Polizei-News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 22.09.2016

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Lkw kommt von Fahrbahn ab – Beifahrer schwer verletzt

MARKTHEIDENFELD, LKR. MAIN-SPESSART. Am Donnerstagnachmittag ist ein Lkw von der Fahrbahn abgekommen und umgekippt. Der Beifahrer zog sich schwere Verletzungen zu. Er kam mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen zum Unfallhergang führt die Polizeiinspektion Marktheidenfeld.

 

Kurz vor 15.30 Uhr hat sich der Verkehrsunfall auf der Staatsstraße zwischen Esselbach und Glasofen ereignet. Dem Sachstand nach war der mit zwei Personen besetzte Lkw von Rohrbrunn in Richtung Marktheidenfeld unterwegs. In einem Waldstück kam der Lastwagen aus noch ungeklärter Ursache rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug kippte auf die rechte Seite und kam in einer Böschung zum Liegen.

Laut Zeugenangaben waren sowohl der 41-jährige Rumäne am Steuer sowie der Beifahrer im Alter von 22 Jahren im Führerhaus eingeklemmt. Beide konnten jedoch von Ersthelfern aus dem Fahrzeug befreit werden. Während der Fahrer mit dem Schrecken davon kam, erlitt der 22-Jährige aus dem Landkreis Aschaffenburg schwere Verletzungen. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.

Neben der Polizei befanden sich auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Esselbach, Marktheidenfeld, Glasofen und Oberndorf im Einsatz. Die Staatsstraße war zwischen Esselbach und Glasofen für die Dauer der Unfallaufnahme gut eine Stunde lang komplett gesperrt. Der Verkehr wurde durch die Einsatzkräfte vor Ort umgeleitet. Der stark beschädigte Lkw wird im Laufe des Abends von einem Abschleppunternehmen geborgen.

Nach Einbrüchen in Bäckereien – Kripo ermittelt Tatverdächtigen

WÜRZBURG. Nachdem es im Frühjahr 2016 im Stadtgebiet zu mehreren Einbrüchen in Bäckereien gekommen war, hat die Kriminalpolizei Würzburg inzwischen einen Tatverdächtigen ermittelt. Ein 20-Jähriger steht im dringenden Verdacht, zumindest drei Einbrüche begangen zu haben. Geprüft wird derzeit auch, ob der junge Mann noch für weitere Taten in Frage kommt.

Wie bereits berichtet, war ein zunächst Unbekannter in der Nacht zum 16. März 2016 gewaltsam in eine Bäckerei in der Semmelstraße eingedrungen. Der Täter war offenbar auf der Suche nach Bargeld und dabei auch fündig geworden. Er hatte 120 Euro Bargeld entwendet und einen Sachschaden in Höhe von geschätzten 1.000 Euro hinterlassen.

Ein weiterer Einbruch hatte sich nur zwei Nächte später in der Frankfurter Straße ereignet. In diesem Fall hatte sich der Täter durch ein Fenster Zugang in den Verkaufsraum verschafft. Auf der folgenden Suche nach Wertgegenständen waren ihm etwa 360 Euro in die Hände gefallen.

Nur ein geringer Geldbetrag war in der Nacht zum 2. April 2016 aus einer Bäckerei in der Matterstockstraße entwendet worden. In diesem Fall hatte der Täter eine Fensterscheibe eingeschlagen und war so ins Innere gelangt. Der Täter war geflüchtet und hatte einen Schaden in Höhe von etwa 1.000 Euro hinterlassen.

Im Zuge umfangreicher Ermittlungen, die von der Kriminalpolizei Würzburg geführt wurden, kristallisierte sich ein 20-jähriger Würzburger als dringend Tatverdächtiger heraus. Gegen ihn wird jetzt wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls in mehreren Fällen ermittelt.

Küchenbrand – 41-Jährige leichtverletzt – Haus unbewohnbar

WINTERHAUSEN, LKR. WÜRZBURG. Bei einem Küchenbrand hat sich am Mittwochabend eine 41-Jährige Hausbewohnerin eine leichte Rauchgasvergiftung zugezogen. Die Feuerwehr war schnell vor Ort und löschte den Brand. Von der Kriminalpolizei Würzburg wurden die weiteren Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

Die 41-Jährige stellte gegen 14:40 Uhr leichten Rauchgeruch fest und schloss in der Annahme, dass der Geruch von draußen kommt, die Fenster im Obergeschoss. Nachdem der Rauchgeruch jedoch immer stärker wurde ging sie in das Erdgeschoss. Zu diesem Zeitpunkt zog bereits dichter Rauch aus der Küche und das Treppenhaus war stark verqualmt. Erste Löschversuche mit einem Eimer Wasser blieben erfolglos. Ein durch die Rauchschwaden und Hilferufe aufmerksam gewordener Nachbar rief die Feuerwehr, die den Brand in der Küche schnell gelöscht hatte. Bei ihrem Versuch das Feuer vor Eintreffen der Feuerwehr zu löschen, zog sich die 41-Jährige eine leichte Rauchgasvergiftung zu, lehnte jedoch die medizinische Versorgung durch den vor Ort befindlichen Rettungsdienst und Notarzt ab. Das Haus ist dem derzeitigen Sachstand nach aufgrund der starken Verrußung vorläufig unbewohnbar. Die Hauptstraße musste für die Löscharbeiten und anschließenden Aufräumarbeiten bis 16:30 Uhr komplett gesperrt werden.

Ursächlich für den Brand war offenbar ein technischer Defekt am Geschirrspüler in der Küche. Die Schadenshöhe lässt sich momentan noch nicht genau beziffern.

PP Unterfranken