Polizei-News für MSP , Region Mainfranken , Unterfranken und Rhön , 30.08.2016

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Drei Personen bei Frontalzusammenstoß schwer verletzt – Unfallursache unklar

EUERDORF, LKR. BAD KISSINGEN. Drei Schwerverletzte sind die Bilanz eines schweren Unfalls auf der B 287 am Dienstagnachmittag. Ein Peugeot-Fahrer war mit seinem Gespann in den Gegenverkehr geraten und dort in einen Ford geprallt. Der 41-Jährige und zwei junge Frauen befinden sich zur Behandlung in Kliniken. Die Hammelburger Polizei ist mit der Unfallaufnahme betraut.

 

Gegen 14.50 Uhr war der 41-jährige Fahrer eines offenen Kastenwagens mit Anhänger auf der B 287 von Hammelburg kommend in Fahrtrichtung Euerdorf unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet das Gespann kurz vor Euerdorf Zeugenaussagen zu Folge auf gerader Strecke in den Gegenverkehr und prallte dort frontal in einen mit zwei Frauen besetzten Ford K. Die beiden Pkw kamen nach dem Aufprall im linken Straßengraben zum Liegen; der Anhänger des Peugeot löste sich durch die Wucht des Anstoßes von dem Kastenwagen und kam im letztendlich gegenüberliegenden Straßengraben zum Stehen.

Der Peugeot-Fahrer und die beiden Frauen wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Die 18-Jährige Fahrzeugführerin wurde in dem Ford eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Ein Hubschrauber flog die Schwerverletzte anschließend sofort in eine Klinik. Auch ihre gleichaltrige Beifahrerin wurde mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, während der Rettungsdienst den 41-Jährigen aus dem Raum Schweinfurt zur Behandlung in ein naheliegendes Krankenhaus fuhr.

An dem neuwertigen Peugeot entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro, am Ford ca. in Höhe von 2.000 Euro. Die Freiwillige Feuerwehr aus Euerdorf war mit elf Mann an der Unfallstelle im Einsatz, die Floriansjünger aus Oberthulba und Aura unterstützen die Hammelburger Polizei mit je neun Kräften insbesondere bei den Umleitungsmaßnahmen. Für die Bergung des total zerstörten Ford musste auch ein Kran eingesetzt werden. Die B 287 blieb bis kurz vor 17.00 Uhr für die Unfallaufnahme gesperrt.

Tätliche Auseinandersetzung mit Messer – 58-Jähriger schwer verletzt

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg vom 30.08.2016

WALDASCHAFF, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Dienstagmorgen ist es in einem Mehrfamilienhaus zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen einem 26-Jährigen und seinem 58-jährigen Vater gekommen. Hierbei war auch ein Messer im Spiel. Der Tatverdächtige wurde noch vor Ort festgenommen. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei Aschaffenburg geführt.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen kam es in einem Mehrfamilienhaus in der Aschaffenburger Straße zunächst zu einer massiven verbalen Auseinandersetzung zwischen einem 26-Jährigen und seiner ebenfalls 26-jährigen Lebensgefährtin. Der Tatverdächtige zeigte sich so aggressiv, dass sie in die Wohnung eines Nachbarn flüchtete und den Polizeinotruf verständigte. Unmittelbar nach Eingang der Mitteilung hat die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken mehrere Streifen der Aschaffenburger Polizei an den Einsatzort geschickt.

Der Tatverdächtige verließ nach dem Notruf die Wohnung und traf im Treppenhaus offenbar auf seinen ebenfalls im Haus lebenden 58-jährigen Vater. Dieser wollte seinen Sohn beruhigen, jedoch entwickelte sich im Verlauf eine körperliche Auseinandersetzung zwischen beiden, die sich bis auf die Straße verlagerte. Der Tatverdächtige stach hierbei mit einem Messer auf seinen Vater ein und verletzte diesen schwer am Arm. Ein zufällig vorbeifahrender Pkw-Fahrer, welcher Hilfe leisten wollte, wurde durch den 26-Jährigen mit dem Messer bedroht.

Der Tatverdächtige konnte schließlich noch vor Ort durch Einsatzkräfte festgenommen werden. Er leistete hierbei erheblichen Widerstand, wodurch zwei Beamte leichte Verletzungen erlitten haben. Zudem spuckte er die eingesetzten Beamten an. Der 26-Jährige wurde im Anschluss zur Polizeiinspektion Aschaffenburg gebracht. Die Widerstandshandlungen setzten sich bis zur Verbringung in die Haftzelle fort.

Der 58-jährige Vater des Tatverdächtigen wurde durch den Rettungsdienst und einen Notarzt erstversorgt und anschließend in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert. Seine Verletzungen sind nach derzeitigem Stand nicht lebensgefährlich.

Der Tatverdächtige wurde erkennungsdienstlich behandelt. Zudem wurde auf Anordnung der Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Aschaffenburg eine Blutentnahme durchgeführt.

Die weiteren Ermittlungen, auch zur Motivlage des Tatverdächtigen, werden durch die Kriminalpolizei Aschaffenburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg geführt.

Für die Dauer der Tatortarbeit vor dem Anwesen musste ein Teilbereich der Aschaffenburger Straße gesperrt werden. Es kam jedoch zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen.

Der Tatverdächtige wird am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg der Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht vorgeführt.

Transporter fährt auf Lkw auf – 51-Jähriger schwer verletzt

KIST, LKR. WÜRZBURG. Am Montagabend ereignete sich auf der A3 ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 51-jähriger Fahrer eines Kleintransporters, welcher keinen Sicherheitsgurt angelegt hatte, wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt.

Etwa gegen 22:35 Uhr befuhr ein 51-Jähriger aus dem Raum Düsseldorf mit seinem Kleintransporter die A3 in Richtung Nürnberg. Zwischen dem Kreuz Würzburg-West und der Anschlussstelle Würzburg-Kist fuhr er aus noch ungeklärter Ursache von der linken auf die rechte Fahrspur und fuhr dort nahezu ungebremst auf einen vorausfahrenden rumänischen Sattelzug eines 41-Jährigen auf.

Der Fahrer des Kleintransporters, welcher keinen Sicherheitsgurt angelegt hatte, wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Er konnte durch den Fahrer des Sattelzugs befreit werden und wurde nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst schwer verletzt in ein umliegendes Krankenhaus verbracht.

An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 25.000 Euro. Der Kleintransporter des Verletzten musste abgeschleppt werden.

Auf Grund des Unfall mussten zwei Fahrspuren bis 00:30 Uhr gesperrt werden. Die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried wurde bei der Unfallaufnahme durch die Feuerwehren aus Helmstadt, Waldbrunn und Waldbüttelbrunn mit 30 Mann unterstützt.

Verdacht des sexuellen Missbrauchs – 50-Jähriger in Untersuchungshaft

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt vom 30.08.2016

WILLMARS, LKR. RHÖN-GRABFELD. Ein 50-Jähriger sitzt auf Antrag der Schweinfurter Staatsanwaltschaft seit Donnerstag wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs eines Kindes in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen führt die Kripo Schweinfurt.

Dem Ermittlungsstand zufolge soll der 50-Jährige bereits am Wochenende des 20./21.08.2016 an dem Kind sexuelle Handlungen vorgenommen haben. Vergangenen Mittwochnachmittag wurde der Fall bei der Polizei in Mellrichstadt angezeigt. Die weiteren Ermittlungen übernahm dann die Kripo Schweinfurt. Bei der Tatörtlichkeit handelt es sich um eine Garage der Asylbewerberunterkunft in Willmars. In der Unterkunft ist das Kind mit seinen Eltern untergebracht. Der dringend tatverdächtige aserbaidschanische Staatsangehörige lebt dort nicht.

Auf Antrag der Schweinfurter Staatsanwaltschaft wurde der 50-Jährige am Donnerstag dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Schweinfurt vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des sexuellen Missbrauchs. Die Beamten brachten den Mann in eine Justizvollzugsanstalt.

PP Unterfranken