Polizei-News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 09.12.2016

Widerstand gegen Beamte – Mutmaßliche Ladendiebe greifen Polizisten an

SCHWEINFURT. Am Donnerstagabend hat die Schweinfurter Polizei drei junge Männer festgenommen, die im Verdacht stehen, Ladendiebstähle in der Schweinfurter Innenstadt begangen zu haben. Zwei der Festgenommenen versuchten, die Beamten tätlich anzugreifen. Die Schweinfurter Beamten ermitteln nun gegen die 20 und 22 Jahre alten Beschuldigten unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

 

Gegen 20.30 Uhr hatte die Bundespolizei drei junge Männer in einem Regionalexpress festgestellt, die weder Ausweise noch Fahrkarten vorweisen konnten. Zwei der drei aus Algerien stammenden Männer wurden von der Bundespolizei festgenommen, dem Dritten gelang zunächst die Flucht. Am Schweinfurter Hauptbahnhof wurde das Duo der Schweinfurter Polizei übergeben. Da der Verdacht besteht, dass es sich bei den von dem Trio mitgeführten Kleidungsstücken, Schuhen und Parfüm im Wert von mehreren hundert Euro um Diebesgut handelt, wurden Ermittlungen wegen Ladendiebstahls eingeleitet und die Männer im Alter von 20 und 24 Jahren mussten die Beamten zur Dienststelle begleiten.

Der dritte Tatverdächtige konnte von einer Streife der Schweinfurter Polizei wenig später im John-F.-Kennedy-Ring angetroffen und festgenommen werden. Bei der Durchsuchung des 22-Jährigen schlug er mit seinem Arm in die Richtung des Gesichts eines Beamten, verletzte ihn dabei allerdings nicht.

Auch der jüngste der drei Männer zeigte gegenüber den Beamten aggressives Verhalten und schlug in der Dienststelle gegen Wände und Möbel. Zudem versuchte er, Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen zu leisten. Dem Beschuldigten mussten Handfesseln angelegt werden. Der 20-Jährige wurde leicht am Ohr verletzt und anschließend medizinisch durch den Rettungsdienst versorgt. Im Anschluss an die weiteren Maßnahmen konnte er gemeinsam mit den beiden älteren Männern wieder entlassen werden. Neben Ladendiebstahls ermittelt die Polizei auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gegen den 20 Jahre alten Mann.

Zwei Einbrüche in der Würzburger Innenstadt – Bewohnerin überrascht Täter

WÜRZBURG. Bei der Rückkehr zu ihrer Wohnung stieß eine Bewohnerin auf zwei Männer, die gerade die Eingangstüre aufgebrochen hatten und die Wohnung durchsuchten. Die gleichen Täter hatten offenbar zuvor bereits versucht, in ein Haus in der Nähe einzubrechen. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Am Donnerstagnachmittag gegen 14:15 Uhr bemerkte eine 49-jährige Würzburgerin, dass die Türe zu Ihrer Wohnung im Würzburger Zwinger aufgehebelt worden war. In diesem Moment trat aus der Wohnung ein unbekannter Mann heraus und packte die Frau. Mit Gegenwehr und Schreien konnte die Frau den Einbrecher vertreiben, der gemeinsam mit einem zweiten Täter die Flucht in die Münzstraße und dann weiter in Richtung Sanderring ergriff. Die Anwohnerin wurde leicht verletzt.

Die Täter wurden folgendermaßen beschrieben:

Täter 1:
– männlich
– zwischen 50 und 55 Jahren
– 185 – 190 cm groß
– Bekleidet mit dunkler Jacke und Hose und einer bunten Strickmütze

Täter 2:
– männlich
– ca. 170 cm groß
– ebenfalls dunkel gekleidet
– trug eine Sturmhaube die nur die Augenpartie erkennen lies

Auch die Haustüre des Mehrfamilienhauses hatten sie mit Hilfe eines Werkzeuges aufgehebelt. Weitere Wohnungstüren hatten sie nicht angegangen.

In einem Haus in der Münzstraße wurden bereits gegen 14:00 Uhr zwei Männer gesehen, auf die die oben genannte Beschreibung passen könnte. Auch hier hatten sie die Eingangstüre zu dem Mehrfamilienhaus aufgehebelt und hielten sich im Treppenhaus auf, als sie von einem Bewohner bemerkt wurden. Ohne eine Wohnungstüre anzugehen, verließen sie daraufhin das Gebäude wieder.

Intensive Fahndungsmaßnahmen mit zahlreichen Polizeistreifen nach den Tätern verliefen ohne Ergebnis.

Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die in der Würzburger Innenstadt verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, die mit den geschilderten Taten in Verbindung stehen könnten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

Insbesondere von Passanten, die die flüchtenden Männer im Bereich der Münzstraße und vor dem Haus am Zwinger gesehen haben, erhoffen sich die Ermittler weitere Hinweise auf die Täter.

Einbrüche in Höchberg und Waldbüttelbrunn – Täter von Anwohnerin überrascht

HÖCHBERG / WALDBÜTTELBRUNN, LKR. WÜRZBURG. Am Donnerstagabend haben unbekannte Täter gleich mehrere Häuser in Höchberg und in Waldbüttelbrunn aufgebrochen. In einem Fall wurden sie von einer Bewohnerin überrascht und ergriffen die Flucht. Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen in allen Fällen übernommen.

Zwischen 15:30 Uhr und 18:40 Uhr wurden zwei Häuser in Höchberg und zwei Häuser in Waldbüttelbrunn Ziele von Einbrechern.

In Waldbüttelbrunn hebelten die unbekannten Täter die Terrassentüre eines Einfamilienhauses in der Binsenstraße auf, durchsuchten die Wohnräume und entwendeten Schmuck und eine Armbanduhr.

Einige Häuser weiter, ebenfalls in der Binsenstraße, wurde eine Bewohnerin auf schlagende Geräusche im Erdgeschoss des Hauses aufmerksam. Als sie vom Balkon herunterrief, verstummten die Geräusche. Ein Passant vor dem Haus sah einen ca. 180 cm großen Mann von etwa 30 Jahren davonrennen. Später stellte sich heraus, dass dieser versucht hatte, eine Balkontüre aufzubrechen.

In Höchberg in der Albrecht-Dürer-Straße gelangten unbekannte Täter durch ein rückwärtiges Küchenfenster ins Innere eines Einfamilienhauses. Nachdem sie alle Räume durchsucht hatten, fiel ihnen auch hier Schmuck in die Hände. Sie konnten unerkannt entkommen.

Gegen 18:40 Uhr traf die Eigentümerin eines Einfamilienhauses in Höchberg, in der Straße Am Reele auf die Täter, die gerade in ihr Haus eingebrochen waren. Bei ihrer Rückkehr nach Hause hörte sie Geräusche im ersten Stock des Gebäudes. Nachdem sie auf ihr Rufen hin Geflüster im Haus wahrnehmen konnte, ging sie wieder in den Hof zurück. Unmittelbar darauf rannte einer der Täter aus dem Haus heraus, an ihr vorbei und auf die Straße. Ein zweiter Täter sprang über einen Zaun und folgte ihm. Die Zeugin beschrieb die Täter als männlich und dunkel gekleidet. Einer soll ca. 185 cm groß und ca. 30 bis 45 Jahre alt, der zweite Mann ca. 165 cm groß sein. Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen konnten die Täter nicht mehr angetroffen werden.

Der Sachschaden beläuft sich insgesamt auf mehrere tausend Euro. Der Beuteschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.

Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen übernommen und geht derzeit davon aus, dass es sich in allen Fällen um die gleichen Täter handelt. Zeugen, die in Höchberg oder Waldbüttelbrunn verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden dringend gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 bei der Polizei zu melden.

 

Trickbetrüger täuschen 78-Jährigen – Senior übergibt mehrere tausend Euro an Unbekannte

ALZENAU, LKR. ASCHAFFENBURG. Die Gutgläubigkeit eines Rentners haben Unbekannte in den vergangenen Tagen ausgenutzt. Unter dem Vorwand Dollar in Euro tauschen zu wollen, um Teppiche beim Zoll auslösen zu können, ergaunerten die Täter mehrere tausend Euro von dem 78-Jährigen. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat die Ermittlungen bereits aufgenommen.

 

Ein 78-Jähriger hatte Anfang Dezember mit einem ihm persönlich nicht bekannten Mann wegen türkischen Teppichen telefonisch Verkaufsgespräche geführt. Wenige Tage später bat der Unbekannte den Geschädigten um Hilfe. Die Warenlieferung von mehreren Teppichen müsste beim Zoll ausgelöst werden und es fehle angeblich lediglich an deutschem Bargeld. Der Täter sicherte dem Senior zu, er würde einen Koffer mit mehreren tausend Dollar erhalten, wenn er dafür den Gegenwert in Euro übergeben würde. Der Geschädigte ließ sich auf den Handel ein.

Er händigte dem Unbekannten mehrere tausend Euro aus und erhielt dafür den besagten Koffer. Nachdem sich der Täter mit dem Geld entfernt hatte, stellte der 78-Jährige fest, dass sich in dem Koffer lediglich wertloses Papier befand. Die Aschaffenburger Kripo hat die Ermittlungen wegen Betruges aufgenommen. Von den insgesamt drei Tätern liegt keine Beschreibung vor.

 

Wer sachdienliche Hinweise geben kann, die zur Aufklärung der Tat beitragen könnten, wird gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 bei der Kripo Aschaffenburg zu melden.

Verkehrsunfall mit Kutsche

ALZENAU, OT WASSERLOS, LKR. ASCHAFFENBURG. Bei einem Verkehrsunfall mit einer Kutsche wurden am Donnerstagnachmittag zwei Pferde verletzt.

 

Gegen 12.30 Uhr fuhr eine 55-jährige Frau mit einer Kutsche, die von zwei Ponys gezogen wurde, im Sälzerweg in Richtung Ortsmitte. Plötzlich scheuten die Ponys wegen eines losfahrenden Lkws. Sie galoppierten los und ließen sich auch von der Kutscherin trotz intensiver Bemühungen nicht stoppen. Eines der Ponys fiel zu Boden und rutschte seitlich gegen einen geparkten Ford. Das zweite Tier stieß gegen die Motorhaube des Fords. Hierdurch entstand ein Schaden von 2.000 Euro. Beide Pferde wurden an den Beinen leicht verletzt, sie mussten durch einen Tierarzt behandelt werden. Die beiden Insassen der Kutsche blieben zum Glück unverletzt.

Nach Diebstahl von zwei Betonmischer-Lkw – Zeugen weiterhin gesucht

WÜRZBURG / UNTERDÜRRBACH. Nachdem in der Nacht zum Mittwoch Unbekannte von einem Firmengelände zwei neuwertige Betonmischer-Lkw im Gesamtwert von etwa 200.000 Euro entwendet haben, hat sich nun ein Zeuge bei der Polizei gemeldet. Die Tatzeit kann basierend auf dessen Aussage nun näher eingegrenzt werden. Die Kripo Würzburg setzt jetzt auch auf weitere Hinweise aus der Bevölkerung.

 

Wie bereits berichtet, waren in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch von einem Firmengelände in der Südlichen Hafenstraße zwei Betonmischerfahrzeuge entwendet worden. Offenbar hatten die Täter ein Rolltor gewaltsam geöffnet und waren so zu den Fahrzeugen gelangt. An den entwendeten Lkw waren die Kennzeichen WÜ-DM368 und WÜ-NM896 angebracht. Von den weißen Fahrzeugen fehlt weiterhin jede Spur.

Auf den Zeugenaufruf in den Medien hin hat sich nun ein Zeuge bei dem Sachbearbeiter der Kripo Würzburg gemeldet. Der Mann gab an, er habe am Mittwoch gegen 03.30 Uhr beide Fahrzeuge in der Nördlichen Hafenstraße gesehen. Die Betonmischer fuhren hintereinander in Richtung B 27/ Rothofbrücke.

 

Die Ermittler der Kripo Würzburg hoffen nun darauf, dass insbesondere Tanklastfahrern oder anderen Personen, die zu diesem Zeitpunkt in dem Bereich unterwegs gewesen waren, die beiden gestohlenen Fahrzeuge ebenfalls aufgefallen sein könnten. Zeugen werden gebeten, sich mit der Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 in Verbindung zu setzen.

Weltenbummler wurde aggressiv

BAD NEUSTADT, LKR. RHÖN-GRABFELD. Ein 44-jähriger spanischer Staatsangehöriger macht nach seinen eigenen Angaben seit 7 Jahren eine Reise durch Europa. Am Donnerstag klingelte er gegen 23.00 Uhr bei einem Pfarrhaus und wollte dort übernachten. Aus unerklärlichen Gründen verhielt sich der Mann dabei so aggressiv, dass der Pfarrer eine Aufnahme ablehnen musste und die Polizei zu Hilfe rief.

 

Auch die Beamten konnten bei dem Spanier die Ursache seines ungebührlichen Verhaltens nicht klären und erteilten einen Platzverweis. Der Weltenbummler wollte angeblich Richtung Heidelberg weiterziehen. Um 02.25 Uhr wurde die Polizei zu einem Anwesen in der Hohnstraße gerufen, weil dort ein Mann liegen würde, der kein Wort deutsch sprechen würde. Die Polizisten erkannten den Spanier wieder, verwiesen ihn auch dort des Platzes und boten ihm an, im Vorraum der Dienststelle auf den Morgen zu warten, was er ablehnte. Kurze Zeit später teilte der Anwohner von dem Anwesen in der Hohnstraße mit, dass in seinem Flur zwei Glühlampen kaputtgeschlagen worden waren. Die Skistöcke, die dazu verwendet wurden, lagen noch dort. Der Beschuldigte war im ganzen Stadtgebiet nicht mehr aufzufinden.

Skrupellose Trickdiebe erbeuten 40.000 Euro – Täter geben sich als Polizeibeamte aus

ASCHAFFENBURG. Durchaus als skrupellos ist das Vorgehen von Trickdieben zu bezeichnen, die am Donnerstagabend eine Seniorin im Stadtteil Damm um Schmuck und Münzen im Wert von 40.000 Euro brachten. Die Männer gaben sich als Kriminalbeamte aus, schürten am Telefon Angst und standen dann an der Haustüre des Opfers. Die Kripo ermittelt, warnt und bittet um Hinweise.

Ab etwa 17.00 Uhr erhielt die Rentnerin fortwährend Anrufe von einem angeblichen Beamten der Aschaffenburger Kripo. Dieser machte ihr zunächst damit Angst, dass angeblich Syrer um das Haus der Frau schleichen sollen und sie ausrauben wollen. Mit diesem Szenario spielend baute der skrupellose Täter eine erhebliche Angstkulisse auf.

In einem zweiten Anruf teilte der Mann dann mit, dass einer der „Täter“ gefasst worden wäre. Allerdings müssten alle Wertgegenstände der Frau jetzt abgeholt werden, um sie vor den noch nicht gefassten Komplizen in Sicherheit zu bringen. Bereits kurze Zeit später läutete es an der Haustüre der Rentnerin. Unmittelbar nach dem Öffnen der Türe entriss ein Unbekannter der Frau ihren gepackten Karton mit Schmuck und Münzen im Wert von rund 40.000 Euro. Glücklicherweise blieb die Frau körperlich unverletzt.

Der Täter flüchtete zunächst zu Fuß und dann weiter mit einem Pkw. Weder von ihm, noch dem Wagen liegt der Kripo eine Beschreibung vor.

Umso wichtiger ist es, dass sich Zeugen melden, die evtl. auf die Tat aufmerksam geworden sind und denen im Kästerweg am Abend fremde bzw. verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind. Anrufe bitte unter Tel. 06021/857-1732.

Die Polizei warnt vor den Kriminellen, die sich immer wieder auch als Polizeibeamte ausgeben und dabei auch mittels Call-ID-Spoofing Telefonnummern, z.B. die des Notrufs 110, fingieren. Sollten Sie einen derartigen Anruf erhalten, fragen sie selbst bei ihrer örtlichen Polizei nach, ob es diesen Einsatz gibt. Lassen Sie sich nicht überrumpeln! Ein Polizeibeamter wird niemals am Telefon ihre Wertgegenstände zu Hause erfragen, geschweige denn sie auffordern, diese einzupacken und ihm auszuhändigen.

Audiodatei

48-Jähriger droht sich umzubringen – niemand verletzt

WINTERHAUSEN, LKR. WÜRZBURG. Am Donnerstagabend ist es in einer Asylbewerberunterkunft zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. Ein 48-Jähriger hatte angekündigt, sich mit einem Messer umbringen zu wollen. Beamten der Verhandlungsgruppe gelang es, den Mann zu beruhigen, bis er das Messer schließlich ablegte und in psychologische Betreuung gebracht werden konnte.

Ein armenischer Familienvater hatte gegen 20.00 Uhr gedroht, sich das Leben zu nehmen und hatte sich in einem Zimmer der Unterkunft eingeschlossen. Da der Mann auch mit einem Messer hantierte, wurde neben zahlreichen Streifen der umliegenden Polizeidienststellen, der örtlichen Feuerwehr und der Verhandlungsgruppe auch ein Spezialeinsatzkommando alarmiert. Nach mehreren Stunden brachten die speziell geschulten Beamten der Verhandlungsgruppe gemeinsam mit dem Dolmetscher den psychisch belasteten Mann dazu, das Messer abzulegen.

Der 48-jährige konnte im Anschluss widerstandslos festgenommen werden. Somit blieben bei dem Einsatz glücklicherweise alle Beteiligten unverletzt. Mittlerweile ist der aus Armenien stammende Mann in einem Bezirkskrankenhaus zur Behandlung untergebracht. Die Familie des Mannes wird ebenfalls durch die zuständigen Behörden betreut.

Achtung Fake-Shops – Hinweise der Polizei zum Einkaufen im Internet

UNTERFRANKEN. In der Vorweihnachtszeit sind Online-Einkäufe natürlich noch attraktiver als sonst. Anstatt sich durch die völlig überfüllten Innenstädte und Einkaufszentren zu kämpfen, bestellt man lieber bequem von zu Hause aus.

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Doch nicht jeder vermeintliche Online-Shop liefert am Ende die bestellte Ware. Bitte nehmen Sie sich beim Bestellen etwas mehr Zeit, um betrügerische Angebote rechtzeitig zu erkennen.

So erkennen Sie sogenannte Fake-Shops:

  • Die Ware wird meistens sehr günstig angeboten
  • Die Ware ist immer verfügbar
  • Das Impressum ist unvollständig oder überhaupt nicht vorhanden
  • Wichtige AGB fehlen, sind fehlerhaft oder wurden von fremden Seiten kopiert
  • Der Domainname unterscheidet sich vom echten Hersteller
  • Die Ware ist in der Regel nur gegen Vorkasse erhältlich. Paypal, Abholung oder Kauf auf Rechnung wird fast nie angeboten
  • Ein möglicher Kontakt findet nur auf Englisch oder in schlechtem Deutsch statt
  • Sie erhalten in der Regel keine korrekte Bestellbestätigung
  • Bei Überprüfung der Adresse in Google Maps gibt es die Adresse entweder gar nicht oder sie liegt mitten in einem Wohngebiet. In diesen Fällen sollten sie vorsichtig sein

Sollten Sie trotzdem Opfer eines Fake-Shops werden:

  • Sichern Sie alle Unterlagen und Belege
  • Erstatten Sie Anzeige bei Ihrer nächsten Polizeidienststelle
  • Nehmen Sie umgehend Kontakt zu Ihrer Bank auf. Lastschriften (auch wenn diese so gut wie nie angeboten werden) können bis zu acht Wochen rückgängig gemacht werden.

Fünf Leichtverletzte nach Brennholzbrand an Wohnhaus

KLINGENBERG A.MAIN, LKR. MILTENBERG. Bewohner und Nachbarn eines Wohnhauses im Röllfelder Herrnweg erlitten in der Nacht zum Freitag vermutlich eine Rauchvergiftung, als sie gemeinsam den Brand eines Stapels Holzes löschten. Der insgesamt entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 10.000 Euro.

Gegen 01.10 Uhr waren die Bewohner auf den Brand des direkt an ihrer Hauswand gelagerten Brenn- und Bauholzes aufmerksam geworden. Zwei Bewohnern und drei Nachbarn gelang es in der Folge, das Feuer selbst zu löschen. Dabei erlitten sie jedoch dem Sachstand nach leichte Verletzungen und wurden vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert.

Am Haus selbst entstand Sachschaden an einem Fenster sowie an einem im Hof geparkten Pkw. Bezüglich der Ursache dürfte eine Mülltonne in der Nahe eine Rolle gespielt haben.

PP Unterfranken