Polizei News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 11.04.2016

Polizei News Unterfranken

Aufbruchsspuren an Wohnungstüre – Einbrecher bleibt erfolglos

ASCHAFFENBURG / GAILBACH. Im Laufe des Sonntags hat ein Unbekannter offenbar versucht, in einem Mehrfamilienhaus gewaltsam in eine Wohnung einzudringen. Die Eingangstüre hielt jedoch stand und der Täter machte sich ohne Beute aus dem Staub. Im Rahmen ihrer Ermittlungen setzt die Polizei nun auch auf Zeugenhinweise.

Dem Sachstand nach muss sich der Einbruchsversuch in dem Wohnhaus „Im Gartenland“ im Zeitraum zwischen 09.00 Uhr und 18.00 Uhr ereignet haben. Die Beamten stellten an der Wohnungstüre Spuren fest, die auf einen Einbruchsversuch hindeuten. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen keine gesicherten Erkenntnisse vor.

Wer im Zusammenhang mit der Tat etwas Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-2230 in Verbindung zu setzen.

Einbruchsversuch in Wohnhaus – Eingangstüre hält stand

OBERNBURG AM MAIN, LKR. MILTENBERG. Ein Unbekannter hat am Sonntagmorgen offenbar versucht, die Haustüre eines Einfamilienhauses aufzubrechen. Der Täter blieb jedoch erfolglos und machte sich ohne Beute aus dem Staub.

Zwischen 03.00 Uhr und 09.00 Uhr muss sich die Tat in der Bergstraße nach vorliegenden Erkenntnissen ereignet haben. Dem Täter gelang es, unerkannt zu entkommen. Er hinterließ einen Sachschaden in Höhe von etwa 50 Euro.

Wer im fraglichen Zeitraum in der Bergstraße eine verdächtige Person oder ein verdächtiges Fahrzeug festgestellt hat, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Obernburg, Tel. 06022/629-0, in Verbindung zu setzen.

Jugendliche geschlagen und beleidigt – Polizei sucht Zeugen

WÜRZBURG/INNENSTADT. Am Samstagabend hat ein unbekanntes Trio zwei 16-Jährige zuerst massiv beleidigt und dann unvermittelt angegriffen, getreten und geschlagen. Nach dem Angriff flüchteten die Täter in Richtung Innenstadt und konnten auch bei einer sofort eingeleiteten Fahndung nicht mehr ausfindig gemacht werden.

Gegen 21:40 Uhr waren die beiden 16-Jährigen in der Veitshöchheimer Straße zu Fuß unterwegs, als sie von einer Gruppe junger Männer angesprochen und beleidigt wurden. Als die Jugendlichen darum baten, dass die drei Männer aufhören sollen, gingen die Unbekannten auf die beiden los, schlugen und traten auf sie ein und flüchteten anschließend in Richtung Innenstadt. Einer der beiden 16-Jährigen wurde dabei an der Schulter verletzt und der zweite durch Fußtritte im Bereich der Hüfte. Gegen die drei Unbekannten werden nun Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung geführt.

Von den drei flüchtigen Tatverdächtigen ist lediglich bekannt, dass sie alle ca. 17 Jahre alt waren und zwischen 1,75 m und 1,80 m groß sein sollen.

Wer im Zusammenhang mit der Tat etwas Verdächtiges beobachtet hat oder sonst sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt unter Tel. 0931/457-2230 zu melden.

Nach Serie an Pkw-Aufbrüchen – Festnahme auf frischer Tat – Tatverdächtiger in U-Haft

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 11.04.2016

WÜRZBURG, STADT UND LANDKREIS. Nach einer Serie von Pkw-Aufbrüchen hat die Würzburger Polizei bereits am vergangenen Freitagabend einen Tatverdächtigen auf frischer Tat festgenommen. Insgesamt 14 Straftaten, darunter auch ein Wohnungs- und ein Firmeneinbruch, hat der Beschuldigte inzwischen eingeräumt. Seit Samstag befindet sich der 25-Jährige in Untersuchungshaft.

Nach einer Vielzahl von Pkw-Aufbrüchen hat sich am Freitagabend ein weiterer Fall ereignet. In den Weinbergen unterhalb der Würzburger Steinburg wurde die Seitenscheibe eines geparkten Peugeot mit einem Stein eingeworfen und aus dem Innenraum eine Geldbörse entwendet. Eine zivile Streifenbesatzung der Operativen Ergänzungsdienste Würzburg hörte einen lauten Knall und nahm nur einen Augenblick später den Tatverdächtigen im Alter von 25 Jahren fest. Bei einem Fluchtversuch war der Mann noch von Zeugen dabei beobachtet worden, wie er kurz vor der Festnahme sein mutmaßliches Diebesgut weggeworfen hatte.

Der aus dem Landkreis Würzburg stammende Beschuldigte wurde zur Dienststelle mitgenommen, wo in der Folge die Kripo Würzburg die weiteren Ermittlungen übernahm. In seiner Vernehmung legte der 25-Jährige ein umfassendes Geständnis ab. Er räumte ein, insgesamt 12 Pkw-Aufbrüche begangen zu haben, die sich seit Ende des vergangenen Jahres in der Nähe der Steinburg und am Schenkenfeld ereignet haben. Dem aktuellen Sachstand nach wurde bei den Taten eine Gesamtbeute in Höhe von etwa 3.000 bis 4.000 Euro erzielt und Sachschäden in Höhe von insgesamt ca. 10.000 Euro verursacht.

Teil des Geständnisses war auch ein Einbruch, der sich im Zeitraum zwischen dem 2. und dem 6. April in Röttingen ereignet hatte. Ein zunächst Unbekannter war in ein Firmengebäude in der Strüther Straße eingedrungen und hatte aus Büroräumen Gegenstände und Bargeld im Gesamtwert von über 400 Euro entwendet.

Einen weiteren Einbruch in ein Wohnanwesen „Am Riedelkreuz“ in Würzburg räumte der 25-Jährige ebenfalls ein. Im Laufe des 11. März hatte sich ein Unbekannter Zugang in das Einfamilienhaus verschafft und aus dem Inneren ein Handy und Bargeld im Wert von insgesamt etwa 500 Euro erbeutet.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde der Tatverdächtige am Samstag dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Würzburg vorgeführt. Der erließ Haftbefehl und der 25-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kripo Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft geführt. Geprüft wird dabei auch, inwieweit der Beschuldigte noch für weitere, gleichgelagerte Straftaten in Stadt und Landkreis Würzburg in Frage kommt.

Schmierereien in Kiliansgruft – Hoher Sachschaden

WÜRZBURG / INNENSTADT. Im Laufe des Sonntags hat ein Unbekannter Wände und eine Statue in der „Kiliansgruft“ des Neumünsters mit Farbe beschmiert. Der Täter entkam unerkannt und hinterließ einen Gesamtschaden von mehreren tausend Euro. Die Ermittlungen in diesem Fall hat inzwischen die Kriminalpolizei Würzburg übernommen.

Nach vorliegenden Erkenntnissen muss sich die Sachbeschädigung im Zeitraum zwischen 12.00 Uhr und 22.30 Uhr ereignet haben. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt hat die ersten Ermittlungen vor Ort aufgenommen und an der Ostwand der Gruft ein etwa 2 auf 6 Meter großes Graffiti mit teils beleidigendem Inhalt festgestellt. Zudem hatte der Täter eine Statue mit Farbe besprüht. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen dürfte sich die Gesamtschadenshöhe auf etwa 10.000 Euro belaufen.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen setzt der Sachbearbeiter der Kripo Würzburg bei der Aufklärung der Tat nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer im fraglichen Zeitraum im Bereich des Neumünsters eine verdächtige Person festgestellt hat, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

Bei Landung über Landebahn hinaus geflogen – Pilot und Co-Pilotin unverletzt – Sportflugzeug beschädigt Verkehrszeichen

WÜRZBURG / UNTERDÜRRBACH. Nach einer missglückten Landung am Sonntagmittag hat ein 62-Jähriger mit seinem Motorsegler ein Verkehrszeichen „umgeflogen“. Der Pilot lenkte den Flieger nach der Landebahn einen kleinen Abhang hinunter und kam auf einer Wiese zum Stehen. Die beiden Insassen überstanden die Landung unversehrt. An Schild und Flugzeug entstand Sachschaden.

Der 62-Jährige war gemeinsam mit seiner zehn Jahre jüngeren Gattin von Hof nach Würzburg geflogen und hatte gegen 12.20 Uhr vor, auf dem Flugplatz Würzburg-Schenkenturm zu landen. Der aus dem Landkreis Hof stammende Pilot setzte zu spät auf der Landebahn auf und kam nicht mehr auf dieser zum Stehen. Er lenkte den Flieger deshalb auf eine angrenzende Grünfläche, flog von da aus einen zwei Meter hohen Abhang hinunter und kam dort auf einer Wiese neben einer dortigen Asphaltstraße zum Stehen. Die rechte Tragfläche des Sportflugzeugs touchierte ein Verkehrszeichen (Feuerwehranfahrtszone), das dabei verbogen wurde.

Der Pilot und seine Co-Pilotin blieben bei dem Unfall unverletzt. An dem Verkehrszeichen entstand Sachschaden in Höhe von rund 100 Euro, an der Tragfläche des Flugzeugs in Höhe von mehreren tausend Euro. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurde informiert und in die Ermittlungen der Würzburger Polizei ist ein luftfahrtkundiger Beamter eingebunden

PP Unterfranken