Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 03.12.2015

geralt / Pixabay Archiv Dummy für Gewalt

Kripo stellt 2 Kilogramm Haschisch und gestohlene Kleidung sicher – zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 03.12.2015

WÜRZBURG. Intensive Ermittlungen der Kripo Würzburg haben innerhalb einer Woche zu Festnahmen sowie Sicherstellungen von Betäubungsmittel und rund 50 Paketen mit gestohlener Bekleidung geführt. Neben einem mutmaßlichen Drogendealer aus Würzburg sind die Beamten nun auch einer vermeintlichen Hehlerbande auf der Spur. Zwei Tatverdächtige sitzen bereits in Untersuchungshaft.

 

Die Kripo Würzburg hatte in den vergangenen Monaten umfangreiche Ermittlungen gegen einen Tatverdächtigen aus Würzburg geführt. Am Mittwoch, den 25. November, hatten Beamte der Kriminalpolizei den 26-Jährigen dann auf der A 3 an der Anschlussstelle Kist festgenommen. Im Fahrzeug des jungen Mannes stellten die Beamten neben mehreren Messern auch rund 2 Kilogramm Haschisch fest, das der junge Mann offenbar kurz zuvor in Frankfurt am Main erworben hatte. Der Beschuldigte steht insoweit im dringenden Verdacht, bewaffnet mit Betäubungsmitteln im Raum Würzburg Handel getrieben zu haben.

In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg erfolgten im Rahmen des Zugriffs auch Durchsuchungen gegen den Beschuldigten. Hierbei wurden neben den Drogen und dem Fahrzeug des Mannes auch weitere, bei einer Wohnungsdurchsuchung aufgefundene Beweismittel, sichergestellt. Am Folgetag wurde der Tatverdächtige dann dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete die beantragte Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten an. Der 26 Jahre alte Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen erhärteten sich die Verdachtsmomente gegen fünf weitere Beschuldigte. Vier Männer im Alter von 25 bis 44 Jahren aus Würzburg und eine 22 Jahre alte Frau aus Mittelfranken haben offensichtlich mit dem 26-Jährigen gemeinsam kriminelle Geschäfte unternommen, die der junge Mann als zweites Standbein zu den Drogen betrieb. Sie alle stehen in dem Verdacht, arbeitsteilig regelmäßig Pakete mit Originalware bei einer Bekleidungsfirma aus dem Raum Würzburg entwendet und anschließend veräußert zu haben. Bei dem geschädigten Unternehmen ist bislang einen Schaden von über 55.000 Euro entstanden.

Nachdem die Staatsanwaltschaft Würzburg entsprechende Beschlüsse erwirkt hatte, wurden auch die Wohnungen der weiteren Tatverdächtigen Anfang der Woche durchsucht. Hierbei stellten die Beamten umfangreiche Beweismittel und Ware im Wert von rund 9.000 Euro sicher. Der 25-Jährige Haupttäter, dem vorgeworfen wird, gemeinsam mit dem 26-Jährigen den schwunghaften Handel mit den Bekleidungsstücken zu treiben, wurde am Mittwoch bei Nürnberg festgenommen. Gegen ihn lag ein bereits im Vorfeld erwirkter Untersuchungshaftbefehl vor. Nachdem dem Beschuldigten der Haftbefehl am Donnerstagmittag durch den Ermittlungsrichter eröffnet worden war, wurde auch er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg von der Kriminalpolizei Würzburg geführten Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie wegen gewerbsmäßiger Bandenhehlerei dauern unterdessen an.

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Erneuter Einbruch in Bürogebäude – Kripo sucht Zeugen

WÜRZBURG / INNENSTADT. Nachdem vergangene Woche in ein Bürogebäude eingebrochen worden war, ist der Würzburger Polizei mittlerweile ein weiterer Einbruch von Dienstag auf Mittwoch gemeldet worden. Die Kripo Würzburg hofft nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.
Wie bereits berichtet, waren in der Zeit von Freitag auf Sonntag Unbekannte in das Bürogebäude in der Theaterstraße eingedrungen. Aus Büroräumen im ersten Obergeschoss wurde eine geringe Menge an Münzgeld, ein Armband, Schreibutensilien und diverse elektronische Geräte im Gesamtwert von circa 700 Euro entwendet.

Nun ist in der Zeit von Dienstag, 20:00 Uhr, bis Mittwoch, 18:00 Uhr, erneut in das Gebäude an der Ecke zur Eichhornstraße eingebrochen worden. Die Täter hatten versucht, die Eingangstüre zu einem Büro im zweiten Obergeschoss aufzuhebeln. Dies gelang den Unbekannten offenbar auch deshalb nicht, da diese von ihnen mit einer zusätzlichen Sicherung versehen war. Der angerichtete Sachschaden wird auf rund 500 Euro geschätzt.
Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

 

Nach Angriff mit Messer – 23-Jähriger verletzt in Klinik – Polizei nimmt 44-jährigen Tatverdächtigen fest

WÜRZBURG / ZELLERAU. Am Mittwochnachmittag ist ein junger Mann von einem Bekannten mit einem Messer verletzt worden. Die Würzburger Polizei nahm wenig später einen Tatverdächtigen fest und stellte bei dem 44-Jährigen auch Beweismittel sicher. Die Kripo Würzburg hat unterdessen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg die Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts des versuchten Totschlags übernommen.
Gegen 15:20 Uhr hatte ein 23-Jähriger über Notruf die Polizei verständigt und mitgeteilt, er sei gerade von einem Bekannten mit einem Messer verletzt worden. Sofort eilten eine Streife der Würzburger Polizei und der Rettungsdienst in die Benzstraße. Der Geschädigte hatte Stichverletzungen an der Hand sowie Verletzung am Bein erlitten und wurde nach der Erstversorgung vor Ort in eine Würzburger Klinik eingeliefert. Dem Verletzten waren nur die Beschreibung und der Spitzname des Angreifers bekannt.

Die Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt kombinierten schnell und richtig aus den gegebenen Daten und suchten einen ihnen bekannten 44 Jahre alten Mann an seiner Wohnanschrift auf. Dort stellten sie bei dem Verdächtigen die mutmaßliche Tatwaffe sowie weitere Beweismittel sicher. Der 44-Jährige wurde festgenommen und musste die Beamten zur Dienststelle begleiten.

Dort übernahm die Würzburger Kriminalpolizei den Fall. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte im Hinblick auf die widersprüchlichen Angaben der Beteiligten auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags dauern an.

 

Nach Auftreten eines Exhibitionisten – Dringend Tatverdächtiger leistet Widerstand bei Festnahme – Zwei Polizeibeamte verletzt

WÜRZBURG. Am Mittwochmorgen war ein Mann mit exhibitionistischen Handlungen gegenüber zwei Schülerinnen aufgetreten. Bei der vorläufigen Festnahme vor Ort versuchte der Beschuldigte zu flüchten und wurde von den Beamten überwältigt. Zwei Polizeibeamte der Inspektion Würzburg-Stadt erlitten dabei Verletzungen. Nach Abschluss aller Maßnahmen kam der 49-jährige Tatverdächtige wieder frei.
Gegen 07:40 Uhr waren zwei Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren in der Grünanlage am Rennweger Ring auf dem Weg zur Schule. Sie wurden auf einen Mann aufmerksam, der auf einer Parkbank saß und an seinem Geschlechtsteil manipulierte. Nach den Beobachtungen der Mädchen suchte er hierbei auch Blickkontakt. Die Schülerinnen rannten weg und informierten die Polizeieinsatzzentrale über Notruf. Sofort machte sich eine Zivilstreife der Würzburger Polizei auf den Weg und erkannte den dringend Verdächtigen auf der Parkbank. Beim Ansprechen sprang der Beschuldigte sofort auf und wollte zu Fuß flüchten. Nach wenigen Metern überwältigten die Beamten den Mann und forderten Unterstützung an.

Beim Anlegen der Handfesseln wehrte sich der 49-jährige Beschuldigte derart heftig, dass zwei Polizisten verletzt wurden. Eine Beamtin erlitt eine Handverletzung und ist vorübergehend nicht mehr dienstfähig. Ein männlicher Beamter kam mit oberflächlichen Kratz- und Schürfwunden davon. Der 49-Jährige wurde zur Polizeidienststelle gebracht und vorübergehend in Gewahrsam genommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde er am späten Mittwochvormittag wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen ihn wird jetzt wegen Exhibitionistischer Handlungen, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzungsdelikten ermittelt.
Einbruch in Wohnhaus – Scheibe eingeschlagen – Kripo nimmt Hinweise entgegen

DITTELBRUNN / OT HAMBACH, LKR. SCHWEINFURT. Zwischen Dienstagmorgen und Mittwochmittag ist ein Einbrecher in ein Einfamilienhaus eingestiegen. Mit Schmuck und Bargeld machte er sich unerkannt aus dem Staub. Die Kripo Schweinfurt ermittelt und hofft jetzt auch auf Zeugenhinweise.
In der Zeit zwischen Dienstag, 08:30 Uhr, und Mittwoch, 12:30 Uhr, hatte der Täter das Gelände des Einfamilienhauses in der Hennebergstraße betreten. Eine Fensterscheibe des Schlafzimmers schlug der Unbekannte ein und kam so in das Gebäude. In nahezu allen Zimmern suchte der Täter nach Beute und verschwand letztlich mit Bargeld und Schmuck in noch unbekanntem Gesamtwert. Der Sachschaden wird auf 500 Euro geschätzt.
Die Kriminalpolizei Schweinfurt hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft jetzt auch auf Zeugenhinweise. Wer zur Tatzeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich unter Tel. 09721/202-1731 zu melden. Ebenso ist für den Sachbearbeiter von Interesse, wann der Einbrecher genau eingestiegen ist. Eventuell hat jemand das Einschlagen der Fensterscheibe wahrgenommen.

 

Fußgängerin von Klein-Lkw erfasst

ASCHAFFENBURG. Am frühen Mittwochabend erfasste ein Lkw-Fahrer mit seinem Außenspiegel eine Fußgängerin. Die 55-Jährige kam mit einem Rettungswagen in eine Klinik. Die Unfallermittlungen führt die Polizeiinspektion Aschaffenburg.
Gegen 18:30 Uhr befuhr der 52-jährige Fahrer eines Klein-Lkw die Maintalstraße in Richtung Aschaffenburg. Einige Meter vor der neuen Brücke erblickte er eine auf dem Fahrstreifen entgegenkommende, dunkel gekleidete Fußgängerin und leitete eine Vollbremsung ein. Gleichzeitig wich er nach links aus, touchierte aber die 55-jährige Frau noch mit dem rechten Außenspiegel. Durch den Anstoß wurde die Fußgängerin in den nebenan gelegenen Grünstreifen abgewiesen.

Neben dem Rettungsdienst war auch ein Notarzt vor Ort. Mit bislang unbekannten Verletzungen wurde sie in ein Krankenhaus gebracht. Nach ersten Erkenntnissen wurde die Fußgängerin jedoch nicht lebensgefährlich verletzt. Durch die Kollision wurde der Außenspiegel vom Fahrzeug abgerissen. Weiterhin entstanden Lackschäden an der rechten Fahrzeugseite. Die am Pkw entstandene Schadenshöhe wird auf cirka 800 Euro geschätzt.

 

Preis beim Fahrzeugverkauf gedrückt – Möglicherweise Betrüger am Werk

SCHWEINFURT. Drei Unbekannte haben am Mittwoch einen Pkw von einem Privatmann gekauft. Die Schweinfurter Polizei geht jetzt der Frage nach, ob die Männer durch betrügerische Tricks den Kaufpreis um mehrere tausend Euro nach unten gedrückt haben. Das Polizeipräsidium rät allgemein zur Vorsicht beim Fahrzeugverkauf.
Ein Schweinfurter hatte einen VW-Bus im Internet zum Verkauf angeboten. Im Laufe des Mittwochs kündigte sich ein potentieller Käufer am Telefon an, der kurz darauf auch an der Wohnanschrift zusammen mit zwei weiteren Männern auftauchte. Obwohl der Fahrzeugbesitzer den VW noch im Vorfeld ohne Mängel überprüft hatte, stellten die Männer im Laufe der Verkaufsverhandlungen Öl im Kühlerwasser fest. Nach deren Darstellung würde das auf eine defekte Zylinderkopfdichtung hindeuten und der Kaufpreis von 6.500 Euro wäre dadurch nicht mehr gerechtfertigt. Letztlich drückten die Käufer den Preis auf 3.700 Euro und ein Vertrag wurde unterschrieben. Eigentlich war im Nachgang ausgemacht, dass der Bus am Folgetag abgeschleppt werden soll. Kurzerhand nahmen ihn die Unbekannten doch fahrenderweise mit, was natürlich bei defekter Zylinderkopfdichtung nicht sehr sinnvoll wäre.

Erst am Abend kamen dem Verkäufer Zweifel und er meldete sich bei der Schweinfurter Polizei. Jetzt prüft die Polizei, ob möglicherweise Betrüger am Werk waren.

Zwar liegen bislang noch keine konkreten Hinweise vor, doch der Polizei ist eine solche Masche bereits bekannt. In gleichgelagerten Fällen war es so, dass Betrüger während den Verhandlungen den Pkw-Verkäufer geschickt ablenkt und zum Beispiel aufforderten, den Motor zu starten. In einem unbeobachteten Moment tröpfelten die Täter dann kleine Mengen Öl in das Kühlerwasser und spielten dann vor, dass der Motor einen Schaden hat. Dieser Umstand ist dann die Grundlage dafür, den Preis extrem nach unten zu drücken.
Das Polizeipräsidium Unterfranken warnt deshalb gerade private Autoverkäufer vor einer solchen Masche. Seien sie aufmerksam und lassen Sie zur Not das Fahrzeug von einer unabhängigen Stelle überprüfen, bevor Sie unter Wert verkaufen.

 

 

Nach Schwelbrand in Einfamilienhaus – Erste Hinweise zur Ursache ermittelt

EUERDORF / OT WIRMSTHAL, LKR. BAD KISSINGEN. Nach dem Schwelbrand in einem Einfamilienhaus am Mittwochvormittag haben die Brandermittler erste Hinweise zur Ursache ermitteln können. Demnach war der Betrieb eines Kaminofens für die Brandentstehung verantwortlich.
Wie bereits berichtet, war gegen 11:00 Uhr der Notruf über die starke Rauchentwicklung in dem Einfamilienhaus, das in der Friedhofstraße liegt, bei der Polizeieinsatzzentrale eingegangen. Schnell war der Schwelbrand im Erdgeschoß des Wohngebäudes durch die Freiwilligen Feuerwehren gelöscht. Ein Dackel konnte unter Einsatz von Atemschutz noch lebendig ins Freie gebracht werden. In einer Tierklinik starb der Vierbeiner trotz aller Bemühungen. Personen wurden bei dem Feuer nicht verletzt.

Am Nachmittag nahmen die Brandermittler der Kripo Schweinfurt die Ermittlungen vor Ort auf. Nach deren ersten Erkenntnissen war ein Sessel in Brand geraten, der nahe an einem Kaminofen stand. Hier hatte das Feuer seinen Ursprung gefunden und breitete sich letztlich auf weiteres Mobiliar aus. Der Sachschaden wird weiter auf etwa 50.000 Euro geschätzt.

 

Suizidversuch in Polizeizelle – 35-Jähriger unverletzt in Bezirkskrankenhaus eingewiesen

WÜRZBURG / ZELLERAU. Am Mittwochabend hat ein 35-Jähriger versucht, sich in einer Arrestzelle der Würzburger Polizei selbst zu strangulieren. Eine Beamtin war auf die Situation aufmerksam geworden und schritt rechtzeitig ein. Unverletzt wurde der alkoholisierte Mann in ein Bezirkskrankenhaus eingewiesen.
Gegen 18:30 Uhr hatte die Polizeibeamtin eine Zellenkontrolle im Dienstgebäude in der Weißenburgstraße durchgeführt. Hierbei erkannte sie einen 35-Jährigen in einer Zelle, der gerade im Begriff war, sich mit einer Decke selbst zu strangulieren. Die Beamtin schritt mit hinzugerufenen Kollegen rechtzeitig ein und der Mann blieb unverletzt.

Der 35-Jährige befand sich in Gewahrsam der Polizei, nachdem ein Zeuge gegen 17:00 Uhr an einer Würzburger Bushaltestelle auf ihn aufmerksam geworden war. Bei einer Überprüfung stellten die Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt vor Ort fest, dass der Mann stark alkoholisiert war. Daraufhin wurde er zur Polizeidienststelle gebracht.

Nachdem ein Arzt die Haftfähigkeit überprüft hatte und auch der Ermittlungsrichter den Gewahrsam bestätigt hatte, wurde er zur Ausnüchterung in die Arrestzelle gebracht. Nach dem Vorfall wurde er in ein Bezirkskrankenhaus eingewiesen.

 

Nach Sachbeschädigungen auf Rohbau – Polizei ermittelt Tatverdächtigen

SCHWEINFURT. Ein Rohbau in einem Wildpark und Firmeneigentum eines dort tätigen Handwerkerbetriebes aus dem Landkreis Schweinfurt war in den vergangenen Monaten Ziel eines Unbekannten. Mehrmals wurden Sachbeschädigungen und Schmierereien gemeldet. Nun hat die Kripo Schweinfurt einen Tatverdächtigen ermittelt.
Wie bereits berichtet, hatte ein Unbekannter mehrmals Sachbeschädigungen auf einem Rohbau im Wildpark in der Ernst-Paul-Straße begangen. Insgesamt ermittelt die Schweinfurter Polizei in sieben Fällen. Beim größten Fall Anfang Mai waren in dem Gebäude, das zukünftig als Bauernhaus für Tiere genutzt werden soll, Stromkabel durchtrennt, Fenster zerkratzt und Baumaschinen beschädigt worden. Außerdem waren auch Hakenkreuze in den sogenannten Ehrenstein, einen Anhänger und ein Fahrzeug einer Verputzerfirma eingeritzt worden.

Bei weiteren Fällen wurden mehrere Fahrzeuge des Handwerkbetriebes mit Hakenkreuzen und Parolen beschmiert. Weiterhin sind Sicherungskästen und Kabeltrommeln auf der Baustelle im Wildpark beschädigt worden. Der dabei entstandene Sachschaden beläuft sich insgesamt auf rund 20.000 Euro.

Die Kripo Schweinfurt hat nun einen Tatverdächtigen ermittelt. Der Beschuldigte ist selbst Angehöriger der geschädigten Firma. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

 

PP Unterfranken