Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 01.03.2016

Polizei News Unterfranken

Pkw geht in Flammen auf – Kripo ermittelt wegen Brandstiftung

OSTHEIM V.D.RHÖN, LKR. RHÖN-GRABFELD. Am Montagabend ist ein vor einem Wohnhaus abgestellter Pkw ein Raub der Flammen geworden. Die Kripo Schweinfurt geht von Brandstiftung aus und führt die weiteren Ermittlungen.
Gegen 22.15 Uhr waren Bewohner der Lange Gasse auf einen lauten Knall aufmerksam geworden. Wie sich herausstellte, stand ein auf der Straße geparkter Pkw in Brand. Rasch waren in der Folge eine Streife der Mellrichstadter Polizei und die örtliche Feuerwehr vor Ort. Letztere hatten die Flammen zügig gelöscht, so dass diese nicht auf ein Gebäude übergreifen konnten.

Wie sich im Zuge der Sachverhaltsaufnahme herausstellte, hatte ein Unbekannter außerdem nahezu zeitgleich einen Stein durch die Fensterscheibe des dortigen Anwesens geworfen. Die weiteren Ermittlungen u.a. wegen des Verdachts der Brandstiftung übernahm in der Folge die Kripo Schweinfurt. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Der Pkw ist ein Totalschaden.
Die Kriminalpolizei Schweinfurt ermittelt wegen Brandstiftung in alle Richtungen und bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise:

Wer hat rund um die Tatzeit im Ortsbereich von Ostheim, insbesondere Nähe Lange Gasse, irgendwelche verdächtigen Wahrnehmungen gemacht?
Auch Hinweise über festgestellte Fahrzeuge oder Personen, welche auf den ersten Blick unverdächtig erschienen, werden gerne entgegen genommen. Hinweise, notfalls auch anonym, bitte an die Kriminalpolizei Schweinfurt, Tel. 09721/202-1731, oder jede andere Polizeidienststelle.

 

Auffahrunfall auf der B 19 – Busfahrer mit schweren Verletzungen in Klinik

ESTENFELD, LKR. WÜRZBURG. Zu einem Auffahrunfall auf der B 19 mit mehreren Fahrzeugen ist es am Dienstagnachmittag gekommen. Ein Mann wurde leicht und ein Mann schwer verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt rund 200.000 Euro. Die B 19 in Fahrtrichtung Würzburg wird voraussichtlich noch bis 16:00 Uhr gesperrt bleiben.

 

Gegen 13:00 Uhr war eine 39-Jährige mit ihrem Opel von Schweinfurt kommend auf der B 19 in Richtung Würzburg unterwegs. Auf Höhe der Gemeinde Estenfeld kam die Frau aus bislang ungeklärter Ursache alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb mit ihrem Fahrzeug neben der Bundesstraße auf einem Acker stehen. Dies bemerkte ein 55 Jahre alter Lenker eines Entsorgungsfahrzeuges, der kurze Zeit später an die Unfallstelle kam. Der Mann stoppte auf der rechten Spur, schaltete das Warnblinklicht ein und ging zu dem Opel, um der Frau seine Hilfe anzubieten. Das abgestellte Müllfahrzeug bemerkte ein in selbiger Richtung fahrender Busfahrer offenbar zu spät. Er versuchte noch auszuweichen, fuhr aber auf das Heck des voll beladenen Mülllasters auf.

Anschließend fuhr zudem ein ungeladener Tanklastzug auf den Bus auf. Der 55-jährige Busfahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Zum Unfallzeitpunkt hatten sich keine Fahrgäste im Omnibus befunden. Anschließend wurde der Mann mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht. Der 55-jährige Lenker des Tanklastzuges zog sich leichte Verletzungen zu. Der gleichaltrige Müllfahrzeugfahrer sowie die 39-Jährige blieben unverletzt. An den vier Fahrzeugen entstand insgesamt Sachschaden in Höhe von mindestens 200.000 Euro.

Die Fahrbahn in Richtung Würzburg muss für die Unfallaufnahme, mit der die Polizeiinspektion Würzburg-Land betraut ist, sowie für die Bergung der Fahrzeuge noch bis etwa 16:00 Uhr gesperrt bleiben. Da Betriebsstoffe ausgelaufen sind, muss die Fahrbahn noch gereinigt werden. Die Floriansjünger aus Estenfeld und Kürnach sind vor Ort im Einsatz und unterstützen die Polizei unter anderem auch bei den Umleitungsmaßnahmen.

 

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Mit gestohlenem BMW vor Polizei geflüchtet – Mehrere Unfälle mit Leichtverletzten – 36-jähriger Fahrer festgenommen

BAD NEUSTADT, LKR. RHÖN-GRABFELD. Am Dienstagvormittag ist ein BMW-Fahrer vor der Polizei geflüchtet. Das zuvor im Bereich Mettmann gestohlene Fahrzeug war auf der Flucht in mehrere Unfälle verwickelt. Vier Leichtverletzte, drei beschädigte Dienstfahrzeuge und drei weitere beschädigte Pkw sind Bilanz bis zur Festnahme eines 36-Jahre alten Litauers. Der Mann wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Schweinfurt dem Haftrichter vorgeführt.

 

Gegen 09:30 Uhr war eine Streife der Polizeiinspektion Bad Neustadt im Bereich der Schwedenschanze auf der Bundesstraße 279 auf einen BMW aufmerksam geworden. Es stellte sich heraus, dass das Fahrzeug als gestohlen gemeldet war. Der Fahrer gab trotz eindeutiger Anhaltezeichen sofort Gas und versuchte, vor der beabsichtigten Kontrolle zu fliehen. Mit geschätzten 200 km/h raste der BMW in Richtung Bad Neustadt. Sofort wurden mehrere Streifenbesatzungen in die Fahndung mit eingebunden. Vor Schönau versuchte ein vorausfahrendes Polizeifahrzeug den BMW zum Anhalten zu zwingen. Dieser wich jedoch in das rechte Bankett aus und stieß beim Wiedereinscheren auf die Bundesstraße mit dem Dienstfahrzeug zusammen. Die Flucht setzte er weiter Richtung Bad Neustadt fort.

Nachdem das Fahrzeug über mehrere rote Ampeln im Stadtgebiet von Bad Neustadt ohne anzuhalten fuhr, kam es zu mehreren gefährlichen Fahrmanövern im Bereich der Meininger Straße und auch weiteren Straßen in der Innenstadt. Im Alten Molkereiweg steuerte der BMW in eine Buswendeschleife und überfuhr dort eine Verkehrsinsel. Dabei kam es zu zwei weiteren Zusammenstößen mit Polizeifahrzeugen. Trotz umfangreicher Beschädigungen setzte der BMW die Fahrt in der Siemensstraße fort. Dort stieß er frontal in einen entgegenkommenden 2er BMW, der von einem 34-Jährigen gesteuert wurde. Der 2er BMW war mit insgesamt drei Personen besetzt und schleuderte noch in ein geparktes Fahrzeug.

In diesem Bereich war es letztlich im Zusammenwirken von mehreren Polizeibeamten möglich, den Fahrer vorläufig festzunehmen. Der 36-Jährige aus Litauen klagte über Schmerzen und wurde ambulant behandelt. Die drei Personen aus dem BMW erlitten leichtere Verletzungen und wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Der insgesamt entstandene Sachschaden beläuft sich auf mindestens 60.000 Euro. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Schweinfurt hat der Beschuldigte Litauer am Mittwoch einen Termin beim Ermittlungsrichter. Dieser wird dann entscheiden, ob die Untersuchungshaft gegen den Mann angeordnet wird. Die hiesigen Polizeidienststellen stehen mit den Kollegen aus Mettmann, die den Fahrzeugdiebstahl aufgenommen haben, im engen Austausch.

 

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Matratze in Flüchtlingsunterkunft fängt Feuer – Sicherheitsdienst verhindert Übergreifen der Flammen

BAD NEUSTADT A.D. SAALE, LKR. RHÖN-GRABFELD. Durch das rasche Eingreifen des Sicherheitsdienstes konnte am Montagabend eine brennende Matratze in einer Flüchtlingsunterkunft schnell abgelöscht werden. Die Ursache für das Feuer ist nun Gegenstand der Ermittlungen der Bad Neustädter Polizei.
Gegen 18:20 Uhr hatten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes Schmorgeruch in der Flüchtlingsunterkunft in der Meininger Straße festgestellt. Schnell konnte das Feuer in einem der Zimmer lokalisiert und mit einem Feuerlöscher bekämpft werden. Dort war eine Matratze in einem der Stockbetten aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten. Bis zum Eintreffen der alarmierten Freiwilligen Feuerwehr war das Feuer bereits gelöscht. Die Floriansjünger lüfteten anschließend die Räumlichkeiten.
Die Familie, die das Zimmer bewohnt, befand sich zum Zeitpunkt des Brandausbruches beim Abendessen und nicht im Raum. So wurden durch den Brand glücklicherweise keine Personen verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 250 Euro. Die Ermittlungen hinsichtlich des Brandfalles führt die Polizeiinspektion Bad Neustadt an der Saale.

 

Nach tödlichem Verkehrsunfall auf A3 – Polizei sucht weitere Zeugen

THEILHEIM, LKR. WÜRZBURG. Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der A3, bei dem ein Audi-Fahrer tödliche Verletzungen erlitt, liegen jetzt nähere Details zum Unfallhergang vor. Die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried sucht weiter nach potentiellen Zeugen, die wohl nach dem Unfall auch auf dem Standstreifen angehalten hatten und vor dem Eintreffen der Polizei weggefahren sind.
Wie bereits berichtet, war es kurz nach 13:00 Uhr zu dem folgenschweren Verkehrsunfall in Fahrtrichtung Frankfurt gekommen. Den aktuellen Ermittlungsergebnissen zufolge war eine 29-jährige Honda-Fahrerin auf dem mittleren der drei Fahrstreifen unterwegs. In diesem Bereich der A3, kurz nach der Anschlussstelle Rottendorf, besteht keine Geschwindigkeitsbegrenzung.

Die Lenkerin des Hondas wechselte aus bislang unklaren Gründen nach links, wo der 34 Jahre alte Audi-Fahrer mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war. Bei diesem Vorgang kam es zu einer Berührung der linken Front des Hondas und dem rechten Heck des Audis. Der Audi touchierte die mittlere Betonleitwand. Danach schleuderte das Fahrzeug in das Heck eines schwarzen Lkw, der zuvor von der A7 auf die A3 gewechselt war.

Auch der Honda der Frau aus Mainz brach aus und schleuderte gegen die linke Seite eines weiteren, ungarischen Lkw in roter Farbe, der auf der rechten Fahrspur unterwegs war. Die beiden Lkw-Fahrer und die Frau aus dem Honda blieben unverletzt. Der 34-Jährige Audifahrer aus dem Landkreis Kitzingen erlag noch in dem komplett zerstörten Wagen seinen schweren Verletzungen.
Im Rahmen von Vernehmungen stellte sich heraus, dass direkt nach dem Unfall mehrere Pkw und Lkw auf dem Standstreifen angehalten hatten. Bis zum Eintreffen der Polizei hatten sich diese Fahrzeuge teilweise wieder entfernt. Es ist nicht auszuschließen, dass diese Personen Zeugen des Unfallgeschehens waren und somit auch wichtige Beobachtungen zum genauen Hergang gemacht haben könnten. Diese Fahrzeugführer werden deshalb dringend gebeten, sich unter der Tel. 09302/910-0 zu melden.

 

 

Waschmaschine gerät in Brand – 34-Jährige bei Löschversuchen schwer verletzt

BAD KISSINGEN / ARNSHAUSEN. Bei dem Brand einer Waschmaschine in einem Wohnhaus haben am Montagabend insgesamt drei Personen Verletzungen erlitten. Eine 34-Jährige musste schwer verletzt in eine Spezialklinik eingeliefert werden.
Gegen 19:30 Uhr war die Waschmaschine im Erdgeschoß des Wohnhaus wohl aufgrund eines technischen Defekts in Brand geraten. Bei dem Versuch den Brand zu löschen, erlitt eine 34-jährige Frau schwere Verbrennungen an den Beinen sowie ein Inhalationstrauma. Zwei weitere Bewohner klagten ebenfalls durch die starke Rauchentwicklung mit Atembeschwerden. Die Schwerverletzt wurde vom Rettungsdienst in eine Spezialklinik in Nürnberg eingeliefert. Die beiden anderen Personen wurden in einem Bad Kissinger Krankenhaus behandelt.

Das Feuer wurde die Feuerwehren Bad Kissingen, Arnshausen und Reiterswiesen, die mit circa 50 Feuerwehrleuten vor Ort war, gelöscht. Um die verletzten Personen kümmerten sich circa 20 Mann des Rettungsdienstes. Durch die Rauchentwicklung wurden die Wohnräume stark verrußt und der entstandene Schaden wird auf circa 15.000 Euro geschätzt.

 

Kleinbus kommt von Straße ab – Sieben verletzte Insassen

VOLKACH, LKR. KITZINGEN. Auf schneeglatter Fahrbahn ist am Montagnachmittag die Fahrerin eines Kleinbusses von der Fahrbahn abgekommen. Insgesamt sieben Insassen wurden dabei verletzt. Die Rettungskräfte und Feuerwehren waren mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort.
Am späten Montagnachmittag war die 23-jährige Fahrerin des Kleinbusses auf der Strecke zwischen Fahr und Volkach unterwegs. Bei schneeglatter Fahrbahn nach einer Rechtskurve geriet die Frau ins Schleudern und verlor die Kontrolle über das Fahrzeug. Sie kam nach rechts von der Fahrbahn ab und landete im dortigen Straßengraben. Dabei wurden sechs der Insassen leicht und ein weiterer schwer verletzt. Die Verletzten mussten zur Behandlung in die Krankenhäuser nach Volkach, Schweinfurt und Gerolzhofen eingeliefert werden.

Zu Bergung der Verletzten waren die Feuerwehren aus Volkach, Fahr, Stammheim und Sommerach mit insgesamt 50 Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst hatte sechs Krankenwägen und zwei Notärzte im Einsatz. Der Sachschaden am PKW beläuft sich auf 12.000 Euro.

 

Graffiti an Hallenwand angebracht – Kripo nimmt Hinweise entgegen

BESSENBRACH / OT KEILBERG, LKR. ASCHAFFENBURG. Zwischen Freitagabend und dem frühen Samstagmorgen hat ein Unbekannter einen Graffiti-Schriftzug an der Außenwand eines Hallengebäudes angebracht. Da eine politische Motivation im Raum steht, hat die Kripo Aschaffenburg die Ermittlungen aufgenommen und hofft jetzt auch auf Hinweise.
Zwischen Freitag, 19:20 Uhr, und Samstag, 03:30 Uhr, hatte der Unbekannte mit roter Sprühfarbe den Schriftzug an der Gewerbehalle in der Hauptstraße angebracht. Dem Inhalt nach könnte ein linksmotivierter Straftäter am Werk gewesen sein. Die Höhe des Sachschadens steht bislang noch nicht fest.
Der Sachbearbeiter der Kripo Aschaffenburg hofft jetzt auch auf Zeugenhinweise. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

 

 

Einbruch in Babyfachmarkt – Tresor aufgeflext – Kripo nimmt Hinweise entgegen

MAINASCHAFF, LKR. ASCHAFFENBURG. In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben Unbekannte bei einem Einbruch in einen Babyfachmarkt Bargeld erbeutet. Die Kripo Aschaffenburg hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft jetzt auch auf Zeugenhinweise.
Den Ermittlungen zufolge waren die Unbekannten gegen 02:00 Uhr in das Fachgeschäft Am Glockenturm eingestiegen. Hierzu öffneten die Täter gewaltsam eine Hintereingangstüre und hebelten auch mehrere Innentüren auf. Mit einem Trennschleifer brachen die Einbrecher einen Tresor auf und entwendeten daraus Bargeld. Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt.
Die Kripo Aschaffenburg hofft bei den weiteren Ermittlungen jetzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Wer Verdächtiges beobachtet hat, das mit der Tat in Verbindung stehen könnte, wird gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 zu melden.

 

 

Nach Auffinden eines Leichnams in versunkenem Pkw – Obduktion durchgeführt – keine Hinweise auf Fremdeinwirkung

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 01.03.2016

GEMÜNDEN A.MAIN, LKR. MAIN-SPESSART. Nach dem Auffinden eines männlichen Leichnams in einem in der Saale versunkenen Pkw am Sonntagmittag, wurde der Mann am Montag obduziert. Dabei ergaben sich keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung, die im Zusammenhang mit dem Tod des 85-Jährigen stehen könnte.

 

Wie bereits berichtet, waren Spaziergänger am Sonntag gegen 13.00 Uhr auf den roten Wagen im Mühlgraben der Saale aufmerksam geworden. Im Zuge aufwändiger Bergungsarbeiten, bei denen ein Kran und Taucher zum Einsatz kamen, war das Auto geborgen worden. Die Beamten fanden darin einen männlichen Leichnam.

Noch am Sonntag hatten Beamte der Würzburger Kripo die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Zunächst wurde festgestellt, dass es sich bei dem Toten um einen 85-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen handelt. Er war seit Mitte Februar – nach einem Besuch in der Region – als vermisst gemeldet.

Auf Antrag der Würzburger Staatsanwaltschaft wurde am Montag eine richterlich angeordnete Obduktion des Mannes durchgeführt. Dabei konnten keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung festgestellt werden, die im Zusammenhang mit dem Tod des Mannes stehen könnte. Dem Ergebnis zur Folge ist der Mann ertrunken.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen gehen die Beamten davon aus, dass der Mann mit seinem Wagen wohl am Tag seines Verschwindens, dem 13.02.2016, auf der Straße parallel zur Saale in Richtung Schönau unterwegs war. Ungefähr auf Höhe der der Bahnunterführung/B26 kam er vermutlich nach links von der Fahrbahn ab und geriet in den Fluss. Die Ursache dafür kann nicht abschließend geklärt werden. Vermutlich hat die Strömung den Wagen dann zum Auffindeort transportiert.

 

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PP Unterfranken