Polizei-News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 16.02.2017

Frontalzusammenstoß zwischen zwei Pkw – Beide Fahrer schwerverletzt

WIESENTHEID, LKR. KITZINGEN. Zu einem Verkehrsunfall mit zwei Schwerverletzten ist es am Donnerstagnachmittag auf der B 22 gekommen. Beide Fahrer kamen nach der medizinischen Erstversorgung in umliegende Krankenhäuser. Für die Dauer der Unfallaufnahme, welche durch die Polizei Kitzingen erfolgte, musste die B 22 in beide Richtungen gesperrt werden.

 

Aus bislang ungeklärter Ursache kam der 38-jährige Fahrer eines Ford Fiesta gegen 15:00 Uhr kurz nach Reupelsdorf auf den Gegenfahrstreifen. Ein aus Schwarzach kommender 18-jähriger Fahrer eines Smart konnte nicht mehr ausweichen und es kam zum Frontalzusammenstoß. Dabei erlitten beide Fahrer so schwere Verletzungen, dass sie nach der medizinischen Erstversorgung durch den Notarzt und Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Für die Dauer der Unfallaufnahme durch die Kitzinger Polizei und Bergung der Unfallfahrzeuge war die B 22 in beide Fahrtrichtungen gesperrt. An beiden Fahrzeugen entstand dem derzeitigen Stand nach wirtschaftlicher Totalschaden.

Die weiteren Ermittlungen zum genauen Unfallhergang führt die Polizeiinspektion Kitzingen. Neben Polizei, Notarzt und Rettungsdienst waren die umliegenden Feuerwehren im Einsatz.

Einbruch- und Diebstahlsserie geklärt – ein Tatverdächtiger ermittelt

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 16.02.2017

WÜRZBURG. Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt haben im Rahmen eines Polizeieinsatzes eine Reihe von Einbrüchen im Stadtgebiet aufgeklärt. Im Zimmer des Tatverdächtigen konnten Gegenstände aus verschiedenen Einbrüchen im Stadtgebiet sichergestellt werden. Die Beamten nahmen den 22-Jährigen noch vor Ort vorläufig fest und führten ihn auf Anordnung der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter vor.

Eigentlich wollten die Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt den 22-Jährigen im Rahmen eines Einsatzes wegen Ruhestörung nur zur Ruhe ermahnen, entdeckten dann aber verschiedenstes Diebesgut in seinem Zimmer. Zur weiteren Abklärung nahmen die Polizisten den Würzburger vorläufig fest, stellten das Diebesgut sicher und brachten den jungen Mann zur Dienststelle. Dort übernahm die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen und konnte dem 22-Jährigen bis zum jetzigen Zeitpunkt drei Einbrüche im Stadtgebiet Würzburg zur Last legen. Wie bereits berichtet kam es im Februar zu Einbrüchen in Büros im Schottenanger, einem Lagerraum in der Frankfurter Straße und einem Friseur in der Zeller Straße. Bei den Einbrüchen entstand dem derzeitigen Sachstand nach ein Sachschaden von rund 3.000 Euro, der Beuteschaden beläuft sich auf wenige tausend Euro.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde der 22-Jährige am Mittwoch dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft aufgrund des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls in mehreren Fällen und Fluchtgefahr Haftbefehl. Im Anschluss brachte die Polizei den Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt. Die weiter andauernden Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Würzburg in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft.

Einbruch in Einfamilienhaus – Kunstwerke entwendet – Polizei bittet um Hinweise

AMORBACH, LKR. MILTENBERG. Ein Einfamilienhaus hat in der Zeit vom 08.02.17 bis 15.02.17 ein Einbrecher heimgesucht. Nachdem der Täter gewaltsam durch ein Fenster in das Haus eingedrungen war, entwendete er mehrere Kunstwerke und flüchtete unerkannt. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Aschaffenburger Kripo.

In das Einfamilienhaus im Nordwesten Amorbachs stieg der Unbekannte gewaltsam durch ein Fenster ein. Aus dem Haus entwendete der Täter neben einer geringen Menge Bargeld, mehrere Gemälde sowie andere Kunstgegenstände und türmte anschließend unerkannt. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen nach auf wenige hundert Euro. Der Beuteschaden dürfte sich im unteren, vierstelligen Bereich bewegen.

Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Laufe der letzten Woche in Amorbach beobachtet haben, sich unter Tel. 06021/857-1731 zu melden.

 

PP Unterfranken