Polizei News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 25.05.2016

DominikSchraudolf / Pixabay Polizei

Diskothekenbesucherin sexuell bedrängt – Ermittlungen gegen 26-Jährigen

WÜRZBURG. Am frühen Dienstagmorgen soll ein 26-Jähriger in einer Würzburger Diskothek eine Besucherin bedrängt und unsittlich berührt haben. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt nahm den Tatverdächtigen vorläufig fest. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

 

Laut Zeugenangaben hat sich der Vorfall in der Diskothek in der Gerberstraße gegen 03.15 Uhr ereignet. Der 26-jährige Syrer soll die drei Jahre jüngere Geschädigte auf eine Sitzbank gedrückt und anschließend gegen ihren Willen unsittlich im Intim- und Brustbereich berührt haben.

Ein Zeuge wählte anschließend den Notruf, woraufhin eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt den Tatverdächtigen noch in dem Club vorläufig festnahm. Die Beamten leiteten gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren ein, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.

 

Bei der Klärung des genauen Tatablaufs setzen die Ermittler nun auch auf Zeugenhinweise. Wer den Vorfall in der Diskothek beobachtet hat, wird daher gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt, Tel. 0931/457-2230, zu melden.

 

Nach Gefährlicher Körperverletzung am Samstagmorgen – Verletzter aus Krankenhaus entlassen – Neue Erkenntnisse zum Tathergang

ASCHAFFENBURG. Nachdem ein 21-Jähriger am frühen Samstagmorgen in einer Auseinandersetzung mit drei Unbekannten Verletzungen im Kopfbereich erlitten hatte, befindet sich der Mann dem Sachstand nach auf dem Weg der Besserung. Er wurde am Sonntag aus der Klinik entlassen. Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass möglicher Weise auch der 21-Jährige selbst zuvor in aggressiver Weise dem Trio gegenübergetreten war.

 

Wie bereits berichtet, war der 21-Jährige gegen 03.00 Uhr von der Bavariapassage aus in Richtung Elisenstraße zu Fuß unterwegs. Dabei wurde er, wie mittlerweile feststeht, von zwei weiblichen Bekannten begleitet. Er gab der Polizei gegenüber später an, er sei von drei ihm nicht bekannten Personen angegriffen worden. Man habe ihn geschlagen und auch gegen den Kopf getreten, als er am Boden lag.

Nach ersten intensiven Ermittlungen der Kripo Aschaffenburg haben sich anhand von Zeugenvernehmungen weitere Erkenntnisse zum vermeintlichen Tathergang ergeben. Diesen Angaben zufolge soll der 21-Jährige nach dem Besuch einer Bar in der Elisenstraße zunächst selbst die drei Tatverdächtigen unter anderem tätlich angegangen haben. In der Folge soll das Trio ebenfalls zugeschlagen haben und letztlich auch der Tritt gegen den Kopf des 21-Jährigen erfolgt sein.

Die Ermittlungen der Aschaffenburger Kripo in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg gegen das Trio wegen Gefährlicher Körperverletzung dauern unterdessen weiterhin an.

 

Die Aschaffenburger Kripo sucht noch immer nach den drei Unbekannten. Die Beschreibung der drei Männer lautet wie folgt:

  • 25-30 Jahre alt, etwa 1,70 – 1,80 m groß, trugen dunkle Kleidung und hatten südländisches Aussehen.

 

Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können oder Hinweise auf die drei Unbekannten geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1731 zu melden.

 

 

70-jähriger Klaus Zschach vermisst – Polizei bittet um Mithilfe

EBELSBACH, OT SCHÖNBRUNN, LKR. HAßBERGE. Seit dem 24.04.2016 wird der 70-jährige Klaus Zschach vermisst. Die Polizei hofft jetzt mit der Veröffentlichung eines Fotos und der Beschreibung des Mannes auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Herr Zschach verließ am Sonntag, den 24.04.2016, seine Wohnung in Schönbrunn und wurde seitdem nicht mehr gesehen. Er ist aufgrund einer Erkrankung auf Medikamente angewiesen und es ist nicht auszuschließen, dass er sich in einer hilflosen Lage befindet.

Da die durchgeführten polizeilichen Maßnahmen bislang nicht zum Auffinden von Herrn Zschach führten, hofft die Polizei Haßfurt nun auf Hinweise aus der Bevölkerung.

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Foto : Privat

Herr Zschach kann wie folgt beschrieben werden:

  • 180 cm groß, sehr korpulent
  • schwarz-grau melierte Haare, braune Augen
  • stark hervortretender Bauch, Oberlippenbart (Schnauzbart)

 

Wer den Vermissten seit dem 24.04.2016 gesehen hat oder Hinweise auf seinen aktuellen Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Haßfurt unter Tel. 09521/927-0 in Verbindung zu setzen.

Pkw überschlägt sich auf A 3 – Zwei Insassen verletzt

HELMSTADT, LKR. WÜRZBURG. Bei einem Verkehrsunfall auf der A 3 sind am Dienstagmorgen zwei Pkw-Insassen verletzt worden. Auf regennasser Fahrbahn hatte der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war dabei von der Fahrbahn abgekommen. Die Gesamtschadenshöhe dürfte sich nach ersten Schätzungen auf etwa 16.000 Euro belaufen.

 

Unfallstelle
Foto: Polizei

Gegen 06:00 Uhr hat sich der Verkehrsunfall zwischen den Anschlussstellen Wertheim/Lengfurt und Helmstadt ereignet. Ein 23-Jähriger war dem Sachstand nach mit seinem BMW in Richtung Nürnberg unterwegs, als er auf der regennassen Fahrbahn wohl aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit in Schleudern geriet. Der Pkw krachte in die Außenleitplanke, überschlug sich mehrfach und blieb hinter der Leitplanke auf dem Dach liegen.

Während der Fahrer mit leichteren Verletzungen davon kam, wurde seine vier Jahre jünger Beifahrerin in dem Fahrzeug eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite die schwer verletzte Frau aus dem Wrack. Beide Verletzte kamen mit Rettungswagen in ein Würzburger Krankenhaus. Der Pkw hat nach dem Verkehrsunfall nur noch Schrottwert. Er musste mit einem Kran über die Leitplanke gehoben und anschließend abgeschleppt werden.

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Helmstadt, Neubrunn und Wertheim unterstützten die Polizeibeamten unter anderem bei der Absicherung der Unfallstelle. Zu Verkehrsbehinderungen kam es nicht.

Nach Brand in Schloss Hallburg – Technischer Defekt ursächlich

VOLKACH, LKR. KITZINGEN. Nach dem Brand im Schloss Hallburg am Pfingstmontag schreiten die Ermittlungen der Würzburger Kriminalpolizei voran. Nach aktuellem Sachstand deutet alles darauf hin, dass das Feuer durch einen technischen Defekt ausgelöst wurde. Die Schadenshöhe dürfte nach neuesten Erkenntnissen im Millionenbereich liegen.

 

Wie bereits berichtet, hatte eine Reinigungskraft den Brand gegen 06.00 Uhr morgens bemerkt und sofort die Verständigung der Feuerwehr veranlasst. In der Folge wurden die Flammen im Bereich der Gaststätte von einem Großaufgebot der örtlichen Feuerwehren bekämpft, die zum Teil bis in die Abendstunden im Einsatz waren.

Die Ermittlungen zur Brandursache und zur Schadenshöhe hat in der Folge die Kriminalpolizei Würzburg übernommen. Die Brandermittler lokalisierten die Ausbruchstelle des Feuers im Bereich eines Sicherungskastens. Offenbar hat dort ein technischer Defekt den schadensträchtigen Brand ausgelöst.

Zwei Tatverdächtige bei Fahrraddiebstahl gestellt – Polizei sucht Besitzer von mehreren Fahrrädern

WÜRZBURG / ZELLERAU. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch haben zwei Tatverdächtige mehrere Fahrräder entwendet. Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt entdeckte das Duo, welches anschließend türmte. Bei der Nahbereichsfandung konnten vier Fahrräder aufgefunden werden, die von den Beiden offenbar zuvor entwendet worden waren. Nun sucht die Polizei die Besitzer der Mountainbikes.

 

Gegen 02:40 Uhr stellten die Beamten der Würzburger Polizei zwei männliche Personen in der Weißenburgstraße fest. Als die Männer die Streife erblickten, gaben sie Fersengeld und türmten. Bei der Flucht ließ einer der zwei Personen einen Rucksack zurück, in dem sich neben anderen Gegenständen ein Bolzenschneider befunden hat. In der unmittelbaren Nähe konnten die Beamten vier Mountainbikes auffinden, die von den Männern offenbar zuvor gestohlen worden waren. Kurze Zeit später konnte das Duo von der Würzburger Polizei gestellt werden. Bei einer anschließenden Wohnungsdurchsuchung stellten die Beamten vier weitere Fahrräder sicher, die offenbar Tage zuvor entwendet worden waren. Des Weiteren fanden die Polizeibeamten bei der Durchsuchung unter anderem auch Betäubungsmittel und nicht zugelassene Böller.

Nun sucht die Polizei die ursprünglichen Besitzer der Bikes. Es handelt sich um folgende Fahrräder:

1. Blau-weißes Mountainbike der Marke Giant, XTC 2.0
2. Schwarz-grünes Mountainbike der Marke Scott, Scale 950
3. Weiß-grünes Mountainbike der Marke Haibike, Springs RC
4. Graues Mountainbike der Marke Rocky Mountain, Flow 1.0
5. Schwarzes Mountainbike der Marke Bulls
6. Mountainbike der Marke Ghost
7. Weiß-schwarzes BMX, Pimp

Gegen das Duo wird nun ein Ermittlungserfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Fall des Diebstahls von Fahrrädern, wegen des Verdachts des Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz und des Verdachts des Vergehens nach dem Sprengstoffgesetz eingeleitet.

 

Die möglichen Fahrradbesitzer werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt unter Tel. 0931/457-2230 melden.

Achtung! Enkeltrickbetrüger telefonisch aktiv!

REGION MAINFRANKEN. Seit Mittwochmittag sind sogenannte Enkeltrickbetrüger in der Region aktiv. Unter Vorspiegelung eines Verwandtschaftsverhältnisses versuchen die Unbekannten an Geld zu kommen. Das Polizeipräsidium Unterfranken warnt vor solchen Anrufern.

 

Gegen 13:30 Uhr hatte das Telefon bei einem Senior in Kist geklingelt. Der Anrufer stieg mit der Frage „rate mal, wer ich bin“ in das Gespräch ein und forderte später Geld. Der Senior durchschaute die Masche und legte auf.

Bislang sind weitere, gleichgelagerte Betrugsversuche aus dem Bereich Würzburg bei der Polizei registriert. Nach aktuellem Sachstand (Stand 15:30 Uhr) ist es in keinem Fall zu einer Geldübergabe gekommen.

 

Das Polizeipräsidium warnt aktuell vor weiteren Anrufen und gibt folgende Tipps:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht eindeutig erkennen.
  • Fragen Sie den Anrufer nach persönlichen oder familiären Einzelheiten, die er wissen sollte.
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
  • Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald ihr Gesprächspartner Geld fordert.
  • Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache.
  • Lassen Sie keine fremden Personen in ihre Wohnung.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder andere Wertgegenstände an unbekannte Personen.
  • Informieren Sie unter der Notrufnummer 110 sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt.

Professionelle Telefonbetrüger am Werk – Falsche Kriminalbeamte rufen an – Senioren waren wachsam

ASCHAFFENBURG. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg ermittelt gleich in mehreren Fällen, in denen Telefonbetrüger aktiv waren. Unter dem Vorwand polizeilicher Ermittlungen erfragten falsche Kriminalpolizisten Vermögenswerte und Kontodaten. Die angerufenen Senioren waren jedoch misstrauisch, so dass es zu keinem Vermögensschaden kam.

 

Am späten Dienstagabend kam es zu mehreren Anrufen bei Senioren im Zuständigkeitsbereich der Kriminalpolizei Aschaffenburg. Die Täter stellten sich als Beamte der Kriminalpolizei vor und gaben vor, im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens an die Telefonnummer der Angerufenen gekommen zu sein. Die falschen Polizisten befragten die Senioren zu ihren Vermögenswerten und versuchten die Bankdaten zu erlangen.

Untermauert wurde diese Masche auch mit dem sogenannten „Call-ID-Spoofing“. Hier nutzen die Unbekannten die technische Möglichkeit, frei wählbare Ziffernfolgen auf dem Telefondisplay der Angerufenen anzeigen zu lassen. In den vorliegenden Fällen endete die Telefonnummer immer mit der Notrufnummer, 110, der Polizei. In keinem der Fälle waren die Täter jedoch erfolgreich, die Vorsicht bzw. das Misstrauen der Senioren führte zum Abbruch der Gespräche.

Das Polizeipräsidium Unterfranken möchte die Fälle zum Anlass nehmen, um vor den Betrügern zu warnen. Die Polizei wird in keinem Fall telefonisch Vermögenswerte oder Bankdaten erfragen. Sollten sie verdächtige Anrufe erhalten, so setzen sie sich mit den Unterfränkischen Polizeidienststellen in Verbindung.

 

Räuberische Erpressung – 18-Jährige fordert Geld und heuert Unterstützer an – Angriff mit Messer

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg und des Polizeipräsidiums Unterfranken

ASCHAFFENBURG. Die Geldforderung einer 18-Jährigen endete am Donnerstagabend mit einem Messerangriff gegen einen 48-Jährigen und führte zur Festnahme von drei Tatverdächtigen. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Aschaffenburg, unter enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg.

 

Der Besuch seiner Bekannten endete für einen 48-Jährigen aus dem Landkreis Aschaffenburg nicht wie erwartet. Gegen 21:50 Uhr besuchte die 18-Jährige ihren Am Hasenkopf wohnhaften Bekannten und forderte Geld von ihm. Der Hintergrund der Geldforderung ist momentan Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Dieser Forderung kam der 48-Jährige jedoch nicht nach, woraufhin die Frau aus dem Odenwaldkreis die Wohnung wieder verließ.

Nur wenige Minuten später klopfte es offenbar erneut an der Haustür. Nachdem der Wohnungsinhaber die Tür geöffnet hatte, in der Annahme seine Bekannte kehre noch einmal zurück, stürmten dem derzeitigen Sachstand nach zwei Männer in seine Wohnung und bedrohten ihn mit einem Messer. Der 48-Jährige konnte mehreren Messerstichen ausweichen, erlitt dabei jedoch leichte Schnittverletzungen am Körper. Die Angreifer im Alter von 20 und 27 Jahren wiederholten dabei die Geldforderungen der 18-jährigen Bekannten. Im weiteren Verlauf des Angriffs konnte sich das Opfer auf den Balkon flüchten. Nachdem mehrere Passanten vor dem Anwesen auf den Angriff aufmerksam geworden waren und die Polizei informierten hatten, stellten sowohl der 20-Jährige aus dem Landkreis Roth, als auch der 27-Jährige aus Aschaffenburg, den tätlichen Angriff gegen den Mann ein und flüchteten aus der Wohnung. Im Rahmen der sofort mit mehreren Fahrzeugen der Aschaffenburger Polizei durchgeführten Fahndung konnten die Tatverdächtigen kurze Zeit später im Bereich des Klinikums vorläufig festgenommen werden.

Die beiden Männer verbrachten nach der Blutentnahme die Nacht in getrennten Hafträumen der Aschaffenburger Polizei.

Wie die weiteren Ermittlungen durch die Kriminalpolizei Aschaffenburg ergeben haben, soll dem aktuellen Sachstand nach die junge Frau den 20-Jährigen aus dem Landkreis Roth als Beschützer engagiert haben und ihn gebeten haben ihrer Forderung gegenüber dem Opfer Nachdruck zu verleihen. Zur weiteren Unterstützung wurde offenbar der 27-Jährige aus Aschaffenburg, welcher keinem der Beteiligten zuvor bekannt war, mitgenommen.

Die beiden männlichen Täter wurden bereits am Freitag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg der Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Aschaffenburg vorgeführt und die Untersuchungshaft angeordnet. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen durch die Kriminalpolizei Aschaffenburg konnte die 18-Jährige Täterin im Bereich der Polizeiinspektion Obernburg vorläufig festgenommen werden. Die Ermittlungsrichterin ordnete auch gegen die junge Frau die Untersuchungshaft an.

Die Ermittlungen dauern noch an und werden von der Kriminalpolizei Aschaffenburg, unter Leitung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg, geführt.

 

Audiodatei

Teerkolonne weiterhin aktiv – 3.000 Euro für minderwertige Arbeiten

SCHOLLBRUNN, LKR. MAIN-SPESSART. Erneut hat am Mittwochnachmittag eine Anwohnerin die Dienste einer sogenannten „Teerkolonne“ angenommen. Nachdem der vereinbarte Betrag in Höhe von 3.000 Euro gezahlt worden war, stellte sich der Preis wohl als deutlich überhöht dar. Die Marktheidenfelder Polizei ermittelt jetzt wegen Betrugs.

 

Am Mittag fuhr offenbar ein schwarzer Pkw zum Anwesen der Geschädigten in Schollbrunn. Der Fahrer gab an, eine größere Menge „Teer“ von einer Baustelle übrig zu haben, mit der Asphaltschäden im Hof repariert werden könnten. Die Besitzerin des Grundstücks nahm das Angebot dankend an und einigte sich mit dem Unbekannten auf einen Preis von 3.000 Euro. Nachdem der Unbekannte gemeinsam mit einem Mitarbeiter die Arbeiten durchgeführt hatte, stellten sich diese offensichtlich als minderwertig und nicht dem Preis entsprechend dar. Eine Reklamation war der Geschädigten nicht mehr möglich, da das Geld schon übergeben und die Männer bereits verschwunden waren.

Wie bereits berichtet, war es am vergangenen Donnerstag in Gemünden am Main zu einem gleichgelagerten Fall gekommen, bei dem die Täter ebenfalls erfolgreich waren. Es ist davon auszugehen, dass die Betrüger auch weiterhin in der Region ihr Glück versuchen werden.

Im aktuellen Fall waren die beiden Arbeiter mit einem schwarzen VW und einem orangefarbenen Lkw unterwegs, auf dem Split und eine fahrbare Walze aufgeladen waren.

 

Die mutmaßlichen Betrüger wurden wie folgt beschrieben:

  • 1) 20 bis 30 Jahre alt, ca. 170 cm groß, schlank, südländischer Typ, trug dunkle Arbeitskleidung und gelbe Baseballmütze
  • 2) 40 bis 50 Jahre alt, knapp 170 cm groß, leicht kräftige Figur, südländischer Typ

 

Nach wie vor warnt das Polizeipräsidium Unterfranken vor der Betrugsmasche und rät, derartige Angebote von Fremden nicht anzunehmen. Wer im Zusammenhang mit dem Betrugsfall sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Marktheidenfeld unter Tel. 09391/9841-0 zu melden.

Einbruchsversuch in Wohnung – Türe hält stand

KITZINGEN. Ein Unbekannter hat am Dienstag offenbar versucht, in einem Mehrfamilienhaus gewaltsam eine Wohnungstüre aufzubrechen. Diese hielt jedoch stand und der Täter machte sich ohne Beute aus dem Staub. Die Kriminalpolizei Würzburg hat inzwischen die weiteren Ermittlungen übernommen.

 

Zwischen 10.00 Uhr und 12.15 Uhr muss sich der Einbruchsversuch in dem Anwesen in der Moltkestraße ereignet haben. Beamte der Polizeiinspektion Kitzingen stellten an der Wohnungstüre Aufbruchsspuren fest. Vom Täter fehlt bislang jede Spur. Er hinterließ einen Sachschaden in Höhe von etwa 50 Euro.

 

Wer im Zusammenhang mit dem Einbruchsversuch etwas Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten, sich mit der Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 in Verbindung zu setzen.

Aufbruchsspuren an Türe – Täter gelangt nicht in Wohnung

GERBRUNN, LKR. WÜRZBURG. Zwischen Freitag und Montag hat ein Unbekannter offenbar versucht, in einem Hochhaus eine Wohnungstüre aufzuhebeln. Der Täter scheiterte jedoch und türmte ohne Beute. Die Kripo Würzburg nimmt im Rahmen ihrer Ermittlungen auch Zeugenhinweise entgegen.

 

Dem Sachstand nach muss sich der Einbruchsversuch in dem Hochhaus „Am Happach“ im Zeitraum zwischen Freitag und Montagabend, 22.00 Uhr, ereignet haben. Der Sachschaden an der Wohnungstüre hält sich mit geschätzten 50 Euro in Grenzen. Offenbar war es dem Täter nicht gelungen, in die Wohnräume zu gelangen.

 

Wer im fraglichen Zeitraum in dem Hochhaus eine verdächtige Person festgestellt hat oder sonst sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Kripo Würzburg, Tel. 0931/457-1732, zu melden.

Brand in Kfz-Werkstatt – Besitzer bei Löscharbeiten leicht verletzt

GRÄFENDORF, LKR. MAIN-SPESSART. Aus noch ungeklärter Ursache ist am Mittwochmorgen in einer Kfz-Werkstatt ein Feuer ausgebrochen. Bei Löschversuchen verletzte sich der Besitzer des Anwesens leicht. Die Schadenshöhe dürfte sich nach ersten Schätzungen auf mehrere zehntausend Euro belaufen.

 

Gegen 08.20 Uhr war die Mitteilung über den Brand bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken eingegangen. Sofort machte sich eine Streifenbesatzung der Polizeistation Gemünden auf den Weg zum Einsatzort im Eidenbacher Weg. Wie sich vor Ort herausstellte, war offenbar ein Pkw bei Arbeiten in Brand geraten. Die Flammen griffen in der Folge auf Teile des Gebäudes über. Der Werkstattbesitzer unternahm noch selbst Löschversuche mit einem Feuerlöscher. Dabei verletzte er sich leicht an seiner Hand. Weitere Personen kamen dem Sachstand nach nicht zu Schaden.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Gräfendorf, Gemünden, Schonderfeld und Seifriedsburg hatten den Brand schnell im Griff, sodass ein weiteres Ausbreiten der Flammen verhindert werden konnte. Der vorsorglich alarmierte Rettungsdienst war ebenfalls vor Ort, musste jedoch nicht in Anspruch genommen werden.

Die Ermittlungen zur Brandursache und zur genauen Schadenshöhe werden von der Kriminalpolizei Würzburg geführt. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung gibt es derzeit nicht.

Einbruch in Gaststätte – Polizei sucht Zeugen

WÜRZBURG / HEUCHELHOF. Von Montag auf Dienstag ist ein Unbekannter gewaltsam in eine Gaststätte eingedrungen. Der Täter entwendete Gegengenstände im Wert von einigen hundert Euro. Ihm gelang es, mit seiner Beute unerkannt zu entkommen. Die Kripo Würzburg hat inzwischen die weiteren Ermittlungen übernommen.

 

Zwischen Montagabend, 22.30 Uhr, und Dienstagmorgen, 09.00 Uhr, muss sich der Einbruch in das Lokal am Place de Caen nach vorliegenden Erkenntnissen ereignet haben. Wie sich vor Ort herausstellte, hatte der Täter offenbar ein Fenster aufgebrochen und war so in die Gaststätte gelangt. Dort entwendete er unter anderem Automaten für Süßigkeiten und Spielwaren. Der Gesamtbeuteschaden dürfte nach ersten Schätzungen etwa 500 Euro betragen.

 

Wer im Zusammenhang mit dem Einbruch etwas Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

PP Unterfranken