Polizeiberichte PP Unterfranken : Region Würzburg , Aschaffenburg und Schweinfurt 05.01.2016

Polizei News Unterfranken

Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang – Transporter fährt auf Wohnwagengespann auf

BIEBELRIED, LKR. KITZINGEN. Am Montagabend ist es zu einem schweren Auffahrunfall auf der Autobahn A7 gekommen, bei dem eine 47-jährige Frau ihr Leben verloren hat. Die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried hat die Unfallermittlungen aufgenommen und hofft jetzt auch auf Zeugenhinweise zum genauen Hergang.
Gegen 20:45 Uhr war der 26-jährige Fahrer eines Fiat Ducato auf der A7 in Fahrtrichtung Kassel unterwegs. Etwa einem Kilometer vor der Anschlussstelle Kitzingen prallte er mit großer Wucht in ein Wohnwagengespann, das von einem 42-Jährigen gesteuert wurde. In dem Wohnwagen war eine 47-jährige Frau untergebracht, die körperlich beeinträchtigt und auf einen Rollstuhl angewiesen war. Durch die Wucht der Kollision wurde der Anhänger komplett zerstört. Die Frau aus dem Landkreis Kitzingen erlag noch an Ort und Stelle ihren schweren Verletzungen.

Im Rahmen einer ersten Befragung des 42-jährigen Pkw-Fahrers gab dieser an, dass er sein Gespann vor dem Unfall gestoppt und auf dem Standstreifen angehalten hatte. Nach dem Wiederanfahren habe er sich bereits auf den rechten Fahrstreifen eingeordnet, als der Ducato auffuhr. Der 26-jährige Transporter-Fahrer konnte bislang noch nicht befragt werden.

Nach dem Verkehrsunfall war die A7 in Fahrtrichtung Kassel komplett für den Verkehr gesperrt. Bis zum Eintreffen der Polizei und Rettungskräften waren ein Pkw und ein Lkw über die Trümmerteile auf der Autobahn gefahren. Bei den Fahrzeugen liefen danach Betriebsstoffe aus, die von der Feuerwehr abgebunden wurden.

Der Ducato-Fahrer, der aus dem Landkreis Neu-Ulm stammt, und der Pkw-Fahrer erlitten offenbar nur leichte Verletzungen. Sie wurden vorsorglich in Krankenhäuser eingeliefert.

Vor Ort waren neben dem Rettungsdienst auch ein Notarzt und etwa 30 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Kitzingen und Marktbreit.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde eine Sachverständige mit in die Unfallermittlungen eingeschaltet. Der Sachbearbeiter hofft jetzt bei der genauen Rekonstruktion des Unfallgeschehens auch auf Zeugenhinweise.
Wer den Zusammenstoß beobachtet hat oder wem das Wohnwagengespann zuvor aufgefallen war, wird gebeten, sich unter Tel. 09302/910-0 zu melden.

 

Lkw gerät auf Brücke ins Schleudern – Zusammenstoß mehrerer Fahrzeuge – 19-jährige Sprinterfahrerin schwerstverletzt in Klinik

WÜRZBURG / HEIDINGSFELD. Am frühen Morgen des Dienstags ist es auf der Konrad-Adenauer-Brücke zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein Lkw war nach einem notwendigen Ausweichmanöver auf eisglatter Fahrbahn ins Schleudern gekommen und mit einem entgegenkommenden Sprinter zusammengestoßen. Die 19-jährige Sprinterfahrerin hat sich schwerwiegende Rückenverletzungen zugezogen und musste notoperiert werden.
Ein Verkehrsteilnehmer hatte gegen 00.50 Uhr bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken per Notruf den Unfall gemeldet. Der Fahrer eines Ford war zuvor auf der B 19 von der Anschlussstelle Würzburg/Heidingsfeld der A 3 in Richtung Würzburg unterwegs gewesen. Auf der Konrad-Adenauer-Brücke hatte der 70-Jährige vor, die Ausfahrt nach Heidingsfeld zu nehmen. Er rutschte mit seinem Fahrzeug auf Grund der Eisglätte jedoch auf der Fahrbahn an der Ausfahrt vorbei. Der Mann stoppte daraufhin sein Fahrzeug und fuhr rückwärts, um die verpasste Ausfahrt zu erreichen.

Ein 42-Jähriger Lkw Fahrer, der auf gleicher Spur von hinten heran nahte, musste in der Folge dem rückwärtsfahrenden Pkw ausweichen und kam dabei auf der glatten Fahrbahn ins Schleudern. Der Laster geriet auf die Gegenfahrbahn und prallte dort in die Leitplanke. Eine 19 Jahre alte Fahrerin eines Sprinters, die zum gleichen Zeitpunkt auf der Brücke stadtauswärts fuhr, kollidierte dort dann mit dem Laster. Ein zweiter Lkw, der hinter dem ersten Laster ebenfalls stadteinwärts gefahren war, konnte dem Ford nicht mehr ausweichen und fuhr auf das Heck des Pkw auf.

Die Frau wurde in ihrem Sprinter eingeklemmt und musste im Rahmen einer schwierigen Rettung durch die Feuerwehr befreit werden. Sie wurde schwerverletzt in eine Würzburger Klinik eingeliefert und musste notoperiert werden. Der 70-Jährige wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Die beiden Lkw-Fahrer kamen mit dem Schrecken davon. Die Höhe des Sachschadens wird nach ersten Schätzungen rund 80.000 Euro betragen.

Für die Unfallaufnahme musste die Brücke für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Die Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft durch einen Sachverständigen bei der Unfallaufnahme unterstützt.

 

 

22-Jährige schwerverletzt aufgefunden – Kripo ermittelt in alle Richtungen

WIESENTHEID, LKR. KITZINGEN. Ein Zeuge hat am Dienstagvormittag eine schwer verletzte junge Frau am Eingang des Schlossparks aufgefunden. Unverzüglich war ein Notarzt vor Ort und kümmerte sich um die Frau. Die lebensgefährlich verletzte 22-Jährige wurde im Anschluss von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Die Ermittlungen der Kripo Würzburg zum Hergang laufen in alle Richtungen.

 

Gegen 09.20 Uhr hatte sich der Spaziergänger aus dem Schlosspark über Notruf gemeldet. Er war auf die am Boden liegende schwer verletzte Frau aufmerksam geworden. Rasch waren der Rettungsdienst samt Notarzt und Streifen der Kitzinger Polizei vor Ort. Nach einer Erstversorgung kam die 22-Jährige mit dem Hubschrauber in eine Klinik. Ihr Gesundheitszustand ist nach Angaben der Ärzte kritisch.

Die Polizei hat unverzüglich vor Ort Ermittlungen zum einen dahingehend aufgenommen, wie es zu den Verletzungen der jungen Frau gekommen sein könnte. Zum zweiten ging es um die Feststellung ihrer Identität. Zwischenzeitlich steht fest, dass es sich um eine ortsansässige 22-Jährige handelt. Die Kripo Würzburg führt in enger Abstimmung mit der Würzburger Staatsanwaltschaft die Ermittlungen, was die Entstehung der Verletzungen anbelangt in alle Richtungen. Dem Sachstand nach kann auch ein Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen werden. Auch hierzu laufen die Ermittlungen auf Hochtouren.

 

Von besonderer Bedeutung könnten auch Hinweise von Zeugen, wie z.B. Anwohnern im Bereich des Parks sein, denen im Laufe der Nacht etwas Verdächtiges aufgefallen ist. Sachdienliche Hinweise jeglicher Art bitte unter Tel. 0931/ 457-1732 an die Kripo Würzburg.

 

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