Polizei-News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 13./14.11.2016

Nach Auseinandersetzung in Asylbewerberunterkunft – 19-Jähriger in Bezirkskrankenhaus eingewiesen

STOCKSTADT AM MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Sonntagnachmittag ist es in einer Asylbewerberunterkunft zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Bewohnern gekommen. Dabei soll ein 19-Jähriger mit einer Nachttischlampe auf seinen Mitbewohner eingeschlagen haben. Der Tatverdächtige wurde in ein Bezirkskrankenhaus eingewiesen, nachdem er offenbar vorhatte, sich mit einem Messer selbst zu verletzen.

 

Gegen 15.15 Uhr waren die beiden Männer in der Unterkunft in der Obernburger Straße in Streit geraten. Laut Angaben eines 19-Jährigen habe sein gleichaltriger Mitbewohner während der Auseinandersetzung zu einer Nachttischlampe gegriffen und damit schließlich zugeschlagen. Der Geschädigte erlitt bei dem Vorfall leichte Verletzungen und verständigte die Polizei.

Während der Sachverhaltsaufnahme durch Beamte der Polizeiinspektion Aschaffenburg griff der Angreifer plötzlich zu einem Küchenmesser. Die Polizisten zogen daraufhin ihre Dienstwaffen und dirigierten den Mann zu Boden. Sie nahmen ihn vorläufig fest und stellten das Messer sicher. Der 19-Jährige selbst beteuerte, dass er sich mit dem Messer selbst verletzen wollte. Einen Angriff auf die Polizeibeamten habe er eigenen Angaben zufolge nicht geplant.

Der Beschuldigte wurde mit einer leichten Handverletzung, die er offenbar im Zuge der Auseinandersetzung mit seinem Mitbewohner erlitten hatte, vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Aufgrund akuter Eigengefährdung erfolgte im Anschluss die polizeiliche Unterbringung in einem Bezirkskrankenhaus.

Die Polizeiinspektion Aschaffenburg ermittelt gegen den 19-Jährigen nun wegen des Verdachts der Gefährlichen Körperverletzung zum Nachteil seines Mitbewohners und wegen des Verdachts der Bedrohung gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten.

Brand eines Gartenhauses mit Taubenschlag – 170 Tiere verenden

STOCKSTADT A.MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. Rund 170 Tauben sind bei dem Brand eines Gartenhauses mit angrenzendem Taubenschlag in der Nacht zum Montag ums Leben gekommen. Zur Ursache für den Brand ermittelt die Kripo Aschaffenburg. Der Sachschaden liegt bei 15.000 bis 20.000 Euro.

Gegen 03.30 Uhr wurden Zeugen auf die Flammen aus dem Bereich des Gartengrundstücks an den „Landhäusern am Main“ aufmerksam und alarmierten Polizei und Feuerwehr. Rasch waren sowohl eine Streife der Aschaffenburger Polizei, als auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Stockstadt und Großostheim vor Ort. Letztere konnten ein Ausbreiten der Flammen verhindern. Das Gartenhaus brannte allerdings komplett nieder.

Ein angrenzender Taubenschlag wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Hier fielen etwa 170 Tauben den Flammen zum Opfer. Die Kripo Aschaffenburg kann derzeit weder einen technischen Defekt, noch eine mögliche Brandstiftung ausschließen. Die Ermittlungen dazu dauern an.

Wer evtl. sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

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Raubüberfall auf Asia-Geschäft – Großfahndung nach flüchtigem Täter

SCHWEINFURT. Am Montagnachmittag hat ein Unbekannter ein Asia-Geschäft überfallen und Bargeld erbeutet. Möglicherweise ist der Täter bewaffnet. Die Polizei fahndet aktuell mit einem Großaufgebot nach dem Flüchtigen und bittet um sofortige Mitteilung bei verdächtigen Wahrnehmungen.

 

Dem Sachstand nach betrat der Unbekannte gegen 13.30 Uhr das Geschäft in der Seestraße. Unter Vorhalt einer Schusswaffe erbeutete er Bargeld und flüchtete anschließend in unbekannte Richtung.

 

Der Räuber wird wie folgt beschrieben:

  • Männlich
  • ca. 20 Jahre alt
  • 170 bis 175 cm groß
  • Auffällig dünne Figur
  • Trug dunkle Mütze, braunen Schal, blaue Jeans und dunkelgraue Jacke
  • VORSICHT: Der Täter ist möglicherweise bewaffnet!

 

Wer den Täter vor, während oder nach der Tat gesehen hat oder sonst sachdienliche Hinweise geben kann, wird dringend gebeten, sich über Notruf 110 zu melden.

 

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Von der Straße abgekommen – Pkw überschlägt sich

BISCHOFSHEIM, LKR RHÖN-GRABFELD. Schwer verletzt wurde ein 76-Jähriger, als er mit seinem Pkw am Sonntagnachmittag von der Fahrbahn abkam und sich überschlug. Die Unfallermittlungen führt die Polizeiinspektion Bad Neustadt.

 

Am Sonntagnachmittag fuhr ein 76-jähriger Opelfahrer von Weisbach in Richtung Bischofsheim und kam kurz vor der Unterführung der B 279 alleinbeteiligt, möglicherweise weil ihn die tiefstehende Sonne blendete, nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort touchierte er zunächst den Wegweiser „Kreuzberg“ und ein Verkehrszeichen „Vorfahrt gewähren“, prallte dann gegen einen Wasserdurchlass, der den Pkw aushob, worauf sich dieser mehrfach überschlug.

Der Opel prallte danach an einen weiteren Wegweiser und blieb schließlich im Graben wieder auf seinen Rädern stehen. Der Rentner wurde zunächst im Fahrzeug eingeklemmt und von der Feuerwehr befreit. Er kam mit schweren Verletzungen ins Neustädter Krankenhaus. Sein Pkw erlitt einen wirtschaftlichen Totalschaden und wurde abgeschleppt.

22-Jährigen mit Waffe bedroht – Polizeieinsatz in Obdachlosenwohnheim

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 14.11.2016

WÜRZBURG / ZELLERAU. Am Samstagnachmittag ist es in einem Obdachlosenwohnheim zu einem Polizeieinsatz gekommen. Die Beamten nahmen einen 42-Jährigen vorläufig fest, der einen anderen Bewohner mit einer Waffe bedroht haben soll. Der Festgenommene wurde am Sonntag dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht vorgeführt.

Kurz nach 15.30 Uhr machte der 22-Jährige eine vorbeifahrende uniformierte Streifenbesatzung auf sich aufmerksam. Der Mann bewohnt ein Zimmer in einer Obdachlosenunterkunft im Stadtteil Zellerau und gab an, dort von einem anderen Bewohner mit einem Gewehr bedroht worden zu sein. Anschließend sei er unter Todesangst auf die Straße geflüchtet.

Der Tatverdächtige im Alter von 42 Jahren konnte durch Beamte der Bayerischen Bereitschaftspolizei in seinem Zimmer angetroffen und vorläufig festgenommen werden. In der Wohnung stellten die Polizisten neben einem Luftgewehr unter anderem auch eine Luft- und eine Leuchtpistole sicher. Der Mann wurde zur Polizeiinspektion Würzburg-Stadt gebracht, wo er die Nacht zum Sonntag in einem Haftraum verbrachte.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde der 42-Jährige am Sonntag dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Würzburg vorgeführt. Dieser erließ gegen den Tatverdächtigen Haftbefehl, der gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde. Die weiteren Ermittlungen, unter anderem wegen Bedrohung und Verstößen nach dem Waffengesetz, werden von der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft geführt.

„Romance-Scamming“ – Vorsicht vor falschen Freunden

BAYER. UNTERMAIN. Wegen zwei Fällen des sogenannten „Romance-Scamming“ ermittelt die Kripo Aschaffenburg gegen unbekannte Täter. Beide hatten zunächst über ein Dating-Portal Kontakt zu Frauen gesucht, dann eine finanzielle Notlage vorgetäuscht und letztlich rund 11.000 Euro erbeutet. Die Kripo warnt vor der Masche.

Am 10. November wandte sich eine 55-Jährige an die Kripo. Wie sich herausstellte, hatte sie seit Ende April Kontakt über ein Dating-Portal zu einem angeblichen britischen Staatangehörigen. Der Mann täuschte der Frau im Rahmen mehrerer Telefon- und Chatkontakte vor, dass er in Ghana sei und ihm seine Papiere verloren gegangen wären. Um zu helfen, überwies die 55-Jährige zunächst 3.000 Euro per Western Union nach Afrika. Im Anschluss schloss sie mehrere Mobilfunkverträge ab und schickte die Handys ebenfalls zu dem angeblichen Briten. Letztlich stellte sich jedoch heraus, dass die ganze Liebschaft nur vorgetäuscht war, um die 55-Jährige hinters Licht zu führen und Bargeld zu ergaunern. Der monetäre Schaden für die Frau beläuft sich insgesamt auf ca. 4.200 Euro.

Ein gleichgelagerter Fall wurde den Beamten des u.a. für Betrugsdelikte zuständigen Kommissariats der Kripo Aschaffenburg bereits Ende Oktober gemeldet. Eine 74-Jährige hatte insgesamt 6.800 Euro per Moneygram nach Malaysia überwiesen, nachdem ihr ein Unbekannter vorgespielt hatte, wegen einer Schiffspanne dort festzusitzen.

Die Polizei warnt eindringlich vor Internetbekanntschaften, bei denen schnell finanzielle Notlagen zur Sprache kommen. Die Täter verstehen es taktisch in der Regel sehr gut, ihre Opfer dazu zu bringen, ihnen das Geld aus Mitleid zu überweisen. In jedem Fall sollte man spätestens dann stutzig werden, wenn Geld an einen eigentlich Unbekannten ins Ausland überwiesen werden soll. Tatsache ist, dass sich auf Dating-Portalen eben leider nicht nur Menschen mit guten Absichten herumtreiben.

Einbrecher dringen über Küchenfenster ein – Polizei bittet um Hinweise

MÖMLINGEN, LKR. MILTENBERG. Vermutlich in der Nacht zum Sonntag sind Einbrecher über ein Küchenfenster in ein Einfamilienhaus eingestiegen. Zur Beute liegen der Polizei noch keine Erkenntnisse vor. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro.

In der Zeit von Samstagnachmittag, 17.00 Uhr, bis Sonntagmorgen, 09.00 Uhr, drangen die Täter über ein rückseitig gelegenes Küchenfenster in das freistehende Einfamilienhaus in der Mittelstraße ein. Im Anwesen durchsuchten die Unbekannten sämtliche Wohnräume und öffneten Schränke und Behältnisse. Ob etwas fehlt ist noch unklar.

Die Obernburger Polizei bittet um Hinweise von Zeugen. Insbesondere Nachbarn könnten im Laufe des Samstags bzw. Sonntags fremde/verdächtige Fahrzeuge oder Personen im Bereich des Mittelwegs aufgefallen sein. Sollte dies der Fall sein, bittet die Obernburger Polizei um einen Anruf unter Tel. 06022/6290.

 

Vermisste 15-Jährige wieder da

UNTERFRANKEN. Bei einem Polizeieinsatz in Bayern wurde heute Mittag die vermisste 15-Jährige aus Mahlsdorf unversehrt aufgefunden.

 

Die Ermittler des zuständigen „Dezernates für Delikte am Menschen“ hatten Hinweise, dass sich das Mädchen nach Bayern begeben haben könnte. Am Sonntagvormittag vollstreckten Polizisten aus Bayern und Berlin einen Durchsuchungsbeschluss in der Wohnung eines 31-Jährigen in Unterfranken. Dort wurden gegen 11 Uhr der Wohnungsmieter und die Vermisste angetroffen. Der Mann wurde vorläufig festgenommen, da zu diesem Zeitpunkt eine Straftat nicht auszuschließen war. Er kam schließlich im Anschluss an die Vernehmunmgen wieder auf freien Fuß, weil nach derzeitigem Ermittlungsstand keine strafbare Handlung erkennbar ist.
Wie die 15-Jährige zu ihm kam, wie lange sie sich dort aufhielt und andere Hintergründe ihres Verschwindens sind Gegenstand laufender Ermittlungen.

Erstmeldung Nr. 2607- Vermisste Jugendliche-Polizei bittet um Mithilfe
vom 19. Oktober 2016

Seit Dienstag, den 27. September 2016, wird eine 15-Jährige aus Mahlsdorf vermisst. Das Mädchen verließ gegen 15 Uhr ihre Wohngruppe und sollte um 20 Uhr in die Einrichtung zurück sein. Bisher kehrte sie nicht zurück. Trotz umfangreicher Ermittlungen konnte der Aufenthaltsort des Mädchens bis zum heutigen Tage nicht geklärt werden.

Die Vermisste wird wie folgt beschrieben:
• etwa 165 cm groß, normale Figur und kräftige Oberschenkel
• langes, dunkles Haar
• trägt eine orangefarbene Brille mit Kunststoffgestell
• relativ großes und auffälliges braunes Muttermal auf der rechten Wange, das fast bis zum Ohr reicht
• trug eine schwarze Jacke, darunter ein helles T-Shirt und eine dunkle Hose

Die Kriminalpolizei fragt:
• Wer hat die Jugendliche wann und wo nach ihrem Verschwinden gesehen?
• Wer kann Angaben zu ihrem jetzigen Aufenthaltsort machen?

Hinweise nimmt die Vermisstenstelle des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Rufnummer (030) 4664 – 912 444, per Fax (030) 4664 – 912 499 oder per E-Mail an vermisstenstelle@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

A3: Fahrer eingeschlafen und mit Pkw überschlagen

HÖSBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. Weil er während der Fahrt schon bemerkte, dass er übermüdet ist, wollte ein 20-Jähriger aus dem Landkreis Forchheim mit seinem Skoda an der Anschlussstelle Hösbach die A 3 verlassen und sich kurz ausruhen. Dazu kam er allerdings nicht.

Kurz nach 08.00 Uhr übermannte den jungen Mann kurz vor der Ausfahrt doch noch der Sekundenschlaf. Dabei kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, kam auf den aufsteigenden Leitplankenansatz und überschlug sich anschließend. Auf dem Dach liegend schleudert der Pkw über die gesamte Fahrbahn und kam auf dem linken Fahrstreifen zum Liegen.

Zunächst wurde die Autobahn von einer Polizeistreife in Fahrtrichtung Frankfurt komplett gesperrt, um sich einen Überblick über den gesamten Unfall zu machen. Kurz darauf wurde der linke und mittlere Fahrstreifen wieder freigegeben, ab 09.10 Uhr die gesamte Fahrbahn. Der Fahrer hatte Glück, er zog sich bei dem Unfall wohl “nur” Schädel- und Thoraxprellungen zu. Zur Sicherheit wurde er für die nächsten zwei Tage stationär im Klinikum Aschaffenburg aufgenommen.

Am Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 12.000 Euro, es musste abgeschleppt werden. Die Feuerwehren von Hösbach und Goldbach sicherten die Unfallstelle ab.

Auffahrunfall mit fünf Verletzten und hohem Sachschaden – Autobahn gesperrt

WIESENTHEID, LKR. KITZINGEN. Am Samstagmorgen kam es gegen 06.25 Uhr auf der A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt, kurz vor der Anschlussstelle Wiesentheid, zu einem folgenschweren Auffahrunfall.

Eine 21-jährige Pkw-Fahrerin aus dem westlichen Niedersachsen fuhr aus bislang unbekannten Gründen auf dem rechten Fahrstreifen auf einen dort ordnungsgemäß fahrenden rumänischen Sattelzug auf. Dadurch geriet der Pkw ins Schleudern und blieb unbeleuchtet auf dem Fahrstreifen, quer zur Fahrtrichtung, liegen. Dies erkannte ein weiterer 53-jähriger Pkw-Fahrer aus der Oberpfalz zu spät und streifte bei seinem Ausweichmanöver den querstehenden Pkw.

Während der Lkw-Fahrer und der Fahrer aus der Operpfalz mit dem Schrecken davonkamen, wurden im Pkw der Unfallverursacherin alle 5 Insassen im Alter von 20 bis 24 Jahren verletzt und mussten vom Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden.

Die Unfallaufnahme der Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried wurde durch die Feuerwehren aus Wiesentheid und Geiselwind unterstützt und abgesichert. Außerdem musste der Pkw der Unfallverursacherin abgeschleppt werden. Zur Versorgung der Verletzten sowie zur Unfallaufnahme musste die Fahrbahn für ca. 45 Minuten komplett gesperrt werden – es kam aber aufgrund der Tageszeit zu keinen Nennenswerten Behinderungen. Die Schadenshöhe wird von den Beamten auf insgesamt ca. 34.000 Euro geschätzt.

Scheune ein Raub der Flammen

WIESTHAL, LKR. MAIN-SPESSART. Ein Sachschaden in Höhe von etwa 70.000 Euro entstand durch den Brand einer Scheune am Samstagabend. Verletzt wurde niemand. Zur Ursache für den Brand ermittelt die Kripo Würzburg.

Ein Zeuge hatte kurz nach 23.00 Uhr zunächst nur eine starke Rauchentwicklung wahrgenommen. Er alarmierte sofort die Feuerwehr. Kurze Zeit später stand eine Scheune in der Grundstraße im Vollbrand. Die Feuerwehren aus Wiesthal und den umliegenden Gemeinden hatten das Feuer schnell unter Kontrolle.

Das Gebäude, welches aus einem gemauerten Erdgeschoss mit Garage und einem Obergeschoss aus Holz besteht, brannte bis auf die Mauern nieder. Ein Traktor, der in der Garage stand, konnte noch herausgefahren werden.

Die Kriminalpolizei Würzburg hat noch in der Nacht die Ermittlungen zur bislang unbekannten Brandursache aufgenommen.

Einbruch in Einfamilienhaus – Bargeld gestohlen

KIRCHZELL, LKR. MILTENBERG. Im Laufe des Samstagabends sind Einbrecher in ein Einfamilienhaus in der Straße Am Sandweg eingestiegen. Sie erbeuteten Bargeld und türmten unerkannt. Die Polizei bittet um Hinweise.

Zwischen 17.45 Uhr und 23.00 Uhr verschafften sich die Täter über ein Kellerfenster gewaltsam Zutritt zu dem freistehenden Anwesen. Darin suchten sie offenbar gezielt nach Bargeld und fanden eine noch nicht exakt bekannte Summe. Außerdem fehlen mehrere Münzen. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf einige hundert Euro.

Bei der Aufklärung des Falls setzt die Polizei auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Vor allem Nachbarn könnten im Laufe des Samstags verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Tatorts aufgefallen sein. Die Miltenberger Polizei ist für jeden Hinweis unter Tel. 09371/945-0 dankbar.

PP Unterfranken