Polizei-News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 14.04.2017

Motorradfahrer tödlich verunglückt

EBELSBACH, LKR. HASSBERGE. Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Freitagnachmittag im Ebelsbacher Ortsteil Rudendorf. Ein Motorradfahrer zog sich dabei schwere Verletzungen zu und verstarb noch an der Unfallstelle.

Der Suzukifahrer war gegen 15:00 Uhr auf der Staatsstraße 2281 von Leppelsdorf kommend in Richtung Rudendorf unterwegs, als er am Ortseingang von Rudendorf in einer Rechtskurve wohl die Kontrolle über seine Maschine verlor. Nach dem derzeitigen Ermittlungstand der Polizeiinspektion Haßfurt wurde der 53-jährige Motorradfahrer aus dem Landkreis Haßberge nach links aus der Kurve getragen und stürzte schwer. Der Rettungsdienst und ein Notarzt versorgten den Mann und leiteten Reanimationsmaßnahmen ein. Die Bemühungen blieben jedoch erfolglos und der Verletzte verstarb an der Unfallstelle.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Während des Rettungseinsatzes und der Unfallaufnahme war die Staatsstraße 2281 zeitweise komplett gesperrt. Es kam es zu Verkehrsbehinderungen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang führt die Polizeiinspektion Haßfurt. Neben Rettungsdienst und Polizei waren auch die Feuerwehren aus Ebelsbach und Rudendorf im Einsatz.

Versuchtes Tötungsdelikt in Mömlingen – Öffentlichkeitsfahndung nach Tatverdächtigem

Gemeinsame Presseerklärung des PP Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg

MÖMLINGEN, LKR. MILTENBERG. Am späten Freitagvormittag kam es in einem Waldstück bei Mömlingen zu einem versuchten Tötungsdelikt. Die Kriminalpolizei ermittelt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg. Derzeit laufen Fahndungsmaßnahmen im Bereich Mömlingen. Die Ermittler hoffen durch eine Veröffentlichung der Personenbeschreibung auf Zeugenhinweise.

 

Tatverdächtiger
Foto: Polizei

Kurz nach 11:00 Uhr wurde die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken durch die Integrierte Leitstelle Untermain über eine schwerverletzte Frau informiert, die in ein Krankenhaus eingeliefert worden war. Ersten Ermittlungen zu Folge soll es in einem Waldstück bei Mömlingen zu einer Auseinandersetzung zwischen der Frau und ihrem Ehemann gekommen sein. Der 47-jährige Mann soll dabei die Frau aus dem gemeinsam genutzten Auto gezogen und mit massiver Gewalt auf sie eingewirkt haben. Anschließend soll der Mann in den Wald geflüchtet sein. Der ebenfalls anwesende Sohn brachte seine schwerverletzte Mutter mit dem Fahrzeug zunächst zur Wohnung der Familie. Von dort wurde der Rettungsdienst verständigt.

Derzeit sucht die Polizei Obernburg, unterstützt von den umliegenden Dienststellen und Kollegen aus dem benachbarten Hessen in dem Waldstück bei Mömlingen nach dem Tatverdächtigen. Hierbei ist auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz.
Die Kriminalpolizei Aschaffenburg führt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg die Ermittlungen gegen den Familienvater wegen eines versuchten Tötungsdeliktes.

Der Mann wird weiterhin im Bereich von Mömlingen und Erlenbach vermutet. Möglich wäre aber auch ein Aufenthalt im Raum Sinsheim. Er wird wie folgt beschrieben:

– schmale Statur
– dunkle, grau melierte Haare, hohe Stirn
– südländisches Aussehen
– Brillenträger
– bekleidet mit einer beige-farbenen Hose, einem weißen Hemd, einer dunkelblauen Jacke sowie schwarzen Schuhen

Wer eine Person gesehen hat, auf die diese Beschreibung passt, wird dringend gebeten sich unter der Notrufnummer 110 bei der Polizei zu melden.

Audiodatei

O-Ton Pressesprecher Fabian Hench

 

Auffahrunfall unter Alkoholeinfluss fordert zwei Leichtverletzte

WÜRZBURG. Bei einem Auffahrunfall zwischen zwei Pkw auf der A3 bei Würzburg wurden zwei Personen leicht verletzt. Der Unfallverursacher stand unter Alkoholeinfluss.

 

Donnerstagnacht befuhr ein Ehepaar aus den Niederlanden mit seinem Pkw die A3 in Fahrtrichtung Nürnberg. Aufgrund der Baustelle an der Anschlussstelle Heidingsfeld verlangsamte sich der Verkehr, weshalb der niederländische Pkw-Fahrer abbremsen musste. Dies erkannte ein 27-jähriger Pkw-Fahrer aus dem mittelfränkischen Raum zu spät und fuhr auf seinen Vordermann auf. Hierdurch wurde das Ehepaar aus dem vorderen Pkw leicht verletzt. Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst vor Ort wurden sie zur weiteren Behandlung in ein Würzburger Krankenhaus gebracht. Dieses konnten die beiden Verletzten aber zwischenzeitlich schon wieder verlassen. Der Unfallverursacher selbst blieb unverletzt.

Im Zuge der Verkehrsunfallaufnahme, welche Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried durchführten, wurde beim Unfallverursacher deutlicher Alkoholgeruch wahrgenommen. Nachdem ein freiwilliger Atemalkoholtest ein Ergebnis von über 0,8 Promille ergab, musste sich der 27-Jährige einer Blutentnahme unterziehen. Außerdem wurden sein Führerschein und die Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Ihn erwartet ein Strafverfahren. An den am Unfall beteiligten Pkw‘s entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro.

Verkehrsunfall bei Triefenstein – Zwei Personen verletzt

TRIEFENSTEIN, LKR. MAIN-SPESSART. Zwei leicht verletzte Personen, drei beschädigte Fahrzeuge und eine kurzzeitige Vollsperrung ist die Bilanz eines Verkehrsunfalles, der sich am Donnerstagnachmittag auf der St2299 bei Lengfurt ereignete.

Eine Toyota Fahrerin ordnete sich zum Abbiegen nach links in die Marktheidenfelder Straße ein, wechselte dann aber erneut die Spur und fuhr doch geradeaus um in Richtung Homburg weiterzufahren. Der hinter ihr folgende Opelfahrer erkannte die Situation, verringerte die Geschwindigkeit und ließ die Fahrerin wieder auf die Geradeausspur einfahren. Eine von hinten kommende Pkw-Fahrerin fuhr auf den Opel auf; dieser wurde auf den Toyota geschoben. Dabei erlitten der Opelfahrer und eine Person im Fahrzeug der Unfallverursacherin leichte Verletzungen. Die Feuerwehr Lengfurt leitete im Zuge einer Vollsperrung für eine halbe Stunde den Verkehr um. Die gesamte Schadenshöhe wird auf über zehntausend Euro geschätzt.

Falschfahrer auf A70 unterwegs – Vollbremsung verhindert Unfall

SCHWEINFURT. Ein Falschfahrer hat in der Nacht von Donnerstag auf Freitag einen Verkehrsteilnehmer auf der A70 gefährdet. Die Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck sucht nun den Fahrer eines Kleintransporters und bittet um Zeugenhinweise.

Am Donnerstag gegen 23:45 Uhr fuhr ein 26-jähriger Mann aus dem Landkreis Bad Kissingen an der Anschlussstelle Schweinfurt-Hafen auf die A70 und wollte in Richtung Würzburg weiterfahren. Kurz vor der Anschlussstelle Bergrheinfeld bemerkte er jedoch plötzlich einen weißen Transporter, welcher offensichtlich kurz zuvor einen großen Lkw überholt hatte und nun im Begriff war auf der Autobahn zu wenden. Nur dank einer sofort eingeleiteten Vollbremsung konnte der junge Mann einen Zusammenstoß mit dem Transporter verhindern.

Der weiße Transporter, zu welchem keine näheren Hinweise vorliegen, außer, dass ein etwa 40 Jahre alter Mann mit kurzen Stoppelhaaren und rundlichem, unrasiertem Gesicht am Steuer saß, befuhr anschließend die A70 entgegen der Fahrtrichtung und könnte noch anderen Verkehrsteilnehmern entgegengekommen sein und sie gefährdet haben. Wo das Fahrzeug schließlich die Autobahn wieder verließ oder vielleicht erneut wendete ist der Polizei bislang nicht bekannt.

Der Fahrer des Lkws, welcher durch den Transporter unmittelbar vor dem Wendemanöver überholt worden war, aber auch andere Verkehrsteilnehmer die Angaben zum „Geisterfahrer“ machen können, werden gebeten sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck unter der Rufnummer 09722 /94440 zu melden.

PP Unterfranken