Polizei-News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 30.03.2017

DominikSchraudolf / Pixabay Polizei

Motorrad und Pkw kollidieren frontal – Drei Schwerverletzte – Hubschrauber gelandet

KARLSTADT, LKR. MAIN-SPESSART. Bei einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Motorrad und einem Pkw sind am frühen Donnerstagabend auf der Staatsstraße zwischen Wiesenfeld und Steinbach insgesamt drei Personen schwer verletzt worden. Die Unfallermittlungen führt die Karlstadter Polizei.

 

Nach ersten Erkenntnissen zum Unfallhergang war der 25-jährige Motorradfahrer mit seiner 17-jährigen ortsansässigen Sozia gegen 18.45 Uhr auf der Staatsstraße 2435 von Wiesenfeld kommend in Richtung Steinbach unterwegs. Dem Sachstand nach wollte er eine Fahrzeugkolonne überholen, übersah einen entgegenkommenden Skoda und es kam zum Frontalzusammenstoß. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die beiden auf der Yamaha mehrere Meter in einen nahegelegenen Acker geschleudert. Bei dem Skoda, dessen 58-jähriger Fahrer aus dem Landkreis stammt, riss eine Vorderradaufhängung.

Neben einer Streife der Karlstadter Polizei waren der Notarzt, ein Rettungswagen, ein Rettungshubschrauber und die Einsatzkräfte der Wiesenfelder Freiwilligen Feuerwehr vor Ort. Die drei Schwerverletzten wurden nach einer Erstversorgung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Die Staatsstraße war für die Dauer der erforderlichen Bergungs- und Aufräumarbeiten bis etwa 20.30 Uhr gesperrt. Die Feuerwehr kümmerte sich um die Verkehrslenkung.

Verdächtiges Geräusch im Bereich des Mains – Suchaktion der Polizei

ELTMANN, LKR. HASSBERGE. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag verständigte ein besorgter Passant die Haßfurter Polizei wegen eines verdächtigen Geräusches im Bereich des Mains. Eine großangelegte Suchaktion verlief bislang ergebnislos.

Am Donnerstagmorgen, gegen 02:30 Uhr, beobachtete ein Passant einen Person, der die Mainbrücke von Ebelsbach in Richtung Eltmann überquerte. Nachdem er sich weggedreht und weiter mit seinem Bekannten unterhalten hat, hörte die Gruppe ein Geräusch, das von einem Aufschlag aufs Wasser stammen könnte. Anschließend blickten Sie auf die Mainbrücke und konnten die zuvor beobachtete Person nicht mehr sehen.

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Mann in den Main gefallen bzw. gesprungen ist, wurde umgehend ein Großaufgebot an Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Wasserwacht zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Eine großangelegte Absuche des Mains, welche auch am Donnerstagvormittag bei Tageslicht fortgesetzt wurde, verlief bislang ergebnislos.

Die weiteren Ermittlungen hat die Polizeiinspektion Haßfurt übernommen. Diese ergaben insbesondere, dass im Bereich Hassberge zum jetzigen Zeitpunkt niemand vermisst gemeldet ist.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise, insbesondere zu der Person, welche die Mainbrücke überquert hat, geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Haßfurt unter Tel. 09521/927-0 zu melden.

Verdächtiges Geräusch im Bereich des Mains – Suchaktion der Polizei

ELTMANN, LKR. HASSBERGE. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag verständigte ein besorgter Passant die Haßfurter Polizei wegen eines verdächtigen Geräusches im Bereich des Mains. Eine großangelegte Suchaktion verlief bislang ergebnislos.

 

Am Donnerstagmorgen, gegen 02:30 Uhr, beobachtete ein Passant einen Person, der die Mainbrücke von Ebelsbach in Richtung Eltmann überquerte. Nachdem er sich weggedreht und weiter mit seinem Bekannten unterhalten hat, hörte die Gruppe ein Geräusch, das von einem Aufschlag aufs Wasser stammen könnte. Anschließend blickten Sie auf die Mainbrücke und konnten die zuvor beobachtete Person nicht mehr sehen.

Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Mann in den Main gefallen bzw. gesprungen ist, wurde umgehend ein Großaufgebot an Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Wasserwacht zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Eine großangelegte Absuche des Mains, welche auch am Donnerstagvormittag bei Tageslicht fortgesetzt wurde, verlief bislang ergebnislos.

Die weiteren Ermittlungen hat die Polizeiinspektion Haßfurt übernommen. Diese ergaben insbesondere, dass im Bereich Hassberge zum jetzigen Zeitpunkt niemand vermisst gemeldet ist.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise, insbesondere zu der Person, welche die Mainbrücke überquert hat, geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Haßfurt unter Tel. 09521/927-0 zu melden.

 

 

Beförderung für Vize der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach – Georg Berndobler zum Ersten Polizeihauptkommissar ernannt

WÜRZBURG. Der stellvertretende Leiter der Verkehrspolizeiinspektion (VPI) Aschaffenburg-Hösbach Georg Berndobler ist am Donnerstag zum Ersten Polizeihauptkommissar (EPHK) ernannt worden. Der Unterfränkische Polizeipräsident Gerhard Kallert überreichte dem 55-Jährigen die Beförderungsurkunde und sprach seine Glückwunsche aus.

 

Beförderung
v.l.n.r. POR Albrecht Fleckenstein, PHK Georg Berndobler und Polizeipräsident Gerhard Kallert; Foto: Polizei

Georg Berndobler ist seit dem 01.01.2017 stellvertretender Leiter der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach und zusammen mit dem Dienststellenleiter Polizeioberrat (POR) Albrecht Fleckenstein für die Geschicke der Inspektion verantwortlich. Mit Ablauf Dezember 2016 war der langjährige Vertreter EPHK Siegbert Franz in den wohlverdienten Ruhestand getreten.

Der neue stellvertretende Inspektionsleiter wurde im Oktober 1978 bei der Bayerischen Polizei eingestellt und hat seitdem vor allem bei verschiedenen Polizeidienststellen am Bayerischen Untermain Dienst geleistet. Aufgrund hervorragender Leistungen führte ihn sein Weg 1996 an die damalige Beamtenfachhochschule. Nach erfolgreich absolvierter Abschlussprüfung verschlug es den Polizeikommissar 1998 erstmals zur VPI Aschaffenburg-Hösbach, wo er bis 2009 verschiedene Funktionen innehatte.

Zum absoluten Verkehrsfachmann wurde Georg Berndobler durch seine Tätigkeit im Sachgebiet E2 des Polizeipräsidiums, wo er sich im gesamten Regierungsbezirk mit Verkehrsthemen intensiv befasste. Außerdem übernahm er von Ende 2013 bis Mitte 2014 bereits den Stellvertreterposten bei der VPI Würzburg-Biebelried.
Aus den Händen von Polizeipräsident Gerhard Kallert erhielt er am Donnerstag die Beförderungsurkunde zum Ersten Polizeihauptkommissar mit Wirkung zum 01. April.

Bekleidungsgeschäft erneut Ziel von Einbrechern – Hoher Beuteschaden

ASCHAFFENBURG. In der Nacht zum Donnerstag haben erneut Unbekannte ein Bekleidungsgeschäft in der Innenstadt komplett ausgeräumt und Waren im Wert von wohl über 100.000 Euro erbeutet. In dasselbe Geschäft war bereits im November des vergangenen Jahres eingebrochen worden (wir berichteten). Die Kripo Aschaffenburg hat die Ermittlungen übernommen.

Der aktuelle Einbruch muss sich nach den bisherigen Erkenntnissen im Zeitraum zwischen Mittwochabend, 19.00 Uhr, und Donnerstagmorgen, 07.15 Uhr, ereignet haben. Wieder drangen die Täter gewaltsam über die Haupteingangstüre in das Geschäft in der Herstallstraße ein. In der Folge räumten sie sowohl den Verkaufsraum als auch das Lager komplett aus. Aufgrund des Umfangs der Beute ist davon auszugehen, dass diese höchstwahrscheinlich mit einem größeren Fahrzeug abtransportiert wurde.

Es ist durchaus möglich, dass es sich um dieselben wohl professionellen Täter handelt, die bereits vom 06. auf den 07. November in das Geschäft eingebrochen waren. Auch damals waren Bekleidungsstücke im Wert von rund 100.000 Euro entwendet worden.

Um die Einbrüche aufklären zu können, hofft die Kripo Aschaffenburg im Rahmen ihrer Ermittlungen auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

  • Wem ist in der Nacht zum Donnerstag im Bereich des Tommy Hilfiger Geschäfts etwas Verdächtiges aufgefallen?
  • Wer hat in diesem Bereich verdächtige Personen oder ein verdächtiges Fahrzeug (evtl. einen Kleintransporter o. ä.) festgestellt?
  • Wer ist bereits in den Tagen zuvor auf verdächtige Personen aufmerksam geworden, die das Geschäft evtl. ausgekundschaftet haben?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise liefern, die zur Aufklärung der Einbrüche beitragen könnten?

Mögliche Zeugen werden dringend gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.

 

Vortragekreuz aus Kirche entwendet – Täter entkommt unerkannt

ASCHAFFENBURG / SCHWEINHEIM. Bereits in der vergangenen Woche hat ein Unbekannter aus der Pfarrkirche Maria Geburt ein Vortragekreuz entwendet. Dieses wurde von einem hölzernen Stab gelöst, welchen der Täter in der Kirche zurückließ. Die Ermittlungen in diesem Fall werden von der Kripo Aschaffenburg geführt.

 

Nach den vorliegenden Erkenntnissen muss sich der Diebstahl aus der katholischen Kirche in der Marienstraße im Zeitraum zwischen Mittwochfrüh, 07.45 Uhr, und Donnerstagabend, 18.30 Uhr, ereignet haben. Das entwendete silberne Kreuz ist etwa 40 Zentimeter hoch, ca. 30 Zentimeter breit, zwei bis zweieinhalb Kilogramm schwer und stammt von dem österreichischen Künstler Leo Zogmayer.

Wer in der vergangenen Woche im Bereich der Kirche etwas Verdächtiges beobachtet hat, das mit dem Diebstahl im Zusammenhang stehen könnte, wird gebeten, sich mit der Kripo Aschaffenburg unter Tel. 06021/857-1732 in Verbindung zu setzen.

 

Nach Raubversuch auf Juwelier – Polizei fahndet nach Trio – Wer kennt die Täter?

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg vom 30.03.2017

ASCHAFFENBURG. Nach dem Raubversuch am Donnerstagvormittag auf ein Juweliergeschäft in der Innenstadt hat inzwischen die Kripo Aschaffenburg die weiteren Ermittlungen übernommen. Nach den aktuellen Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass es sich um insgesamt drei Täter gehandelt hat. Von zwei Tatverdächtigen liegen Lichtbilder vor. Durch die Veröffentlichung erhoffen sich Polizei und Staatsanwaltschaft nun Hinweise aus der Bevölkerung.

Wie bereits berichtet, hat sich die Tat in der Herstallstraße gegen 10.45 Uhr ereignet. Ein bislang unbekannter Täter überraschte einen Verkäufer, als der gerade die Tür zum Laden aufschließen wollte. Der Unbekannte besprühte den Zeugen mit Pfefferspray und versuchte, in den Verkaufsraum einzudringen. Der Angestellte konnte ihn jedoch davon abhalten, woraufhin der Räuber ohne Beute die Flucht in Richtung Badergasse ergriff. Durch das Pfefferspray wurde der Verkäufer leicht verletzt. Er wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt.

Im Zuge der ersten Ermittlungen ergaben sich Hinweise darauf, dass der Täter offenbar zwei Komplizen hatte, die sich ebenfalls in der Badergasse aufgehalten haben sollen. Einer aus dem Trio soll bei der weiteren Flucht ein dunkles Trekkingrad mit Gepäckträger benutzt haben.

Von dem Haupttäter liegt folgende Personenbeschreibung vor:

20 bis 30 Jahre alt, etwa 180 Zentimeter groß, schlank, sehr helle Haut, rötliche Bartstoppel, trug Brille (Art Pilotenbrille) mit gelb oder goldenem Gestell und klaren Gläsern, bekleidet mit weißem Hemd und hellgrauem Anzug, trug hellgrauen Hut mit mittiger Falte

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Ein mutmaßlicher Komplize wird wie folgt beschrieben:

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Ca. 30 Jahre alt, normale Figur, bekleidet mit leicht glänzender heller Stoffhose und schwarzer Jacke, graue Schuhe mit schwarzen Streifen, trug eine schwarze Basecap, führt größere schwarze Umhängetasche mit sich

Inzwischen liegen von zwei Personen Lichtbilder vor, bei denen es sich um die beiden beschriebenen Männer handeln soll. Um die Identität der Tatverdächtigen zu klären, erhoffen sich die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg nun Hinweise aus der Bevölkerung. Von dem dritten Täter liegt bislang keine Personenbeschreibung vor.

Wer die Personen auf den Fotos erkennt oder sonst sachdienliche Hinweise liefern kann, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei unter Tel. 06021/857-1732 in Verbindung zu setzen.

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