Polizei-News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 16.03.2017

23-Jährige tödlich verletzt – 32-jähriger Lebensgefährte festgenommen

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Bamberg vom 16.03.2017

RAUHENEBRACH – OT FÜRNBACH, LKR. HAßBERGE. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag verletzte ein 32-Jähriger seine Lebensgefährtin tödlich mit einem Messer. Die Kriminalpolizei Schweinfurt ermittelt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft wegen eines Tötungsdelikts. Der Tatverdächtige konnte noch vor Ort vorläufig festgenommen werden.

 

Der Tatverdächtige fügte am Donnerstag gegen 01:30 Uhr seiner 23-jährigen Freundin in der gemeinsamen Wohnung mit einem Messer tödliche Verletzungen zu. Die alarmierte Notärztin konnte nur noch den Tod der Frau feststellen und informierte die Polizei. Eine Streife der alarmierten Haßfurter Polizei nahm den Tatverdächtigen ohne jeden Widerstand noch vor Ort fest.

Ob unter Umständen eine vorliegende psychische Erkrankung des 32-Jährigen eine Rolle gespielt haben könnte sowie die Hintergründe der Tat sind zurzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei Schweinfurt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bamberg wurde der 32-Jährige noch am Donnerstag dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Bamberg vorgeführt. Gegen den Beschuldigten erging ein Unterbringungsbefehl wegen Totschlags und gefährlicher Körperverletzung. Zum Vollzug des Unterbringungsbefehls wurde er in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert.

Audiodatei

Wechsel bei der Polizeiinspektion Aschaffenburg – Gerhard Wenzel in Ruhestand verabschiedet – Michael Dencinger übernimmt stellvertretende Leitung

ASCHAFFENBURG. Der Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Aschaffenburg, Leitender Polizeidirektor Bruno Bozem, erhält mit Polizeioberrat Michael Dencinger einen neuen Stellvertreter an seiner Seite. Herr Dencinger übernimmt im März den Posten von Polizeioberrat Gerhard Wenzel, der sich nach 40 Jahren im Polizeidienst in den Ruhestand verabschiedet.

 

Dencinger
POR Michael Dencinger (Foto: Polizei)

Polizeioberrat Gerhard Wenzel startete seine Polizeikarriere bei der bayerischen Polizei im Jahr 1980 und hatte seit 2006 bei der Polizeiinspektion Aschaffenburg Dienst geleistet. Der 60-jährige Vater von zwei erwachsenen Kindern geht nun nach 40 Jahren Polizeidienst in den verdienten Ruhestand und macht den Stuhl des stellvertretenden Dienststellenleiters für POR Michael Dencinger frei.

Michael Dencinger wurde 1999 als Kommissaranwärter bei der bayerischen Polizei eingestellt. Zunächst leistete er Dienst in Aschaffenburg als stellvertretender Dienstgruppenleiter bei der damaligen Polizeiinspektion Aschaffenburg-Stadt, bei der Aschaffenburger Kriminalpolizei und im Polizeipräsidium Unterfranken. Dank seiner ausgezeichneten Arbeit wurde er schließlich in das Förderprogramm für den Aufstieg in den höheren Dienst aufgenommen und in der Folge als Dienststellenleiter in Miltenberg und Obernburg eingesetzt. Von 2011 bis 2013 absolvierte er das Studium an der Deutschen Hochschule der Polizei und verließ sie mit Bestnote als frisch gebackener Polizeirat. Zunächst machte Herr Dencinger Station in Würzburg und hatte dort den Posten als Präsidialbüroleiter im Polizeipräsidium Unterfranken inne, bevor es ihn vergangenes Jahr wieder in die Heimat verschlug.

Ende 2016 wechselte der 37-Jährige nach Aschaffenburg und übernahm die stellvertretende Dienststellenleitung, da Gerhard Wenzel sich für das Model der Altersteilzeit entschieden hatte. Im März 2017 übernimmt Herr Dencinger nun offiziell den Posten als stellvertretender Chef der Polizeiinspektion und Leiter des Sachbereichs Einsatz. Für Herrn Dencinger hat die Versetzung auch einen positiven Nebeneffekt, denn er lebt mit seiner Frau und seinem dreijährigen Sohn in Mömbris.

Der Polizeioberrat freut sich auf die neuen Aufgaben bei der Polizeiinspektion Aschaffenburg. In seiner neuen Funktion wird der Schwerpunkt im Bereich Einsatz liegen und er möchte gemeinsam mit den Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion Aschaffenburg die gewohnte Qualität bewahren.

Wir wünschen Herrn Dencinger allzeit viel Erfolg bei seiner neuen Aufgabe und eine stets glückliche Hand bei der Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in seinem neuen Schutzbereich.

Wohnhausbrand ohne Verletzte – Dachstuhl brennt vollständig aus

MICHELBACH / ALZENAU, LKR. ASCHAFFENBURG. Bei einem Brand am Donnerstagabend ist das Dachgeschoss eines Wohnhauses komplett ausgebrannt. Die Kripo Schweinfurt ermittelt bereits, um insbesondere die Brandursache näher zu beleuchten. Durch die Flammen wurden keine Personen verletzt, der Sachschaden wird im unteren sechststelligen Bereich liegen.

Gegen 18.40 Uhr wurde über die Rettungsleitstelle der Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Hirtenwiese gemeldet. In dem dreistöckigen Gebäude war aus bislang unbekannter Ursache ein Feuer im Dachgeschoss im Bereich der Küche ausgebrochen. Dies brannte trotz der Bemühungen der eingesetzten 50 Feuerwehrkräfte aus Alzenau, Michelbach, Albstadt vollständig aus. Die Bewohner des Anwesens konnten das Gebäude allesamt rechtzeitig verlassen bzw. waren zum Zeitpunkt des Brandausbruches nicht zu Hause, so dass bei dem Feuer keine Personen zu Schaden kamen.

Der Sachschaden wird nach ersten Schätzungen im unteren sechsstelligen Bereich liegen. Die Kripo Schweinfurt hat die Ermittlungen vor Ort bereits von der Alzenauer Polizei übernommen.

Enkeltrick in letzter Minute verhindert – 76-Jähriger durchschaut Betrugsmasche

SCHWEINFURT. Ein 76-Jähriger hat am Dienstag seine Lebensgefährtin davor bewahrt, auf einen Enkeltrickbetrüger herein zu fallen. Auch bei weiteren Betrugsversuchen im Raum Schweinfurt und Würzburg in den vergangenen Tagen kam es zu keiner Geldübergabe. Die Unterfränkische Polizei rät weiterhin zu Vorsicht bei falschen Verwandten am Telefon, die hohe Bargeldsummen fordern.

Der Unbekannte hatte am Dienstag gegen 13.30 Uhr bei der Seniorin angerufen und sich als deren Enkel ausgegeben. Der Mann gab im Gespräch an, er hätte einen Unfall gehabt und benötige nun dringend Bargeld. Die 78-Jährige begab sich sogleich zur Bank, um einige tausend Euro ihrer Ersparnisse abzuheben. Bei einem erneutem Telefonat mit dem angeblichen Enkel wenig später schaltet sich dann der zwei Jahre jüngere Lebensgefährte der Rentnerin ein und durchschaute schließlich den Betrug. Somit ging der Täter leer aus und die beiden Senioren meldeten den Fall bei der Schweinfurter Kripo.

Die Kripo Schweinfurt führt nun Ermittlungen in diesem und in einigen weiteren Versuchsfällen, die bekannt geworden waren. Auch in Würzburg kam es zu Anrufen von angeblichen Verwandten mit Geldforderungen. Dies zeigt, dass die Täter weiterhin aktiv sind und gerade ältere Menschen weiter wachsam bleiben sollten. Die Unterfränkische Polizei bittet daher insbesondere die Angehörigen von Senioren, den älteren Damen und Herren immer wieder von der Masche der Betrüger zu erzählen und sie so zu sensibilisieren.

Brand einer Garage – Schaden im fünfstelligen Bereich

HAMMELBURG – OT OBERERTHAL, LKR. BAD KISSINGEN. Am frühen Donnerstagmorgen ist es zu einem Brand in einer Garage gekommen. Dank dem schnellen Eintreffen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindert werden. Die weiteren Ermittlungen zur Schadenshöhe und Brandursache übernahm die Kripo Schweinfurt.

Ein Knistern weckte gegen 04.00 Uhr einen der Bewohner des Einfamilienhauses in der Straße „Am See“. Schnell war klar, dass die an das Wohngebäude angrenzende Doppelgarage Feuer gefangen hatte. Dank des schnellen Eintreffens der regionalen Feuerwehren konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude verhindert werden. Der Dachstuhl der Garage brannte jedoch nahezu vollständig aus und muss erneuert werden. Somit entstand dem derzeitigen Sachstand nach ein Schaden im mittleren fünfstelligen Bereich.

Die ersten Ermittlungen vor Ort erfolgten durch die Polizeiinspektion Hammelburg, die weiteren Maßnahmen zur Klärung der Brandursache und exakten Schadenshöhe übernahm die Kripo Schweinfurt.

Einbruch in Einfamilienhaus – Hausbewohner stören Täter – Polizei bittet um Zeugenhinweise

RÖTHLEIN, OT HEIDENFELD, LKR. SCHWEINFURT. Am frühen Donnerstagmorgen ist ein Unbekannter gewaltsam in ein Einfamilienhaus eingestiegen. Die schlafenden Hausbewohner erwachten durch den Geräuschpegel und der Täter flüchtete mit Bargeld und Elektronikartikeln. Die Kripo Schweinfurt führt die Ermittlungen.

Etwa gegen 03:55 Uhr am Donnerstagmorgen wurden die Hausbewohner eines Einfamilienhauses im „Heidwiesen“ durch Geräusche und Licht aus dem Erdgeschoss geweckt. Als der Familienvater im Erdgeschoss nach dem Rechten sehen wollte, schlug er den Täter offensichtlich in die Flucht. Dieser erbeutete Bargeld und Elektronikartikel im vierstelligen Bereich.

Die Kriminalpolizei Schweinfurt führt die weiteren Ermittlungen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 06021/202-1731 zu melden.

 

Polizeiinspektion Ochsenfurt ab 18.03.2017 mit neuer Adresse

OCHSENFURT, LKR. WÜRZBURG. Die Polizeiinspektion Ochsenfurt ist ab Samstag, den 18.03.2017, für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in der Tückelhäuser Straße erreichbar.

 

Wie bereits bekannt, wird derzeit ein neues Dienstgebäude für die Ochsenfurter und deren Polizei errichtet. Die Umzugsmaßnahmen werden im Laufe dieser Woche soweit fortgeschritten sein, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab

Samstag, den 18.03.2017, 06.00 Uhr,

 

für persönliche Anliegen der Bürgerinnen und Bürger nicht mehr im Strickleinsweg, sondern in der

Tückelhäuser Straße Nr. 39 , 97199 Ochsenfurt,

 

erreichbar sind.

Die telefonische Erreichbarkeit der Ochsenfurter Polizei ändert sich nicht. Unter der gewohnten Telefonnummer: 09331/ 8741-0 stehen Ihnen die Beamtinnen und Beamten auch weiterhin rund um die Uhr zur Verfügung.

 

Tödlicher Motorradunfall – 56-Jähriger verstarb noch am Unfallort

HAMMELBURG, LKR. BAD KISSINGEN. Zu einem tödlichen Motorradunfall ist es am Mittwochnachmittag auf der B27 zwischen Untererthal und Hammelburg gekommen. Der 56-jährige Motorradfahrer kollidierte aus bislang ungeklärter Ursache in einer Rechtskurve mit einem Traktor und verstarb noch an der Unfallstelle. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

 

Dem derzeitigen Ermittlungsstand nach befuhr der Kradfahrer aus dem Landkreis Bad Kissingen gegen 15:30 Uhr die B27 von Untererthal in Richtung Hammelburg. Im Bereich einer Rechtskurve kam er mit seinem Motorrad aus bislang ungeklärter Ursache zu weit nach links und kollidierte mit dem linken Vorderrad eines entgegenkommenden Traktors. Trotz des schnellen Eintreffens von Rettungsdienst und Notarzt konnte vor Ort nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Durch den Unfall fing der Traktor Feuer und musste von der Feuerwehr gelöscht werden. Die Insassen des Traktors erlitten einen Schock und wurden von Notfallseelsorgern betreut. An dem zur Hälfte ausgebrannten Traktor entstand vermutlich wirtschaftlicher Totalschaden.

Für die Dauer der Unfallaufnahme durch die Polizeiinspektion Hammelburg musste die Bundesstraße für mehrere Stunden gesperrt werden. Die regionalen Feuerwehren unterstützten die Verkehrsmaßnahmen der Polizei. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Seine Aufgabe ist es nun zusammen mit den Beamten der Hammelburger Polizei den Unfallhergang genau zu rekonstruieren.

Audiodatei

PP Unterfranken