Polizei-News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 20.11.2016

saschasfotografien / Pixabay Polizei

Brand in Verwaltungstrakt einer Asylunterkunft – Eine Person leicht verletzt

WÜRZBURG / UNTERDÜRRBACH. Am Sonntagvormittag ist aus bislang noch ungeklärter Ursache im Verwaltungstrakt einer Asylbewerberunterkunft ein Feuer ausgebrochen. Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes wurde durch Rauchgasintoxikation leicht verletzt. Die Ermittlungen zur Brandursache hat inzwischen die Kriminalpolizei Würzburg übernommen.

 

Gegen 10.15 Uhr war bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die Mitteilung über den Brand in der Veitshöchheimer Straße eingegangen. Das Wachpersonal hatte festgestellt, dass aus einem Verwaltungsbüro dichter Rauch drang. Ein Mitarbeiter betrat das verrauchte Gebäude. Er musste in der Folge wegen Atembeschwerden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Berufsfeuerwehr Würzburg und die Freiwillige Feuerwehr Unterdürrbach waren rasch vor Ort und hatten den Brand schnell im Griff. Dem Sachstand nach entstand zwar kein größerer Gebäudeschaden, allerdings war das Büroinventar aufgrund der starken Hitzeentwicklung stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen aktuell noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.

Wie das Feuer entstanden ist, ist nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen, die von der Kriminalpolizei Würzburg geführt werden.

Versuchter Einbruch zur Nachtzeit – Täter flüchten offenbar mit Pkw

KARSBACH OT HÖLLRICH, LKR. MAIN-SPESSART. Am frühen Samstagmorgen haben Unbekannte offenbar versucht, durch ein Fenster in ein Wohnhaus einzudringen. Die Bewohner wurden durch Geräusche wach, woraufhin die Täter offenbar mit einem Pkw flüchteten. Die Polizeistation Gemünden hat die ersten Ermittlungen übernommen und nimmt auch Zeugenhinweise entgegen.

Gegen 04.45 Uhr war ein Ehepaar aufgrund verdächtiger Geräusche wach geworden. Offenbar hatten bislang unbekannte Täter zu diesem Zeitpunkt versucht, an einem Fenster des Wohnhauses im Schülpigweg den Rollladen zu öffnen. Erst einige Stunden später stellten die Hauseigentümer den Einbruchsversuch fest. Sie schilderten gegenüber den aufnehmenden Beamten, am frühen Morgen noch einen wegfahrenden Pkw gehört zu haben, mit dem die Einbrecher möglicherweise geflüchtet sind.

Im Zuge der ersten Ermittlungen wurde bekannt, dass Zeugen bereits im Laufe der Woche auf zwei verdächtige Männer aufmerksam geworden waren. Diese waren offenbar im Schülpigweg unterwegs und könnten das Wohnhaus dabei ausgekundschaftet haben. Die Männer sollen 18 bis 20 Jahre alt, mittelgroß, schlank und gut gekleidet gewesen sein.

Wer sachdienliche Hinweise geben kann, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten, wird gebeten, sich mit der Polizeistation Gemünden unter Tel.
09351/9741-0 in Verbindung zu setzen.

 

66-Jähriger nach Verkehrsunfall verstorben – medizinische Ursache wahrscheinlich

WÜRZBURG / FRAUENLAND. Nach einem Verkehrsunfall ist in der Nacht zum Sonntag ein 66-Jähriger Autofahrer im Krankenhaus verstorben. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen deutet vieles auf eine medizinische Ursache hin. Die Ermittlungen zum Unfallhergang führt die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

 

Gegen 00.30 Uhr war der 66-Jährige mit seinem Passat in der Kantstraße in Richtung Ebertsklinge unterwegs. Kurz vor einer Ampelanlage kam er links von seiner Fahrspur ab. Er fuhr über eine Verkehrsinsel und geriet anschließend in den Gegenverkehr. Dort kam es zur Kollision mit einem entgegenkommenden Renault.

Die beiden Insassen im Renault wurden bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt. Sie fanden den 66-Jährigen ohne Bewusstsein am Steuer des Passats vor und leisteten sofort Erste Hilfe. Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst kam der VW-Fahrer in ein Krankenhaus, wo er kurze Zeit später verstarb.

Aktuell deutet vieles darauf hin, dass der 66-Jährige aufgrund einer medizinischen Ursache verstorben ist. In die Unfallermittlungen wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger mit eingebunden.

Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Von Fahrbahn abgekommen – 18-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt

BAD KISSINGEN. Bei einem Verkehrsunfall ist am Samstagabend ein 18-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt worden. Er war von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Wegweiser geprallt. Die Ermittlungen zum Unfallhergang werden von der Polizeiinspektion Bad Kissingen geführt.

Gegen 18.00 Uhr war der 18-Jährige mit seinem Leichtkraftrad auf der Kreisstraße von Ramsthal in Richtung Oerlenbach unterwegs. An der Kreuzung Wirmsthal / Terzenbrunn verlor er beim Rechtsabbiegen die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er kam nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Wegweiser.

Nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde der Schwerstverletzte mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Das Motorrad wurde von einem Abschleppunternehmen geborgen.

Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Polizeiinspektion Bad Kissingen. Um den Unfallhergang exakt rekonstruieren zu können, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft auch ein Sachverständiger in die Ermittlungen mit eingebunden. Außerdem befanden sich die Freiwilligen Feuerwehren aus Ramsthal und Wirmsthal im Einsatz.

Mögliche Unfallzeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bad Kissingen unter Tel. 0971/7149-0 in Verbindung zu setzen.

 

Zwei Personen bei Verkehrsunfall verletzt – Alkohol im Spiel

MÖMLINGEN, LKR. MILTENBERG. Bei einem Verkehrsunfall mit Frontalzusammenstoß sind am Samstagmorgen zwei Personen verletzt worden. Ein 20-Jähriger, bei dem ein Alkoholtest einen Wert von knapp zwei Promille zeigte, war mit seinem Pkw in den Gegenverkehr geraten. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Polizeiinspektion Obernburg.

 

Gegen 07.30 Uhr war der 20-Jährige mit seinem BMW in Richtung Obernburg unterwegs. Er geriet in den Gegenverkehr und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Opel. Sowohl der BMW-Fahrer als auch die 22-Jährige am Steuer des Opels wurden leicht verletzt. Beide kamen nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in nahegelegene Krankenhäuser.

Die beiden beteiligten Fahrzeuge wurden durch den Aufprall stark beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Es entstand Sachschaden in Höhe von mindestens 13.000 Euro.

Da der 20-Jährige offenbar unter Alkoholeinfluss stand, wurde ein Alkoholtest durchgeführt. Da dieser einen Wert von fast zwei Promille ergab, wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Der Führerschein des jungen Mannes wurde sichergestellt. Gegen ihn wird jetzt unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

PP Unterfranken