Polizei News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 16.04.2016

Polizei News Unterfranken

12-Jähriger von Pkw erfasst – Lebensgefährlich verletzt – Polizei sucht Zeugen

EISENHEIM, OT OBEREISENHEIM, LKR. WÜRZBURG. Ein 12-Jähriger ist am Samstagmittag von einem Pkw erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Der Rettungsdienst brachte den Jungen in eine Klinik. Die Polizeiinspektion Würzburg-Land führt die Ermittlungen. Seitens der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde eine Sachverständige hinzugezogen.

 

Nach ersten Erkenntnissen zum Unfallhergang überquerte der Bub gegen 12.15 Uhr auf Höhe des Sportplatzes die Umgehungsstraße. Ein dort in Richtung Wipfeld fahrender 78-jähriger Landkreisbewohner konnte seinen Dacia offenbar nicht mehr rechtzeitig abbremsen und erfasste den aus seiner Sicht von links kommenden 12-Jährigen frontal.

Rasch waren eine Streife der Polizeiinspektion Würzburg-Land, der Rettungsdienst und die örtliche Freiwillige Feuerwehr vor Ort. Ein Notarzt kümmerte sich um den lebensgefährlich verletzten Jungen bis er ins Krankenhaus gebracht werden konnte.

Auf Anordnung der Würzburger Staatsanwaltschaft wurde eine Sachverständige hinzugezogen. Von ihren Begutachtungen erhoffen sich die ermittelnden Beamten genauere Aufschlüsse zum exakten Unfallhergang. Außerdem bittet die Polizei um Hinweise von Autofahrern oder anderen Fußgängern, die das Unfallgeschehen beobachtet haben. Anrufe bitte unter Tel. 0931/457-1630.

 

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O-Ton Pressesprecher Michael Zimmer

Vermisster wohlbehalten aufgefunden – Polizei bedankt sich für Hinweise

ASCHAFFENBURG. Der 50-jährige Vermisste, nach dem die Polizei seit Donnerstagabend gesucht hatte, ist Dank des Hinweises eines Zeugen wohlbehalten in seinem Wohnheim zurück. Die Polizei bedankt sich für die Hinweise, die letztlich zu seinem Auffinden geführt haben.

 

Wie bereits berichtet war der Mann vermutlich seit Donnerstagabend orientierungslos zu Fuß unterwegs. Am Samstagmorgen gegen 08.10 Uhr meldete sich ein Zeuge aus dem Waldbereich bei Heimbuchenthal. Er war auf den 50-Jährigen aufmerksam geworden, als er offenbar orientierungslos auf einer Bank für Spaziergänger saß. Eine Streife der Aschaffenburger Polizei brachte ihn zurück in sein Wohnheim, wo er jetzt wieder betreut wird.

Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei allen, die sich seit der Veröffentlichung der Fahndung mit Hinweisen gemeldet haben.

Trickbetrüger am Telefon erneut aktiv – Senioren und Angehörige reagieren richtig

UNTERFRANKEN. Erneut haben im Laufe des Freitags Trickbetrüger versucht Senioren um ihr Erspartes zu bringen. In allen Fällen täuschten die Täter am Telefon ein Verwandtschaftsverhältnis vor und forderten bis 25.000 Euro für ein Immobiliengeschäft. Die Polizei warnt weiterhin vor der dreisten Masche der Betrüger.

Gegen 13.00 Uhr klingelte das Telefon bei einer 86-jährigen Würzburgerin. Der Anruferin gelang es zwar zunächst vorzutäuschen, dass sie die Freundin des Enkels sei. Als sie aber 6000 Euro für eine Eigentumswohnung forderte, erkannte die Seniorin den Betrugsversuch und legte auf.

Gleich mehrfach versuchten es die Täter im Laufe des Freitagvormittags bei einer Rentnerin im Würzburger Stadtteil Lindleinsmühle. Zunächst gab sich eine Frau als Schwiegertochter aus und bat um 10.000 Euro für eine Eigentumswohnung. Als die Angerufene verneinte, meldete sich kurze Zeit später ein angeblicher Bankmitarbeiter und gab an, dass dem Konto der Seniorin 10.500 Euro gutgeschrieben worden seien. Aber auch darauf fiel die Angerufene nicht herein und tätigte keine Abhebung.

Im Schweinfurter Stadtteil Deutschhof brachte eine Straftäterin unter Vortäuschens sie sei die Nichte des Angerufenen diesen dazu, 2000 Euro bei seiner Bank abzuheben. Vor der Geldübergabe telefonierte der Rentner allerdings mit der tatsächlichen Verwandten und der Betrug flog auf.

Die immer wieder der Polizei gemeldeten Fälle zeigen, dass die Betrüger weiterhin aktiv sind. Vorliegend ist jedoch festzustellen, dass die Angerufenen und vor allem auch deren Umfeld sensibilisiert waren und richtig reagierten, so dass kein Schaden entstand. Die Polizei bittet weiterhin darum, dass sich Rentnerinnen und Rentner sowie deren Angehörige mit dem Phänomen vertraut machen, darüber reden, aufklären, um den Straftätern weiterhin keine Chance zu geben.

Sprinter von Firmengelände gestohlen – Polizei bittet um Hinweise

WÜRZBURG. In der Nacht zum Freitag haben Unbekannte von einem Firmengelände im Stadtteil Grombühl einen weißen Sprinter entwendet. Der Wert des Kleintransporters samt Ladung beläuft sich auf rund 50.000 Euro. Die Kripo ermittelt und bittet um Hinweise.

In der Zeit von Donnerstagabend, 22.00 Uhr, bis Freitagmorgen, 07.00 Uhr, hatten sich die Täter Zutritt zu dem Firmengelände in der Ohmstraße verschafft. Dort brachten sie den Kleintransporter mit dem amtlichen Kennzeichen K-SP4700 in ihren Besitz und türmten. Der Sprinter hat eine Vielzahl an Werkzeug in nicht unerheblichem Wert geladen.

Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen in dem Fall übernommen und bittet um Hinweise von Zeugen. Wer in der Nacht zum Freitag im Bereich der Ohmstraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt hat oder wem der Sprinter seit Freitagmorgen aufgefallen ist, möge sich bitte unter Tel. 0931/457-1732 melden.

Autofahrerin verliert die Kontrolle – Pkw über Mittelleitplanke auf Gegenfahrbahn der A7 katapultiert – 59-Jährige schwer verletzt

WERNECK, LKR. SCHWEINFURT. Bei einem Verkehrsunfall auf der A7 ist am Freitagnachmittag eine 59-Jährige schwer verletzt worden. Sie hatte die Kontrolle über ihren VW verloren, dieser wurde über die Mitteilleitplanke auf die Gegenfahrbahn katapultiert und kollidierte dort mit weiteren Fahrzeugen. Der Rettungsdienst brachte die Frau in eine Klinik.

Gegen 16.15 Uhr war die Autofahrerin aus Niedersachsen mit ihrem VW auf der A7 in Fahrtrichtung Ulm unterwegs. Nach ersten Erkenntnissen kam sie aus noch unklaren Gründen nach einem Überholvorgang zu weit nach links. Sie geriet dann zunächst auf die Böschung, weiter auf die Mittelleitplanke und wurde von dort auf die Gegenfahrbahn der A7 in Richtung Kassel katapultiert.

Nach Zeugenaussagen schleuderte der Pkw an zwei sich nähernden Fahrzeugen vorbei, schlug auf dem linken Fahrstreifen auf und kam schließlich auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen. Dem jetzt mittig auf der Gegenfahrbahn stehenden VW konnten ein Golf und ein Seat nicht mehr rechtzeitig ausweichen und rammten den VW. Gegen den Golf prallte in der Folge noch ein Nissan. Weitere Pkw wurden durch abgerissene Fahrzeugteile beschädigt.

Die 59-Jährige wurde nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst vor Ort schwer verletzt in eine Klinik gebracht. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden. Der Blechschaden beläuft sich auf gut 30.000 Euro.

Die A7 war für die Dauer von etwa 30 Minuten in Fahrtrichtung Kassel komplett gesperrt. Neben Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck und dem Rettungsdienst waren auch die Autobahnmeisterei und die Freiwillige Feuerwehr Werneck mit 20 Mann im Einsatz. Gegen 17.45 Uhr waren die Aufräum- und Bergungsarbeiten beendet und die Autobahn wieder freigegeben.

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O-Ton Pressesprecher Michael Zimmer

PP Unterfranken