Polizei-News Region Heilbronn , Kreise Hohenlohe , Neckar-Odenwald , 14.11.2016

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Neckar-Odenwald-Kreis

Mosbach: Blutprobe und Führerschein

Weil ein besorgter Pkw-Fahrer für seinen alkoholisierten Beifahrer Samstagnacht auf der B 37, zwischen Diedesheim und dem Mosbacher Kreuz, am Fahrbahnrand anhalten musste, dass dieser sich übergeben konnte, wurde den beiden Verkehrsteilnehmern durch die vorbeifahrende Streife Hilfe angeboten. Im Rahmen des Gesprächs konnte jedoch festgestellt werden, dass nicht nur der Beifahrer sondern auch der 43-jährige Fahrzeuglenker zu tief ins Glas geschaut hatte. Mit einem Wert von über einer Promille war die Fahrt für beide beendet. Der Lenker musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und auch seinen Führerschein abgeben.

Mosbach: Sicherheitsleistung nach Alkoholfahrt

In den frühen Morgenstunden am Sonntag machte ein Verkehrsteilnehmer auf sich aufmerksam, als dieser versuchte einem patrouillierenden Streifenwagen zu entfliehen. In der darauf folgenden Polizeikontrolle konnte sogleich ein möglicher Grund für das Fluchtverhalten festgestellt werden. Der Alko-Test beim Fahrer zeigte knapp 1,6 Promille. Der 23 Jahre alte tschechische Staatsbürger musste neben der Abgabe einer Blutprobe auch für eine Sicherheitsleistung sorgen. Einen Führerschein konnte er nicht vorweisen.

Billigheim: Kleiner Anlass – große Wirkung

Nach einem vorausgegangenen einfach gelagerten Verkehrsunfall am Sonntagabend, gegen 18 Uhr, stellten die Beamten des Polizeireviers Mosbach bei der Unfallaufnahme bei einem Beteiligten Alkoholgeruch fest. Eine Überprüfung ergab letztlich auch einen Wert von über 0,6 Promille, weswegen der 26-jährige Lenker nach der Blutentnahme mit einer entsprechenden Anzeige und einem Fahrverbot zu rechnen hat. .

 

Hohenlohekreis

Forchtenberg: Einbruch in Einzelhandel

Unbekannte brachen zwischen Samstag, 14.15 Uhr, und Sonntag, 13.40 Uhr, in einen Einzelhandel in der Straße “Am Bahnhof” in Forchtenberg ein. Die Täter bogen ein massives Gitter vor einem Fenster mit brachialer Gewalt auf und gelangten so ins Innere des Geschäfts. Mehrere Gegenstände wurden vermutlich zum Abtransport bereitgestellt. Mitgenommen wurden diese aber, wahrscheinlich aufgrund eines erfolglosen Versuchs eine Tür nach Draußen aufzuhebeln, nicht. Zeugen, denen Verdächtiges aufgefallen ist, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Künzelsau unter der Telefonnummer 07940 9400 zu melden.

Pfedelbach/Renzen: Unfallflucht Wahrscheinlich beim Ein- oder Ausparken beschädigte ein unbekannter Autofahrer am Samstag, zwischen 19 Uhr und 22 Uhr, einen bei einer Wendeplatte in der Harsberger Straße in Renzen geparkten VW Tiguan. Ohne seine Personalien zu hinterlassen flüchtete der unbekannte Unfallverursacher. Zeugen, die den Vorfall beobachteten, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Öhringen unter der Telefonnummer 07941 9300 in Verbindung zu setzen.

Bretzfeld: Hoher Sachschaden nach Unfall

Rund 52.000 Euro Sachschaden entstand bei einem Unfall am Samstagmorgen in Bretzfeld. Mit einem Feuerwehrfahrzeug war eine 49-Jährige zu einem Einsatz unterwegs. Sie fuhr von der Greutsteinstraße über eine 90-Grad-Kurve nach links in die Edelmannstraße. Vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers kam das Fahrzeug leicht nach links und streifte dort den Anhänger eines entgegenkommenden PKW. Daraufhin kam das Fahrzeug weiter von der Straße ab und streifte dort an einer Betonmauer entlang bis es gegen eine Laterne prallte. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Schöntal: Zehn Verletzte nach Unfall mit Linienbussen

Neun leicht- sowie eine schwerverletzte Person und Sachschaden in Höhe von rund 85.000 Euro sind die Folgen eines schweren Unfalls am Montagmorgen in Schöntal-Berlichingen. Bisherigen Erkenntnissen zufolge befuhr ein 55-Jähriger mit einem Linienbus die Landesstraße 1025 von Jagsthausen kommend. Aus noch unbekannter Ursache geriet er in einer leichten Rechtskurve mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn, streifte dort zunächst den entgegenkommenden Ford Kuga eines 52-Jährigen und prallte anschließend nahezu frontal gegen einen dahinter fahrenden Linienbus. Der Ford drehte sich um 90 Grad und kam in der Einmündung in Richtung Rossach zum Stehen. Bei der Kollision erlitten mindestens sieben Fahrgäste, der 44-jährige Fahrer des entgegenkommenden Busses sowie der Lenker des Fords leichte Verletzungen und wurden ins Krankenhaus gebracht. Unter den Verletzten befinden sich zwei Kinder im Alter von neun und 12 Jahren. Der mutmaßliche Unfallverursacher wurde mit schweren Verletzungen mit dem Rettungswagen ebenfalls in ein Krankenhaus eingeliefert. Wie viele Fahrgäste sich zur Unfallzeit in den Bussen befanden, ist noch unklar. Die Strecke ist bis auf weiteres blockiert. Die Unfallaufnahme sowie die Bergungsarbeiten dauern an.

Stadt- und Landkreis Heilbronn

 

Heilbronn: Überregional agierender Drogendealerring bei groß angelegter Polizeiaktion zerschlagen

Schon seit geraumer Zeit hatten Ermittler der Heilbronner Kriminalpolizei eine Gruppe im Verdacht, bandenmäßig mit größeren Mengen Rauschgift zu handeln. Bereits Mitte September wurden aufgrund dieser Ermittlungen im Stadtgebiet Stuttgart zehn Kilogramm Marihuana sichergestellt. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen wurden am 2. November schließlich vier Männer, zwei Deutsche und zwei Türken, im Alter zwischen 24 und 52 Jahren in Heilbronn festgenommen und zehn Kilogramm Marihuana im Schwarzmarktwert von rund 60.000 Euro sichergestellt. Bei den unmittelbar danach durchgeführten Durchsuchungen gelang es, nochmals zirka sieben Kilogramm Marihuana, rund 20.000 Euro mutmaßliches Dealergeld sowie mehrere Patronen Munition sicherzustellen. Ein 34-jähriger Libanese, der bereits mit Haftbefehl gesucht wurde, stellte sich am Folgetag der Polizei. Alle fünf Personen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Heilbronn vorgeführt und die Beschuldigten in verschiedene Haftanstalten eingewiesen. Am vergangenen Mittwoch wurden im Zusammenhang mit den gegen die Gruppierung geführten Ermittlungen weitere Durchsuchungen im Raum Lahr durchgeführt. Dabei konnten nochmals über ein Kilogramm Marihuana und rund 2.000 Euro mutmaßliches Dealergeld sowie verbotene Waffen, wie z. B. Schlagring und Butterflymesser, sichergestellt werden. Im Rahmen der dortigen Maßnahmen wurden zwei weitere Mitglieder der Gruppierung, es handelt sich um zwei 32 und 34 Jahre alte türkische Staatsangehörige, aufgrund bestehender Haftbefehle wegen bandenmäßigem Handel mit Betäubungsmittel sowie ein 42 Jahre alter deutscher Staatsangehöriger aufgrund eines bestehenden Vollstreckungshaftbefehls festgenommen. Die beiden türkischen Staatsangehörigen wurden nach Anträgen der Staatsanwaltschaft Heilbronn vom zuständigen Haftrichter in verschiedene Vollzugsanstalten eingewiesen, der deutsche Staatsangehörige wurde direkt in die zuständige Justizvollzuganstalt eingeliefert. Bei den Polizeiaktionen waren rund 100 Beamte eingesetzt. Kräfte des Polizeipräsidiums Heilbronn wurden unter anderem durch Beamte des Mobilen Einsatzkommandos Stuttgart, Einsatzbeamte der Bereitschaftspolizei Lahr sowie Beamte der Kriminalpolizei und Diensthundestaffel Offenburg unterstützt. Die Ermittlungen der Heilbronner Rauschgiftfahnder dauern an. Nach derzeitigem Stand wird davon ausgegangen, dass den genannten Personen noch weitere Rauschgiftgeschäfte im größeren Stil nachgewiesen werden können. Bereits jetzt deutet alles darauf hin, dass der zerschlagene Drogendealerring in der Region Heilbronn, aber auch innerhalb Deutschland und dem angrenzenden europäischen Ausland tätig war.

Heilbronn / Bad Friedrichshall: Einbrecher machten kaum Beute

Mit der Aufklärung zweier Einbrüche in Heilbronn sowie in Bad Friedrichshall sind derzeit Polizeibeamte beschäftigt. Zwischen vergangenem Dienstag und Sonntag schlugen die Täter den Glaseinsatz einer Tür ein und gelangten so ins Innere eines Wohnhauses in der Speyerer Straße. Dort stöberten sie nach Stehlenswertem. Ob sie dabei etwas gefunden haben, ist noch nicht bekannt. Der Sachschaden dürfte mehrere Hundert Euro betragen. Ihnen gelang unerkannt die Flucht. Zeugen, die in der vergangenen Woche verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sollten sich bei der Polizei Heilbronn-Böckingen, Telefon 07131 20406-0, melden.

Auch an einer Disko in Bad Friedrichshall-Kochendorf machten sich unbekannte Langfinger am vergangenen Freitag zu schaffen. Zwischen 12 und 19.30 Uhr machten sich diese an einer Tür auf der Gebäuderückseite zu schaffen. Mit brachialer Gewalt versuchten sie diese aufzubrechen, was ihnen aber nicht gelang. Von einem Lager entwendeten sie jedoch Leergut im Wert von über 300 Euro. Zudem hinterließen sie Sachschaden in Höhe von etwa 1.500 Euro. Personen, die sachdienliche Hinweise zur Aufklärung des Falls geben können, sollten sich bei der Polizei Neckarsulm, Telefon 07132 9371-0 melden.

Heilbronn: Festnahme im Gartenhaus

Mehrere ungebetene Besucher wurden in der Nacht auf Montag in Heilbronn von der Polizei festgenommen, da sie unerlaubt in einem Gartenhaus campierten. Die Besitzerin des Häuschens erstattete am Samstagmorgen Anzeige, da Unbekannte in ihre Hütte in der Ochsenbergsteige eingebrochen hatten und sich dort offensichtlich einquartiert hatten. Da sich dort zu dieser Zeit zwar keine Personen aufhielten, jedoch noch fremde Kleidung sowie Lebensmittel aufgefunden wurden, war davon auszugehen, dass die “Bewohner” wieder zurückkehrten. Daher überprüften Polizeibeamte die Hütte am frühen Montag und trafen dort einen 33-jährigen Mann sowie dessen drei Kinder an. Nach einer Überprüfung wurde die obdachlose Familie in einer städtischen Unterkunft untergebracht. Der 33-Jährige muss nun mit einer Anzeige rechnen.

Heilbronn: Drogen im Straßenverkehr – Polizeikontrolle jeder 12. Fahrer nicht fahrtüchtig

Eine großangelegte Kontrolle mit der Zielrichtung, gegen Drogen und Alkohol im Straßenverkehr vorzugehen, führten Polizeibeamte am frühen Sonntag in Heilbronn durch. Insgesamt waren zwischen 2 und 7 Uhr 17 Polizeibeamte im Einsatz, die die Verkehrstüchtigkeit der Fahrer in der Albertistraße sowie in der Hafenstraße kontrollierten. Sie überprüften rund 150 Fahrzeuglenker sowie Fußgänger. In elf Fällen mussten die Fahrer eine Blutprobe abgeben, da sie sich unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ans Steuer gesetzt hatten. Zwei weitere Autofahrer müssen darüber hinaus mit einer Ordnungswidrikeitenanzeige rechnen, da sie ebenfalls zu viel Alkohol getrunken hatten um Auto zu fahren, jedoch nicht so viel, dass eine Blutprobe notwendig war. Bei insgesamt fünf Kontrollierten fanden die Polizisten geringe Mengen Betäubungsmittel auf und stellten diese sicher. Ferner mussten die Polizisten drei Personalausweise einbehalten, da diese nicht mehr gültig waren.

Abstatt: Mit VW in den Weinberg gefahren

Sachschaden in Höhe von etwa 8.000 Euro richtete ein Autofahrer am frühen Sonntag in Abstatt an. Der Besitzer verständigte die Polizei, da er einen enormen Schaden an seinem Weinberg zwischen Abstatt und Ilsfeld-Helfenberg festgestellt hatte. Vom Verursacher fehlte zunächst jede Spur. Durch Hinweise aus der Nachbarschaft konnte ein auf einer Streuobstwiese unter einer Plane abgedecker, stark unfallbeschädigter VW Golf festgestellt werden, bei dem es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um das Fahrzeug des mutmaßlichen Unfallverursachers handelt. Die darauffolgenden Ermittlungen ergaben, dass der 19-jährige Autobesitzer selbst mit seinem PKW unterwegs war und offenbar den Unfall verursacht hatte. Er gab an, einem Fuchs ausgewichen zu sein. Ob die abgefahrenen Reifen oder andere Gründe zudem unfallursächlich waren, ist unklar. An seinem PKW entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von etwa 6.000 Euro. Der 19-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen Verkehrsunfallflucht rechnen.

Neckarsulm: Mit PKW überschlagen

Bei Blechschaden blieb es bei einem Unfall am frühen Montag in Neckarsulm. Mit einem Ford Fiesta befuhr eine 45-Jährige die A6 Nürnberg Richtung Mannheim und verließ diese an der Anschlussstelle Neckarsulm, um in Richtung Heilbronn weiterzufahren. In der scharfen Rechtskurve verlor die Fahrerin vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über ihren Wagen, prallte gegen die Schutzplanke und überschlug sich im Anschluss. Der PKW kam auf dem Dach zum Liegen. Die 45-Jährige sowie ihr Beifahrer blieben unverletzt. Am Auto entstand Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro.

Nordheim: 500.000 Euro Schaden bei Scheunenbrand

Sachschaden in Höhe von etwa 500.000 Euro entstanden am Montagvormittag bei einem Brand in Nordheim-Nordhausen. Die Anwohner eines Aussiedlerhofes in der Seestraße verständigten gegen 11.10 Uhr Feuerwehr und Polizei, da eine Scheune in Brand geraten war. Offenbar kam es aufgrund eines technischen Defekts an einem Batterieladegerät zu einem Kurzschluss, der das Feuer auslöste. Die Anwohner konnten sich selbst sowie verschiedene Gerätschaften aus der landwirtschaftlichen Lagerhalle in Sicherheit bringen. Das Feuer griff noch vor Eintreffen der Feuerwehr vom Schlepper auf die Scheune über. Auch eine angrenzende Garage wurde durch die Flammen in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehren Nordheim, Lauffen, Heilbronn sowie Neckarsulm waren mit insgesamt 76 Mann im Einsatz. Verletzt wurde niemand.

PP Heilbronn