Polizei News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 20.05.2016

DominikSchraudolf / Pixabay Polizei

Sprengung eines Geldautomaten fehlgeschlagen – Hoher Sachschaden – Täter flüchten ohne Beute

KAHL A. MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. Am frühen Donnerstagmorgen versuchten Unbekannte offenbar den Geldautomaten einer Bankfiliale zu sprengen. Nachdem dies fehlgeschlagen ist, flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Die Ermittlungen werden von der Kriminalpolizei Aschaffenburg geführt.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen hat sich die Tat gegen 03:00 Uhr ereignet. Die Täter betraten maskiert den Vorraum des Geldinstituts in der Hanauer Landstraße und machten sich anschließend an dem Geldautomaten zu schaffen. Der Plan der beiden Unbekannten schlug jedoch offensichtlich fehl und sie flüchteten ohne Beute.

Der beschädigte Geldautomat wurde am Donnerstagmorgen durch einen aufmerksamen Zeugen festgestellt. Dieser verständigte umgehend den Polizeinotruf. Die kurz darauf eintreffenden Beamten der Polizeiinspektion Alzenau stellten fest, dass die Täter am Geldautomaten und im Vorraum der Bank einen nicht unerheblichen Sachschaden angerichtet haben. Dieser beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehrere zehntausend Euro.

Bei der Aufklärung des Falles setzt die Kriminalpolizei Aschaffenburg nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung:

  • Wer hat im Bereich der Bankfiliale verdächtige Personen oder Fahrzeuge festgestellt?
  • Wer hat die Täter eventuell bei ihrer Flucht beobachtet?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten?

Mögliche Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-1732 in Verbindung zu setzen.

Polizei klärt Einbrüche auf – Täter in Untersuchungshaft

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 20.05.2016

GEMÜNDEN AM MAIN, OT LANGENPROZELTEN, LKR. MAIN-SPESSART. Nach zwei Einbrüchen, die sich im Laufe des Monats in Langenprozelten ereignet haben, hat die Polizeistation Gemünden einen Tatverdächtigen ermittelt. Der 54-Jährige befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.

Ein Unbekannter stieg, wie bereits berichtet, in der Nacht vom 09. auf den 10. Mai in ein Geschäft in der Würzburger Straße ein und entwendete Bargeld und eine Engelsfigur. Anschließend konnte er unerkannt flüchten.

Am Donnerstagnachmittag stellte ein Wohnungsinhaber fest, dass sich ein Unbekannter während seiner Abwesenheit gewaltsam Zutritt zu seiner Wohnung verschafft hatte. Hier entwendete der Täter Goldschmuck und diverse Elektrogeräte.

Im Zuge der Ermittlungen, welche durch die Polizeistation Gemünden geführt werden, kristallisierte sich noch am Donnerstag ein 54-jähriger Bekannter des Wohnungsinhabers als Tatverdächtiger heraus. Dieser konnte festgenommen werden. Bei folgenden Durchsuchungsmaßnahmen stellten die Beamten Diebesgut sicher, welches zweifelsfrei den beiden Einbrüchen zugeordnet werden konnte.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der 54-Jährige am Freitag dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Würzburg vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl wegen Diebstahls im besonders schweren Fall und der Tatverdächtige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Teerkolonne bietet Arbeiten an – Ermittlungen wegen Betruges

GEMÜNDEN A. MAIN, OT ASCHENROTH, LKR. MAIN-SPESSART. Ein Rentner hat am Donnerstagmittag offenbar die Dienste einer sogenannten „Teerkolonne“ angenommen. Wie sich später herausstellte, hatten die Unbekannten für einen hohen Geldbetrag nur minderwertige Arbeiten durchgeführt. Die Polizeistation Gemünden ermittelt jetzt wegen des Verdachts des Betruges.

Gegen 11.00 Uhr kamen die Männer ungefragt zum Anwesen des Rentners im Gemündener Ortsteil Aschenroth. Die Unbekannten boten dem Grundstücksbesitzer an, für 3.400 Euro einen privaten Weg zu asphaltieren. Dankend nahm der Senior das Angebot an und es kam zur Geldübergabe bei der Hausbank des Geschädigten in Hammelburg. Nachdem die Arbeiter verschwunden waren, stellte sich heraus, dass offenbar Betrüger am Werk waren. Der Besitzer des Grundstücks fand auf dem Weg anstatt einer Asphaltierung lediglich eine Schotterschicht vor. Der Preis für die offenbar nicht abgeschlossenen Arbeiten war somit völlig überteuert.

Im Zuge der bisherigen Ermittlungen wurde bekannt, dass möglicherweise dieselben Täter auch in anderen Ortschaften in den Landkreisen Main-Spessart und Würzburg ihr Glück versucht hatten. Die betroffenen Anwohner ließen die Männer jedoch abblitzen und es kam zu keinen Geldübergaben.

Laut Zeugenangaben waren die Arbeiter zwischen 18 und 55 Jahre alt. Alle trugen orangefarbene Arbeitskleidung und waren mit einem gelben Klein-Lkw mit britischen Kennzeichen unterwegs. Wer im Zusammenhang mit der „Teerkolonne“ sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeistation Gemünden unter Tel. 09351/9741-0 zu melden.

Es ist nicht auszuschließen, dass die Unbekannten auch weiterhin in der Region ihr Glück versuchen werden. Daher rät das Polizeipräsidium Unterfranken zu Vorsicht und bittet bei verdächtigen Wahrnehmungen unverzüglich die Polizei zu verständigen.

Feuerwehrtaucher finden bei Übung Tresor im Main – Herkunft bislang noch unklar

WÜRZBURG. Bei einem Tauchgang entdeckten Würzburger Feuerwehrtaucher einen Tresor auf dem Grund des Mains. Er wurde durch die Einsatzkräfte geborgen und der Polizei übergeben. Die Kriminalpolizei ermittelt nun, ob es Bezüge zu einer Straftat gibt.

Tresor
Foto: Polizei

Eigentlich wollte die Feuerwehr Würzburg am vergangenen Freitag (13.05.) nur eine Übung im Main durchführen. Plötzlich wurde aber ein Feuerwehrtaucher auf einen ungewöhnlichen Gegenstand auf dem Grund des Flusses aufmerksam. Bei genauerer Untersuchung des Objektes stellte er fest, dass es sich um einen offenen Tresor in circa drei Meter Tiefe handelte.

Mit Hilfe von weiteren Feuerwehrtauchern gelang es ein Seil am stark verschlammten Tresor anzubringen. Vom Ufer aus zog die Feuerwehr das ungewöhnliche Fundstück an Land und übergab es der hinzugezogenen Polizei.

Bei dem Geldschrank handelt es sich um ein graues Modell vom Typ V650 des Herstellers Sentry mit den Maßen 30 x 42 x 38 Zentimetern.

Die Ermittlungen zur Herkunft des Tresors hat zwischenzeitlich die Kriminalpolizei Würzburg übernommen. Die Auswertung der Spuren dauert noch an. Wer Hinweise geben kann, woher der aufgefundene Tresor stammen könnte oder wo er evtl. entwendet wurde, wird gebeten, sich mit der Kripo Würzburg unter Tel. 0931 / 457-1732 in Verbindung zu setzen.

Kleinbrand im Treppenhaus einer Asylbewerberunterkunft

WÜRZBURG. Im Verlauf der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kam es im Treppenhaus der Asylbewerberunterkunft in der Veitshöchheimer Straße zu einem Kleinbrand, der von Bewohnern sofort gelöscht werden konnte. Es entstand geringer Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt.

Bewohner der Gemeinschaftsunterkunft wurden gegen 22:00 Uhr auf ein kleines Feuer im Treppenhaus des Anwesens aufmerksam. Ihnen gelang es, die Flammen mit 3 Eimern Wasser zu löschen. Am Gebäude entstand ein Sachschaden von ca. 500 Euro. Wie die kleine Menge Hausmüll in Brand geraten konnte ist nun Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei Würzburg.

Nach aktuellen Erkenntnissen deutet nichts auf eine Brandlegung durch Außenstehende hin.

Audi A5 gestohlen – Polizei bittet um Hinweise – Gefahren durch „Keyless Entry“ Systeme

MAINASCHAFF, LKR. ASCHAFFENBURG. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag entwendete ein Unbekannter einen geparkten Audi A5. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.

In der Zeit zwischen 22:30 Uhr und 06:00 Uhr war der in der Mendelstraße geparkte Pkw auf bislang ungeklärte Weise gestohlen worden. Der schwarze Audi A5, mit dem amtlichen Kennzeichen: AB-OA 500, hat einen Zeitwert von geschätzten 18.000 Euro.

Die Kriminalpolizei Aschaffenburg führt die weiteren Ermittlungen und setzt nun auch auf Zeugenhinweise. Wer im Bereich der Mendelstraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat oder Hinweise auf den derzeitigen Standort des Fahrzeugs geben kann, wird gebeten sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

Mittels sogenannter Funkwellen-Verlängerer ist es den Dieben möglich, Fahrzeuge mit „Keyless-Entry“-Systemen zu öffnen und zu starten. Dabei wird durch einen Empfänger in der näheren Umgebung des Hauses das Funksignal des Schlüssels aufgenommen und an einen Sender am Pkw weitergeleitet. Es ist nicht auszuschließen, dass der unbekannte Täter den Audi auf diesem Wege entwendet hat.

Das Polizeipräsidium Unterfranken gibt daher folgende Verhaltenstipps:

  • Parken Sie hochwertige Pkw nach Möglichkeit in einer verschlossenen Garage
  • Bewahren Sie die Schlüssel, inklusive der Ersatzschlüssel, in einer Schlüsselmappe oder ähnlichem mit Cryptalloy-Folie auf, diese Folie verhindert die Ausbreitung des Funksignals
  • Eine nicht ganz alltägliche Aufbewahrungsmöglichkeit ist es die Schlüssel in den Kühlschrank zu legen, der Kühlschrank bietet eine sehr starke Abschirmung der Funksignale
  • Achten Sie auf fremde Personen oder Fahrzeuge mit auswärtigen Kennzeichen, die mehrmals langsam durch die Straßen „streifen“ und notieren Sie sich das Kennzeichen. Informieren Sie anschließend die Polizei
  • Achten Sie auch auf Personen, die Ihr Fahrzeug fotografieren. Dies kann bereits eine Vorbereitungshandlung für einen späteren Diebstahl sein. Hochwertige Fahrzeuge werden oft auf Bestellung gestohlen
  • Verwenden Sie Sicherungen die durch Eingriff in die Mechanik das Wegfahren des Fahrzeuges verhindern bzw. erschweren (z. B. Parkkrallen, Lenkradkrallen)

Große Menge Betäubungsmittel sichergestellt – Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt

BAD KISSINGEN. Nach umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei Schweinfurt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt sitzt eine 47-Jährige seit Mittwoch in Untersuchungshaft. Sie steht im Verdacht seit längerem Handel mit Betäubungsmittel betrieben zu haben.

Der Kriminalpolizei Schweinfurt lagen bereits seit längerem Hinweise vor, dass eine 47-jährige im Raum Bad Kissingen Handel mit Amphetamin betreiben würde. Im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen ergaben sich Erkenntnisse auf eine Drogenbeschaffungsfahrt, die am vergangenen Dienstag stattfinden sollte.

Das Fahrzeug der Tatverdächtigen konnte daraufhin am Dienstagabend im Bereich Oberthulba einer Kontrolle unterzogen werden. Bei der Durchsuchung des Pkws stellten die Beamten etwa 500 Gramm Amphetamin sowie eine Kleinmenge Marihuana sicher. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden die Einsatzkräfte ca. 120 Gramm Marihuana und weitere Kleinmengen an Betäubungsmitteln auf.

Der Fahrer des Pkws stand offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Bei diesem wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Zudem stellten die Beamten bei diesem ebenfalls eine geringe Menge Marihuana sicher.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wurde die Beschuldigte am Mittwoch dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge an.

Nach Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen auf Sportplatz – Polizei sucht Zeugen

OSTHEIM V. D. RHÖN, LKR. RHÖN-GRABFELD. Beim Fußballspielen sind am Donnerstagabend zwei Jugendliche aus noch ungeklärter Ursache in Streit geraten. Dabei soll der Jüngere seinen etwas älteren Kontrahenten mit einem Messer angegriffen haben. Die Ermittlungen werden von der Polizeiinspektion Mellrichstadt geführt, die auch Zeugenhinweise entgegennimmt.

Gegen 18.30 Uhr hat sich der Vorfall auf dem Sportplatz in der Straße „Kleiner Burgweg“ nach vorliegenden Erkenntnissen ereignet. Dem Sachstand nach soll der Jüngere seinen Kontrahenten im Zuge eines Streits mit einem Messer angegriffen haben, der glücklicherweise unverletzt blieb.

Unmittelbar nach Eingang der Mitteilung machte sich eine Streifenbesatzung der Mellrichstadter Polizei auf den Weg zum Einsatzort. Die Beamten nahmen den Angreifer vorläufig fest. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der versuchten Gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der offenbar psychisch belastete Jugendliche in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert.

Im Rahmen ihrer Ermittlungen hofft die Polizeiinspektion Mellrichstadt nun auch auf Zeugenhinweise. Wer die Auseinandersetzung auf dem Sportplatz beobachtet hat wird daher gebeten, sich unter Tel. 09776/806-0 zu melden.

PP Unterfranken