Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 04.12.2015

cheifyc / Pixabay , Archivbild : Haschisch

Einbrecher in Einfamilienhaus – Beute noch unklar – Zeugenhinweise gesucht

NIEDERWERRN / OT OBERWERRN, LKR. SCHWEINFURT. Zwischen dem 19. November und Donnerstagnachmittag ist ein Unbekannter in ein Wohnhaus eingebrochen. Was der Täter an Beute mitgenommen hat, steht noch nicht fest. Die Polizeiinspektion Schweinfurt hat die ersten Ermittlungen aufgenommen und nimmt jetzt auch Hinweise aus der Bevölkerung entgegen.
Die mögliche Tatzeit liegt zwischen dem 19. November und Donnerstag, 15:15 Uhr. Ein Unbekannter hatte zunächst versucht, die Haustüre des Einfamilienhauses im Kiefernweg aufzuhebeln. Da dies nicht gelang, brach er ein Kellerfenster auf und kam so in das Haus. Derzeit ist noch nicht gesichert, was der Einbrecher entwendet hat.
Die Polizeiinspektion Schweinfurt hofft jetzt auch darauf, dass Zeugen Verdächtiges beobachtet haben. Hinweise werden unter Tel. 09721/202-0 entgegengenommen.

 

 

Täter erbeuten bei Einbruch in Einfamilienhaus u. a. Schmuck und Bargeld

ASCHAFFENBURG. Einbrecher sind am Donnerstag in ein Einfamilienhaus eingebrochen und dabei u. a. Schmuck und Bargeld entwendet. Offenbar waren die Unbekannten über die Terrassentüre ins Anwesen gelangt. Jetzt ermittelt die Kripo Aschaffenburg und hofft auch auf Hinweise von Zeugen.
Zwischen 16:45 Uhr und 18:00 Uhr nutzten die Täter die Abwesenheit der Bewohner und drangen über die Terrassentüre ins Gebäude in der Kirchnerstraße ein. Anschließend durchsuchten sie mehrere Zimmer und machten sich mit Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren tausend Euro aus dem Staub. Auch eine Spiegelreflexkamera entwendeten die Unbekannten. Die Höhe des Sachschadens steht derzeit noch nicht genau fest.
Der Sachbearbeiter der Kripo Aschaffenburg bittet nun Zeugen, die im Tatzeitraum Verdächtiges beobachtet haben oder sonst Hinweise geben können, die zur Aufklärung des Falles von Bedeutung sein könnten, sich zu melden. Mitteilungen bitte unter Tel. 06021/857-1732.

 

Herausgesprungene Fahrradkette wird flüchtendem Ladendieb zum Verhängnis

ALZENAU, LKR. ASCHAFFENBURG. Die wohl aus Sicht eines Ladendiebes zum vollkommen falschen Zeitpunkt herausgesprungene Kette seines Fahrrades ist einem 30-Jährigen am frühen Donnerstagabend zum Verhängnis geworden. Ein Zeuge konnte den Mann in der Folge bis zum Eintreffen der Polizei festhalten.
Kurz vor 18.30 Uhr hatte sich der jetzige Beschuldigte in einem Sportgeschäft in der Hanauer Straße aufgehalten und insgesamt 19 Sport-T-Shirts verbotenerweise angeeignet. Mit seiner Beute im Wert von knapp 700 Euro trat der 30-Jährige die Flucht aus dem Laden an und schwang sich auf sein Fahrrad. Beim Versuch in die Pedalen zu treten, sprang jedoch die Fahrradkette aus der Führung. Es gelang dann einem Zeugen den nicht wirklich vorwärtskommenden Ladendieb bis zum Eintreffen einer Streife der Alzenauer Polizei festzuhalten.

Gegen den 30-Jährigen wurde ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Ladendiebstahls eingeleitet.

 

Einbrecher scheitert beim Aufhebeln der Haustüre

TRIEFENSTEIN OT RETTERSHEIM, LKR. MAIN-SPESSART. Ein Unbekannter hat am Mittwochabend versucht in ein Einfamilienhaus einzudringen, scheiterte aber bei dem Versuch, ins Anwesen zu gelangen. Die Kripo Würzburg nimmt Zeugenhinweise entgegen.
Zwischen 21:00 Uhr und 22:30 Uhr hatte der Täter gewaltsam versucht die Haustüre eines Nebengebäudes eines Einfamilienhauses in der Kirchstraße aufzuhebeln. Die Türe ließ sich jedoch nicht öffnen, so dass der Unbekannte wieder das Weite suchte. Der Sachschaden wird auf etwa 100 Euro geschätzt.
Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Personen gesehen haben oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

 

Nach umfangreichen Ermittlungen wegen mutmaßlicher Beziehungstat im Juli – Landgericht Würzburg erlässt Haftbefehl wegen versuchten Totschlags

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Würzburg vom 04.12.2015

WÜRZBURG. Nachdem ein 56-Jähriger in einer Nacht Anfang Juli zwei Fahrzeuge und eine Haustüre beschädigt hatte und auf einen neun Jahre jüngeren Mann mit einem Messer losgegangen war, hatte die Würzburger Polizei in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft intensive Ermittlungen gegen den Beschuldigten eingeleitet. Nun sitzt der Tatverdächtige in Untersuchungshaft, da das Landgericht Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen hatte.
Wie bereits berichtet, hatte ein 56-Jähriger am 7. Juli diesen Jahres gegen 23:00 Uhr in der Wallgasse zunächst den Pkw seiner ehemalige Lebensgefährtin mit einem Messer zerkratzt und dabei einen Schaden von über 1.000 Euro angerichtet. Anschließend hatte er sich offenbar die Haustüre der Frau vorgenommen und auch diese mit dem Messer beschädigt. Hier entstand Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro.

Im weiteren Verlauf des Abends hatte der Beschuldigte dann im Bereich der Neutorstraße seiner ehemaligen Lebensgefährtin aufgelauert. Diese kam mit einem Mann in einem Pkw angefahren. Als der 47-Jährige das Fahrzeug verließ, attackierte der Tatverdächtige ihn mit einem Messer. Das Opfer konnte den Stichen ausweichen und wurde glücklicherweise nicht verletzt. Der Beschuldigte beschimpfte im Anschluss noch seine ehemalige Lebensgefährtin, die im Pkw saß. Auch das Auto wurde Ziel eines Angriffs des Tatverdächtigen. Er stach mehrmals mit dem Messer auf die Seitenscheiben ein. Die Frau kam mit dem Schrecken davon, der Schaden am Fahrzeug wurde auf 1.500 Euro geschätzt.

Wenig später konnte der Mann dann von mehreren alarmierten Streifen der Polizeiinspektion Würzburg-Land festgenommen werden. Die Beamten stellten das Messer des 56-Jährigen sicher und nahmen den Tatverdächtigen mit zur Dienststelle. Nach der Durchführung einer Blutentnahme und weiterer polizeilicher Maßnahmen, wurde der Mann auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg dann zunächst auf freien Fuß gesetzt. Das Ergebnis der Blutentnahme liegt mittlerweile vor, der Mann hatte zum Tatzeitpunkt 1,3 Promille.

Nach umfangreichen Ermittlungen und detaillierten Vernehmungen durch den Sachbearbeiter der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt wurden die polizeilichen Ermittlungen abgeschlossen und der Staatsanwaltschaft Würzburg vorgelegt. Diese erhob nach umfassender Prüfung der Aktenlage letzte Woche schließlich Anklage wegen versuchten Totschlags zum Landgericht Würzburg und beantragte dort erfolgreich nun auch den gleichzeitigen Erlass eines Haftbefehls gegen den Mann. Beamte der Würzburger Kripo nahmen den 56-Jährigen am Freitag fest und brachten ihn, nachdem ihm durch die zuständige Strafkammer des Landgerichts der Haftbefehl eröffnet worden war, in eine Justizvollzugsanstalt.

 

Polizeistreife mit gutem Spürsinn – Umfangreiche Betäubungsmittel bei Verkehrskontrolle entdeckt

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt vom 04.12.2015

SCHWEINFURT. Einen guten Riecher hat eine Streife der Polizeiinspektion Schweinfurt in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch bewiesen. Bei einer Fahrzeugkontrolle stellten die Beamten unter anderem Amphetamin, Ecstasy-Tabletten und Marihuana sicher. Die Kripo Schweinfurt führt die weiteren Ermittlungen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt.

 

Am Mittwoch gegen 02:20 Uhr war eine Streifenbesatzung der Schweinfurter Polizei in der Wilhelmstraße auf einen VW aufmerksam geworden. Die Beamten stoppten das Fahrzeug im Rahmen einer Verkehrskontrolle. Bereits beim Gespräch mit dem 26-jährigen Fahrer wehte den Beamten typischer Marihuanageruch um die Nase. Darauf angesprochen nahm der Fahrer kurzerhand die Beine in die Hände und versuchte zu Fuß zu flüchten. Die Beamten reagierten jedoch schnell und hielten ihn fest. Im Rahmen der näheren Überprüfung entdeckten die Streifenpolizisten 220 Gramm Amphetamin, 130 Ecstasy-Tabletten, 55 Gramm Marihuana, sechs frische Cannabispflanzen, Cannabissamen und 20 Gramm Streckmittel. Nebenbei wurden auch zahlreiche Utensilien zum Konsum von Betäubungsmitteln sichergestellt.

Der Beschuldigte musste die Beamten zur Polizeiwache begleiten. Da der Mann auch drogentypische Auffälligkeiten zeigte, führte ein Arzt eine Blutentnahme durch. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt ordnete diese die Vorführung am Mittwoch beim Ermittlungsrichter an. Dieser ordnete die Untersuchungshaft an, setzte den Haftbefehl aber gegen Auflagen außer Vollzug. Der 26-Jährige kam somit zunächst wieder auf freien Fuß, muss sich aber demnächst für gleich mehrere Straftatbestände verantworten müssen.

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22-Jähriger nach Konsum einer „Kräutermischung“ gestorben – Polizei warnt vor gefährlichen Rauschmitteln

Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt

SULZFELD, LKR. RHÖN-GRABFELD. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ist ein 22-Jähriger in einer Wohnung zu Tode gekommen. Nach den ersten Ermittlungen der Kripo Schweinfurt, die in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt geführt werden, könnte ein vorangegangener Konsum sogenannter „legal highs“ mit dem Ableben des jungen Mannes in Verbindung stehen. Die Polizei warnt wiederholt eindringlich vor dem Konsum der unberechenbaren Stoffe.

 

Kurz vor 03:00 Uhr war der Notruf vom Vater des 22-Jährigen bei der Polizeieinsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken eingegangen. Er berichtete, dass er seinen Sohn bewusstlos in der Wohnung gefunden hat. Sofort machten sich neben einer Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Bad Neustadt auch ein Notarzt und ein Rettungswagen auf den Weg. Für den Mann kam allerdings jede Hilfe zu spät. Noch in der Nacht hat die Kriminalpolizei Schweinfurt die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise darauf, dass irgendeine Art von Gewalteinwirkung zum Tod des jungen Mannes geführt hat, haben sich nicht ergeben. Es stellte sich jedoch heraus, dass der junge Mann am Vorabend im Internet bestellte Kräutermischungen geraucht hatte. Ein Rest der Packung wurde sichergestellt.

Die Staatsanwaltschaft Schweinfurt beantragte eine Obduktion des Leichnams, die in den nächsten Tagen stattfinden soll. Auch ein toxikologisches Gutachten soll dann genauere Klarheit über die Todesumstände liefern. Das genaue Ergebnis wird erst in einigen Wochen erwartet.

Auch wenn derzeit noch nicht abschließend der Zusammenhang zwischen dem Konsum der „legal highs“ und dem Tod des 22-Jährigen beurteilt werden kann, so warnt das Polizeipräsidium Unterfranken eindringlich vor dem Missbrauch dieser Produkte, die in unterschiedlichsten Formen vertrieben werden. Meist werden sie über Internethändler als vermeintliche Alternative zu verbotenen Betäubungsmitteln bezogen.

 

  • Die Wirkungen und Nebenwirkungen sind bei diesen Stoffen absolut unberechenbar
  • Die Zusammensetzung gefährlicher Inhaltsstoffe variiert im Herstellungsprozess und kann letztlich eine tödliche Wirkung entfalten
  • Auch bei wiederholtem Missbrauch der Stoffe kann man sich nie darauf verlassen, dass bei gleichem Produktnamen dieselben Inhaltsstoffe verwendet werden
  • Der Name „legal highs“ ist irreführend, denn wenn die Polizei diese Stoffe sicherstellt, werden auch grundsätzlich ein Strafverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet und die Substanzen nach verbotenen Inhalten untersucht

 

Bei der Unterfränkischen Polizei sind in der Vergangenheit mehrere Fälle von gesundheitlichen Problemen nach dem Konsum der „legal highs“ bekannt geworden. Sollte sich der Verdacht bestätigen, dass der 22-Jährige wegen dieser Stoffe gestorben ist, so wäre dies der zweite Todesfall im Zusammenhang mit diesen Stoffen in Unterfranken.

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Nach Einbruch in Wohnhaus – Zweiter Fall bekannt geworden – Kripo hofft weiter auf Hinweise

DITTELBRUNN / OT HAMBACH, LKR. SCHWEINFURT. Nach dem Einbruch in ein Einfamilienhaus zwischen Dienstagmorgen und Mittwochmittag ist der Kripo Schweinfurt ein zweiter Fall in Hambach bekannt geworden. Auch hier bittet der Sachbearbeiter um Hinweise aus der Bevölkerung.
Wie bereits berichtet, war ein Unbekannter zwischen Dienstag, 08:30 Uhr, und Mittwoch, 12:30 Uhr, gewaltsam in das Wohnhaus in der Hennebergstraße eingestiegen. Mit Bargeld und Schmuck verschwand der Täter unerkannt.

Am Donnerstagnachmittag ist der Kripo Schweinfurt noch einen weiterer Fall in der Pointstraße bekannt geworden. In der Zeit zwischen Dienstag, 17:30 Uhr, und Donnerstag, 13:30 Uhr, hatte der Täter das Grundstück, auf dem ein Einfamilienhaus steht, betreten. Er schlug eine Scheibe ein und durchsuchte im Gebäude mehrere Räume, fand aber offenbar nichts Brauchbares. Der Sachschaden wird auf 500 Euro geschätzt.
Auch im Zusammenhang mit dem zweiten Fall hofft die Kripo weiter auf Zeugenhinweise. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat, wird gebeten, sich unter Tel. 09721/202-1731 zu melden.