Polizei News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 17.06.2016

Polizei News Unterfranken

67-Jährige beobachtet Einbruchsversuch – Tatverdächtige festgenommen

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 17.06.2016

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WÜRZBURG/SANDERAU. Der Aufmerksamkeit einer 67-Jährigen ist es zu verdanken, dass Freitagnacht zwei Tatverdächtige auf frischer Tat gestellt und festgenommen werden konnten. Zwei Männer versuchten sich gewaltsam Zugang zu einem Spielcasino in der Eichendorffstraße zu verschaffen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurden sie dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Würzburg vorgeführt.

 

Ungewöhnliche Geräusche weckten Freitagnacht eine 67-Jährige auf und ließen sie gegen 02:45 Uhr aus dem Fenster schauen. Dabei konnte sie zwei Männer dabei beobachten, wie sie offenbar versuchten, gewaltsam in das Spielcasino in der Eichendorffstraße einzubrechen. Die nach der Alarmierung sofort zum Tatort beorderten Streifen der Polizei konnten zwei Tatverdächtige, einen 38-Jährigen aus München und seinen drei Jahre älteren Kompagnon, noch vor Ort vorläufig festnehmen. Anschließend brachten die Ordnungshüter die Tatverdächtigen zur Polizeiinspektion Würzburg-Stadt, wo sie die Nacht in getrennten Hafträumen verbrachten.

Die weitere Sachbearbeitung übernahm in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg die Würzburger Kriminalpolizei. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Würzburg die Untersuchungshaft, wegen des versuchten Diebstahls im besonders schweren Fall, gegen den 41-jährigen an, der drei Jahre jüngere Tatverdächtige wurde wieder auf freien Fuß gesetzt.

Brandstiftung in Waschküche – 46-Jähriger festgenommen – Unterbringungsbefehl erlassen

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 17.06.2016

WÜRZBURG / INNENSTADT. Ein 46-Jähriger, gegen den der Verdacht der Brandstiftung besteht, konnte Freitagnacht von Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt festgenommen werden. Vorausgegangen war ein Brand in einer Waschküche in der Dürerstraße. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde er dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Der Integrierten Rettungsleitstelle war Freitagnacht gegen 02:00 Uhr ein Kellerbrand in der Dürerstraße mitgeteilt worden. Von der Feuerwehr Würzburg konnte der Brand in der im Keller befindlichen Waschküche schnell gelöscht werden. Ein 46-Jähriger zog schnell die Aufmerksamkeit der ebenfalls mitalarmierten Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt auf sich. Im Rahmen der weiteren Sachbearbeitung, welche zwischenzeitlich die Kriminalpolizei Würzburg übernommen hatte, erhärtete sich der Verdacht der Brandstiftung gegen den 46-Jährigen aus Würzburg.

Noch vor Ort nahmen die Beamten den Tatverdächtigen fest und brachten ihn zur Polizeiinspektion Würzburg-Stadt, wo er die Nacht in einem Haftraum verbrachte. Zuvor musste der 46-Jährige eine von der Staatsanwaltschaft Würzburg angeordnete Blutentnahme, die auf Grund seiner Alkoholisierung erforderlich geworden war, über sich ergehen lassen. Die Kriminalpolizei Würzburg führt in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg die weiteren Ermittlungen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Tatverdächtige dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Würzburg vorgeführt, welcher einen Unterbringungsbefehl wegen schwerer Brandstiftung erließ.

Fahndungserfolg der Polizei – 44-Jähriger steht im Verdacht mehr als 30 Zigarettenautomaten aufgebrochen zu haben

GEMÜNDEN OT LANGENPROZELTEN, LKR. MAIN-SPESSART. Der Polizei ist es am Freitagmorgen nach intensiven Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen gelungen, einen 44-jährigen, der im Verdacht steht eine Vielzahl von Zigarettenautomaten aufgebrochen zu haben, in Langenprozelten festzunehmen. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Würzburg in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg.

Die erste Spur zu dem Tatverdächtigen konnte die Polizei in der Nacht von Donnerstag auf Freitag gegen 03:00 Uhr in Partenstein aufnehmen. Dort stellte eine Streife der Polizei mehrere aufgebrochene Zigarettenautomaten fest. Die sofort ausgelöste Fahndung im gesamten Landkreis Main-Spessart führte schließlich zur vorläufigen Festnahme des 44-Jährigen in Langenprozelten. In dem Moment als der Mann versucht hatte einen Zigarettenautomaten an der Kreuzung Distelstraße und Frankenstraße aufzubrechen, kam eine Streife der Polizei hinzu. Um der Festnahme zu entgehen, flüchtete der Tatverdächtige und verlor dabei einen Teil der Beute. Mehr als zwei Stunden später konnten die nicht lockerlassenden Polizeibeamten den Tatverdächtigen am Ortsausgang von Langenprozelten festnehmen. Dabei leistete er nicht unerheblichen Widerstand und verletzte einen Beamten leicht.

Die weiteren Ermittlungen durch die Polizeistation Gemünden ergaben, dass in der Nacht allein sieben Zigarettenautomaten in Gemünden aufgebrochen worden waren. Aufgrund der Vorgehensweise des 44-Jährigen besteht nach dem derzeitigen Ermittlungsstand der Verdacht, dass er für mehr als 30 Aufbrüche in den letzten Wochen im Landkreis Main-Spessart in Frage kommen könnte. Insgesamt muss allein von einem Sachschaden in Höhe von ca. 30.000 Euro ausgegangen werden. Die Höhe des Beuteschadens lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht abschließend beurteilen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige in eine JVA eingeliefert, da gegen ihn ein Haftbefehl bestand.

Dem derzeitigen Sachstand nach besteht außerdem der Verdacht, dass der 44-Jährige während seiner Flucht ein Fahrrad in Langenprozelten gestohlen hat. Bei dem Fahrrad handelt es sich um ein graues, Herren Trekkingrad der Marke Barracuda mit einer 24 Gang Kettenschaltung. Personen die Angaben zu der Herkunft des Fahrrades machen können, werden gebeten sich unter Tel. 09351/9741-0 zu melden.

Wohnungseinbrecher scheitern an Haustüren – Polizei sucht Zeugen

BAD KISSINGEN. Unbekannte haben in den vergangenen Tagen offenbar versucht, gewaltsam in zwei Wohnhäuser einzudringen. In beiden Fällen hielten die Haustüren stand und die Täter flüchteten ohne Beute. Die Polizeiinspektion Bad Kissingen hat die ersten Ermittlungen übernommen und setzt dabei nun auch auf Zeugenhinweise.

Ein Einbruchsversuch ereignete sich nach vorliegenden Erkenntnissen im Zeitraum zwischen Freitag und Dienstag an einem Mehrfamilienhaus in der Schönbornstraße. Dort versuchte der Täter offenbar, die Eingangstüre gewaltsam zu öffnen. Nachdem dies nicht gelungen war, machte sich der Einbrecher unerkannt aus dem Staub. Zur Höhe des Sachschadens liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.

Ein weiterer Einbruchsversuch ereignete sich offenbar in der Rinnerfeldstraße in Garitz. Dort wurden an der Eingangstüre eines Reihenhauses Aufbruchspuren festgestellt. Glücklicherweise gelangte der Einbrecher auch in diesem Fall nicht ins Innere des Anwesens. Hier kann der Tatzeitraum nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen noch nicht näher eingegrenzt werden.

In beiden Fällen werden die Ermittlungen derzeit von der Polizeiinspektion Bad Kissingen geführt. Geprüft wird dabei auch, inwieweit die beiden Fälle möglicherweise im Zusammenhang stehen. Bei der Aufklärung der Taten setzt der Sachbearbeiter nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Wer im Zusammenhang mit den Einbruchsversuchen sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Bad Kissinger Polizei unter Tel. 0971/7149-0 zu melden.

 

Sachbeschädigungsserie in der Innenstadt – 30 Fenster beschädigt – Kriminalpolizei hat Ermittlungen übernommen

WÜRZBURG / INNENSTADT. Nachdem in der Innenstadt 30 Fenster durch den Beschuss mit Metallkügelchen beschädigt wurden, hat die Kripo die Sachbearbeitung der Serie übernommen. Bei den Ermittlungen setzt die Kriminalpolizei Würzburg nun auch darauf, dass Anwohner oder Passanten möglicherweise verdächtige Personen beobachten oder sachdienliche Hinweise geben können.

 

Wie von der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt in Einzelfällen bereits berichtet, waren in den vergangenen Monaten in unregelmäßigen Abständen immer wieder Mitteilungen über beschädigte Fenster eingegangen. 30 Fälle wurden insgesamt gemeldet, der größte Teil ereignete sich im Stadtteil Zellerau.

Unbekannte Täter haben offenbar Fensterscheiben mittels einer Zwille oder einer Softair-Waffe beschossen. Die verwendeten Metall-Kügelchen haben dabei kreisrunde Beschädigungen an den Scheiben verursacht, zu einem Durchschlag der gesamten Scheibe kam es nur in Einzelfällen. Personen sind nicht verletzt worden. Der Gesamtschaden beläuft sich mittlerweile auf rund 25.000 Euro.

Da die Beschädigungen an den Scheiben von den Geschädigten teilweise zufällig bemerkt worden waren, können die Tatzeiträume in den meisten Fällen nicht genau eingegrenzt werden. Der Schwerpunkt der Tatzeiten dürfte dem Sachstand nach zur Nachtzeit liegen.

 

Die Kriminalpolizei Würzburg hat mittlerweile die Ermittlungen übernommen und erhofft sich nun auch durch Hinweise aus der Bevölkerung neue Ermittlungsansätze. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben oder zukünftig machen, werden gebeten, sich umgehend bei der Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Exihibitionist zeigt sich Frauen – Tatverdächtiger festgenommen

STOCKSTADT A. MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Donnerstagnachmittag hat sich ein Exhibitionist gegenüber zwei Frauen entblößt, die auf einer Parkbank saßen. Nachdem der Täter geflüchtet war, nahm die Polizei einen Tatverdächtigen vorläufig fest. Die weiteren Ermittlungen hat inzwischen die Kriminalpolizei Aschaffenburg übernommen.

 

Gegen 13.15 Uhr saßen die beiden Frauen im Alter von 34 und 51 Jahren auf einer Parkbank in der Nähe des Friedhofs. Beide wurden durch lautes Gebrüll auf einen Mann aufmerksam und nahmen Blickkontakt zu dem Fremden auf. Der ließ plötzlich die Hose herunter und manipulierte vor den Augen der Geschädigten an seinem Geschlechtsteil. Anschließend machte er sich mit seinem Fahrrad aus dem Staub.

Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung nahm eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Aschaffenburg im Bereich der Unterführung an der A 3 einen 21-Jährigen vorläufig fest, auf den die Täterbeschreibung passte. Der Landkreisbewohner räumte die Tat gesprächsweise ein und musste die Beamten zur Dienststelle begleiten.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 21-Jährige wieder entlassen. Gegen ihn wird jetzt wegen des dringenden Verdachts exhibitionistischer Handlungen ermittelt.

Zigaretten aus Tankstelle entwendet – Einbrecher flüchten mit dunklem Mercedes

KARLSTEIN A. MAIN OT DETTINGEN A. MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. Drei Unbekannte sind am frühen Freitagmorgen maskiert in eine Tankstelle eingebrochen. Die Täter erbeuteten Zigaretten und türmten anschließend mit einem dunklen Mercedes. Eine Fahndung nach den Flüchtigen musste ergebnislos abgebrochen werden.

Kurz vor 02.00 Uhr hat sich der Einbruch in der Hanauer Landstraße nach vorliegenden Erkenntnissen ereignet. Offenbar drangen die Täter mit brachialer Gewalt in den Verkaufsraum der Tankstelle ein. Sie entwendeten Zigaretten im Wert von mehreren hundert Euro und flüchteten anschließend mit einem dunklen Mercedes in Richtung Kleinostheim.

Unmittelbar nach Eingang der Mitteilung leitete die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken eine Fahndung nach dem Fluchtfahrzeug ein, an der sich mehrere Streifenbesatzungen der Alzenauer Polizei und umliegender Polizeidienststellen beteiligten. Die Suchmaßnahmen verliefen jedoch negativ. Inzwischen hat die Kriminalpolizei Aschaffenburg die weiteren Ermittlungen übernommen.

Die Einbrecher werden wie folgt beschrieben:

  • Alle drei sind etwa 180 cm groß. Sie waren dunkel gekleidet, trugen Sturmhauben bzw. Kapuzen und Handschuhe.

Der Sachbearbeiter der Kripo Aschaffenburg richtet nun folgende Fragen an die Bevölkerung:

  • Wer hat in der Nacht zum Freitag im Bereich der Tankstelle verdächtige Personen gesehen?
  • Wer ist möglicherweise auf einen dunklen Mercedes aufmerksam geworden und kann diesen eventuell näher beschreiben?
  • Wer hat die Täter möglicherweise bei ihrer Flucht beobachtet?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten?

Mögliche Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 bei der Kriminalpolizei zu melden.

 

Zwei Männer nach Streit in Wohnung schwer verletzt – Tatverdächtiger stellt sich der Polizei – Kriminalpolizei ermittelt

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt vom 16.06.2016

BAD NEUSTADT A. D. SAALE, LKR. RHÖN-GRABFELD. Am frühen Donnerstagmorgen sind zwei Geschädigte von einem ihnen offenbar bekannten Mann in einem Mehrfamilienhause verletzt worden. Der 33-jährige Tatverdächtige hatte sich anschließend selbst bei der Polizei gemeldet und war wenig später festgenommen worden. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung führt mittlerweile die Kripo in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt.

 

Gegen 02:00 Uhr hatte sich ein Mann telefonisch bei der Einsatzzentrale der Unterfränkischen Polizei gemeldet und angegeben, dass er soeben zwei Männer schwer verletzt habe. Sofort machten sich mehrere Polizeibeamte der Bad Neustädter Polizei auf den Weg zur Einsatzörtlichkeit, um die von dem 33-Jährigen angegebene Meldung zu überprüfen.

In der Ostlandstraße bestätigte sich dann der Sachverhalt. Die Polizisten fanden in der Wohnung einer 52-Jährigen neben dieser Frau und einer zweiten unverletzten Zeugin auch den Tatverdächtigen und zwei weitere Männer vor. Dem Sachstand nach waren die fünf Personen in Streit geraten und in der Folge war der 33-Jährige mit einem Messer und einem Schlagstock auf die beiden Geschädigten losgegangen. Der 36-Jähriger hatte erhebliche Kopfverletzungen erlitten, ein fünf Jahre jüngerer Mann eine Wunde am Ohr. Beide Verletzten brachte der Rettungsdienst umgehend zur Behandlung in Krankenhäuser. Der 31 Jahre alte Mann konnte die Klinik bereits wieder verlassen.

Der 33 Jahre alte Beschuldigte steht unter dem dringenden Verdacht, den Geschädigten die Verletzungen zugefügt zu haben. Er wurde festgenommen und zur Polizeiinspektion Bad Neustadt gebracht. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wurde bei dem Tatverdächtigen und den beiden Geschädigten, die allesamt offensichtlich unter dem Einfluss von Alkohol standen, eine Blutprobe genommen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wird der 33-Jährige am Freitagvormittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

PP Unterfranken