Polizei News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 19.04.2016

Bei Wohnungsbrand selbstlos eingeschritten – Polizeipräsident Gerhard Kallert ehrt Lebensretter

WÜRZBURG. Am Dienstagnachmittag ist Herr Frank Oroszy für sein selbstloses und vorbildliches Verhalten anlässlich eines Wohnungsbrandes, der sich Anfang März in Würzburg ereignet hatte, von dem Unterfränkischen Polizeipräsidenten Gerhard Kallert geehrt worden.

 

Ehrung
Quelle: Polizei (links: Herr Frank Oroszy; rechts: Herr Polizeipräsident Gerhard Kallert)

Wie bereits mehrfach berichtet, war es am Dienstagnachmittag, den 08. März, zu einem Wohnungsbrand in der Franz-Liszt-Straße gekommen. Herr Oroszy war an diesem Nachmittag mit seinem Pkw unterwegs und auf die Rauchschwaden aufmerksam geworden. Zunächst nahm er einen Umweg, um der Sache auf den Grund zu gehen. Aus dem Fenster eines Mehrfamilienhauses stieg dichter Qualm und der Zeuge wählte sofort den Notruf.

Die Zeitspanne bis zum Eintreffen der Rettungskräfte nutzte Herr Oroszy und klingelte an der Hauseingangstüre. Nachdem ihm geöffnet worden war, ging er zur betroffenen Wohnung. Schnell musste er feststellen, dass die Sicht nicht nur durch den Qualm, sondern auch wegen der bereits ausgefallenen elektrischen Beleuchtung gegen Null tendierte. Er holte eine Taschenlampe aus seinem Fahrzeug und machte sich erneut auf den Weg in die Wohnung. Dort stieß er auf die 95-jährige Wohungsinhaberin. Die Dame wurde von Herrn Oroszy ins Freie geführt und dort kurze Zeit später den Rettungskräften übergeben. Mit einer Rauchgasintoxikation folgte eine stationäre Behandlung der Verletzten in einem Krankenhaus.

Am Dienstagnachmittag kam Herr Oroszy auf Einladung des Unterfränkischen Polizeipräsidenten in das Präsidium. Herr Gerhard Kallert brachte seinen Dank für das selbstlose und absolut vorbildliche Verhalten des Zeugen zum Ausdruck. Seine Rettungsmaßnahmen haben Schlimmeres verhindert und entscheidend dazu beigetragen, dass rechtzeitige Hilfe für die Seniorin realisiert werden konnte. Mit einer Urkunde und einer kleinen Aufmerksamkeit aus den Händen des Polizeipräsidenten verabschiedete sich Herr Orsoszy nach dem kurzweiligen Gespräch.

Frontalzusammenstoß mit Schulbus – Zwei Pkw-Insassen verletzt

SCHONUNGEN, LKR. SCHWEINFURT. Bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Schulbus sind am Dienstagnachmittag zwei Pkw-Insassen schwer verletzt worden. Die rund 50 Schüler im Bus kamen offenbar mit dem Schrecken davon. Zur Stunde (15.10 Uhr) ist die B 303 im Bereich der Unfallstelle noch komplett gesperrt.

Kurz vor 13.30 Uhr hat sich der Verkehrsunfall auf der Bundesstraße zwischen der B 26 und Waldsachsen ereignet. Ein mit etwa 50 Schülern besetzter Schulbus war in Richtung Hofheim unterwegs, als ein entgegenkommender MINI aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenspur geriet. Der Busfahrer bremste zwar noch fast bis zum Stillstand ab, konnte jedoch einen Frontalzusammenstoß mit dem Pkw nicht mehr vermeiden.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde die 50–jährige Pkw-Fahrerin in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Sie wurde durch die Feuerwehr aus dem Wrack befreit und kam nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst schwerverletzt mit dem Rettungswagen in eine Klinik. Auch ihre Beifahrerin im Alter von 16 Jahren, die von Ersthelfern aus dem Fahrzeug befreit wurde, zog sich schwere Verletzungen zu. Sie kam mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus.

Nach aktuell vorliegenden Erkenntnissen blieben alle Schüler und auch der 55-Jährige am Steuer des Omnibusses unverletzt. Die Weiterfahrt erfolgte mit einem vom Busunternehmen bereitgestellten Ersatzfahrzeug. Die Gesamtschadenshöhe an den beiden beteiligten Fahrzeugen dürfte sich nach ersten Schätzungen auf mehrere zehntausend Euro belaufen.

Die Unfallaufnahme erfolge durch Beamte der Polizeiinspektion Schweinfurt. Zur Klärung des exakten Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt auch ein Sachverständiger eingeschaltet.

Neben Polizei, Rettungsdienst und Notarzt befindet sich auch ein Großaufgebot der örtlichen Feuerwehren im Einsatz. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungs- und Aufräumarbeiten bleibt die Bundesstraße 303 zwischen der B 26 und Waldsachsen komplett gesperrt. Der Verkehr wird durch die Einsatzkräfte vor Ort abgeleitet.

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Hebelspuren an zwei Wohnungstüren – Polizei nimmt Zeugenhinweise entgegen

WÜRZBURG / INNENSTADT. In der Nacht von Sonntag auf Montag ist es in einem Mehrfamilienhaus zu zwei versuchten Wohnungseinbrüchen gekommen. In beiden Fällen kam der Unbekannte nicht ins Innere. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt nimmt Hinweise aus der Bevölkerung entgegen.

 

Bewohner aus dem Mehrfamilienhaus am Sanderring hatten zwischen 03:40 Uhr und 03:45 Uhr laute Geräusche aus dem Treppenhaus gehört. Am nächsten Tag stellten die Bewohner an zwei Eingangstüren entsprechende Hebelspuren fest. Möglicherweise hat ein Einbrecher zu dieser Zeit vergeblich versucht, in die Wohnungen einzusteigen. Der Sachschaden beläuft sich auf knapp 200 Euro.

 

Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt hat die ersten Ermittlungen aufgenommen und hofft jetzt auch auf Zeugenhinweise. Wer Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-2230 zu melden.

 

20-Jähriger mit Verletzungen – Kripo führt Ermittlungen wegen Raubdelikts – Zeugenhinweise erbeten

LOHR AM MAIN, LKR. MAIN-SPESSART. In der Nacht von Freitag auf Samstag ist es zu einem Vorfall gekommen, bei dem ein 20-Jähriger mit einer Nasenbeinfraktur verletzt wurde und möglicherweise auch Bargeld abhandengekommen war. Die Polizeibeamten nahmen drei Tatverdächtige im Zuge der Fahndung fest, deren Beteiligung an dem Geschehen jedoch noch nicht klar ist. Der Sachbearbeiter der Kripo hofft jetzt auch auf Zeugenhinweise.

 

Gegen 01:45 Uhr war über das Lohrer Krankenhaus bekannt geworden, dass dort ein 20-Jähriger mit einer Nasenbeinfraktur behandelt wird. Eine Streife der Polizeiinspektion Lohr machte sich auf den Weg. Der 20-Jährige berichtete den Beamten, dass er Stunden zuvor mit dem Zug von Frankfurt nach Lohr gefahren wäre. Er sei dann vom Bahnhof zu Fuß in Richtung Stadtmitte gelaufen. Im Bereich der Nägelseestraße wäre er dann auf drei ihm bekannte Männer getroffen, die ihn nach einem kurzen Gespräch angegriffen hätten. Durch Tritte sei er zu Boden gegangen und dort hätten ihm die Männer mehrere hundert Euro Bargeld aus der Geldbörse genommen.

Die Ordnungshüter leiteten eine Fahndung nach den drei Männern ein. Das Trio im Alter von 25, 26 und 22 Jahren wurde gegen 02:30 Uhr in der Vorstadtstraße vorläufig festgenommen. Die Kriminalpolizei Würzburg übernahm die weiteren Ermittlungen. Alle drei stritten im Rahmen einer Vernehmung ab, den Geschädigten angegangen zu haben. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg kamen sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.

 

Der Sachbearbeiter der Kripo Würzburg hofft jetzt auch darauf, dass Zeugen möglicherweise Hinweise zur Entstehung der Verletzungen des 20-Jährigen liefern können. Wer in der Nacht eine Auseinandersetzung in Lohr beobachtet hat, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Verkehrsunfall auf B 279 – 65-Jähriger lebensgefährlich verletzt

BAD NEUSTADT A. D. SAALE, LKR. RHÖN-GRABFELD. Bei einem Verkehrsunfall auf der B 279 ist am frühen Dienstagmorgen ein 65-jähriger Autofahrer lebensbedrohlich verletzt worden. Er kam mit dem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus. Die Ermittlungen zum Unfallhergang werden von der Polizeiinspektion Bad Neustadt geführt.

 

Dem Sachstand nach muss sich der Verkehrsunfall auf Höhe des Gemeindeteils Lebenhan wenige Minuten vor 02.00 Uhr ereignet haben. Der 65-Jährige war mit seinem Mercedes in Richtung Bischofsheim unterwegs, als er im Verlauf einer leichten Linkskurve nach rechts ins Bankett geriet. Nachdem der Pkw neben der Fahrbahn gegen einen Wasserdurchlass geprallt war, überschlug sich das Fahrzeug und kam entgegengesetzt der Fahrtrichtung auf der Straße zum Stehen.

Bei dem Verkehrsunfall wurde der Mercedes schwer beschädigt. Der Fahrer war in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Mit schwersten Verletzungen wurde der 65-Jährige nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Die Gesamtschadenshöhe an dem Pkw und dem Wasserdurchlass dürfte sich nach ersten Schätzungen auf etwa 21.000 Euro belaufen.

Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Bad Neustadt hat den Verkehrsunfall vor Ort aufgenommen. Zur Klärung des exakten Unfallhergangs wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt auch ein Sachverständiger eingeschaltet. Im Einsatz befanden sich neben Polizei und Rettungsdienst mit Notarzt auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Lebenhan, Brend und Neustadt-Saale.

Der verletzte Pkw-Fahrer stammt aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld. Im Zuge der ersten Ermittlungen haben sich Hinweise darauf ergeben, dass der Mann offenbar nicht unerheblich unter Alkoholeinfluss stand.

Verletzter Hund von Leiden erlöst – Polizei macht von Schusswaffe Gebrauch

ASCHAFFENBURG. Bei einem Kampf zwischen insgesamt vier Hunden ist am Montagvormittag ein kleiner Mischling durch Bisse schwer verletzt worden. Die Wunden waren so schwer, dass das Tier von den eingesetzten Beamten durch Schüsse aus der Dienstwaffe vom Leiden erlöst wurde.

Der Vorfall hat sich gegen 10.45 Uhr im Hof eines Anwesens in der Würzburger Straße ereignet. Dort lag der kleine Mischlingshund auf einer Wiese, als er plötzlich von 3 Kampfhunden der Rasse „Dogo Canario” angegriffen wurde. Als die Beamten der Aschaffenburger Polizei vor Ort eintrafen, war der Mischling bereits so schwer verwundet, dass er mit 2 Schüssen aus der Dienstwaffe von seinem Leiden erlöst werden musste.

Die weiteren Ermittlungen hinsichtlich eines Verstoßes nach der Kampfhundeverordnung werden zuständigkeitshalber vom Ordnungsamt der Stadt Aschaffenburg geführt.

Nach Pkw-Kollision mit Baum – Zweites Todesopfer zu beklagen

REICHENBERG, LKR. WÜRZBURG. Nach dem schweren Verkehrsunfall am Sonntagnachmittag, bei dem ein mit vier Personen besetzter Pkw frontal gegen einen Baum geprallt war, ist mittlerweile auch eine 84-Jährige in einem Krankenhaus den schweren Verletzungen erlegen.

Wie bereits berichtet, war der mit vier Personen besetzte Opel Omega gegen 16:00 Uhr auf der auf der Kreisstraße WÜ29 von Reichenberg kommend in Fahrtrichtung Kist unterwegs. Der Opel kam auf gerader Strecke von der Fahrbahn ab und prallte mit voller Wucht gegen einen Baum. Danach kam es zum Zusammenstoß mit einem zweiten Baum und der Pkw drehte sich um die eigene Achse. Er kam schwerbeschädigt wieder auf der Fahrbahn zum Stehen.

Der Rettungsdienst war inklusive dreier Notärzte rasch vor Ort und kümmerte sich um die vier Schwerverletzten. Der 59-jährige Fahrer und die Mitfahrer im Alter von 61, 84 und 91 Jahren kamen zur Weiterbehandlung in Krankenhäuser. Der 91-Jährige erlag noch am Abend seinen schweren Verletzungen. Trotz aller ärztlichen Bemühungen verstarb am Montagvormittag auch die 84-Jährige in der Klinik.

Die Unfallermittlungen der Polizeiinspektion Würzburg-Land, in die auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg auch eine Sachverständige mit eingebunden war, dauern unterdessen weiter an.

37-Jähriger schwer verletzt – Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 19.04.2016

WÜRZBURG. Zwei 38-Jährige stehen im dringenden Verdacht, in der Nacht zum Sonntag einen ein Jahr jüngeren Mann unter anderem durch Tritte gegen den Kopf schwer verletzt zu haben. Beide wurden am Montagmittag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft an.

Den kriminalpolizeilichen Ermittlungen zur Folge war es zwischen Mitternacht und 01.00 Uhr auf einer Geburtsfeier im Bereich der Berner Straße zunächst zu einer Streitigkeit gekommen. In deren Verlauf soll der am Boden liegende 37-Jährige dann am Straßburger Ring unter anderem mit Schlägen und Tritten gegen den Kopf schwer verletzt worden sein.

Die Würzburger Polizei wurde von dem Vorfall erst durch das behandelnde Krankenhaus in Kenntnis gesetzt. Nach ersten Ermittlungen nahmen die Beamten kurze Zeit später die beiden Tatverdächtigen in ihren Wohnungen vorläufig fest. Das Duo wurde auf Anordnung der Würzburger Staatsanwaltschaft am Montag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft u.a. wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags an.

Um mögliche weitere Hintergründe des Sachverhalts aufzuklären, bittet die Kripo auch um Hinweise von Zeugen. Dringend gesucht werden zwei Frauen, die gegen Mitternacht Zeuginnen einer tätlichen Auseinandersetzung im Bereich des Straßburger Rings zwischen zwei Männern wurden. Genau diese beiden Frauen werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 bei der Kripo Würzburg zu melden.

Hölzerne Dachterrasse in Flammen – 10.000 Euro Sachschaden – Kripo ermittelt

GRÄFENDORF, LKR. MAIN-SPESSART. Am frühen Montagnachmittag ist es zu einem Brand einer aus Holz gefertigten Dachterrasse im Bereich eines Wohnhauses gekommen. Der Sachschaden wird auf 10.000 Euro geschätzt. Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Kurz nach 13:00 Uhr war der Notruf über den Brand am Kirchberg bei der Integrierten Leitstelle eingegangen. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Gräfendorf, Wolfsmünster und Gemünden waren schnell vor Ort und löschten die in Brand geratene Dachterrasse des Wohnhauses. Durch Rußanhaftungen nahm auch die Fassade des Hauses Schaden. Glück gehabt haben in diesem Zusammenhang fünf Hasen, die in einer Stallung direkt neben dem Brandherd untergebracht waren. Sie kamen mit dem Schrecken davon.

Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen vor Ort übernommen. Die genaue Brandursache steht zwar bislang noch nicht fest, derzeit gibt es aber keine Anhaltspunkte für eine vorsätzliche Brandstiftung.

Nach tödlichem Verkehrsunfall auf der B469 – Bergungsarbeiten dauern an

BREITENDIEL, LKR. MILTENBERG. Nach dem schweren Verkehrsunfall am Dienstagmorgen auf der B469 dauern die Aufräum- und Bergungsarbeiten weiterhin an. Diese dürften bis etwa 10.30 Uhr abgeschlossen sein.

Wie bereits berichtet, war es gegen 06.00 Uhr zum Frontalzusammenstoß eines mit drei Männern besetzten Pkw mit einem Linienbus ohne Fahrgäste gekommen. Der 21-jährige Fahrer des Opels, der aus dem Landkreis stammt, kam dabei ums Leben. Seine beiden Mitfahrer im Alter von 19 Jahren kommen ebenfalls aus dem Landkreis. Sie wurden wie der 61-jährige Busfahrer aus dem Main-Tauber-Kreis lebensgefährlich verletzt.

Die Ermittlungen der Polizeiinspektion Miltenberg zur Unfallursache und dem genauen Unfallhergang dauern in enger Abstimmung mit der Aschaffenburger Staatsanwaltschaft an.

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Verdacht der Vergewaltigung einer Jugendlichen – zwei 30-Jährige in Untersuchungshaft

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 19.04.2016

WÜRZBURG. Zwei 30-Jährige stehen im dringenden Tatverdacht, am Samstag eine Jugendliche vergewaltigt zu haben. Beide wurden von der Kripo Würzburg vorläufig festgenommen und in Hafträumen untergebracht. Auf Antrag der Würzburger Staatsanwaltschaft ordnete der Ermittlungsrichter zwischenzeitlich die Untersuchungshaft an.

Dem Stand der Ermittlungen zur Folge sollen die in Würzburg wohnhaften Männer die 17-Jährige zunächst am Samstagmittag gegen 13.30 Uhr am Hauptbahnhof angesprochen haben. In der Wohnung der beiden im Stadtteil Heuchelhof sei es dann gegen den Willen der jungen Frau zu sexuellen Handlungen gekommen. Die Jugendliche gab gegenüber der Polizei weiterhin an, aus der Wohnung in eine Straßenbahn geflüchtet zu sein. Das Duo folgte ihr. Aus der Bahn verständigte schließlich ein von der 17-Jährigen darum gebetener Zeuge die Polizei. Noch in der Straßenbahn klickten kurz darauf die Handschellen.

Die weiteren Ermittlungen übernahm die Kripo Würzburg. Nachdem sich der Tatverdacht weiter erhärtet hatte, ordnete die Würzburger Staatsanwaltschaft die Vorführung des Duos an. Diese erfolgte am Sonntagvormittag und der Ermittlungsrichter schickte beide wegen des dringenden Tatverdachts der Vergewaltigung in Untersuchungshaft.

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Versuchter Raubüberfall auf Juwelier – Polizei bittet um Zeugenhinweise

ASCHAFFENBURG. Am späten Montagnachmittag haben drei Unbekannte versucht einen Juwelier in der Innenstadt zu überfallen. Die Polizei hat unverzüglich eine Großfahndung nach den drei Tatverdächtigen eingeleitet, die mit Fahrrädern geflüchtet waren. Diese verlief allerdings ergebnislos. Die Kripo Aschaffenburg ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.

 

Kurz vor 17.30 Uhr bemerkten Zeugen drei Personen, die sich in verdächtiger Weise im Bereich des Juweliergeschäftes aufgehalten hatten. Als die Verdächtigen die Zeugen erblickten, flüchteten sie unverzüglich mit Fahrrädern über die Badergasse in den Roßmarkt und dort weiter in Richtung Sandgasse. Die Polizei leitete unverzüglich eine Fahndung nach dem Trio ein. Mehrere Streifenwagen fahndeten in der Folge ergebnislos nach den Männern.

Die Kripo Aschaffenburg hat die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernommen. Aufgrund der Beobachtungen der Zeugen und den sichergestellten Beweismitteln gehen die Ermittler von einem versuchten Raubüberfall aus.

 

Die Beamten bitten jetzt um weitere Hinweise aus der Bevölkerung unter Tel. 06021/857-1732.

Von dem Trio liegt folgende Personenbeschreibung vor:

 

1. Täter:
Alter: Ende 20, circa 180 Zentimeter groß, schlanke athletische Figur, schwarze Haare (möglicherweise Perücke), Sonnenbrille, bekleidet mit schwarzer Jeans, schwarzen Schuhen und blauer Oberbekleidung. Geflüchtet mit silbernem Herrenrad.

2. Täter:
Alter: Ende 20, circa 175 Zentimeter groß, blonde kurze Haare, schwarze Baseballcap, schwarze Jacke, Jeans, schwarze Laptoptasche.

3. Täter:
Alter: Mitte/Ende 20, circa 170 Zentimeter groß, schwarze Haare, sportliche Kleidung, gestreifte Tasche. Geflüchtet mit silbernem Herrenrad.

 

Die Beamten haben folgende Fragen:

  • Wem sind eine der drei Personen oder alle drei vor oder während der Tat im Bereich der Herstallstraße/Badergasse aufgefallen?
  • Wem sind die Beschriebenen auf ihrer Flucht in Richtung Sandgasse begegnet?
  • Wer kann sonstige Hinweise zur Identität der Männer geben oder weitere sachdienliche Angaben machen?

 

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Verdacht des Handels mit Marihuana – 28-Jähriger in Untersuchungshaft

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg

WÜRZBURG. In der Nacht zum Sonntag haben Beamte der Würzburger Polizei bei einem 28-Jährigen rund 250 Gramm Marihuana sichergestellt. Der Tatverdächtige verbrachte die Nacht in einem Haftraum und wurde am Sonntag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft an.

 

Am Samstagabend gegen 23.30 Uhr kontrollierte eine Streife der Operativen Ergänzungsdienste den 28-Jährigen im Bereich eines Hauseinganges im Stadtteil Heuchelhof. Im Zuge der Kontrolle übergab der Mann den Beamten einen Joint. Bei seiner weiteren Durchsuchung fanden sich in einem Rucksack zunächst 50 Gramm Marihuana, eine Feinwaage, ein Einhandmesser und weitere Rauschgiftutensilien. In der Wohnung des Beschuldigten fielen den Beamten dann weitere 200 Gramm Marihuana in die Hände.

Der 28-Jährige wurde daraufhin wegen des dringenden Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln vorläufig festgenommen. Am Sonntagvormittag wurde er auf Anordnung der Würzburger Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehl und die Beamten brachten den Mann in eine Justizvollzugsanstalt.

PP Unterfranken