Polizei-News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 17.08.2016

Zwei Pkw-Aufbrüche in Grombühl – einmal blieb es beim Versuch – Täter machen keine Beute

WÜRZBURG / GROMBÜHL. Ein Wohnmobil und ein Pkw waren in den vergangenen Tagen das Ziel von Unbekannten. Die Diebe machten in beiden Fällen keine Beute, bei dem als Wohnmobil genutzten Kleinbus schaffte der Unbekannte es allerdings ins Innere des Fahrzeuges vorzudringen. Die Kripo Würzburg ermittelt und nimmt Zeugenhinweise entgegen.

 

Ein als Wohnmobil eingerichteter Kleinbus war in der Zeit von Mittwoch, 19.00 Uhr, bis Montag, 16.30 Uhr, in der Ständerbühlstraße im Bereich unter der Brücke abgestellt. Am Montag wurde dann bemerkt, dass die hintere Schiebetür auf der Beifahrerseite mit einem Stein eingeschlagen worden war. Der Täter hatte den Renault nach Wertvollem durchsucht, musste sich allerdings mit leeren Händen wieder aus dem Staub machen. Der Sachschaden wird sich auf 300 Euro belaufen.

An der gleichen Stelle war auch ein schwarzer BMW übers Wochenende geparkt. Hier versuchte ein Unbekannter ohne Erfolg das Schloss am Kofferraum des Fahrzeuges aufzustechen. Hierbei richtete der Täter einen Sachschaden in Höhe von etwa 200 Euro an. Die Tatzeit kann auf den Zeitraum zwischen Freitag, 22.30 Uhr, und Montag, 14.30 Uhr, eingegrenzt werden.

 

Dass zwischen den beiden Fällen und den zahlreichen Pkw-Aufbrüchen vom vergangenen Wochenende (wir berichteten) ein Zusammenhang besteht, hat sich bislang nicht bestätigt, wird aber weiterhin geprüft. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, die zur Aufklärung der Taten beitragen könnten, werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Nach Einbruch in Bäckerei – Zwei Tatverdächtige festgenommen – Bei Wohnungsdurchsuchungen Rauschgift sichergestellt

SCHWEINFURT. Nach einem Einbruch in eine Bäckerei hat die Schweinfurter Polizei am frühen Mittwochmorgen zwei Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Die Männer haben die Tat inzwischen eingeräumt. Bei den folgenden Wohnungsdurchsuchungen stellten die Beamten eine größere Menge Haschisch und etwas Marihuana sicher. Gegen die Beschuldigten wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

 

Gegen 03.45 Uhr wurde ein aufmerksamer Zeuge in der Langen Zehntstraße auf zwei Männer aufmerksam, die ihm aufgrund verschiedener Äußerungen verdächtig vorkamen. Er fackelte nicht lange und verständigte die Polizei, woraufhin sich eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Schweinfurt sofort auf den Weg machte. Wie sich in der Folge herausstellte, handelt es sich bei den beiden Verdächtigen um zwei Schweinfurter im Alter von 24 und 28 Jahren. Beide waren offenbar nicht unerheblich alkoholisiert. Außerdem ergaben sich Anhaltspunkte, dass sie auch unter dem Einfluss von Drogen stehen könnten. Sie waren zudem in Besitz eines dreistelligen Geldbetrags und einigen Backwaren.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass das Geld und die Backwaren offenbar aus einem Einbruch in eine nahegelegene Bäckerei stammen. Dort stellten die Beamten fest, dass ein Fenster offenbar gewaltsam geöffnet worden war. Die 24 und 28 Jahre alten Männer räumten in der Folge ein, in die Bäckerei eingebrochen zu sein und die Gegenstände dort entwendet zu haben.

Die Polizisten stellten das mutmaßliche Diebesgut sicher, nahmen die zwei Tatverdächtigen vorläufig fest und brachten sie unter anderem zur Durchführung einer Blutentnahme zur Dienststelle. Ausgestattet mit einem richterlichen Beschluss durchsuchten die Beamten dann noch die Wohnungen der Männer. Dabei wurden in den Räumen des 24-Jährigen etwa 85 Gramm Haschisch und bei seinem mutmaßlichen Komplizen eine geringe Menge Marihuana aufgefunden und sichergestellt.

Die Polizeiinspektion Schweinfurt ermittelt gegen das Duo nun wegen des dringenden Verdachts des besonders schweren Fall des Diebstahls und Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz. Beide Tatverdächtige wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Auseinandersetzung in Asylbewerberunterkunft – Ermittlungen wegen Gefährlicher Körperverletzung

WÜRZBURG / HEIDINGSFELD. Am Dienstagabend ist es in einer Heidingsfelder Asylbewerberunterkunft zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Bewohnern gekommen. Ein 31-Jähriger erlitt eine Kopfplatzwunde und kam vorsorglich in ein Krankenhaus. Gegen seinen zwei Jahre jüngeren Kontrahenten wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Gegen 21.30 Uhr waren die beiden Männer in Streit geraten, der letztendlich handfest endete. Dem Sachstand nach griff ein 29-Jähriger nach einem zunächst verbalen Streit zu einem Stuhl und schlug damit in Richtung seines Mitbewohners. Der 31-Jährige wurde dabei am Kopf getroffen und erlitt eine Platzwunde. Bis zum Eintreffen der Polizei soll sich der Angreifer noch selbst mit einem Messer eine oberflächliche Verletzung zugefügt haben. Was ihn dazu veranlasst hatte, ist derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Während ein Rettungswagen den 31-Jährigen in ein Krankenhaus brachte, musste der zwei Jahre jüngere Bewohner nur vor Ort vom Rettungsdienst versorgt werden. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt hat gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Fenster beschädigt – neuer Fall der Serie – Ermittlungen dauern an

WÜRZBURG / VERSBACH. Ein neuer Fall in der Sachbeschädigungsreihe um Fensterscheiben beschäftigt derzeit die Ermittler der Würzburger Kriminalpolizei. Nachdem in den vergangenen Monaten bereits zahlreiche Fensterscheiben in der Würzburger Innenstadt beschossen worden waren, ist nun ein Fenster in Versbach betroffen. Verletzte hat es weiterhin in keinem der Fälle gegeben.

Einem Geschädigten war am Dienstag gegen 16.00 Uhr eine Beschädigung an einem der Fenster an dem Gebäude in der St.-Rochus-Straße aufgefallen. Ein Unbekannter hatte offenbar mit einem nicht bekannten Gegenstand das Fenster beschossen. Hierbei war der Rollladen geschlossenen. Im Rollladen und der äußeren der doppelt verglasten Fensterscheibe befindet sich ein kleines Loch. Die innere Scheibe blieb unversehrt. Die Reparaturkosten werden mit etwa 200 Euro zu Buche schlagen.

Der Tatzeitraum kann nicht näher eingegrenzt werden und könnte auch schon mehrere Wochen zurück liegen. Vor etwa acht Wochen hatte der Mitteiler nach eigenen Angaben in der Nacht einen Laut gehört, den er damals nicht zuordnen konnte. Möglicherweise hatte ein Geschoss in der Nacht das Geräusch verursacht.

Der Sachbearbeiter der Kripo Würzburg ermittelt weiterhin in der Serie und setzt dabei auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer Hinweise geben kann oder insbesondere zur Nachtzeit verdächtige Personen beobachtet hat, die mit den Sachbeschädigungen in Verbindung stehen könnten, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Zwei BMW aufgebrochen – Offenbar Tatzusammenhang – Polizei sucht Zeugen

WÖRTH A. MAIN UND ERLENBACH A. MAIN, LKR. MILTENBERG. Von Montag auf Dienstag sind in Wörth und Erlenbach zwei BMW aufgebrochen worden. In einem Fall entwendeten die Täter Fahrzeugteile im Wert von mehreren tausend Euro. Die Kripo Aschaffenburg hat inzwischen die Ermittlungen übernommen und hofft nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

 

Im Zeitraum zwischen Montagabend, 22.30 Uhr, und Dienstagmorgen, 07.15 Uhr, schlug ein Unbekannter in der Händelstraße in Wörth am Main die Seitenscheibe eines schwarzen BMW X6 ein und machte sich im Fahrzeuginnenraum an einigen Fahrzeugteilen zu schaffen. Er entwendete unter anderem das fest eingebaute Navigationsgerät und entkam mit seiner Beute im Gesamtwert von geschätzten 8.000 Euro unerkannt.

In Erlenbach am Main schlug ein Unbekannter an einem schwarzen 1er BMW ebenfalls die Seitenscheibe ein. Der Pkw war am Dienstag von 05.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Häckerweg geparkt. Entwendet wurde in diesem Fall glücklicherweise nichts, weshalb es möglich ist, dass der Täter bei der Tatausführung gestört wurde.

 

Bei der Aufklärung der Pkw-Aufbrüche setzt die Aschaffenburger Kripo nun auch auf Zeugenhinweise. Wer Verdächtiges beobachtet hat oder sonst sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

 

Einbruch in Notariat – Kaffeekasse entwendet

WÜRZBURG / INNENSTADT. Im Laufe des verlängerten Wochenendes ist ein Unbekannter in die Räumlichkeiten eines Notariats eingebrochen. Der Täter entwendete unter anderem eine Kaffeekasse mit etwas Bargeld und entkam mit seiner Beute unerkannt. Die weiteren Ermittlungen hat inzwischen die Kriminalpolizei Würzburg übernommen.

 

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand muss sich der Einbruch in der Augustinerstraße im Zeitraum von Freitagabend, 17.00 Uhr, bis Dienstagmorgen, 07.40 Uhr, ereignet haben. Der Täter brach eine Tür auf und gelangte so in das Notariat, wo er sich auf die Suche nach Wertgegenständen machte. Der Gesamtbeuteschaden hält sich mit etwa 50 Euro in Grenzen. Der Sachschaden, den der Täter am Tatort hinterließ, dürfte sich jedoch auf etwa 1.000 Euro belaufen.

 

Die Kripo Würzburg nimmt im Rahmen ihrer Ermittlungen nun auch Zeugenhinweise entgegen. Wer im fraglichen Zeitraum in der Augustinerstraße etwas Verdächtiges beobachtet hat, das mit dem Einbruch im Zusammenhang stehen könnte, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

PP Unterfranken