Polizeiberichte Main-Tauber-Kreis 14.03.2016

Polizei
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Großrinderfeld: Schwerer Verkehrsunfall auf der A 81

Drei Schwerverletzte waren die Folge eines Unfalls auf der A 81 zwischen der Anschlussstelle Tauberbischofsheim und der Landesgrenze. Kurz nach 14 Uhr überholte ein in Richtung Würzburg fahrender Trucker mit seinem Sattelzug einen anderen. Ein von hinten heran fahrender 62-Jähriger musste seinen PKW stark abbremsen, was eine hinter ihm fahrende 32-Jährige offensichtlich zu spät sah. Der Zusammenprall der beiden PKW war so heftig, dass der 62-Jährige, seine gleichaltrige Beifahrerin und die 32-Jährige schwere Verletzungen erlitten. Letztere wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Außer Rettungsdienst und Polizei war auch die Feuerwehr Tauberbischofsheim im Einsatz. Die A 81 musste in Richtung Bayern eine Dreiviertelstunde gesperrt werden.

Külsheim/Bad Mergentheim: Geschwindigkeitskontrollen

Zum Teil erschreckende Ergebnisse ergaben Laser-Geschwindigkeitskontrollen des Verkehrskommissariats Tauberbischofsheim am vergangenen Samstag. Am Vormittag waren die Spezialisten der Verkehrspolizei des Heilbronner Polizeipräsidiums auf der Ortsumfahrung von Külsheim. Fünf Autofahrer waren mit mehr als 21 km/h zu schnell unterwegs. Erlaubt sind an der Stelle in Fahrtrichtung Tauberbischofsheim 80 km/h. Auf die Temposünder kommen Bußgelder zwischen 70 und 120 Euro plus die Gebühren und ein Punkt in Flensburg zu. Am Nachmittag standen die Beamten auf der B 290 zwischen Herbsthausen und Bad Mergentheim, in Höhe des Parkplatzes Seufzerwäldchen. 12 Autofahrer- und -fahrerinnen, die bei erlaubten 100 km/h mit mehr als 121 km/h in Richtung Bad Mergentheim unterwegs waren, werden wie die Ertappten in Külsheim zur Anzeige gebracht. Einer wurde mit 159 km/h gemessen. Er darf sich auf ein Fahrverbot, zwei Punkte und eine Geldbuße in Höhe von 160 Euro einstellen. Absoluter Spitzenreiter war ein Motorradfahrer. 207 km/h zeigte das Laser-Messgerät, was ein dreimonatiges Fahrverbot, zwei Punkte und 1.200 Euro Bußgeld bedeutet.

 

Bad Mergentheim: Rätselhafter Rauch

Am Holzlagerplatz bei Bad Mergentheim-Althausen steige Rauch auf, meldete ein Zeuge am Sonntagabend, gegen 18 Uhr. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr stellten fest, dass offensichtlich ein Unbekannter glimmendes Sägemehl in eine Hecke an dem Lagerplatz geworfen hatte. Wer das tat und vor allem warum er es machte, ist unklar. Die Feuerwehr konnte das Entstehen eines Brandes verhindern.

Bad Mergentheim: Friteuse in Flammen

Brennendes Fett in einer Friteuse sorgte am Sonntagnachmittag für einen Einsatz von drei Feuerwehren. Ein 50-Jähriger schaltete im Außenbewirtungsbereich des Sportheims in Löffelstelzen eine Friteuse ein und arbeitete im Gebäude weiter. Fünf Minuten später bemerkte ein anderer Anwesender, dass die Frieuse brannte. Die Vereinsmitglieder versuchten, den Brand mithilfe einer Decke zu löschen, was jedoch misslang. Deshalb wurde die Feuerwehr alarmiert, woraufhin Einsatzkräfte der Wehren aus Bad Mergentheim, Edelfingen und Löffelstelzen anrückten. Die Polizei geht von einem technischen Defekt an der Friteuse aus. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es keine.

 

PP Heilbronn