Polizei News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 27.04.2016

JuergenGER / Pixabay Archivbild Polizeihubschrauber im Einsatz

Nach Einbruch in Einfamilienhaus – Zwei verdächtige Männer beobachtet – Kripo hofft weiter auf Hinweise

MAINASCHAFF, LKR. ASCHAFFENBURG. Nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus am Samstag haben die Ermittlungen der Kripo Aschaffenburg jetzt zu weiteren Erkenntnissen geführt. Eine Nachbarin hatte demnach zwei verdächtige Männer im Bereich des Grundstücks beobachtet. Die Kripo bittet weiter um Zeugenhinweise.

 

Wie bereits berichtet, war es am Samstag zu dem Einbruch in das Einfamilienhaus in der Hauptstraße gekommen. Gewaltsam über die Terrassentüre drang ein Einbrecher in das Wohnhaus ein und durchwühlte sämtliche Räume.

Der Kriminalpolizei Aschaffenburg ist mittlerweile bekannt, dass Uhren und Bargeld im Gesamtwert von mehreren tausend Euro gestohlen wurden. Ein Nachbar berichtete, dass sie in der Zeit zwischen 10:00 Uhr und 11:00 Uhr zwei verdächtige Männer beobachtet habe. Einer sei von der Gebäuderückseite gekommen und über den Garten zur Straße „Am Dreispitz“ gerannt. Er war im Regen mit einer schwarzen Jacke bekleidet und hatte eine Kapuze über dem Kopf. Beschrieben wird er als schlank und etwa 175 cm groß.

Ein Zweiter stand in der Zeit offenbar vor dem Anwesen Schmiere und lief entlang der Hauptstraße und der Westerwaldstraße entlang. Auffällig an ihm war ein hinkender Gang. Er hatte eine kräftigere Figur, war ebenfalls bekleidet mit einer schwarzen Jacke mit Kapuze. Er trug eine graue Jogginghose und war geschätzte 25 Jahre alt.

 

Der Sachbearbeiter der Kripo Aschaffenburg hofft mit den neuen Erkenntnissen jetzt weiter auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer Verdächtiges in diesem Zusammenhang beobachtet hat oder Hinweise auf die Identität der Unbekannten liefern kann, wird gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

 

Trickbetrügerin in Supermärkten aktiv – Hinweise erbeten

LKR. MILTENBERG UND LKR. MAIN-SPESSART. Mit einer Betrugsmasche hat eine Unbekannte im Laufe des Dienstags in insgesamt drei Supermärkten versucht Beute zu machen. In allen Fällen blieb die Täterin erfolglos. Sie ist mit einem blauen VW Passat flüchtig.

 

Die bislang unbekannte Täterin entwendete in der ersten Filiale in Obernburg am Main eine Kaffeemaschine und versuchte anschließend sich an der Kasse den Kaufbetrag erstatten zu lassen. Nachdem dies durch die Angestellte auf Grund eines fehlenden Kassenbons abgelehnt wurde, hat die Täterin die Filiale mit der Maschine verlassen. Im weiteren Verlauf des Tages versuchte sie, die Maschine in zwei weiteren Filialen der Supermarktkette in Kleinheubach und Kreuzwertheim, jedoch ohne Erfolg, zurückzugeben.

Eine Angestellte der Filiale in Kreuzwertheim konnte die Täterin nach Verlassen des Geschäftes in einem blauen VW Passat mit Landauer Kennzeichen (Ortskennung: LD) davon fahren sehen.

 

Sie kann diese wie folgt beschreiben:

  • ca. 35 Jahre alt
  • 160 cm groß
  • kräftig
  • bekleidet mit blauer Steppjacke und Jeanshose

 

Die Dienststellen in Marktheidenfeld, Miltenberg und Obernburg am Main haben die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Dame oder dem Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 09391/9841-0 (Marktheidenfeld), 09371/945-0 (Miltenberg) oder 06022/629-0 (Obernburg) zu melden.

 

Nach zwei Versuchen der Wechselfalle – Zwei Frauen als Beschuldigte identifiziert

WÜRZBURG UND GIEBELSTADT, LKR. WÜRZBURG. Nachdem Mitte April ein Duo mit der sogenannten Wechselfalle in zwei Fällen aktiv war, haben die Ermittlungen der Kripo Würzburg jetzt zur Identifizierung von zwei Beschuldigten im Alter von 45 und 25 Jahren geführt. Beute hatten sie in beiden Fällen nicht gemacht. Es wird unter anderem wegen versuchten Betruges ermittelt.

 

Am Sonntag, den 17. April, waren zwei Frauen an einem Ticketstand am Residenzplatz aufgetaucht. Sie kauften gegen 14:30 Uhr mit einem 200-Euro-Schein zwei Karten für Stadtrundfahrten im Wert von 16 Euro. Bei der Übergabe des Wechselgeldes versuchten sie durch Rückabwicklungsbitten die Kassiererin zu verwirren und versuchten dabei das Wechselgeld zu behalten. Eine Frau versuchte zudem noch, persönliche Gegenstände der Angestellten an sich zu nehmen, die neben dem Stand abgestellt waren. Beide Aktionen fielen der Geschädigten auf und sie schickte das Duo weg.

Gegen 15:15 Uhr waren die beiden Frauen in einer Tankstelle in Giebelstadt aufgetaucht. Hier versuchten die Verdächtigen Geld hinter der Theke zu stehlen. Als die Angestellte darauf aufmerksam geworden war, versuchten die Betrügerinnen noch durch mehrere Geldwechselwünsche Beute zu machen. Auch hier behielt die Kassiererin stets den Überblick und die Frauen flüchteten.

Die Kriminalpolizei Würzburg hat in beiden Fällen die Ermittlungen übernommen. In Zusammenarbeit mit Polizeibeamten der örtlichen Dienststellen hat die Sachbearbeiterin jetzt zwei Frauen im Alter von 25 und 45 Jahren ermittelt, die als tatverdächtig gelten. Der derzeitige Aufenthaltsort des Duos mit osteuropäischer Staatsangehörigkeit ist unbekannt.

Einbruch in Wohnung – Notebook entwendet

MÖMBRIS, LKR. ASCHAFFENBURG. In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist ein Einbrecher gewaltsam in die Wohnung eines Mehrfamilienhauses eingedrungen. Der Täter entwendete ein Notebook im Wert von 300 Euro und konnte unerkannt entkommen.

Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand hat sich der Einbruch in der Bahnhofstraße im Zeitraum zwischen Samstagabend, 19:50 Uhr, und Sonntagmittag, 12:00 Uhr, ereignet. Offenbar hatte der Täter die Wohnungstür aufgehebelt und anschließend ein Notebook und ein Fahrrad aus dem Flur der Wohnung entwendet. Aus bisher unbekannten Gründen ließ der Täter das Fahrrad anschließend im Hof des Mehrfamilienhauses zurück. Der an der Wohnungstür entstandene Sachschaden wird auf ca. 150 Euro geschätzt.

Wer im fraglichen Zeitraum in der Bahnhofstraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge festgestellt hat, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Alzenau unter Tel. 06023/944-0 zu melden.

Freinacht 2016 – Unterfränkische Polizei verstärkt im Einsatz

UNTERFRANKEN. In der Nacht zum ersten Mai wird die Unterfränkische Polizei erneut verstärkt im Einsatz sein. Mit Blick auf die vergangenen Jahre ist wieder ein erhöhtes Arbeitsaufkommen für die Beamten zu erwarten. Das Polizeipräsidium Unterfranken appelliert die Grenze vom Brauchtum zu strafbarem Verhalten nicht zu überschreiten.

In der Walpurgisnacht 2015 hatte die Unterfränkische Polizei in der Zeit zwischen 19:00 Uhr und 06:00 Uhr 256 Einsätze zu absolvieren. Das schlechte Wetter im letzten Jahr hatte zur Folge, dass lediglich 20 davon im direkten Zusammenhang mit den Feierlichkeiten und Geschehnissen zum ersten Mai standen. Ein örtlicher Schwerpunkt war nicht zu erkennen. In sechs Fällen wurden die Ordnungshüter zu einfachen Körperverletzungen gerufen. Bei vier Einsätzen stritten sich Kontrahenten, ohne handgreiflich zu sein. In nur zwei Fällen beschwerten sich Anwohner über ruhestörenden Lärm, der von Mai-Feiernden ausgegangen war. Der übermäßige Alkoholgenuss hatte erneut in den meisten Fällen eine nicht unerhebliche Rolle gespielt. Trotz eindringlicher Warnung vor unkalkulierbaren Risiken kam es in vier Fällen dazu, dass bereits aufgestellte Maibäume an- oder umgesägt wurden.

Nicht alles, was in der Freinacht angestellt wird, ist harmlos. Der Spaß hört spätestens dann auf, wenn fremdes Eigentum beschädigt oder Menschen gefährdet sind. Gesprengte Briefkästen, Eierwürfe gegen Hausfassaden oder ausgehobene Gullydeckel sind keine Kavaliersdelikte, sondern Straftaten, die konsequent zur Anzeige gebracht werden. Auch wer einen bereits aufgestellten Maibaum absägt und dadurch andere in Gefahr bringt, muss mit einem Ermittlungsverfahren rechnen.

Traditionsgemäß sind an diesem Tag auch Personengruppen zu Fuß oder auf dem Fahrrad unterwegs. Andere Verkehrsteilnehmer sollten sich darauf einstellen und besonders vorsichtig und vorausschauend fahren.

Beförderung für Vize der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck – Bernhard Meyer zum Ersten Polizeihauptkommissar ernannt

SCHWEINFURT-WERNECK. Der stellvertretende Leiter der Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck, Herr Bernhard Meyer, ist zum Ersten Polizeihauptkommissar ernannt worden. Der Unterfränkische Polizeipräsident, Herr Gerhard Kallert, überreichte dem 52-jährigen in den Räumlichkeiten des Polizeipräsidiums Unterfranken die Beförderungsurkunde und sprach seine Glückwunsche aus.

Beförderung
Foto: Polizei; v.l. Erster Polizeihauptkommissar Helmut Habermann, Erster Polizeihauptkommissar Bernhard Meyer, Polizeipräsident Gerhard Kallert

Herr Meyer ist seit dem 01.02.2016 stellvertretender Leiter der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck und zusammen mit dem Dienststellenleiter, Herrn Ersten Polizeihauptkommissar Helmut Habermann, für die Geschicke der Dienststelle verantwortlich.

Herr Meyer wurde im Oktober 1984 im gehobenen Polizeivollzugsdienst bei der Bayerischen Polizei eingestellt und ist, abgesehen von einem Jahr bei der Polizeiinspektion Flughafen Erding, durchgehend im Bereich Unterfranken tätig gewesen. Bereits im Jahr 1993 führte ihn sein Weg zur Verkehrspolizei Schweinfurt, bei der er über die Jahre die verschiedensten Funktionen innehatte. Einen besonderen Beitrag leistete er als Baubeauftragter für den Neubau der Dienststelle im Gewerbegebiet Werneck von 2005-2007.

Am Montag, den 18. April 2016, war Herr Meyer zusammen mit Herrn Habermann in das Polizeipräsidium Unterfranken gekommen. Aus den Händen von Herrn Polizeipräsidenten Gerhard Kallert erhielt er die Beförderungsurkunde zum Ersten Polizeihauptkommissar mit Wirkung zum 01. Mai.

PP Unterfranken