Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 04.03.2016

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35-Jähriger nach Drogenkonsum verstorben

SCHWEINFURT. Am Donnerstagabend wurde ein 35-Jähriger tot in seiner Schweinfurter Wohnung aufgefunden. Nach den bislang gewonnenen Erkenntnissen dürfte der Tod des Mannes infolge Drogenkonsums eingetreten sein. Absolute Klarheit soll nun eine Obduktion und auch ein toxikologisches Gutachten bringen. Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Schweinfurt.
Gegen 22:40 Uhr war der Notruf bei der Polizeieinsatzzentrale über die regungslose Person in einer Schweinfurter Wohnung eingegangen. Der Mitteilung nach hätte sich der Mann zuvor längere Zeit in der Toilette eingeschlossen. Beim Eintreffen von Polizei und Notarzt konnte nur noch der Tod des 35-Jährigen festgestellt werden.

Im Umfeld des Toten stellten die Einsatzkräfte typische Utensilien von Heroin-Konsum und auch Kleinmengen des Betäubungsmittels sicher. Aufgrund der Auffindesituation des Mannes besteht der Verdacht, dass der Tod aufgrund des Betäubungsmittelkonsums eingetreten ist.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wird die Leiche obduziert. Die Ergebnisse der toxikologischen Untersuchungen, die für die Feststellung der genauen Todesursache ebenfalls noch von Bedeutung sind, werden erfahrungsgemäß aber erst in einigen Wochen vorliegen.

Im Jahr 2015 waren 16 Personen als Rauschgifttote in die Kriminalstatistik des Polizeipräsidiums Unterfranken eingegangen.

 

Bei Wohnungsdurchsuchung Rauschgift gefunden – Ermittlungen gegen 24-Jährigen

SAND AM MAIN, LKR. HASSBERGE. Rauschgiftfahnder der Kripo Schweinfurt haben bei einer Wohnungsdurchsuchung am Mittwoch rund 80 Gramm Rauschgift aufgefunden. Die Ermittlungen führt die Staatsanwaltschaft Bamberg zusammen mit der Kripo Schweinfurt.
Gegen 10:00 Uhr waren die Polizisten vor der Türe des 24-Jährigen gestanden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg war nämlich ein Durchsuchungsbeschluss erlassen worden, da der junge Mann im Verdacht stand, Betäubungsmittel zu besitzen.

Bei einer genauen Nachschau stießen die Fahnder u. a. auf etwa 50 Gramm Haschisch, ca. 20 Gramm Amphetamin und weitere Kleinmengen Marihuana, die sichergestellt wurden. Der 24-Jährige muss sich jetzt wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz verantworten.

 

Nach Brand in Obergeschoß eines Wohnhauses – Erhitztes Öl als Brandursache ermittelt

ZEITLOFS, LKR. BAD KISSINGEN. Nachdem es Mittwochabend zu einem Brand im Obergeschoß eines Einfamilienhauses gekommen war, haben die Ermittlungen der Kripo Schweinfurt mittlerweile zur Klärung der Brandursache geführt. Demnach entzündete sich überhitztes Öl auf einer Kochstelle.
Wie bereits berichtet, war der Brand in der Altengronauer Straße gegen 17:30 Uhr bei der Integrierten Leitstelle gemeldet worden. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr trat ein couragierter Nachbar in Erscheinung, der den Haubewohner auf einen sicheren Balkon führte. Der 64-Jährige wurde von dort mittels einer Leiter von der Feuerwehr gerettet. Der Brand war letztlich schnell unter Kontrolle.

Die Spezialisten der Kripo Schweinfurt haben am Donnerstag die Ermittlungen vor Ort weitergeführt. Nach deren Feststellungen hatte sich überhitztes Öl auf einer Kochstelle entzündet. Die Flammen schlugen letztlich auf die Dunstabzugshabe über. Der Sachschaden, der hauptsächlich durch Ruß entstanden ist, wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.

Der 64-Jährige wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Er wird wohl im Laufe des Freitags wieder entlassen.

 

14-Jähriger bewusstlos in Wohnung – Kohlenmonoxidverletzung festgestellt – Kripo ermittelt

WÜRZBURG / HEIDINGSFELD. Am Donnerstagabend ist ein 14-Jähriger lebensgefährlich und eine 16-Jährige leichter verletzt worden. Eine mögliche Ursache könnte eine erhöhte Kohlenmonoxidkonzentration in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses gewesen sein. Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen.
Kurz nach 20:00 Uhr war der Notruf über eine bewusstlose Person im Bad der Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Frau-Holle-Weg bei der Integrierten Leiststelle eingegangen. Als die Rettungskräfte vor Ort waren, schlug sofort ein CO-Messgerät an und zeigte eine gefährliche Konzentration. Einen 14-Jährigen, der von seiner 16-jährigen Schwester zuvor bewusstlos im Bad gefunden worden war, brachten die Rettungskräfte ebenso wie die Jugendliche selbst aus der Wohnung ins Sichere.

Nach einer Erstbehandlung des Jüngeren in einem Würzburger Krankenhaus musste er in eine Spezialklinik geflogen werden. Die 16-Jährige hat dem Sachstand nach nur leichtere Verletzungen erlitten. Sie wurde aber auch in eine Würzburger Klinik eingeliefert.

Die Würzburger Kriminalpolizei hat in der Folge die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Zur genauen Abklärung wird am Montag auch ein Sachverständiger des Bayerischen Landeskriminalamtes mit hinzugezogen. Es besteht der Verdacht, dass eine Gastherme im Bad für die erhöhte Kohlenmonoxidkonzentration verantwortlich sein könnte.

 

 

Nach Verfolgungsfahrt – Fahndung dauert an – Polizei hofft weiter auf Hinweise

KLEINWALLSTADT / OT HOFSTETTEN, LKR. MILTENBERG. Nachdem sich am Donnerstagabend ein als gestohlen gemeldetes Fahrzeug einer Polizeikontrolle entzog und letztlich brennend in einem Waldstück aufgefunden wurde, laufen die Fahndungsmaßnahmen weiter mit Hochdruck. Die Polizei nimmt weiter Hinweise von Zeugen entgegen, da nicht auszuschließen ist, dass sich die Gesuchten immer noch im Bereich aufhalten.

 

Wie bereits berichtet, waren Polizeibeamte gegen 19:20 Uhr auf der A3 bei Aschaffenburg in Fahrtrichtung Würzburg auf einen Opel Mokka aufmerksam geworden, der wegen Diebstahls gesucht wurde. Das Fahrzeug war dem Sachstand nach Ende Dezember 2015 im Bereich von Mettmann gestohlen worden und von den Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen zur Fahndung ausgeschrieben. Einer beabsichtigten Kontrolle entzog sich der Fahrzeugführer und flüchtete an der Rastanlage Spessart mit hoher Geschwindigkeit. Kurz nach 19:30 Uhr war es im Bereich von Echterspfahl zum Zusammenstoß des Opels mit einem Polizeifahrzeug im Rahmen eines Anhalteversuches gekommen.

Gegen 19:45 Uhr führte der Flüchtende waghalsige Überholmanöver in der Ortschaft Heimbuchenthal durch. Dabei streifte der Opel zwei Fahrzeuge, die in gleicher Richtung unterwegs waren und blieb am Außenspiegel eines geparkten Fahrzeuges hängen. Die Fahrzeugführer blieben dabei unverletzt und die Flucht des Opels setzte sich unvermindert fort.

Kurz vor 20:00 Uhr kam es im Eschauer Ortsteil Hobbach zu einem Auffahrunfall des Mokka mit einem vorausfahrenden VW Polo. Der Opel fuhr auf das Heck des VW auf und flüchtete anschließend weiter. Der Fahrer des VW blieb ebenfalls unverletzt.

In der Nähe von Eichelsbach bog der Geländewagen in unwegsames Gelände ein und die Fahndungskräfte konnten nicht mehr folgen. Gegen 20:10 Uhr wurden die Beamten auf ein brennendes Fahrzeug im Waldgebiet „Dreispitzgraben“, in der Nähe des Kleinwallstadter Ortsteils Hofstetten, aufmerksam. Von den Insassen fehlte jede Spur. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Kleinwallstadt und Hofstetten löschten das nur schwer zugängliche Fahrzeug ab.

Eine Fahndung der Polizei, die über die ganze Nacht zum Freitag andauerte, verlief bislang ergebnislos. Dabei waren neben einem Polizeihubschrauber auch Polizeistreifen aus Hessen unterstützend tätig. Aktuell (Stand 08:00 Uhr) ist erneut ein Hubschrauber zur Absuche des Geländes eingesetzt. Das Waldgebiet um den Auffindeort wird von mehreren Diensthundeführern und Streifen abgesucht.

Auch einer Mitteilung eines Zeugen, der zwei verdächtige Personen gegen 22:15 Uhr im Bereich des Industriegebietes Kleinwallstadt gesehen haben will, ging die Polizei sofort nach. Bei den Verdächtigen soll es sich um einen Mann mit schwarzer Jacke und eine kleinere Frau mit dunkelblonden Haaren gehandelt haben. Bislang ist allerdings noch nicht gänzlich geklärt, ob es sich dabei um die Gesuchten gehandelt haben könnte.

 

Die Polizei hofft jetzt mit der groben Personenbeschreibung weiter auf Hinweise:

Mann:

 

ca. 30-35 Jahre alt, kräftige Figur, auffallend runder Kopf, kurze Haare, keine Brille, kein Bart

 

Frau:

 

Ca. 30 Jahre alt, zierliche Statur und dunkle Haare

 

Weiter warnt die Polizei vorsorglich davor, Anhalter im größeren Umkreis der Ortschaft Hofstetten / Kleinwallstadt mitzunehmen.

Zeugen, die verdächtige Personen in diesem Bereich gesehen haben oder noch sehen werden, werden gebeten, sich dringend unter dem Polizeinotruf 110 oder auch bei den örtlichen Polizeidienststellen zu melden.

 

Audiodatei

 

Nachtrag von 14:30 Uhr:

 

Trotz einer intensiven Fahndung der Polizei, in der neben Hundeführern auch ein Polizeihubschrauber und eine Vielzahl von Streifenbesatzungen eingesetzt waren, fehlt von den beiden Geflüchteten jede Spur. Am frühen Nachmittag wurden die Fahndungskräfte reduziert.

Die Kripo Aschaffenburg hat die Ermittlungen hinsichtlich des Diebstahlsdeliktes und aufgenommen und steht im engen Austausch mit den Kollegen in Nordrhein-Westfalen. Darüber hinaus wird die Ursache des Fahrzeugbrandes untersucht.

 

Die Polizei nimmt auch weiter Hinweise zu den Verdächtigen entgegen. Wer die beschriebenen Personen sieht, wird gebeten, sich unter dem Polizeinotruf 110 zu melden oder auch an die Polizeiinspektion Obernburg unter Tel. 06022/629-0 zu wenden.

 

Nachtrag von 14:30 Uhr:
Trotz einer intensiven Fahndung der Polizei, in der neben Hundeführern auch ein Polizeihubschrauber und eine Vielzahl von Streifenbesatzungen eingesetzt waren, fehlt von den beiden Geflüchteten jede Spur. Am frühen Nachmittag wurden die Fahndungskräfte reduziert.

Die Kripo Aschaffenburg hat die Ermittlungen hinsichtlich des Diebstahlsdeliktes und aufgenommen und steht im engen Austausch mit den Kollegen in Nordrhein-Westfalen. Darüber hinaus wird die Ursache des Fahrzeugbrandes untersucht.
Die Polizei nimmt auch weiter Hinweise zu den Verdächtigen entgegen. Wer die beschriebenen Personen sieht, wird gebeten, sich unter dem Polizeinotruf 110 zu melden oder auch an die Polizeiinspektion Obernburg unter Tel. 06022/629-0 zu wenden.

 

PP Unterfranken