Polizei-News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 16.09.2016

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Seniorin von Pkw erfasst – 84-Jährige erliegt schweren Verletzungen

SCHWEINFURT. Bei einem Verkehrsunfall hat am Freitagnachmittag ein Pkw eine Seniorin erfasst, die zu Fuß mit einer Gehhilfe unterwegs war. Die ältere Dame wurde so schwer verletzt, dass sie am Abend im Krankenhaus verstarb. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Polizeiinspektion Schweinfurt.

 

Kurz nach 14.30 Uhr hat sich der Verkehrsunfall in der Nähe eines Altenheims in der Elsa-Brändström-Straße ereignet. Dem Sachstand nach war ein 63-jähriger Schweinfurter mit seinem Suzuki in Richtung Mainberger Straße unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache kam der Mann mit seinem Pkw nach links von der Fahrbahn ab und überfuhr einen Grünstreifen. Im weiteren Verlauf erfasste er die 84-Jährige, die mit einem Rollator auf dem dortigen Geh- und Radweg unterwegs war.

Nach einer Erstversorgung an der Unfallstelle brachte ein Rettungswagen die verletzte Frau in ein Krankenhaus. Am Freitagabend erreichte die Polizei schließlich die Mitteilung, dass die Seniorin trotz aller Bemühungen der Ärzte verstorben ist. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt.

Die Ermittlungen hinsichtlich des exakten Unfallhergangs werden von der Schweinfurter Polizei geführt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde auch ein Sachverständiger in die Ermittlungen mit eingebunden.

Pkw prallt frontal gegen Baum – 27-Jähriger nach Verkehrsunfall verstorben

ELSENFELD, LKR. MILTENBERG. Bei einem Verkehrsunfall ist am Freitagvormittag ein 27-Jähriger mit seinem Pkw frontal gegen einen Baum geprallt. Der Mann zog sich dabei so schwere Verletzungen zu, dass er am Nachmittag im Krankenhaus verstarb. Die Ermittlungen zum Unfallhergang werden von der Polizeiinspektion Obernburg geführt.

Dem Sachstand nach war der 27-Jährige aus dem Landkreis Aschaffenburg mit seinem Renault auf der Kreisstraße von Eschau in Richtung Streit unterwegs. Aus bislang noch ungeklärter Ursache kam der Pkw offenbar alleinbeteiligt nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte dort frontal mit einem Baum. Das Fahrzeug fing Feuer, wurde jedoch von Ersthelfern mit einem Feuerlöscher schnell gelöscht.

Dem Ermittlungsstand nach trug der Pkw-Fahrer keinen Sicherheitsgurt. Nach einer Erstversorgung an der Unfallstelle durch den Rettungsdienst brachte ihn ein Rettungswagen in ein Krankenhaus. Dort erlag der 27-Jährige am Nachmittag seinen schweren Verletzungen.

Beamte der Obernburger Polizei nahmen den Verkehrsunfall auf. Um den Unfallhergang exakt rekonstruieren zu können, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg auch ein Sachverständiger eingeschaltet. Im Einsatz befanden sich neben der Polizei auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Wörth, Elsenfeld und Rück-Schippach. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen, einem Rettungshubschrauber und einem Notarzt an der Unfallstelle.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsmaßnahmen war die Kreisstraße im Bereich der Unfallstelle in beide Richtungen gesperrt. Der Verkehr wurde durch die Einsatzkräfte vor Ort umgeleitet.

Nach Messerattacke – Angreifer nach wie vor flüchtig – Neue Erkenntnisse hinsichtlich Täterbeschreibung

Gemeinsame Presseerklärung des PP Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg:

ASCHAFFENBURG. Nachdem am Freitagvormittag ein Fahrradfahrer einen Fußgänger mit einem Messer schwer verletzt hatte, dauern die Fahndungsmaßnahmen nach dem Täter nach wie vor an. Inzwischen liegt auch eine aktuellere Täterbeschreibung vor.

Dem aktuellen Sachstand nach war ein 33-Jähriger aus Aschaffenburg gegen 08.30 Uhr in der „Passage Kinopolis“ (sogenannte Kinopassage) in der Goldbacher Straße zu Fuß in Richtung Glattbacher Überfahrt unterwegs.

Ihm näherte sich von hinten ein bislang unbekannter Radfahrer. Kurz nach dem Auslauf der Passage, im Bereich des dortigen Platzes, stieß der Radfahrer dem 33-Jährigen im Vorbeifahren ein Messer in den Rücken. Dabei kam der Angreifer selbst zu Sturz, setzte seine Fahrt aber gleich wieder in Richtung der Glattbacher Überfahrt fort.
Der Verletzte konnte über Handy noch selbst die Polizei alarmieren. Er wurde kurz darauf vor Ort notärztlich versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Nach aktuellen Erkenntnissen ist sein Gesundheitszustand stabil.

Unmittelbar nach Eingang der Mitteilung leitete die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken eine Großfahndung im Stadtgebiet Aschaffenburg ein, an der neben zahlreichen Streifenbesatzungen auch ein Polizeihubschrauber mit eingebunden war. Die umfangreichen Suchmaßnahmen führten bislang jedoch nicht zur Ergreifung des Täters. Die Hintergründe des Tatgeschehens liegen derzeit noch völlig im Dunkeln.

Von dem Täter liegt folgende Personenbeschreibung vor:

  • circa 20 bis 30 Jahre alt
  • kurze, dunkle Haare
  • normale Figur
  • dunkler eventuell grau-blauer Pullover
  • trug sogenannte Dreiviertel-Hose
  • er trug einen schwarzen Rucksack mit hellen oder grauen Applikationen an der Seite
  • zur Hautfarbe des Täters liegen aktuell noch keine gesicherten Erkenntnisse vor

Das Fahrrad des Täters wird wie folgt beschrieben:

  • Damenfahrrad
  • heller, eventuell silberner Rahmen
  • schwarzer Drahtkorb auf dem Gepäckträger
  • Im Vorderrad waren zwei Speichenreflektoren – im Hinterrad keines

Die Kripo Aschaffenburg richtet nun insbesondere folgende Fragen an die Bevölkerung:

  • Wer hielt sich am Freitag, den 16.09.2016 gegen 08.30 Uhr im Bereich der Kinopassage auf und kann Hinweise zu dem beschriebenen Tatgeschehen oder den darin beteiligten Personen machen?
  • Wer hielt sich zur fraglichen Zeit an der Bushaltestelle „Grauer Stein“ an der Glattbacher Überfahrt oder an der Bushaltestelle vor dem Kinopolis auf?
  • Wer kann darüber hinaus Angaben über den flüchtigen Fahrradfahrer machen?
  • Es liegen Hinweise vor, wonach sich eine Gruppe Jugendlicher kurz nach der Tat in der City Galerie über den Messerangriff unterhielt. Diese Jugendlichen wären wichtige Zeugen für die Ermittlungen. Sie werden dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Die Kriminalpolizeiinspektion Aschaffenburg hat für die Bearbeitung des Falles eine eigene Ermittlungskommission eingerichtet, die in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wegen des Verdachts des versuchten Mordes und der Gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Hinweise werden zu jeder Zeit von der Kriminalpolizei Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-1732 oder von jeder anderen Polizeidienstelle entgegengenommen.

1.Meldung :

Messerangriff auf Fußgänger –Täter mit Fahrrad flüchtig

ASCHAFFENBURG. Am Freitagvormittag ist ein Fußgänger von einem unbekannten Radfahrer durch einen Messerstich schwer verletzt worden. Die Hintergründe der Tat sind momentan noch unbekannt, der Täter ist flüchtig. Die Aschaffenburger Polizei fahndet mit einem Großaufgebot nach dem Mann. Die Sachbearbeitung übernahm die Kriminalpolizei.

Gegen 08:30 Uhr teilte der Fußgänger über den Notruf der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken mit, dass er von einem an ihm vorbeifahrenden Radfahrer in der Glattbacher Überfahrt auf den Rücken geschlagen wurde und jetzt starke Schmerzen hat. Der Radfahrer flüchtete in Richtung Elisenstraße. Mit Eintreffen von Polizei und Rettungsdienst konnte festgestellt werden, dass im Rücken des Mannes ein Messer steckte. Er kam schwerverletzt in ein Krankenhaus.

Die Aschaffenburger Polizei fahndet mit einem Großaufgebot, mit Unterstützung durch den Polizeihubschrauber, nach dem flüchtigen Täter.

Von dem Radfahrer liegt folgende Beschreibung vor:

  • Männlich
  • Ca. 20 Jahre alt
  • Kräftige, pummelige Figur
  • Dunklere Hautfarbe, kurze dunkle Haare
  • Dunkelblauer Pullover, dunkle Hose, schwarzer Rucksack mit hellen oder grauen Applikationen
  • Fuhr auf einem alten, schrottreifen, Damenfahrrad mit silbernen Fahrradkorb
  • Laut Zeugenangaben stürzte der Täter nach dem Angriff. Er könnte an den Knien verletzt sein und seine Hose könnte beschädigt sein.

Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Angaben zu dem Täter machen können, werden gebeten sich über den Notruf 110 zu melden.

Audiodatei

Drei Einbrüche in fünf Tagen – Täter macht keine Beute – Polizei bittet um Hinweise

SENNFELD, LKR. SCHWEINFURT. In der Zeit von Sonntagnachmittag bis Donnerstagabend ist es zu zwei Einbrüchen und einem Einbruchsversuch gekommen. Der Täter versuchte jeweils gewaltsam in die Häuser zu kommen. In zwei Fällen gelangte der Unbekannte in die Wohnungen, entwendete jedoch nichts.

 

Bereits in der Nacht von Sonntag auf Montag ist es zu einem versuchten Einbruch in ein Einfamilienhaus Am Breiten Rain 20 gekommen. Der Unbekannte versuchte gewaltsam die Terrassentür aufzuhebeln, scheiterte jedoch mit seinem Versuch. Am Mittwochmittag stellte die Eigentümerin eines freistehenden Einfamilienhauses in der Hauptstraße Beschädigung an einem von außen nicht einsehbaren Fenster fest. Dem Täter gelang es offensichtlich in der Zeit von 12:00 bis 13:30 Uhr in einen unbewohnten Teil des Hauses einzudringen, entwendete jedoch nichts. Als die Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in der Konrad-Wagner-Straße am Donnerstagabend zu ihrer Wohnung zurückkehrte, stellte sie fest, dass die Wohnungstür in der Zeit von 08:30 bis 19:45 Uhr aufgebrochen worden war. Aus der Wohnung entwendete der Täter auch in diesem Fall nichts. Durch die Einbrüche entstand insgesamt ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro

 

In allen drei Fällen hat die Kripo Schweinfurt die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben, sich unter Tel. 09721/202-1731 zu melden.

 

Aufbruchsspuren an Wohnungstür – Täter gelangt nicht ins Innere

WIESENTHEID, LKR. KITZINGEN. Bereits am Dienstagabend hat eine Zeugin an ihrer Wohnungstür mutmaßliche Aufbruchsspuren entdeckt. Offenbar hatte ein Einbrecher vergeblich versucht, gewaltsam in die Wohnräume einzudringen. Er entkam unerkannt und hinterließ einen Schaden in Höhe von etwa 100 Euro.

 

Der Einbruchsversuch hat sich möglicherweise im Laufe des Dienstags in einem Mehrfamilienhaus in der Eisenbergringstraße ereignet. Gegen 20.00 Uhr hatte die Bewohnerin die Aufbruchsspuren entdeckt. Der Tatzeitraum kann derzeit allerdings nicht näher eingegrenzt werden. Erst am Donnerstag wurde der Fall bei der Kitzinger Polizei zur Anzeige gebracht.

 

Wer sachdienliche Hinweise geben kann, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Kitzingen unter Tel. 09321/141-0 zu melden.

 

Jugendliche genötigt und belästigt – Polizei ermittelt

WÜRZBURG / ZELLERAU. Drei bislang unbekannte, junge Männer haben am späten Donnerstagabend offenbar eine 17-Jährige genötigt und belästigt. Dabei sollen die Täter auch fremdenfeindliche Äußerungen getroffen haben. Die Täter flüchteten in unbekannte Richtung. Eine Fahndung im Umfeld des Tatortes blieb ergebnislos.

 

Kurz vor 23.00 Uhr soll sich der Vorfall im Bereich der Straßenbahnhaltestelle am Neunerplatz ereignet haben. Dort war die 17-Jährige mit ihrem Fahrrad unterwegs, als ein Unbekannter sie plötzlich mit enormer Kraftaufwendung am Gepäckträger festhielt und am Weiterfahren hinderte. Anschließend seien aus der dreiköpfigen Gruppe heraus auch fremdenfeindliche Äußerungen gefallen. Diesbezüglich ist anzumerken, dass es sich bei der Geschädigten um eine Deutsche mit ausländischen Wurzeln handelt.

Erst nach einigen Minuten ließen die Täter von der Jugendlichen ab und machten sich aus dem Staub. Laut Angaben der Zeugin waren alle etwa 18 Jahre alt, ca. 180 cm groß und schlank. Einer trug eine schwarze Lederjacke, seine Begleiter Kapuzenpullover bzw. –jacken. Alle sprachen hochdeutsch ohne Akzent.

 

Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt hat die ersten Ermittlungen in diesem Fall übernommen und nimmt auch Zeugenhinweise entgegen. Wer die Tat beobachtet hat oder Hinweise zu den Tätern geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-2230 zu melden.

 

Vermeintliche Autopanne – Hilfeleistender niedergeschlagen und beraubt

HAMMELBURG, LKR. BAD KISSINGEN. Ein Unbekannter soll am späten Donnerstagabend eine Autopanne vorgetäuscht und einen Hilfeleistenden niedergeschlagen und beraubt haben. In diesem Zusammenhang nimmt die Kripo Schweinfurt, die die Ermittlungen inzwischen übernommen hat, auch Zeugenhinweise entgegen.

 

Kurz nach Mitternacht teilte eine Zeugin bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken mit, dass sie auf der Kreisstraße zwischen Elfershausen und Hammelburg eine bewusstlose Person vor einem Fahrzeug liegend aufgefunden habe. Als eine Streifenbesatzung der Hammelburger Polizei vor Ort eintraf, war der Mann im Alter von 28 Jahren ansprechbar und gab an, von einem Unbekannten beraubt worden zu sein.

Gegen 23.40 Uhr sei der 28-Jährige mit seinem Pkw in Richtung Hammelburg gefahren. Etwa 500 Meter nach der Abzweigung Feuerthal habe er am Fahrbahnrand ein Fahrzeug mit eingeschaltetem Warnblinklicht und offener Motorhaube festgestellt. Aus diesem Grund habe er dem Fahrer des vermeintlichen Pannen-Pkw seine Hilfe angeboten.

Plötzlich und unvermittelt sei der 28-Jährige daraufhin von dem mutmaßlichen Besitzer des Pannen-Pkw niedergeschlagen worden. Erst nachdem er von der Zeugin wachgerüttelt worden war, habe er festgestellt, dass sein Portemonnaie mit einem dreistelligen Geldbetrag aus seiner Hosentasche entwendet wurde. Den Täter konnte der Geschädigte nicht beschreiben. Seinen Angaben zufolge handelte es sich bei dem Pannenfahrzeug vermutlich um einen dunklen Kombi.

Der 28-Jährige klagte über Schmerzen. Sichtbare Verletzungen konnten bei ihm jedoch nicht festgestellt werden. Er kam vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus.

 

Wer im Zusammenhang mit der Tat etwas Verdächtiges beobachtet hat oder vielleicht nähere Angaben zu dem vermeintlichen Pannenfahrzeug machen kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Schweinfurt unter Tel. 097214/202-1731 in Verbindung zu setzen.

 

PP Unterfranken