Polizei News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 30.05.2016

Nach Körperverletzung – Verletzter auf Gehweg gefunden – Hinweise auf blauen Van

SENNFELD, LKR. SCHWEINFURT. Nach einer offenbar tätlichen Auseinandersetzung hat die Schweinfurter Polizei gegen drei Tatverdächtige im Alter zwischen 23 und 48 Jahren Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Männer stehen im Verdacht, am Samstagabend gegen 19:40 Uhr einen 28-Jährigen schwer verletzt zu haben. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar.

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Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich der 28-Jährige anlässlich einer privaten Feierlichkeit in der Gerolzhofer Straße aufgehalten. Dort sei er laut Zeugenangaben mit den drei Tatverdächtigen in Streit geraten, der offenbar handfest endete. Nachdem die Mitteilung über die Auseinandersetzung bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken eingegangen war, machte sich eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Schweinfurt sofort auf den Weg und fand den Verletzten einige hundert Meter von der Feier entfernt auf den Gehweg liegend auf. Ein Rettungswagen brachte den Mann nach einer Erstversorgung in ein Krankenhaus. Dem Sachstand nach sind die Verletzungen des 28-Jährigen nicht lebensbedrohlich.

Im Zuge der ersten Ermittlungen hat sich zunächst ein 24-Jähriger aus dem Landkreis Schweinfurt als Tatverdächtiger herauskristallisiert. Außerdem ergaben sich Hinweise auf einen blauen Van, mit dem die mutmaßlichen Täter unterwegs gewesen sein sollen. Die Festnahme der drei Männer erfolgte noch am Abend an der Wohnadresse des 24-Jährigen. Alle wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Die Kripo Schweinfurt hat inzwischen die weiteren Ermittlungen, insbesondere wegen des Verdachts der Gefährlichen Körperverletzung, übernommen. Warum die Männer in Streit geraten sind ist ebenso wie der exakte Tathergang nun Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

 

Bei der Aufklärung der Tat wendet sich der Sachbearbeiter jetzt auch mit folgenden Fragen an die Bevölkerung:

  • Wer hat die Auseinandersetzung in der Gerolzhofer Straße beobachtet?
  • Wer ist im Bereich des Gehwegs auf den Verletzten aufmerksam geworden?
  • Wem ist der blaue Van aufgefallen und wer kann diesbezüglich nähere Angaben machen?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten?

 

Mögliche Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Schweinfurt unter Tel. 09721/202-1731 in Verbindung zu setzen.

 

Bei Personenkontrolle geringe Menge Marihuana sichergestellt – Verkäufer ermittelt

WÜRZBURG / LINDLEINSMÜHLE. Am Samstagabend hat die Würzburger Polizei bei einer Personenkontrolle eine geringe Menge Marihuana sichergestellt. Im Laufe des Abends konnten die mutmaßlichen Verkäufer ermittelt und in einer Wohnung weiteres Betäubungsmittel aufgefunden werden.

 

Gegen 18:30 Uhr fanden Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt bei der Personenkontrolle eines Heranwachsendens eine geringe Menge Marihuana auf. Dieser versuchte beim Erblicken des Streifenwagens noch vergeblich das Betäubungsmittel in seiner Unterhose zu verstecken.

Nachdem sich im Rahmen der weiteren Ermittlungen Hinweise auf die Verkäufer des Marihuanas ergaben, wurde über das Amtsgericht Würzburg ein richterlicher Dursuchungsbeschluss für eine Wohnung in der Lindleinsmühle erwirkt.

Die Durchführung der Durchsuchung erfolgte in den frühen Sonntagmorgenstunden durch mehrere Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt. Die Beamten fanden über hundert Gramm Marihuana, sowie weitere Utensilien, welche auf einen Handel mit Betäubungsmitteln schließen lassen. Die beiden mutmaßlichen Verkäufer wurden in der Wohnung festgenommen.

Die zwei Tatverdächtigen wurden nach Ihren Vernehmungen und einer erkennungsdienstlichen Behandlung von der Dienststelle aus entlassen. Beide erwartet nun ein Strafverfahren wegen des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei Würzburg geführt.

Tödlicher Verkehrsunfall – Fahranfänger prallt gegen Baum

SCHONUNGEN, OT REICHMANNSHAUSEN, LKR. SCHWEINFURT. In der Nacht von Sonntag auf Montag hat sich auf der Kreisstraße 5 ein tödlicher Verkehrsunfall ereignet. Der Pkw-Fahrer erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Die Ermittlungen zum Unfallhergang führt die Polizeiinspektion Schweinfurt, in enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt.

Nach den ersten Erkenntnissen zum Unfallhergang, befuhr der Fahranfänger, die Kreisstraße 5 von Reichmannshausen in Richtung Hesselbach. Innerhalb eines Waldgebietes, verlor er aus bislang ungeklärten Gründen, in einer langgezogenen Rechtskurve, die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach links von der Fahrbahn ab. Durch den Aufprall gegen einen Baum erlitt der Fahrer so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Ein sofort hinzugezogener Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt, wurde zur Klärung des Unfallherganges, ein Sachverständiger hinzugezogen.

Der total beschädigte Pkw musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Für die Zeit der Unfallaufnahme wurde die Kreisstraße 5 komplett gesperrt. An der Unfallstelle befanden sich die freiwilligen Feuerwehren aus Stadtlauringen, Aidhausen, Schonungen und Reichmannshausen mit insgesamt 49 Einsatzkräften.

Audiodatei

Nachtrag 14:30 Uhr
Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 18-Jährigen aus dem Landkreis Schweinfurt.

Nach Angriff auf Schausteller – Ermittlungen wegen Gefährlicher Körperverletzung

SCHWEINFURT. Am Sonntagabend haben zwei Unbekannte auf dem Volksfestplatz einen Schausteller angegriffen und gemeinschaftlich auf ihn eingeschlagen. Nach der Tat flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Die Polizeiinspektion Schweinfurt ermittelt jetzt wegen Gefährlicher Körperverletzung und nimmt auch Zeugenhinweise entgegen.

Laut Zeugenangaben hat sich die Tat Am Volksfestplatz gegen 20.00 Uhr ereignet. Zunächst hatte der 29-jährige Schausteller einen Mann angesprochen, der hinter dem Stand offenbar „sein Geschäft“ verrichten wollte. Der Unbekannte reagierte auf die Ansprache sofort aggressiv, zerriss das Hemd des 29-Jährigen und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Anschließend machte sich der Angreifer vorerst aus dem Staub, kehrte jedoch kurze Zeit später mit einem Komplizen zum Schaustellergeschäft zurück.

Dem Sachstand nach schlugen dann beide Männer gemeinschaftlich auf ihr Opfer ein. Nachdem der Geschädigte gestürzt war, sollen die Männer noch auf ihn eingetreten haben. Anschließend machte sich das Angreifer-Duo aus dem Staub. Eine Fahndung nach den Flüchtigen im Umfeld des Volksfestplatzes musste ergebnislos abgebrochen werden.

Die beiden Täter werden wie folgt beschrieben:

  • Ca. 30 Jahre alt, etwa 160 cm groß, „dick“, trug schwarze Hose, schwarzes Hemd mit weiß-grauen Punkten und Anzug-Schuhe
  • Ca. 30 Jahre alt, etwa 170 cm groß, „dick“, trug schwarze Trainingshose, schwarzes T-Shirt, schwarze Baseballkappe und Turnschuhe

Die Ermittlungen wegen Gefährlicher Körperverletzung werden von der Polizeiinspektion Schweinfurt geführt und bei der Aufklärung der Tat setzt der Sachbearbeiter nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Wer die Auseinandersetzung beobachtet hat oder nähere Hinweise zu den Tätern geben kann, wird dringend gebeten, sich bei der Schweinfurter Polizei unter Tel. 09721/202-2020 zu melden.

 

Schwerer Verkehrsunfall auf A 3 – Zwei Personen verletzt – Vollsperrung der Autobahn

SCHLÜSSELFELD, LKR. BAMBERG. Bei einem Verkehrsunfall am Montagmorgen sind zwei Personen zum Teil schwer verletzt worden. Die Autobahn musste für die Bergungsarbeiten vollgesperrt werden. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried.

 

Gegen 06:30 Uhr befuhr ein 51-Jähriger aus dem Landkreis Main-Spessart mit seinem Ford die Autobahn in Fahrtrichtung Nürnberg. Auf Höhe des Parkplatzes „Schwarzes Föhre“ geriet er nach ersten Erkenntnissen auf Grund von Aquaplaning nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte hierbei noch mit dem Ford eines 39-Jährigen aus dem Landkreis Recklinghausen.

Durch den Zusammenstoß kamen beide Fahrzeuge neben der Fahrbahn auf dem Dach zum Liegen. Während sich der leicht verletzte 39-Jährige selbst aus seinem Pkw befreien konnte, wurde der 51-Jährige in seinem Auto eingeklemmt und musste schwer verletzt durch die Feuerwehr geborgen werden.

Die beiden Fahrzeugführer wurden nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Verletzungen des 51-Jährigen sind nach derzeitigem Sachstand nicht lebensgefährlich.

Die beiden Fahrzeuge, an denen jeweils wirtschaftlicher Totalschaden entstand, mussten durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf etwa 60.000 Euro.

Die Autobahn war für die Dauer der Bergungsarbeiten für etwa zwei Stunden vollgesperrt. Der Verkehr konnte zwar über den Parkplatz „Schwarze Föhre“ an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden, trotzdem kam es zu einem Rückstau von etwa sechs Kilometern.

Für Verkehrslenkungs- und Bergungsarbeiten waren die Feuerwehr des Landkreises Bamberg und die Freiwillige Feuerwehr Schlüsselfeld im Einsatz.

Brand eines Einfamilienhauses – möglicherweise Blitzeinschlag

KOLITZHEIM, OT GERNACH, LKR. SCHWEINFURT. Am Sonntag, kurz vor Mitternacht, ging bei Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die Mitteilung ein, dass es aus dem Dachstuhl eines Einfamilienhauses im Kolitzheimer Ortsteil Gernach qualmen würde.

Bei Eintreffen der ersten Streife waren umliegende Feuerwehren bereits mit den Löscharbeiten beschäftigt. Aus dem Dachstuhl des Gebäudes schlugen bereits die Flammen. Zwei im Haus befindliche Bewohner konnten sich rechtzeitig nach draußen retten.
Zum jetzigen Zeitpunkt muss davon ausgegangen werden, dass zwei Stockwerke völlig ausgebrannt sind.

Der Sachschaden wird derzeit auf ca. 200.000 Euro geschätzt. Als Brandursache wird momentan von einem Blitzschlag ausgegangen. Zum Zeitpunkt des Brandausbruches wütete ein starkes Gewitter über dem Brandort. Zeugen hörten einen lauten Donner und sahen dann die Rauchschwaden aus dem Gebäude kommen.

Unwetter in Unterfranken – zahlreiche Notrufe – Feuerwehr, Polizei und Hilfsdienste im Einsatz

UNTERFRANKEN. Das Unwetter in der Nacht zum Montag hat die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Hilfsdiensten und der Polizei intensiv beschäftigt. In der Einsatzzentrale der Polizei gingen am Abend rund 85 Notrufe aufgrund von Bränden, umgefallenen Bäumen, beschädigten Pkw, vollgelaufenen Kellern und überschwemmter Straßen ein. Dem Sachstand nach wurde niemand verletzt.

Der zeitliche Schwerpunkt der Notrufe war zwischen 21.00 Uhr und etwa 01.45 Uhr. Zunächst war vorrangig der südliche Landkreis Würzburg betroffen. Insbesondere die zahlreichen vorrangig ehrenamtlichen Helfer der Freiwilligen Feuerwehren hatten alle Hände voll zu tun mit überfluteten Straßen und Kellern.

Am späteren Abend mehrten sich auch die Notrufe aus dem Raum Aschaffenburg, Schweinfurt, Main-Spessart und Miltenberg.

Vermutlich aufgrund Blitzeinschlags brannte gegen 23.15 Uhr im Gemündener Ortsteil Langenprozelten der Anbau eines Wohnhauses. Verletzt wurde niemand. Der Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.

Gegen 23.45 Uhr war es vermutlich ebenfalls ein Blitz, der in Kolitzheim im Landkreis Schweinfurt einen Dachstuhlbrand verursachte. Zwei im Haus befindliche Bewohner konnten sich rechtzeitig ins Freie retten. Der Schaden liegt bei rund 200.000 Euro.

In Bürgstadt im Landkreis Miltenberg musste ein Wohnmobilstellplatz am Main vorsorglich geräumt werden. In Eichenbühl war ein Campingplatz betroffen, den die dort Anwesenden aus Sicherheitsgründen wegen steigendem Pegel verlassen mussten.

Audiodatei

PP Unterfranken