Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 02.02.2016

Mobiltelefone und Tablets im großen Stil gestohlen – Polizei nimmt mehrere Tatverdächtige fest – Ermittlungen der Kripo dauern an

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt

BAD NEUSTADT A. D. SAALE. Nachdem aus einem Elektronikgeschäft zahlreiche Smartphones und Tablets im Wert von rund 5.000 Euro entwendet worden waren, haben die Verantwortlichen in der vergangenen Woche die Polizei eingeschaltet. Im Rahmen der Ermittlungen konnten zwei Tatverdächtige festgenommen werden, einer sitzt nach Entscheidung des Ermittlungsrichters mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt ein.
Aus einem Elektronikmarkt in der Borsigstraße waren, wie durch einen Inventurbericht ans Licht kam, im Januar rund 40 Mobiltelefone sowie sechs Tablets und Speichermedien gestohlen wurden. Der Geschädigte wandte sich an die Bad Neustädter Polizei. Die Auswertung der Videoaufzeichnungen brachte mehrere Tatverdächtige ins Spiel, von denen einer am vergangenen Donnerstag durch einen Angestellten im Einkaufsmarkt wiedererkannt wurde. Der Mann verständigte sofort die Polizei. Eine Streife der Polizeiinspektion Bad Neustadt nahm wenig später noch in dem Geschäft einen 27-jährigen Osteuropäer fest. Bei dem Beschuldigten konnte ein gestohlenes Smartphone sichergestellt werden.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wurde noch am Abend die Gemeinschaftsunterkunft des Mannes durchsucht. Hierbei wurden weitere Beweismittel sichergestellt. Der Beschuldigte ist nun zudem dringend verdächtig, Mitte Januar zwei Tablets aus dem Elektronikmarkt entwendet zu haben.

Bei einer weiteren Durchsuchung am Donnerstag hatten die Beamten unter anderem fünf Mobiltelefone sichergestellt, die von mehreren Diebstählen aus dem oben genannten Fachgeschäft stammen. Ein 37 Jahre alter Tatverdächtiger aus Osteuropa muss sich nun wegen insgesamt drei Taten, bei denen er Mobiltelefone aus dem Elektronikmarkt entwendet haben soll, verantworten. Der Beschuldigte wurde noch am Donnerstag dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl wegen Fluchtgefahr erließ. Der 37-Jährige sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Mittlerweile ist die Kripo Schweinfurt in die Ermittlungen eingebunden. Diese prüft insbesondere, ob die Tat überörtliche und bandenmäßige Strukturen aufweist. Die Ermittlungen der Kripo Schweinfurt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt, insbesondere zur Identifizierung weiterer Mittäter und der Aufklärung weiterer Taten, dauern an.

 

Streit in der Gemeinschaftsunterkunft endet mit zwei Verletzten

WERNECK OT ESSLEBEN, LKR. SCHWEINFURT. Bei einem Streit zwischen vier Zuwanderern aus Syrien am Sonntagnachmittag sind ein 17-Jähriger und sein zwei Jahre älterer Bruder verletzt worden. Die Schweinfurter Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung gegen zwei Beschuldigte im Alter von 23 und 27 Jahren.
In der Gemeinschaftsunterkunft in der Hauptstraße war es gegen 16.30 Uhr zu einem Konflikt zwischen vier jungen Männern aus Syrien gekommen. Jeweils zwei Brüder waren zunächst verbal in Streit geraten, in der Folge schlugen ein 27 und ein 23 Jahre alter Mann auf die zwei Geschädigten ein. Ein 17-Jähriger wurde dabei leicht verletzt. Ein 19-Jähriger bekam einen Schlag mit einem Messer ab und zog sich eine Platzwunde am Kopf zu. Die beiden Verletzten wurden durch den Rettungsdienst zur Behandlung in eine Klinik gebracht.

Die Schweinfurter Polizei nahm die beiden Beschuldigten fest und mit zur Dienststelle. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Männer wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen der Polizeiinspektion Schweinfurt wegen gefährlicher Körperverletzung dauern an.

 

Einbruch in Büro einer Kindertagesstätte

WÜRZBURG. Im Laufe der letzten Tage ist ein Unbekannter in das Büro einer Kindertagesstätte in der Innenstadt eingebrochen. Mit einem kleineren und leeren Möbeltresor türmte der Einbrecher. Die Kripo Würzburg ermittelt und bittet um Zeugenhinweise.
In der Zeit von vergangenem Mittwoch, circa 13.00 Uhr, bis Montagmittag, etwa 12.30 Uhr, verschaffte sich der Täter zunächst gewaltsam Zutritt zu dem Anwesen in der Klinikstraße. In der Folge entwendete der Einbrecher einen ungenutzten in einem Büroschrank angebrachten Möbeltresor im Wert von etwa 60 Euro. Der angerichtete Sachschaden, unter anderem auch an einigen Türen, beläuft sich auf circa 500 Euro.
Die Kripo Würzburg hat die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernommen und bittet um Hinweise von Zeugen. Wem im Bereich der Kindertagesstätte in den vergangenen Tagen verdächtige Personen aufgefallen sind oder wer sonst sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Einbruch in Tankstelle – Polizei sucht Zeugen

KAHL AM MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Samstag in den frühen Morgenstunden sind Unbekannte in eine Tankstelle eingebrochen. Die Täter drangen gewaltsam ins Innere der Tankstelle vor und ließen Zigaretten im Wert von mehreren tausend Euro mitgehen. Die Ermittler der Alzenauer Polizei hoffen nun auch auf Hinweise von Zeugen.
Gegen 02:20 Uhr hatten drei unbekannte Einbrecher die Eingangstüre einer Tankstelle in der Forststraße mit einem Vorschlaghammer eingeschlagen. Anschließend waren sie in das Gebäude eingedrungen und hatten eine größere Menge Zigaretten entwendet. Es entstand ein Beuteschaden in Höhe von ca. 4.000 Euro und ein Sachschaden in Höhe von ca. 2.000 Euro. Die drei Täter verwendeten zur Tatausführung einen Pkw Audi, Kombi, in der Farbe schwarz mit silberner Dachreling, mit dem sie nach der Tat in Richtung Hanau flüchteten. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur.
Der Sachbearbeiter hofft nun auch, dass Zeugen in der Nacht etwas Verdächtiges gesehen oder gehört haben könnten. Wer sachdienliche Hinweise, vor allem zu dem Audi, geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei in Alzenau unter Tel. 06023/944-0 in Verbindung zu setzen.

 

Vier Verletzte bei Frontalzusammenstoß – Sachverständige vor Ort – Polizei sucht unbeteiligte Zeugen

RÜDENHAUSEN, LKR. KITZINGEN. Zu einem folgenschweren Verkehrsunfall ist es am Dienstagmorgen auf der Staatsstraße 2420 gekommen. Dabei sind vier Personen schwer verletzt worden, zwei Männer mussten durch die Feuerwehr aus den Fahrzeugwracks gerettet werden. Zur Klärung des Unfallherganges hat die Staatsanwaltschaft Würzburg zur Unterstützung der Kitzinger Polizei eine Sachverständige an die Unfallstelle beordert.
Gegen 07:00 Uhr war ein 36 Jahre alter Golf-Fahrer auf der Staatsstraße 2420 von Rüdenhausen kommend in Richtung Wiesenbronn unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der VW auf die Gegenfahrbahn und touchierte dort einen entgegenkommenden zweiten VW Golf. Der 22-Jährige Fahrer kam daraufhin ins Schleudern. Er prallte mit seinem Fahrzeug in der Folge frontal in einem hinter dem ersten Golf ebenfalls in Richtung Wiesenbronn fahrenden Audi A3, der mit zwei Personen besetzt war.

Der 36-Jährige, der 22-Jährige sowie der 18-jährige Fahrer des Audis wurden schwer verletzt. Ein 35 Jahre alter Mann, der im Audi als Beifahrer gesessen hatte, wurde schwerstverletzt. Ihn flog ein Rettungshubschrauber in eine umliegende Klinik. Auch die übrigen drei Männer wurden durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser gebracht.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Rüdenhausen, Wiesenbronn, Castell und Abtswind waren mit mehr als 50 Kräften im Einsatz. Die Floriansjünger befreiten den 36-jährigen Golf-Fahrer und den 35 Jahre alten Beifahrer des Audis, die in den Fahrzeugen eingeklemmt waren. An den drei Fahrzeugen entstand jeweils wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von insgesamt rund 15.000 Euro.

Mit der Unfallaufnahme ist die Kitzinger Polizei betraut. Eine Sachverständige ist auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg ebenfalls eng in die Unfallaufnahme eingebunden. Die Staatsstraße ist für die Unfallaufnahme und die Bergung der Fahrzeuge, für die auch ein Kran eingesetzt werden muss, gesperrt. Umleitungsmaßnahmen sind bereits eingerichtet. Die Sperrung wird voraussichtlich noch bis etwa 10:30 Uhr andauern (Stand 09:45 Uhr).
Zur Klärung des genauen Unfallhergangs sucht die Polizei dringend unbeteiligte Zeugen. Wer den Unfallhergang beobachtet hat, wird gebeten, sich unter Tel. 09321/141-130 bei der Polizeiinspektion Kitzingen zu melden.