Polizei-News Main-Tauber-Kreis 07.02.2017

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Bad Mergentheim – Zeugenaufruf: Verkehrsunfallflucht

Eine böse Überraschung machte eine 18-jährige Besitzerin eines Opel Corsa, nachdem sie ihr Auto lediglich für fünf Minuten unbeaufsichtigt ließ. Am Montag gegen 12.10 Uhr, parkte sie ihren PKW in der Härterichstraße in Bad Mergentheim auf dem zweiten Parkplatz einer dortigen Bankfiliale. Bei ihrer Rückkehr um 12.15 Uhr konnte sie einen erheblichen Schaden an der hinteren Stoßstange feststellen. Von dem Verursacher des Unfalls fehlt bislang jede Spur. Hinweisgeber möchten sich beim Polizeirevier Bad Mergentheim, Telefon 07931 54990, melden.

Werbach – Unfallverursacher geht Polizeibeamten an

Vermutlich aufgrund seiner Unachtsamkeit überfuhr ein 42-Jähriger VW Golf Fahrer am Montag eine Verkehrsinsel am Kreisverkehr an der L 506 bei Werbach und prallte anschließend mit seinem PKW gegen eine Betonwand. Zur ärztlichen Versorgung des Mannes wurden zwei Ersthelfer des Rettungsdienstes zum Unfallort gerufen. Während der Unfallaufnahme befolgte der Verursacher die Anweisungen der Beamten und des ärztlichen Dienstes nur zögerlich, zu einem späteren Zeitpunkt gar nicht mehr. Der 42- Jährige ging plötzlich zu dem Streifenwagen und griff ohne ersichtlichen Grund in das Dienstfahrzeug, während ein Beamter seine Personalien aufnahm. Der Unfallverursacher musste massiv davon abgehalten werden, in das Dienstfahrzeug zu gelangen. Einer der Beamten zog sich bei dem Vorfall durch eine Abwehrbewegung eine Verletzung in der rechten Schulter zu. Der amerikanische Staatsbürger wurde mit Hilfe eines Ersthelfers zu Boden gebracht und geschlossen, bevor er mit dem hinzugezogenen Notarzt in das Krankenhaus Tauberbischofsheim verbracht und dort stationär aufgenommen wurde. Gegen den Verursacher werden nun entsprechende Ermittlungen eingeleitet. Warum er sich zu dem Streifenwagen begeben hat, ist bislang unklar.

Tauberbischofsheim – Streitigkeiten im Supermarkt

Eine Mitarbeiterin eines Lebensmittelgeschäfts in der Mergentheimer Straße in Tauberbischofsheim verständigte am Montag, gegen 19.30 Uhr, die Polizei, nachdem es im dortigen Verkaufsraum zu einem handfesten Gemenge zwischen Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren kam. Die drei afghanischen Asylbewerber verlagerten ihre Auseinandersetzung zwischenzeitlich auf den Radweg, welcher unterhalb des Marktes verläuft. Beim Eintreffen der Streifen schlugen die Beteiligten weiter aufeinander ein. Da die Streithähne trotz erheblichen körperlicher Anstrengung nicht voneinander getrennt werden konnten, kam es durch die Polizeibeamten zum Einsatz von Pfefferspray. Anschließend wurden die drei geschlossen und auf die Dienststelle verbracht. Dort konnte eine Alkoholbeeinflussung aller drei Jugendlichen festgestellt werden. Aufgrund von sprachlichen Barrieren ist der Grund der Auseinandersetzung bislang ungeklärt. Die Ermittlungen dauern an.

Boxberg – Verkehrsunfall mit Linienbus

Rund 15 .000 Euro Sachschaden ist die Folge eines Unfalles zwischen einem Linienbus und einem entgegenkommenden PKW am Montag, gegen 07.04 Uhr, auf der L 579 zwischen Lengenrieden und Oberschüpf. In einer Kurve gerieten beide Fahrzeuge wohl zu dicht aneinander, sodass jeweils an der Fahrerseite entlang ein Sachschaden entstand. Beide Unfallbeteiligten machten bezüglich des Unfallherganges unterschiedliche Angaben. Der Bus war mit insgesamt elf Schülern der siebten und achten Klasse der Boxberger Realschule besetzt. Verletzt wurde bei dem Unfall zum Glück niemand.

Schweigern – Zeugenaufruf: Diebstahl von Baumaterialien

Zu einem Diebstahl von gleich mehreren Baumaterialien kam es in einem Zeitraum von Donnerstag, den 02.Februar, um 15.00 Uhr und dem gestrigen Montag, gegen 8.00 Uhr in der Adelbert-Hofmann-Straße in Schweigern. Unbekannte Täter entwendeten von einem dortigen Parkplatz Alu-Schrott und ein Alu-Seil sowie Rundstahl im Wert von je 500 Euro. Insgesamt entstand ein Schaden von rund 4.000 Euro. Aufgrund der Größe und des Gewichtes des Diebesgutes ist von mehreren Tätern auszugehen, die für den Abtransport mindestens ein Kleintransporter oder Anhänger verwendeten. Hinweise über verdächtige Wahrnehmungen nimmt der Polizeiposten Lauda-Königshofen unter Telefon 09343 621326 entgegen.

Wertheim/Bestenheid – Falsche Polizeibeamte unterwegs

Gleich mehrere Anrufe von falschen Polizeibeamten gingen am gestrigen Montag bei Bewohnern in Wertheim und Bestenheid ein. Die Angerufenen wurden von einem sich fälschlicherweise als Polizeibeamten ausgebendem Täter gezielt nach Wertgegenständen, Kontodaten oder Bargeld in ihren eigenen vier Wänden befragt. Als Grund des Anrufes benennen die Unbekannten oftmals die Festnahme von mehreren Personen in der nahen Umgebung. Die Angerufenen sollten auf die Fragen nicht weiter eingehen und die örtliche Polizeidienststelle verständigen. Ein Schaden ist bei keinen der Betroffenen Personen eingetreten.

Tauberbischofsheim – Körperverletzung durch Feuerwerkskörper

Während des Faschingsumzuges des Narrenrings in Tauberbischofsheim wurde ein Besucher durch einen geworfenen Feuerwerkskörper verletzt. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, als gegen 16.45 Uhr ein Feuerwerkskörper aus einer Gruppe aus circa sieben bis fünfzehn kostümierten Personen in Richtung eines entgegenkommenden Familienvaters geworfen wurde, der gemeinsam mit seiner Frau und seinem 5-jährigen Kind unterwegs war. Der 49-Jährige wurde durch den lauten Knall des explodierenden Knallers verletzt. Zu diesem Zeitpunkt war der Umzug noch in vollem Gange. Die Gruppe, die den Feuerwerkskörper geworfen hatte, entfernte sich anschließend in Richtung Schlossplatz. Zeugen des Vorfalles, insbesondere ein älteres Ehepaar, das den Vorfall mitbekommen hat, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Tauberbischofsheim, Telefon 09341 810, in Verbindung zu setzen.

Bad Mergentheim – Geschwindigkeitskontrollen, Spitzenreiter mit 158 km/h

Die Verkehrsüberwachungsgruppe der Verkehrspolizeidirektion Tauberbischofsheim führte am Sonntag Nachmittag auf der B 290 zwischen dem Bad Mergentheimer Wildpark und dem Stadtteil Herbsthausen Geschwindigkeitskontrollen durch. Dabei wurden insgesamt acht Fahrzeuglenker und Fahrzeuglenkerinnen zur Anzeige gebracht. Absoluter Spitzenreiter war ein 22-jähriger Daimler Fahrer, der mit 158 km/h bei zulässigen 100 km/h gemessen wurde. Knapp dahinter reihte sich ein BMW Fahrer mit gemessenen 148 km/h ein. Die beiden Raser erwarten jeweils ein Fahrverbot von einem Monat und ein Bußgeld von 320 Euro beziehungsweise 160 Euro sowie jeweils zwei Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg. Sechs weitere Fahrzeuglenker wurden mit einer zu schnellen Geschwindigkeit zwischen 21 km/h und 39 km/h gemessen. Sie erwartet jeweils ein Bußgeld von 70 Euro bis 120 Euro und ein Punkt in Flensburg.

 

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