Polizei-News Region Heilbronn , Kreise Hohenlohe , Neckar-Odenwald , Main-Tauber 16.12.2016

Polizeipräsidium warnt vor Wildunfällen

Wie in jedem Jahr kommt es in der dunklen Jahreszeit vermehrt zu Wildunfällen. Allein im November gingen beim Führungs- und Lagezentrum des Polizeipräsidium s Heilbronn 380 Meldungen über Wildunfälle ein. Überwiegend waren Schwarz-, Dam- und Rehwild betroffen, aber es wurden auch Dachse, Füchse, Hasen und sogar Greifvögel Opfer von Verkehrsunfällen. Am 20. November wurde bei Schöntal-Oberkessach ein Biber überfahren. Wüst sah es bei einem Wildunfall am Abend des selben Tages auf der A 6 bei Bad Rappenau aus. Eine Wildschweinrotte hatte die Autobahn überquert und nur ganz knapp kam es nicht zu einer Massenkarambolage. Allerdings wurden zwei PKW derart beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Die Polizei sperrte die Autobahn in Richtungs Mannheim für die Reinigung der Fahrbahn kurzzeitig. Die Feuerwehr brauchte viel Wasser, um den Asphalt sauber zu bekommen. Wildunfälle werden im möglichen Ausmaß oft unterschätzt. Ein 20 Kilogramm schweres Reh hat bei einer Kollision mit Tempo 100 ein Aufschlaggewicht von fast einer halben Tonne. Die meisten Unfälle passieren in den Abend- und frühen Morgenstunden, wobei Übergangsbereiche zwischen Wald- und Feldzonen besondere Gefahrenschwerpunkte darstellen. Hier ist mit regelmäßigem Wildwechsel zu rechnen, da die Tiere zur Äsung vom Wald auf die Felder ziehen und danach wieder den Schutz des Waldes aufsuchen. Diese Gefahrenbereiche sind mit dem Schild “Achtung, Wildwechsel” gekennzeichnet. Der Fuß muss auch dringend vom Gas, wenn am Straßenrand blaue Wildwarnreflektoren angebracht sind. Diese werden nur an Stellen installiert, an denen häufig Wild beobachtet wird. Wer ein Warnschild oder die blauen Scheiben sieht, sollte sofort den Fuß vom Gas nehmen und deutlich langsamer sowie noch konzentrierter fahren und stets bremsbereit sein. In etwa 80 Prozent aller Fälle taucht das Wild nur 20 Meter und kürzer vor dem Fahrzeug auf. Wer da schnell fährt, hat keine Chance mehr. Immer wieder wird die Polizei zu Unfällen gerufen, bei denen ein Fahrzeug von der Straße abkam, weil der Fahrer oder die Fahrerin einem Wildtier auswich. Lässt sich ein Zusammenprall mit dem Wild nicht vermeiden, Lenkrad gut festhalten und weiterfahren, raten Experten. Auf keinen Fall ausweichen. Nach dem Zusammenprall sollte sich jeder verhalten, wie er es auch für einen “normalen” Unfall gelernt hat: Sofort Warnblinkanlage einschalten und die Unfallstelle absichern. Was viele Autofahrer nicht wissen: Wenn ein Tier nur verletzt wurde, wieder in den Wald rennt und dies nicht gemeldet wird, so dass der Jäger es suchen kann, kann dies ein Verstoß nach dem Tierschutzgesetz sein, der mit einem Bußgeld geahndet werden kann. Wer ein überfahrenes Wildtier mitnimmt, macht sich der Wilderei schuldig.

 

Main-Tauber-Kreis

 

Bad Mergentheim – 8.000 Euro Sachschaden und trotzdem Glück

Es kann von Glück gesprochen werden, dass niemand verletzt wurde, als am Donnerstag Mittag ein Pkw vermutlich unkontrolliert über den Parkplatz eines Bad Mergentheimers Lebensmittel-Discounters fuhr. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die 81-jährige Fahrerin einen Schwächefall erlitten hat und deswegen ihr Pkw dann gegen den einer weiteren Kundin fuhr. Anschließend rollte der Pkw der Frau noch circa 50 Meter weiter unkontrolliert über den Parkplatz und fuhr gegen zwei aufgestellte Altkleidercontainer des Deutschen Roten Kreuzes bevor er zum Stehen kam. Eine Zeugin eilte der 81-Jährigen zur Hilfe, welche benommen und abwesend am Steuer saß. Der Sachschaden wird insgesamt auf etwa 8.000 Euro geschätzt

Wertheim – Kartoffeln lösen Feuerwehreinsatz aus

Gerade noch rechtzeitig konnte der Brand eines Mehrfamilienhauses verhindert werden, als am Donnerstag Nachmittag ein 76-jähriger Mann einen Topf mit Kartoffeln auf der eingeschalteten Herdplatte vergessen hatte. Der direkte Nachbar bemerkte durch die offen stehende Wohnungstüre den aufsteigenden Rauch und verständigte die Feuerwehr. Anschließend ging er in die Wohnung und zog den Topf vom Herd. Der Wohnungsinhaber selbst war nicht in seiner Wohnung, kam dann aber später hinzu, während sein Nachbar auf das Eintreffen der Feuerwehr wartete. Es kann von Glück gesprochen werden, dass es zu keinem Brand kam und auch kein Sachschaden entstanden ist. Da dies bereits der zweite Fall von Rauchentwicklung wegen vergessenem Essen auf einer eingeschalteten Herdplatte war, wurde veranlasst, dass bei dem vergesslichen Anwohner der Strom abgestellt wird.

 

Neckar-Odenwald-Kreis

Haßmersheim – Hoher Sachschaden und Verletzte nach Auffahrunfall

Vermutlich verhinderten der angelegte Sicherheitsgurt und der Airbag schlimmere Verletzungen bei einer jungen Fahrerin eines Pkw. Diese war mit ihrem Peugeot am Donnerstag Morgen auf einer Landstraße bei Haßmersheim unterwegs, als sie dann an einer Einmündung von hinten auf einen abbremsenden, fast stehenden Pkw auffuhr. Sowohl die 19-jährige Fahrerin, als auch der davor abbremsende Fahrzeuglenker erlitten leichte Verletzungen. Nach erfolgter ambulanter Behandlung im Klinikum Mosbach konnten beide noch am selben Tag entlassen werden. Der Sachschaden liegt laut Schätzungen der Polizei bei circa 14.000 Euro.

Mosbach – Smartphone anstatt Jacke

Weil eine Frau am Donnerstag Mittag in einem Mosbacher Lebensmittel-Discounter ihr Smartphone leichtsinnig in einer Schütte für Saisonwahre liegen ließ, ergriffen vermutlich zwei Täterinnen diese Gelegenheit, um das 139 Euro teure Handy zu entwenden. Das Opfer legte ihr Mobiltelefon in die Warenschütte, während sie nach der richtigen Größe der darin liegenden Bekleidungsartikel suchte. Zwei ältere Kundinnen, welche augenscheinlich ebenfalls nach der richtigen Größe dieser Bekleidungsartikel schauten, verwickelten die 57-Jährige in ein Gespräch. Erst als das Opfer den Discounter bereits verlassen hatte, bemerkte die Bestohlene, dass sie ihr Handy hat liegen lassen. Als die Dame dann in der besagten Warenschütte nachschaute, konnte sie ihr Smartphone nicht mehr finden.

Hohenlohekreis , Stadt.- und Landkreis Heilbronn

Ingelfingen: Unfallflucht – Zeugen gesucht

Sachschaden in Höhe von rund 3.000 Euro hinterließ ein noch Unbekannter mit seinem Fahrzeug bei einem Verkehrsunfall am Donnerstag in Ingelfingen. In der Zeit zwischen 9 und 10.10 Uhr streifte er einen am rechten Fahrbahnrand entgegen der Fahrtrichtung abgestellten Pkw VW Passat. Die Polizei Künzelsau, Telefon 07940 9400, sucht Zeugen.

Öhringen: Unbelehrbar

Offensichtlich unbelehrbar war ein 59-jähriger VW-Fahrer am Donnerstag in Öhringen. Gegen 17.15 Uhr wurde er im Stadtgebiet einer Verkehrskontrolle unterzogen. Da er erheblich unter Alkoholeinwirkung stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt. Just dieselbe Person fiel der Polizeibeamtin, die beim ersten Einschreiten dabei war, gegen 20.20 Uhr wiederum im Stadtgebiet mit seinem VW fahrend auf. Wiederum wurde dem offensichtlich Uneinsichtigen eine Blutprobe entnommen. Zudem wird er jetzt gleich mit zwei Strafanzeigen rechnen müssen.

Öhringen: Unfall beim Fahrstreifenwechsel

Drei leicht verletzte Kinder im Alter von sechs, sieben und neun Jahren sowie ein Sachschaden in Höhe von etwa 1.000 Euro sind die Folgen eines Verkehrsunfalls am Donnerstagnachmittag in Öhringen. Gegen 15 Uhr wechselte eine 34-Jährige mit ihrem Pkw Mercedes auf der Austraße den Fahrstreifen. Vermutlich übersah sie dabei den Pkw Seat eines 53-Jährigen. Beide Fahrzeuge kollidierten miteinander.

Öhringen: Vorfahrt missachtet

Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstag in Cappel entstand Sachschaden in Höhe von etwa 4.000 Euro. Eine 17-Jährige bog mit ihrem VW Lupo von der Untersteinbacher Straße nach links in die Haller Straße ein. Vermutlich übersah sie dabei einen von links kommenden Fiat Punto eines 30-Jährigen. Beim Zusammenstoß beider Fahrzeuge wurde glücklicherweise niemand verletzt.

Heilbronn: Feuerwehr rettet Mann aus dem Neckar

Von der Heilbronner Berufsfeuerwehr wurde in der Nacht zum Freitag ein Mann gerettet. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen wollte der 21-Jährige am Ufer des Neckars in der Nähe der Bahnhofstraße seine Notdurft verrichten. Dabei verlor er offensichtlich das Gleichgewicht und stürzte in den Fluss. Ein Zeuge wollte ihn retten. Dies gelang jedoch nicht, da an der Stelle eine zwei Meter hohe Mauer ist. Die alarmierte Berufsfeuerwehr war noch rechtzeitig zur Stelle und konnte den jungen Mann aus dem Wasser ziehen. Er wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus zur Behandlung gefahren. Auf ein Fremdverschulden gibt es derzeit keine Hinweise

Bad Rappenau: Der Polizei leicht gemacht

Die Ermittlungen der Polizei enorm leicht gemacht hat ein 22-Jähriger in der Nacht zum Freitag in Bad Rappenau. Nachts um 2.20 Uhr reinigte eine Angestellte die Toilettenräume einer Bar in Bad Rappenau. In der Damentoilette fand sie eine Plastiktüte, in der sich ein kleines Stück Marihuana befand. Das Schöne für die Polizei war, dass auf der Tüte ein Aufkleber mit dem Namen des Besitzers war. So konnte der junge Mann rasch ermittelt werden. Er ist ein Polizeibekannter, der der Drogenszene zugerechnet wird.

Heilbronn: Zu stark beschleuingt

Mit mittleren Verletzungen musste am Donnerstagabend nach einem Unfall in Heilbronn ein Mann ins Krankenhaus gefahren werden. Der 38-Jährige fuhr mit seinem Mercedes auf der Schmollerstraße. Er musste bremsen, als ihm ein anderes Auto entgegen kam. Als dieses vorbei war, beschleunigte er wieder. Dies tat er aber so kräftig, dass er die Kontrolle über seinen PS-starken PKW verlor. Der Wagen prallte mit so großer Wucht gegen einen geparkten Audi, dass dieser auf einen ebenfalls parkenden BMW geschoben wurde. Der Mercedes drehte sich und blieb auf dem Dach liegen. Der Fahrer konnte sich selbst aus dem Wrack seines Autos befreien. Der Gesamtsachschaden wird von der Polizei auf knapp 20.000 Euro geschätzt.

Neckarsulm: Drei Autos beteiligt

Leichte Verletzungen erlitt eine 27-jährige bei einem Unfall am Donnerstagabend in Neckarsulm. Ein 23-Jähriger fuhr mit seinem BMW auf der Wilhelm-Herz-Straße in Richtung Erlenbach. Vor dem Kreisverkehr an der Binswanger Straße kam es zu einem Stau, dessen Ende der junge Mann offensichtlich übersah. Sein Auto prallte gegen das Heck eines stehenden Mercedes, der durch die Wucht auf einen davor befindlichen VW Touran geschoben wurde. Die Fahrerin des Mercedes wurde vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gefahren. Den entstandenen Sachschaden an den drei Fahrzeugen schätzt die Polizei auf rund 15.000 Euro.

Neckarsulm: Neongelbes Auto gesucht

Ein neongelbes Auto sucht die Polizei nach einem Unfall in Neckarsulm. Eine 32-Jährige parkte ihren Audi A4 Avant am Donnerstag, um 12 Uhr auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums in der Rötelstraße. Als sie nur eine Viertelstunde später zurückkam, sah sie, dass die vordere linke Ecke ihres Wagens beschädigt wurde. Offensichtlich war ein Unbekannter mit seinem Auto beim Aus- oder Einparken hängen geblieben und nach dem Unfall geflüchtet, ohne seine Personalien zu hinterlassen. An den Beschädigungen des Audis fand die alarmierte Polizei neongelbe Lackantragungen. Hinweise gehen an das Revier in Neckarsulm, Telefon 07132 93710.

Neckarsulm: Dreister Diebstahlsversuch

Unglaublich dreist gingen zwei Diebe am Donnerstagabend in Neckarsulm vor. Gegen 17.30 Uhr gingen die beiden Männer auf das Areal einer Kfz-Werkstadt in der Neuenstadter Straße, schnappten sich insgesamt vier neue Reifen und gingen wieder. Ihr Pech war, dass ein Nachbar das Ganze beobachtet und den Besitzer alarmiert hatte. Dieser verfolgte das Duo. Die beiden Täter ließen die Reifen zurück und flüchteten zu Fuß in verschiedene Richtungen. Bekannt von den Unbekannten ist nur, dass sie zur Tatzeit schwarze Jacken trugen. Der eine hatte darunter eine dunkelgrünes T-Shirt an. Wem die beiden Diebe aufgefallen sind oder sonstige Hinweise geben kann, sollte sich beim Polizeirevier Neckarsulm, Telefon 07132 93710, melden.

Neckarsulm: Im Bus gestürzt und verletzt

Zur ambulanten Behandlung musste der Rettungsdienst am Mittwochabend einen 76-Jährigen nach einem Sturz ins Krankenhaus fahren. Der an Krücken gehende Mann war von seinem Platz aufgestanden und stürzte mit dem Kopf gegen eine Haltestange, als der Busfahrer sein Gefährt gerade anfuhr. Zur Aufklärung des Sachverhalts werden ein Ersthelfer und ein Frau, die sich ebenfalls in dem Bus befanden, gebeten, sich mit dem Polizeirevier Neckarsulm, Telefon 07132 93710, in Verbindung zu setzen.

Lehrensteinsfeld: Nach Unfall geflüchtet

Einen ordentlichen Schlag ließ es, als am Donnerstagabend die Spiegel zweier PKW aneinander prallten. Eine 64-Jährige war gegen 20.30 Uhr mit ihrem Ford Escort von Willsbach in Richtung Lehrensteinsfeld unterwegs, als ein entgegenkommender Unbekannter mit seinem Auto zu weit nach links kam und mit dem Fahreraußenspiegel seines Wagens den Spiegel des Fords abfuhr. Obwohl der Unfallverursacher dies hätte merken müssen, fuhr er weiter, ohne sich um den angerichteten Schaden in Höhe von mehreren Hundert Euro zu kümmern. Hinweise gehen an das Polizeirevier Weinsberg, Telefon 07134 9920.

Löwenstein: Nach Unfall kam es knüppeldick

Knüppeldick kam es für einen19-Jährigen nach einem Unfall am Mittwochabend. Der junge Mann fuhr mit seinem Mercedes Sprinter durch den Wald bei Löwenstein, als der Transporter in einer Linkskurve nach rechts von der Straße abkam. Der von anderen Verkehrsteilnehmern alarmierten Polizei erzählte der junge Mann, er sei einem Wildtier ausgewichen. Doch die Beamten bemerkten nicht nur Marihuanageruch bei dem Fahrer sondern fanden auch noch etwas Marihuana im Straßengraben neben dem Sprinter. Das Rauschgift konnte dann dem 28-jährigen Beifahrer zugeordnet werden. Wie sich herausstellte, rauchten wahrscheinlich beide einen Joint. Der Fahrer musste mit zur Blutentnahme. Am Sprinter entstand Sachschaden in einer Höhe von fast 10.000 Euro. Die Polizei stellte bei der Unfallaufnahme außerdem fest, dass der Fahrer keine Tätigkeitsnachweise mit sich führte. Er muss deshalb zusätzlich mit einer Anzeige wegen eines Verstoßes gegen das Fahrpersonalgesetz rechnen.

Ilsfeld: Schaden angerichtet

Mehrere Dixi-Toiletten warfen Unbekannte in der Nacht zum Donnerstag in Ilsfeld um. Die Häuschen standen im Neubaugebiet an der Gottlob-Obenlandstraße. Die Täter beschädigten außerdem an mehreren Baggern die Zündschlösser und zerschnitten an einem der Baugeräte sämtliche Schläuche durch. Der entstandene Sachschaden liegt weit im vierstelligen Euro-Bereich.

 

PP Heilbronn