem Halter des beschädigten Pkw entdeckten die Beamten auf einem Schreibtisch ebenfalls Munition. Freiwillig gab der Beschuldigte im Anschluss eine scharfe Pistole heraus, die er in seinem Zimmer aufbewahrte. Auch er konnte keine waffenrechtlichen Erlaubnisse vorweisen.

Bei einem dritten WG-Bewohner im Alter von 32 Jahren stellten die Beamten dann noch geringe Mengen Marihuana, Amphetamin und Rauschgiftutensilien sicher.

Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt hat gegen alle drei WG-Mitglieder Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz bzw. gegen das Waffengesetz eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde das Trio wieder entlassen.

Nach Einsatzgeschehen am Osterwochenende – Ermittlungen dauern an

ASCHAFFENBURG. Nach dem Einsatzgeschehen rund um das Versammlungsgeschehen an den Osterfeiertagen laufen die kriminalpolizeilichen Ermittlungen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft weiterhin auf Hochtouren. Die mehrköpfige Ermittlungskommission bittet jetzt um weitere Hinweise.

Die Beamten der Kripo Aschaffenburg und der Polizeiinspektion Aschaffenburg werten weiterhin das umfangreiche Bild- und Videomaterial aus. Dies dient insbesondere der Identifizierung von Tatverdächtigen, die sowohl an den Geschehnissen im Bereich des Dammer Steges, als auch in der Ottostraße und bei den Stein- oder Feuerwerkskörperwürfen auf Personen beteiligt waren.

Wie bereits berichtet, waren am Ostersonntagabend insgesamt 36 Personen im Alter von 15-40 Jahren in einem Anwesen in der Ottostraße vorläufig festgenommen worden. Dabei handelte es sich um 33 Personen, die nicht aus dem Raum Aschaffenburg stammen. In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wird weiterhin ermittelt, ob und wie die Festgenommenen konkret an strafbaren Handlungen beteiligt waren.

Die Ermittlungskommission bittet nochmals um Hinweise. Wichtig wären den Beamten Angaben von Zeugen, die Beteiligte konkret benennen können oder im Besitz von detaillierten Fotoaufnahmen der Personen sind. Wer hierzu Angaben machen kann, wird gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

 

PP Unterfranken