Polizei-News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 23.02.2017

DominikSchraudolf / Pixabay Polizei

Versuchter Einbruch in Gaststätte – Täter auf der Flucht festgenommen

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg vom 23.02.2017

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BESSENBACH – OT OBERBESSENBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Montagvormittag haben drei Männer versucht den Hintereingang zu einer Gaststätte aufzuhebeln. Die im Haus wohnende Wirtin konnte die Tatverdächtigen durch lautes Rufen in die Flucht schlagen. Auf der A 3 endete die Flucht mit der Festnahme durch mehrere Streifen der Unterfränkischen Polizei.

 

Mit der im Haus lebenden Wirtin hatten die Tatverdächtigen wohl nicht gerechnet, als sie gegen 09:00 Uhr versuchten die Hintertür zur Gaststätte aufzubrechen. Die durch die Geräusche aufmerksam gewordene Wirtin schlug durch lautes Rufen die Verdächtigen in die Flucht. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Unterfränkischen Polizei führte auf der A 3 zur Festnahme der drei Männer. Zuvor versuchten sie mit einem Mercedes über die Autobahn in Richtung Frankfurt zu flüchten. Mehrere Streifen der Polizeiinspektion Aschaffenburg, der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach und des Einsatzzuges Aschaffenburg konnten das Fahrzeug stoppen und die Männer vorläufig festnehmen. Bei einer anschließend in Frankfurt durchgeführten Wohnungsdurchsuchung stellten die Beamten mutmaßliches Diebesgut sicher.

Die Nacht verbrachten die Männer im Alter von 35, 28 und 25 Jahren aus Wiesbaden und Frankfurt in getrennten Hafträumen der Aschaffenburger Polizei. Noch am gleichen Tag übernahm die Aschaffenburger Kripo die weiteren Ermittlungen in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ der Ermittlungsrichter am Dienstag Haftbefehl gegen den 25-Jährigen wegen des Verdachts des versuchten Diebstahls im besonders schweren Fall. Im Anschluss erfolgte die Überstellung in eine Justizvollzugsanstalt, seine beiden Begleiter wurden wieder entlassen.

Serie von Pkw-Aufbrüchen – Beute mutmaßlich mit größerem Fahrzeug abtransportiert – Wer kann Hinweise geben?

VOLKACH, LKR. KITZINGEN. In der Nacht zum Donnerstag haben Unbekannte im Stadtgebiet Volkach mindestens neun Pkw aufgebrochen. Offenbar waren die Täter in erster Linie auf Multifunktionslenkräder und Multimediageräte aus. Entwendet wurden zum Teil aber auch andere Fahrzeugteile. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Beute mit einem größeren Fahrzeug abtransportiert wurde. Mögliche Zeugen werden dringend gebeten, sich bei der Kripo zu melden.

Seit dem frühen Donnerstagmorgen sind bei der Polizeieinsatzzentrale reihenweise Mitteilungen über Pkw-Aufbrüche in Volkach eingegangen. Betroffen waren acht Fahrzeuge des Herstellers BMW sowie ein Mercedes. Die Pkw-Aufbrüche ereigneten sich in den Straßen „Kornflur“, „An der Landleite“, „Zum Steinbruch“, „Brunnsteige“, „Zeilitzheimer Pfad“ und „In den Böden“. An den geparkten Pkw wurden über Nacht überwiegend die Seitenscheiben eingeschlagen und anschießend die Fahrzeugteile ausgebaut. Zur Gesamtschadenshöhe liegen aktuell noch keine gesicherten Erkenntnisse vor.

An der Brunnsteige wurde über Nacht auch ein hochwertiges Mountainbike der Marke Cube von einem Heckfahrradträger entwendet. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Fahrraddiebstahl mit den Pkw-Aufbrüchen im Zusammenhang steht.

Aufgrund des Umfangs der Beute ist davon auszugehen, dass die Täter mit einem größeren Fahrzeug im Stadtgebiet unterwegs waren. Die Kriminalpolizei Würzburg führt die weiteren Ermittlungen und nimmt in diesem Zusammenhang auch Hinweise aus der Bevölkerung entgegen.

  • Wer hat in der Nacht zum Donnerstag in Volkach etwas Verdächtiges beobachtet, das mit den Pkw-Aufbrüchen oder dem Fahrrad-Diebstahl im Zusammenhang stehen könnte?
  • Wer hat im Stadtgebiet verdächtige Personen oder ein verdächtiges Fahrzeug mit fremden Kennzeichen gesehen?
  • Wer hat die Täter möglicherweise beim Verladen der Beute beobachtet?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung der Serie beitragen könnten?

Mögliche Zeugen werden dringend gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 mit der Kripo Würzburg in Verbindung zu setzen.

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Einbruch in Juwelier – Uhren im Wert von mehreren tausend Euro erbeutet – Polizei bittet um Hinweise

MAINASCHAFF, LKR. ASCHAFFENBURG. Ein bislang unbekannter Täter verschaffte sich in der Zeit von Freitagabend bis Samstagfrüh gewaltsam Zugang zu einem Juwelier, entwendete Uhren im Gesamtwert mehreren tausend Euro und flüchtete anschließend unerkannt. Die Aschaffenburger Kripo übernahm die weiteren Ermittlungen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

 

Am Samstagmorgen gegen 07:30 Uhr musste die Ladeninhaberin feststellen, dass ein Unbekannter gewaltsam durch die Ladentür in das Geschäft in der Straße „Am Glockenturm“ eingedrungen war und Uhren im Wert von mehreren tausend Euro entwendet hatte. Am Freitagabend gegen 18:00 Uhr hatte die Inhaberin das Geschäft ohne besondere Vorkommnisse verlassen und die Tür abgeschlossen. Durch den Einbruch entstand an der Eingangstür ein Sachschaden in Höhe von ca. 2.000 Euro.

Zur Aufklärung der Tat ist die Kripo Aschaffenburg, welche die weiteren Ermittlungen übernommen hat, auch auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Zeugen, die in der Nacht von Freitag auf Samstag in Mainaschaff, insbesondere im Bereich Am Glockenturm, verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, werden gebeten sich unter der Tel. 06021/857-1731 zu melden.

 

Nach Serie von Online-Betrugsdelikten – 25-Jähriger in U-Haft

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg vom 23.02.2017

LKR. MILTENBERG. Nach einer Serie von Online-Betrugsdelikten sitzt seit Mittwoch ein 25-Jähriger in Untersuchungshaft. Der junge Mann steht in dringendem Verdacht, seit mehreren Monaten unter falschen Personalien über das Internetportal „Quoka“ als privater Kreditgeber aufgetreten zu sein. Interessenten forderte er auf, Personaldokumente per Scan zu übersenden.

 

Diese eingescannten Ausweise nutzte er, um sich den nächsten Geschädigten gegenüber mit falschen Personalien zu legitimieren. Hierdurch hatte sich der Tatverdächtige eine regelmäßige und nicht unerhebliche Einnahmequelle verschafft. Die bisherigen Ermittlungen der PI Miltenberg ergaben, dass der 25-Jährige aus dem Landkreis Miltenberg in einem Zeitraum von ca. acht Monaten so einen Schaden in Höhe von über 20.000 Euro angerichtet hatte.

Außerdem ist der Beschuldigte verdächtig mehrere Kreditinstitute geschädigt zu haben, indem er Karten-Konten eröffnet und den jeweiligen Kreditkartenrahmen in voller Höhe ausgeschöpft hat, obwohl er wusste, dass der vereinbarte Einzug der Gelder von seinem Referenzkonto mangels Deckung nicht erfolgen konnte. Hier entstand ein Schaden in Höhe von ca. 9.700 Euro. Ein weiteres Kreditinstitut schädigte der 25-Jährige, indem er einen Dispo-Kredit in voller Höhe ausschöpfte, ohne diese Summe zurückzahlen zu können. Hier entstand ein Schaden in Höhe von ca. 5000 Euro.

Nachdem sich der Tatverdacht gegen den Beschuldigten erhärtet hatte, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg bereits im August 2016 die Wohnung des Beschuldigten durchsucht. Trotz des laufenden Ermittlungsverfahrens schreckte es den jungen Mann offenbar nicht ab, weitere Straftaten gleicher Art zu begehen.

Aus diesem Grund wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg am vergangenen Freitag Untersuchungshaftbefehl wegen Betruges im besonders schweren Fall erlassen. Der Vollzug des Haftbefehls erfolgte am Mittwoch durch Beamte der Polizeiinspektion Miltenberg.

Zwischenzeitlich summiert sich die Zahl der Geschädigten auf vier Geldinstitute und 20 Privatpersonen. Von vier weiteren Personen wurden die Ausweisscans missbräuchlich genutzt.

Die weiteren Ermittlungen werden von der Polizeiinspektion Miltenberg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg geführt.

Brandschaden in Pkw – Hintergründe noch unklar – Kripo ermittelt

WÜRZBURG / FRAUENLAND. Am frühen Donnerstagmorgen hat die Besitzerin eines Citroëns in ihrem Fahrzeug einen Brandschaden festgestellt. Die Hintergründe, die dazu geführt haben, sind derzeit noch unklar. Da eine Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann, nimmt die Kripo Würzburg nun auch Zeugenhinweise entgegen.

Die Besitzerin hatte den roten Citroën am Mittwochabend, gegen 22.30 Uhr, in der Zürnstraße abgestellt und eigenen Angaben zufolge auch versperrt. Als sie etwa drei Stunden später zu ihrem Fahrzeug zurückkam, stellte sie fest, dass der Innenraum verrußt und der Fahrersitz verschmort war. Zur Brandursache liegen derzeit noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Demnach kann auch eine vorsätzliche Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden. Die weiteren Ermittlungen hat inzwischen die Kriminalpolizei Würzburg übernommen.

Wer in der Nacht zum Donnerstag in der Zürnstraße etwas Verdächtiges beobachtet hat, das mit dem Brand in dem Pkw im Zusammenhang stehen könnte, wird gebeten, sich bei der Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Einbruch am helllichten Tag – Wer hat etwas Verdächtiges beobachtet?

SCHWARZACH A. MAIN, OT DÜLLSTADT, LKR. KITZINGEN. Am Mittwoch ist ein Unbekannter auf bislang noch unbekannte Weise in ein Wohnhaus eingedrungen. Der Täter durchsuchte das Anwesen offenbar nach Wertgegenständen. Was genau entwendet wurde, ist derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

 

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen muss sich der Einbruch am Mittwoch im Zeitraum zwischen 10.00 Uhr und 12.30 Uhr ereignet haben. Nachdem der Täter in das Wohnhaus in der Atzhäuser Straße gelangt war, durchsuchte er sämtliche Schränke und Schubfächer nach Wertgegenständen. Anschließend flüchtete er mit seiner Beute in unbekannte Richtung.

Wer am Mittwoch oder in den Tagen zuvor in Düllstadt verdächtige Personen oder ein verdächtiges Fahrzeug festgestellt hat oder wer sonst sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Schwerer Verkehrsunfall auf der A 45 – Zwei Personen verletzt – Autobahn etwa zweieinhalb Stunden gesperrt

KARLSTEIN AM MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. Am frühen Donnerstagmorgen ist es auf der A 45 in Fahrtrichtung Aschaffenburg zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein offenbar unter Alkoholeinfluss stehender Pkw-Fahrer war auf einen vorausfahrenden Lkw aufgefahren. Die Fahrzeuge prallten daraufhin in die Leitplanken. Beide Fahrer wurden dem Sachstand nach nicht schwerwiegend verletzt. Die Autobahn war gut zweieinhalb Stunden lang komplett gesperrt.

 

Gegen 04.45 Uhr hat sich der Verkehrsunfall kurz nach der Anschlussstelle Karlstein ereignet. Ein 32-Jähriger aus Hessen war mit seinem Mercedes in Richtung Aschaffenburg unterwegs. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen fuhr der Pkw auf der rechten Fahrspur mit hoher Geschwindigkeit auf einen vorausfahrenden Lkw auf. Beide Fahrer verloren daraufhin die Kontrolle über ihrer Fahrzeuge. Nachdem der Lastwagen links und der Pkw rechts in die Leitplanken geprallt waren, kamen beide Fahrzeuge auf der Fahrbahn zum Stehen.

Der Mercedesfahrer und der 53-Jährige am Steuer des Lkw wurden leicht bzw. mittelschwer verletzt. Beide kamen nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst vorsorglich in ein Krankenhaus. Beide Fahrzeuge waren nach der Kollision nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die Gesamtschadenshöhe dürfte sich nach ersten Schätzungen auf mehrere zehntausend Euro belaufen.

Während der Unfallaufnahme äußerte der 32-Jährige gegenüber den Polizeibeamten, in der Nacht während eines Aufenthalts in einem Bordell Alkohol getrunken und Rauschgift konsumiert zu haben. Ein Alkoholtest zeigte bei ihm einen Wert von knapp 1,8 Promille, was eine Blutentnahme zur Folge hatte. Der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt.

Die weiteren Ermittlungen hinsichtlich des exakten Unfallhergangs werden von der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach geführt. Im Einsatz befanden sich neben den Polizeibeamten auch die Freiwillige Feuerwehr Karlstein, die Autobahnmeisterei, der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und ein Notarzt.

Durch den Verkehrsunfall war die Autobahn auf eine Länge von etwa 200 Metern stark verschmutzt und teilweise mit Trümmerteilen übersäht. Für die Dauer der aufwendigen Bergungs- und Aufräumarbeiten war die A 45 in Richtung Aschaffenburg bis etwa 07.30 Uhr komplett gesperrt. Der Verkehr wurde von den Einsatzkräften an der Anschlussstelle Karlstein abgeleitet.

20-Jährigen geschlagen und Handy beraubt – Kripo sucht Zeugen

WÜRZBURG / INNENSTADT. Ein 20-Jähriger hat gegenüber einer Streifenbesatzung angegeben, am frühen Donnerstagmorgen von Unbekannten geschlagen und bestohlen worden zu sein. Die Ermittlungen gestalten sich derzeit noch schwierig, da der junge Mann erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Aus diesem Grund hofft die Kripo Würzburg nun auch auf Zeugenhinweise.

Nach den bisherigen Erkenntnissen soll sich die Tat gegen 03.15 Uhr in der Augustinerstraße ereignet haben. Dort sei der 20-Jährige aus dem Landkreis Schweinfurt eigenen Angaben zufolge mit drei bis vier Personen in Streit geraten. Er sei anschließend in Richtung Wirsbergstraße davongelaufen und dabei gestürzt. Daraufhin sollen die Unbekannten auf den jungen Mann eingeschlagen und ihm dabei unter anderem das Handy weggenommen haben. Der 20-Jährige stand zur Tatzeit erheblich unter Alkoholeinwirkung. Eine Täterbeschreibung konnte er nicht abgeben.

Um die Tat aufklären zu können, hofft die Kripo Würzburg nun auch auf Zeugenhinweise. Wer am Donnerstagmorgen in der Augustinerstraße eine Auseinandersetzung beobachtet hat, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

PP Unterfranken