Polizei News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 14.04.2016

Bayerische Polizei – 35-Jähriger erfasst mit Pkw zwei Fußgänger – Hinweise auf vorsätzliches Verhalten – Vorführung beim Ermittlungsrichter

35-Jähriger erfasst mit Pkw zwei Fußgänger – Hinweise auf vorsätzliches Verhalten – Vorführung beim Ermittlungsrichter

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg vom 13.04.2016

SAILAUF, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Dienstagabend sind zwei Fußgänger im Alter von 17 und 19 Jahren von einem rückwärtsfahrenden Pkw erfasst und dabei schwer verletzt worden. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme ergaben sich Hinweise darauf, dass der 35-jährige Pkw-Fahrer möglicherweise vorsätzlich die Geschädigten angefahren hat. Die Kripo ermittelt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg. Der Pkw-Fahrer wird dem Ermittlungsrichter vorgeführt.


Dem derzeitigen Ermittlungsstand nach war der 35-jährige BMW-Fahrer kurz nach 19:00 Uhr in der Aschaffenburger Straße in Richtung Engländer unterwegs. Kurz nach einem Fußgängerüberweg bremste der Fahrer sein Fahrzeug ab und fuhr rückwärts auf den Gehweg. Dort erfasste er einen Heranwachsenden und einen Jugendlichen mit dem Heck des Fahrzeugs, die zu Boden geschleudert wurden. Der BMW prallte noch gegen eine Hauswand und kam zum Stehen. Mit schweren Verletzungen kamen die beiden Fußgänger zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme durch eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Aschaffenburg stellte sich durch die Spurenlage und auch Zeugenvernehmungen heraus, dass das Verhalten des Pkw-Fahrers möglicherweise vorsätzlich war. Nach ersten Erkenntnissen waren die beiden Fußgänger über die ihrer Meinung nach schnelle Fahrweise des BMWs erbost und brachten dies auch mit Handzeichen zum Ausdruck. Danach trug sich das Geschehen wie geschildert zu.

Die Kriminalpolizei Aschaffenburg übernahm die weiteren Ermittlungen. Der BMW-Fahrer wurde vorläufig festgenommen und zur Polizeidienststelle transportiert. Ein Vortest am Alkoholmessgerät zeigte ein positives Ergebnis, was eine Blutentnahme nach sich zog. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg ordnete diese die Einschaltung eines Sachverständigen und die Vorführung des 35-Jährigen beim Ermittlungsrichter am Mittwochnachmittag an. Es wird unter anderem wegen des Tatvorwurfs des versuchten Totschlags ermittelt.


Zur genauen Rekonstruktion des Geschehens hofft die Sachbearbeiterin der Kripo Aschaffenburg noch auf Zeugenhinweise. Wer das Geschehen beobachtet hat und noch keine Aussage bei der Polizei gemacht hat, wird gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.


Nachtrag, Stand 15:30 Uhr


Am Mittwochnachmittag fand die von der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg angeordnete Vorführung beim Ermittlungsrichter statt. Dieser erließ antragsgemäß einen Untersuchungshaftbefehl gegen den 35-Jährigen wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags.


Die Sachbearbeiterin der Kriminalpolizei Aschaffenburg nimmt weiter Hinweise von Zeugen entgegen, die das Geschehen beobachtet haben. Diese werden gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

 

Bayerische Polizei – Weiblicher Leichnam in Hotel aufgefunden – Keine Hinweise auf Gewaltverbrechen

Weiblicher Leichnam in Hotel aufgefunden – Keine Hinweise auf Gewaltverbrechen

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg vom 14.04.2016

ASCHAFFENBURG. Bereits am vergangenen Sonntag hat ein Zeuge in einem Hotelzimmer einen weiblichen Leichnam aufgefunden. Da die Todesart ungeklärt war, hat die Kriminalpolizei Aschaffenburg Ermittlungen aufgenommen. Nach der bereits erfolgten Obduktion kann ein Gewaltverbrechen ausgeschlossen werden.


Am Sonntagnachmittag hatte ein Zeuge gegen 12.40 Uhr die leblose Person in dem Hotelzimmer entdeckt. Als ein Notarzt kurze Zeit später vor Ort eintraf, konnte er nur noch den Tod der Frau feststellen. Die weiteren Ermittlungen, wie die 45-Jährige zu Tode gekommen ist, hat in der Folge die Kriminalpolizei Aschaffenburg übernommen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wurde der Leichnam am Dienstag in den Räumlichkeiten der Rechtsmedizin in Würzburg obduziert. Nach den aktuell vorliegenden Erkenntnissen gibt es keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen.

Bayerische Polizei – Pkw aufgebrochen – Tatverdächtiger vorläufig festgenommen – Ermittlungen laufen

Pkw aufgebrochen – Tatverdächtiger vorläufig festgenommen – Ermittlungen laufen

KLEINOSTHEIM, LKR. ASCHAFFENBURG. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist es zu insgesamt vier Pkw-Aufbrüchen gekommen. Im Rahmen einer Fahndung nahmen Zivilbeamte einen Verdächtigen fest. Inwieweit sich der Tatverdacht erhärten lässt, müssen die weiteren Ermittlungen zeigen. Der 38-Jährige kam zunächst wieder auf freien Fuß.


Gegen 03:30 Uhr war der Notruf eines Zeugen bei der Polizeieinsatzzentrale eingegangen. Der Pkw-Besitzer hatte seinen Skoda in der Bahnhofstraße geparkt und war durch das Bersten einer Scheibe auf laute Geräusche aufmerksam geworden. Der Zeuge rannte zu seinem Fahrzeug und stellte fest, dass eine Seitenscheibe wohl gewaltsam geöffnet worden war. Aus dem Fahrgastraum war allerdings nichts entwendet.

Eine Zivilstreife der Operativen Ergänzungsdienste Aschaffenburg wurde im Rahmen der Fahndung auf einen 38-Jährigen aufmerksam, der zu Fuß in der Nähe unterwegs war. Er führte typisches Werkzeug mit. Nach der vorläufigen Festnahme transportierten die Ordnungshüter den Beschuldigten zur Polizeidienststelle.

Im Laufe des Donnerstagvormittags meldeten sich noch drei weitere Pkw-Besitzer, deren Fahrzeuge in der Nacht aufgebrochen worden waren. Dabei handelt es sich um einen Audi A4, der in der Bahnhofstraße abgestellt war, einem Suzuki Swift, der am Bachrain stand und einen Opel Corsa, geparkt in der Schillerstraße.

Aus zwei Fahrzeugen fehlte nichts. Aus dem Opel Corsa war Bargeld verschwunden.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg kam der Beschuldigte am Donnerstagmorgen wieder auf freien Fuß. Die Ermittler versuchen jetzt zu klären, inwieweit er tatsächlich mit den Pkw-Einbrüchen in Verbindung steht. Ebenso überprüfen die Beamten, ob der Beschuldigte auch für 10 weitere Pkw-Aufbrüche, die sich Anfang April in Kleinostheim ereignet haben, in Frage kommen könnte.


Dabei setzt der Sachbearbeiter auch auf Zeugenhinweise. Wer in der Nacht Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-2230 zu melden.

 

 

Bayerische Polizei – Ungewöhnlicher Fund bei Kontrolle – Kiloweise Elfenbein beschlagnahmt

Ungewöhnlicher Fund bei Kontrolle – Kiloweise Elfenbein beschlagnahmt

WÜRZBURG. Einen ungewöhnlichen Fund haben Fahnder der Verkehrspolizei in der Nacht zum vergangenen Samstag auf der A 3 gemacht. Bei der Kontrolle eines Pkw entdeckten die Beamten knapp 70 Kilogramm Elfenbein. Die weiteren Ermittlungen hat inzwischen das Zollfahndungsamt München mit Dienstsitz in Nürnberg übernommen.


Gegen Mitternacht war ein Mietwagen mit Hamburger Zulassung auf der A 3 ins Visier der Autobahnfahnder der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried geraten. Die Beamten stoppten den Pkw auf der Rastanlagen Würzburg-Süd und nahmen das Fahrzeug und die Insassen genauer unter die Lupe. Als die Polizisten in dem Pkw das verpackte Elfenbein entdeckten, trauten sie ihren Augen kaum. Von den Insassen vorgelegte Dokumente, die den Transport der Knochensubstanz legitimieren sollten, stellten sich in der Folge als Totalfälschungen heraus.

Das Elfenbein und die gefälschten Dokumente wurden beschlagnahmt und die beiden Tatverdächtigen im Alter von 25 und 34 Jahren mussten die Fahnder zur Dienststelle begleiten. Da die Beschuldigten in der Bundesrepublik keinen festen Wohnsitz haben, ordnete die Staatsanwaltschaft Würzburg eine Sicherheitsleistung an. Nach Zahlung des fälligen Betrages wurden die Festgenommenen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Ermittelt wird jetzt wegen des Verdachts umwelt- bzw. tierschutzrechtlicher Verstöße und des Verdachts der Urkundenfälschung. Zuständigkeitshalber hat inzwischen das Zollfahndungsamt München die weiteren Ermittlungen übernommen.

Bayerische Polizei – Aufbruchsspuren an Wohnungstüren – Einbrecher bleibt erfolglos

Aufbruchsspuren an Wohnungstüren – Einbrecher bleibt erfolglos

SONDERHOFEN, LKR. WÜRZBURG. Zwischen dem späten Dienstagabend und dem Mittwochabend hat ein Unbekannter offenbar versucht, in ein Einfamilienhaus einzusteigen. Eine Haustüre und eine Nebeneingangstüre hielten allerdings stand und der Einbrecher machte sich ohne Beute aus dem Staub. Die Polizeiinspektion Ochsenfurt nimmt Zeugenhinweise entgegen.


Dem Sachstand nach muss sich der Einbruchsversuch an dem Wohnhaus in der Oberhofer Straße zwischen Dienstag, 23:30 Uhr, und Mittwoch, 18:30 Uhr, ereignet haben. Der Unbekannte versuchte die Hauseingangstüre und eine Nebentüre gewaltsam aufzubrechen. Der Sachschaden wird auf etwa 500 Euro geschätzt.


Möglicherweise haben Zeugen verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Tatzeitraum beobachtet. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Ochsenfurt unter Tel. 09331/8741-0 entgegengenommen.

 

 

Bayerische Polizei – Scheune bis auf Grundmauern niedergebrannt – Ursache noch unklar

Scheune bis auf Grundmauern niedergebrannt – Ursache noch unklar

OBERNBREIT, LKR. KITZINGEN. Am Donnerstagmorgen ist eine Scheune bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Verletzt wurden dabei glücklicherweise niemand. Die Ursache für das Feuer ist derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen diesbezüglich übernommen.


Kurz nach 09.00 Uhr hatte ein Zeuge das Feuer in der Breitbachstraße bemerkt und anschließend sofort den Notruf gewählt. Als die Streifenbesatzungen der Kitzinger Polizei kurze Zeit später vor Ort eintrafen, brannte die Scheue bereits lichterloh. Ein Großaufgebot der örtlichen Feuerwehren aus Obernbreit, Marktbreit, Ochsenfurt, Iffigheim, Gnodstadt, Iphofen, Tiefenstockheim und Schwarzach am Main bekämpfte die Flammen. Die Löschmannschaften konnten jedoch nicht mehr verhindern, dass das Gebäude bis auf die Grundmauern niederbrannte. Durch den Einsatz der Feuerwehr konnte jedoch ein Übergreifen des Brandes auf benachbarte Anwesen verhindert werden.

Glücklicherweise kamen bei dem Feuer keine Personen zu Schaden. Die Sachschadenshöhe dürfte nach ersten vorsichtigen Schätzungen im fünfstelligen Eurobereich liegen.

Zur Stunde (11.25 Uhr) ist der Brand unter Kontrolle. Wegen zahlreicher Glutnester dauern die Nachlöscharbeiten jedoch noch an. Wie das Feuer ausbrechen konnte, ist jetzt Gegenstand kriminalpolizeilicher Ermittlungen.

Bayerische Polizei – Unbekannter wehrt sich bei Ladendiebstahl – Geschäftsinhaberin leicht verletzt

Unbekannter wehrt sich bei Ladendiebstahl – Geschäftsinhaberin leicht verletzt

ASCHAFFENBURG. Am Mittwochnachmittag ist ein Unbekannter von einer Geschäftsinhaberin beim Diebstahl einer Jeans-Hose ertappt worden. Unter leichter Gewaltanwendung bahnte sich der Mann den Weg ins Freie und flüchtete mit der Beute. Die Polizeiinspektion Aschaffenburg nimmt jetzt auch Zeugenhinweise entgegen.


Gegen 16:45 Uhr hatte der Unbekannte in einem Geschäft in der Goldbacher Straße eine Jeans anprobiert. Da er sich sehr lange in der Umkleidekabine aufhielt, wurde die Geschäftsinhaberin stutzig. Nachdem der Mann die Kabine verlassen hatte, erkannte die Geschädigte abgerissene Preisetiketten. Sie stellte sich vor die Eingangstüre, um den offenbar bevorstehenden Diebstahl zu verhindern. Der Unbekannte ging zielstrebig auf den Ausgang zu und zog die Frau am Arm weg, die daraufhin auch zu Boden stürzte. Danach türmte er mit der Jeans zu Fuß.

Die Polizeiinspektion Aschaffenburg leitete noch eine Fahndung nach dem Unbekannten ein, die allerdings ergebnislos verlief.


Es liegt folgende Beschreibung vor:

  • Etwa 28 Jahre alt und 180 cm groß
  • Schlanke Figur, sprach gebrochenes deutsch
  • Kurze, schwarze Haare


Bei der Sachverhaltsaufnahme wurde bekannt, dass sich vor dem Diebstahl noch ein zweiter Mann in dem Geschäft aufgehalten hat. Der gab gegenüber der Ladenbesitzerin an, den Unbekannten zu kennen. Nach der Nennung eines Namens machte sich der Zeuge vor dem Eintreffen der Polizei aus dem Staub. Die Ermittlungen hierzu führten bislang allerdings nicht auf eine heiße Spur.


Die Polizeiinspektion Aschaffenburg nimmt im Rahmen der weiteren Ermittlungen jetzt auch Zeugenhinweise entgegen. Diese werden unter Tel. 06021/857-2230 entgegengenommen.

 

 

Bayerische Polizei – Verdächtiger Balkonkletterer mitgeteilt – 34-Jähriger leistet heftigen Widerstand – Drei Polizeibeamte verletzt

Verdächtiger Balkonkletterer mitgeteilt – 34-Jähriger leistet heftigen Widerstand – Drei Polizeibeamte verletzt

WÜRZBURG / FRAUENLAND. Eine nicht alltägliche Wendung erlebte ein Polizeieinsatz am Mittwochabend. Nach der Mitteilung eines mutmaßlichen Einbrechers leistete die verdächtige Person heftigen Widerstand bei der Überprüfung der Ordnungshüter. Grund dafür waren Betäubungsmittel in der Wohnung, zu der sich der Mann offenbar berechtigterweise Zutritt verschaffen wollte. Drei Polizeibeamte erlitten Verletzungen.


Kurz vor 23:00 Uhr hatte ein Zeuge den Polizeinotruf gewählt und mitgeteilt, dass im Zweierweg eine verdächtige Person über einen Balkon in den ersten Stock klettern würde. Der Mitteiler vermutete einen Wohnungseinbrecher und mehrere Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt machten sich auf den Weg. Der Verdächtige stand beim Eintreffen der Beamten noch auf dem Balkon und gab zu verstehen, dass er lediglich seinen Wohnungsschlüssel nicht parat gehabt habe und eben über den Balkon einsteigen wollte.

Die Beamten gingen der Sache weiter nach und überprüften den Mann dann in der Wohnung. Sofort wehte verdächtiger Marihuanageruch um die Nase der Ordnungshüter. Auch der 34-Jährige bekam wohl mit, dass es eng für ihn wird und stieß einen Beamten zur Seite. Er nahm blitzschnell eine herumliegende Plastikplombe mit Marihuanablüten an sich, die offen herumlag und schluckte sie herunter. Dabei kam es zu einer Rangelei mit den Polizeibeamten, die den Mann bei seinem Vorhaben hindern wollten.

Letztlich steigerte sich seine Aggressivität. Er wehrte sich gegen die angekündigte Fesselung und beleidigte die Polizisten aufs Übelste. Bei dem Gerangel erlitten drei Beamte Verletzungen. Einer davon musste den Dienst wegen eines gebrochenen Fingers abbrechen.

In der Wohnung wurden noch mehrere angerauchte Joints sichergestellt. Der Beschuldigte musste die Ordnungshüter zur Dienststelle begleiten. Nach den Maßnahmen, die unter anderem aus einer Blutentnahme bestanden, kam der 34-Jährige wieder auf freien Fuß. Gegen ihn wird jetzt unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Bayerische Polizei – Vermisster 51-Jähriger aus Albstadt aufgefunden – Fahndungsmaßnahmen beendet

Vermisster 51-Jähriger aus Albstadt aufgefunden – Fahndungsmaßnahmen beendet

ALZENAU OT ALBSTADT, LKR. ASCHAFFENBURG. Der 51-Jährige, der am Dienstagabend bei der Polizei als vermisst gemeldet worden war, wurde in Hessen aufgefunden. Er kam in einem gesundheitlich kritischen Zustand in ein Krankenhaus. Die Polizei bedankt sich für die Mithilfe der Bevölkerung und die eingegangenen Hinweise.


Wie bereits berichtet, hatte der 51-Jährige am Dienstagmorgen mit seinem Fahrzeug sein Wohnhaus verlassen und war seitdem spurlos verschwunden. Angehörige informierten am Abend die Alzenauer Polizei, die in der Folge umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet hat.

Am späten Mittwochnachmittag waren Wanderer im hessischen Main-Kinzig-Kreis unterwegs. Sie entdeckten den gesuchten Pkw mit dem Vermissten und verständigten den Rettungsdienst. Nach einer Erstversorgung kam der 51-Jährige in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Bayerische Polizei – Nach Fund von Leichnam im Main – keine Hinweise auf gewaltsamen Tod

Nach Fund von Leichnam im Main – keine Hinweise auf gewaltsamen Tod

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 14.04.2016

MARKTBREIT, LKR. KITZINGEN. Nachdem am Sonntagmittag eine vermisste Frau aus Sulzfeld am Main in Marktbreit tot am Mainufer gefunden worden war, ist der Leichnam auf Antrag der Staatsanwaltschaft am Mittwoch obduziert worden. Dabei hatten sich keine Hinweise auf Fremdeinwirkung ergeben. Die Ermittlungen führt die Kripo Würzburg in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg.


Wie bereits berichtet, hatte der Ehemann der 59-Jährigen seine Gattin gegen 04.00 Uhr als vermisst gemeldet. Die Frau hatte das Haus in unbekannte Richtung verlassen und war seitdem spurlos verschwunden gewesen. Die Kitzinger Polizei leitete umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein, suchte am Boden unter anderem auch mit Unterstützung von Personensuchhunden und von der Luft aus mit einem Polizeihubschrauber. Gegen 11.00 Uhr wurde die Frau dann tot im Main bei Marktbreit entdeckt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde der Leichnam am Mittwoch obduziert. Laut vorläufigem Obduktionsergebnis ist die Frau ertrunken. Hinweise auf Fremdeinwirkung, die zum Tod der 59-Jährigen geführt haben, ergaben sich nicht.

PP Unterfranken